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Apple Patentantrag: „Intelligente“ Flachbandkabel für Netzteile und Dockanschluss?

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21 Kommentare 21

Apple ist dafür bekannt, die eigenen Produkte bis ins letzte Detail stets aufs neue zu überdenken und zu verbessern. Ein gutes Beispiel dafür ist etwas das Netzteil für Notebooks, das im Laufe der letzten Jahre immer wieder kleine, aber außerordentlich feine Überarbeitungen erfahren hat. Wir denken hier etwa an die Möglichkeit, das Anschlusskabel um die beiden ausklappbaren Haken zu wickeln oder die Magnetverbindung zur Ladebuchse am MacBook.

Wie ein letzte Woche von Patently Apple ausgegrabener Patentantrag nun belegt, macht man sich bei Apple aber auch Gedanken hinsichtlich des Designs der bei den eigenen Produkten verwendeten Kabel selbst. Greifen wir hier wieder unser Ladegerät-Beispiel auf, werden die meisten Anwender bestätigen können, dass sich das runde Ladekabel nach einiger Zeit der aktiven Benutzung gerne in alle Richtungen biegt und windet. Dies ist nicht alleine ein optisches Manko, sondern birgt auch die Gefahr der Beschädigung durch Kabelbruch.

Um dies zu vermeiden, zieht Apple den Einsatz von Flachkabeln in Betracht. Diese lassen sich zwar nur in zwei Richtungen biegen, zeigen sich dadurch jedoch nicht nur deutlich stabiler, sondern können auch um einiges schneller und ordentlicher wieder aufgerollt werden. Zudem können man laut der Patentbeschreibung beispielsweise LED-Leuchten in die Kabel integrieren, die über den aktuellen Status Auskunft geben und beispielsweise signalisieren, ob gerade Daten bzw. Strom durch die Leitung fließen oder dass eine Verbindung gefahrlos getrennt werden kann oder. Die Neuerung muss somit nicht nur Netzteile betreffen, sondern könnte wie die dem Antrag beigefügten Abbildungen zeigen auch für die klassischen Dockanschlusskabel interessant sein.

Der Patentantrag bezieht sich dann auch auf solche Zusatzfunktionen, flache Kabel an sich sind selbstverständlich keine patentwürdige Neuerung. So bietet der Hersteller LaCie beispielsweise bereits robuste und farbenfrohe USB-FLachbandkabel an. (via MacStories)

Montag, 21. Mrz 2011, 9:34 Uhr — Chris
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  • fänd ich optisch weniger ansprechend…

  • Bitte auch bessere Kopfhörer!
    Ich hatte schon bei 2. Kopfhörern Kabelbruch!
    Einmal bei den etwas älteren wo unten statt Plastik noch Gummi war (wie z.B. beim Nano 4G) und die neuen vom iPod Touch 4G.
    Bei denen war das Kabel sogar 2x gebrochen!
    Der Gummi war auch gerissen! 

  • ist aber sehr komfortabel und gibt kein kabelsalat mehr…

    • wenn wir schon gegen kabelsalat sind, dann ziehe ich persönlich „drahtlosen/schnurlosen“ strom vor. abgesehen von meiner elektrischen zahnbürste habe ich aber bis jetzt keine ordentliche und wirklich alltagstaugliche lösung für andere produkte gesehen.

      wie so oft, lasse ich mich aber gerne eines besseren belehren ;-)
      was ich noch nicht selber ausprobiert habe, diese ladematte/mauspad (nein, nicht iPad) für apples schnurlosmaus. verwendet das einer privat oder besser noch im job?

      • Falls du die induktionsladegeräte von Mobee meinst, dann kann ich das uneingeschränkt empfehlen. Funktionieren bisher einwandfrei. Kosten ca. 50 €.

      • Die Firma Samsung wird die Induktionsladung für ihre neuen 3D – Brillen herausbringen. Da stell ich mir das ähnlich komfortabel wie bei der Zahnbürste vor.

      • Die Induktionsladestaion für die Magic Mouse kann ich auch nur empfehlen. Sehr genial das Teil.

      • Jetzt bin neugierig. Wie heisen denn diese lademauspads für die magic mouse?

      • „kann ich das uneingeschränkt empfehlen“

        Allerdings wird der Stromverbrauch so um über 100% ansteigen. Ladung über elektromagnetische Induktion trägt nach wie vor über 50% Verlustleistung mit sich.
        Braucht ein Gerät selbst 100 Watt/Stunde wird es so durch die hohen Verluste des über Induktion angeschlossenen Netzteils über 200 Watt/Stunde an Strom kosten.
        Ich hoffe ihr behaltet das im Hinterkopf.

      • @pro33415 wie „Björn Busalt“ oben geschrieben hat, ist das teil von Mobee

        @Pazuzu da habe ich nicht wirklich dran gedacht. gut, dass wir darüber gesprochen haben ;-) sind die dinger vom wirkungsgrad (oder wie man das nennt) her so schlimm?

      • Ja, sie sind mehr als bescheiden. Die Verlustleistung beträgt über 50%, der Wirkungsgrad liegt entsprechend bei unter 50%.
        Bei elektrischen Zahnbürsten ist diese Technik allerdings gut, da die Zahnbürste im Normalfall im Badezimmer ist, einem Raum mit oft erhöhter Luftfeuchtigkeit. Um möglichen Stromschlägen, Kurzschlüssen und korridierenden Kontakten vorzubeugen ist hier Induktionsladung ein Segen.
        Für das Handy/Smartphone, das Tablet, den Laptop oder – noch schlimmer – Desktop-PC ist es jedoch aus ökonomischer und umwelttechnischer Sicht Unsinn. Nun gut, ist einem Geld egal kann man auch hier diese Technik nutzen. Hat man Interesse daran den Stromverbrauch der „Natur zur Liebe“ zu senken sollte man jedoch Abstand davon gewinnen ;o)

  • Nur in zwei Richtungen? Die Idee klingt unausgereift. Wenn ich mein iPhone dann damit an einer Steckdose laden möchte, kann ich das IPhone nur direkt unterhalb oder oberhalb ablegen. Links oder rechts neben der Steckdose geht ja nicht mehr. Zudem Stelle ich mir die Verbindung zu einem iMac oder einem PC-Tower sehr problematisch vor. Hier sind die USB-Schächte nämlich oftmals vertikal angebracht.

    • Halb so wild. Die Kabel werden ja durch den Kabelkanal im Bildschirmständer untergebracht. Problematischer wäre es, wenn die Anschlüsse horizontal wären und so die flachen Kabel durch den Kanal geführt werden müssen. Außerdem müssen die Kabel ja nicht soooooo breit sein, wie ein USB-Port.

    • „kann ich das IPhone nur direkt unterhalb oder oberhalb ablegen. Links oder rechts neben der Steckdose geht ja nicht mehr.“

      Ja, genau, weil das Kabel 100% starr sein wird.
      Genau wie S-ATA Kabel die man deswegen ja auch nicht in handelsüblichen PCs verbauen kann. Ein horizontal verbautes Laufwerk, ein vertikal verbautes Mainboard, das ist ja völlig unmöglich mit einem flachem Kabel…

      •  sehr schön!!!

        Manche wissen es aber halt einfach nicht besser! Aber zu glauben es handelt sich um „starre Kabelstäbe“, die man nur nach oben/unten biegen könnte ist schon witzig!

      • Ich nutze mein iphone oft im bett und da kann ich mir ein kabel welches in nur 2 richtungen beweglich ist nur schwer vorstellen. Mich würde da z.b. Die einschränkung wenn ich mein telefon locker(!) in der hand halte nerven.
        Ich stelle mir das so vor das ich mich etwas drehe( irgendwann wird das liegen unangenehm [beim lesen oder so] auf einer seite) und sofort muss ich das iphonekabel zurechtziehen nur damit das unflexible kabel das handy nicht bewegt oder so.
        Ich denke nicht dass das eine wirklich gute innovation wär.

        Ich fänd ähnlich wie bei meinen blackberry eine tasche mit magneten interessant, wenn ich mein bb in die tasche stecke wird das gerät gesperrt.
        Oder ebenfalls beim bb eine induktionsladeschale. Man kann das gerät locker in die schale stellen bzw. Entnehmen ohne an einem stecker zu rütteln oder den eingang zu suchen.

        Klar da kommt ein höherer stromverbrauch zu stande aber ich denke die kosten sind beim iphone vertretbar.

      • Ja, dann zurück zum Blackberry für dich…

    • Man, das ist doch nun kein Brett.

  • Unser weises MacBook ist vier Jahre. Das Kabel sieht immer noch wie neu, naja fast wie. Flache Kabeln am Gerät fände ich nicht schön. Auch wäre das wohl weniger praktisch. Also manches braucht man nicht neu erfinden.

  • In einem der letzten sätze fehlt ein teil des satzes hinter einem „oder“.
    Jedoch finde ich die neuerungen nicht schlecht, da auch ich schon kabelbruvh erlitten habe : /

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