Arbeitet auf drei Bändern
GL.iNet Slate 7 Pro: Wi-Fi-7-Reiserouter mit Touchscreen
Der Netzwerkausrüster GL.iNet bietet seinen neuen Reiserouter Slate 7 Pro jetzt auch in Deutschland an. Das Gerät ist eine aufgebohrte Variante des bereits erhältlichen Slate 7 und unterstützt neben den Frequenzbereichen 2,4 und 5 GHz auch das 6-GHz-Band. Der Slate 7 Pro wird zum Preis von 247,99 Euro über Amazon vertrieben.
Reiserouter wie der Slate 7 Pro sind praktisch, wenn man unterwegs mehrere Geräte mit dem Internet verbinden will. Beispielsweise lässt sich damit die Internetverbindung eines Hotels auf mehrere Geräte verteilen. Diese verbinden sich dann nicht direkt mit dem Hotel-WLAN, sondern mit einem eigenen, vom Router bereitgestellten Funknetz. Über eine verschlüsselte VPN-Verbindung lässt sich zudem auf das heimische Netzwerk zugreifen.
Drei Frequenzbänder und Touchscreen
Der Slate 7 Pro unterstützt Wi-Fi 7 und kann die Frequenzbereiche 2,4, 5 und 6 GHz gleichzeitig nutzen. Theoretisch soll sich so laut GL.iNet eine kombinierte Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s erreichen lassen.
Für die Bedienung steht ein integrierter Touchscreen mit 2,8 Zoll Bildschirmdiagonale zur Verfügung. Darüber können Nutzer unter anderem den Verbindungsstatus überprüfen, VPN-Profile wechseln und WLAN-Zugangsdaten per QR-Code weitergeben. Auch grundlegende Netzwerkeinstellungen können direkt am Gerät vorgenommen werden, ohne dass dafür ein Smartphone oder ein Computer benötigt wird.
VPN-Verbindungen mit bis zu 1.100 Mbit/s
Für verschlüsselte Verbindungen unterstützt der Router die VPN-Protokolle WireGuard und OpenVPN mit Übertragungsraten von bis zu 1.100 Mbit/s. Darüber hinaus verfügt der Slate 7 Pro über Funktionen zur Analyse des Netzwerkverkehrs. Damit sollen sich beispielsweise schädliche Verbindungen erkennen und blockieren lassen. Nutzer können zudem gezielt bestimmte Anwendungen, Internetadressen oder IP-Adressen sperren.
Damit VPN-Verbindungen von Netzwerkbetreibern nicht ohne Weiteres als solche erkannt werden, kann der Router den verschlüsselten Datenverkehr zusätzlich verschleiern. Dies kann insbesondere in Netzwerken hilfreich sein, in denen VPN-Verbindungen eingeschränkt oder gezielt ausgebremst werden.
Der GL.iNet Slate 7 Pro wird über USB-C mit Strom versorgt. Rückseitig stehen zwei Ethernet-Anschlüsse mit jeweils 2,5 Gbit/s sowie ein USB-C-Datenanschluss zur Verfügung.



Schönes Gerät, aber etwas teuer um die kaum noch eingeschränkten Hotel Wlans zu umgehen.
Gibt von GL.inet auch günstigere Geräte. Ich nutze nach wie vor meinen damals 20 Euro teuren mango-Router von GL.inet.
Was meinst du mit umgehen? Die Zeiten sind zwar schon lange vorbei, wo man für ein einziges Gerät einen Code bekommen hat. Aber trotzdem hat so ein „Hotel-Router“ seine Vorteile. Ich nutze ihn z. B. sehr gerne, um mein eigenes WLAN zu haben. Alle Geräte verbinden sich automatisch damit, ohne daß man jedes Gerät extra einbinden muß. Dann baut er mir einen VPN-Tunnel via Wireguard zu mir nach hause auf. So kann ich einerseits meinen Pi-Hole auch im Urlaub nutzen, andererseits völlig transparent auf Ressourcen zuhause (lokale Webserver, Samba-Shares oder selbst per IP-Telefonie von „zuhause“ aus telefonieren). Das Telefonieren von zuhause aus ins deutsche Festnetz macht durchaus Sinn, wenn man im Ausland ist und „nur“ WLAN dort hat. Außerdem übertrage ich gerne meine Fotos auf mein NAS zuhause, dann muß ich das nach dem Urlaub nicht mehr tun.
Und wenn das WLAN vor Ort doch mal zu langsam ist, schnalle ich meinen 5G-Router davor und kann ohne was an den Clients zu tun, einfach weiter online gehen.
Einen Aspekt hab ich auch völlig vergessen. Man kann mit so einem „Hotel-Router“ auch Geräte ins WLAN einbinden, die kein Captive Portal verstehen. Z. B. eine Tonie-Box oder meine Digitalkamera. Oder ein Internet-Radio. Wenn das Hotel / die Ferienwohnung ein Captive Portal nutzt (das kann auch schon eine Fritzbox sein), sind diese Geräte „verloren“. Nutzt man den Hotel-Router, kann man die Geräte trotzdem nutzen, weil ein Gerät mit Bildschirm (Notebook, Tablet / iPhone) die Vorschaltseite abnicken kann und so das Internet für alle Geräte freischaltet.
Klar, nicht jeder benötigt solche Funktionen im Urlaub. Viele nutzen auch die Zeit für eine digitale Auszeit. Ich als IT-ler nutze sehr gerne meine Geräte auch im Urlaub.
Prima, schön zusammengefasst.
Nicht zu vergessen im Ausland, dass man genau in der Kombination mit dem VPN Tunnel zu seinem Router den ganzen Streaming Anbietern vorgaukelt, man sei zu Hause. Ich nutze das außerhalb Europas ohne Probleme, um weiterhin Disney+, Netflix, Amazon Prime, WoW zu streamen. Klappt ohne Probleme.
Ich hatte das Vorgänger Modell jetzt mit dem Urlaub. Ich musste nur einmal WLAN Zugang kaufen und alle Geräte konnten darüber ins Netz. Auf dem Campingplatz ist das oft eingeschränkt.
Mit diesen Router kann man die Smart tv im Hotel wieder gut smart kriegen für YouTube etc. was oft besonders im Ausland nicht aktiv ist.
Wie funktioniert das?
VPN, zum Beispiel den Server von NordVPN auf Deutschland stellen…