Mehr Kontext, mehr Automatisierung
Claude Sonnet 4.6: Anthropic stellt neues Standardmodell vor
Anthropic hat mit Claude Sonnet 4.6 eine neue Version seines KI-Modells vorgestellt, das nach Angaben des Unternehmens in mehreren Bereichen deutlich verbessert und erweitert wurde. Die Aktualisierung adressiert unter anderem Programmieraufgaben, längere Argumentationsketten und Planungsfunktionen. Für Nutzer der kostenlosen und kostenpflichtigen Tarife ist Sonnet 4.6 nun auch das voreingestellte Modell auf der Plattform und in den Apps des Anbieters.
Zu den zentralen Neuerungen zählt laut der Ankündigung von Anthropic ein deutlich vergrößerter Kontextumfang. Dadurch könne das Modell umfangreichere Texte und komplexere Zusammenhänge berücksichtigen. Anthropic zufolge soll dies vor allem bei analytischen Aufgaben und längeren Arbeitsabläufen Vorteile bringen. Auch bei Programmieraufgaben habe sich die Zuverlässigkeit verbessert, etwa bei der Umsetzung von Anweisungen oder der Konsistenz über mehrere Schritte hinweg.
Fortschritte bei der Computerbedienung
Ein Schwerpunkt der Weiterentwicklung liegt auf der Fähigkeit, klassische Software zu bedienen. Damit ist nicht die Nutzung spezieller Programmierschnittstellen gemeint, sondern die Interaktion über grafische Oberflächen, ähnlich wie ein Mensch sie nutzt. Das Modell kann laut Anthropic Mausbewegungen und Tastatureingaben simulieren, um Aufgaben in Anwendungen wie Tabellenkalkulationen oder Webformularen auszuführen. Interne und externe Tests sollen nach Angaben der Entwickler zeigen, dass sich die Erfolgsquote bei solchen Aufgaben im Vergleich zu früheren Versionen erhöht hat, wenngleich das Niveau erfahrener Anwender längst nicht erreicht werde.
Sicherheit ebenfalls deutlich verbessert
Anthropic betont, dass sich Claude Sonnet 4.6 auch stabiler gegenüber bekannten Angriffsmustern zeigt, etwa versteckten Anweisungen auf Webseiten. Die mit der zunehmenden Fähigkeit zur Computerbedienung durch KI-Anwendungen verbundenen Risiken werden jedoch auch weiterhin eine große Herausforderung für die Entwickler von KI-Modellen darstellen.
Mir gefällt an Claude am besten die Ehrlichkeit. Im Vergleich zu ChatGPT oder auch Gemini hat Claude viel weniger das Bedürfnis, mir ständig Recht zu geben. Und Opus 4.6 ist richtig stark. Sonnet werde ich gleich mal ausprobieren.
In Claude Code finde ich auch die „Prompt Suggestions“ nenn ich sie mal super. Nach Erledigung einer Aufgabe schlägt Code selbst einen neuen Prompt vor, den man abschicken kann (z.B. sinnige Folgeaufgabe)
Das klingt gut. Mich nervt es auch wenn die KI mir nach dem Mund redet. Ich will ehrliche Antworten.