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Withings Home: HD-Kamera wacht über Babys, Raumklima und führt Tagebuch

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Mit Home hat der uns durch seine Waagen sowie weitere Gesundheitszubehör französische Hersteller Withings ein neues multifunktionales – nennen wir es mal „Heimüberwachungsgerät“ – vorgestellt, das sich erstaunlich vielseitig zeigt. Der Schwerpunkt liegt sicher auf der integrierten HD-Kamera mit 135° Weitwinkelobjektiv, darüber hinaus kann man Home aber auch als komfortables „Babyphone“ mit Gegensprechanlage nutzen, zudem informieren verschiedene Sensoren über akustische Ereignisse, Bewegung im Raum oder auch Komfortwerte wie Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und die in VOC gemessene Luftqualität.

withings-home

Sämtliche Funktionen des Geräts sind per iOS-App abruf- und steuerbar. Dies auf Wunsch auch über eine Cloud-Verbindung von außerhalb des Hauses. Wer Angst um seine privaten Daten hat, kann die Funktion aber auch ausschließlich auf das private Netzwerk begrenzen. Zudem hat Withings das holzfarbene, rundumlaufende Deko-Cover so konstruiert, dass sich damit die Kameralinse verdecken und damit jegliche Videoaufzeichnung schnell und einfach auch manuell unterbinden lässt. Die austauschbaren Covers sollen zu einem späteren Zeitpunkt übrigens auch in anderen Farben und Designs angeboten werden.

Wir konnten bereits einen ersten Blick auf Withings Home werfen. Das Gerät ist erfreulich klein und lässt sich dezent im Raum platzieren. Die zugehörige App bietet ansprechend und intuitiv Zugang zu allen Funktionen und kann per Push-Mitteilung über Ereignisse im Raum ebenso wie über kritische Komfortwerte, beispielsweise zu hohe Temperatur oder schlechte Luftqualtität warnen.

Wer die Kamera als Babyphone nutzen will, profitiert von einer „Weingeräuscherkennung“ und kann nicht nur per Video einen Blick ins Zimmer werfen, sondern per 2-Wege-Audio auch einen Unterhaltung führen. Bei schlechtem Licht sorgen Infrarotsensoren für besseres Bild. Zudem verfügt Withings Home über ein integriertes Nachtlicht, das über die App aktiviert werden kann.

„Life-Tracking“

Als weitere Kernfunktion beschreibt der Hersteller die mit diesem Gerät mögliche „Tagebuch-Option“. Die Kamera kann Videosequenzen und Schnappschüsse automatisch speichern und wenn gewünscht auch für den Abruf von extern auf den Withings-Servern ablegen. Alternativ gibt es offenbar aber auch die Möglichkeit, eine USB-Festplatte direkt an die Home-Kamera anzuschließen und die persönlichen Aufnahmen lediglich dort zu speichern. Auf einer Produktvorführung konnten wir eine mit dieser Funktion verbundene „Live-Zoom“-Funktion sehen, bei der die Kamera aktive Objekte im Raum, beispielsweise auch das Kind im Kinderbett, automatisch vergrößert.

Withings Home wird voraussichtlich im Herbst zum Preis von 199 Euro erscheinen und dürfte auch mit Apples HomeKit kompatibel sein. Wir werden dem Produkt nach Verfügbarkeit einen ausführlichen Review widmen.

Freitag, 05. Sep 2014, 9:54 Uhr — Chris
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  • Eigentlich ist die Datenschutzkeule jetzt dran. Mir fallen da schon ein paar Dinge ein *schmunzel*

  • Ich mag „Weingeräuscherkennung“: Ein leises *Plopp* für einen leichten Riesling, ein kräftiges *PLOPP* für einen fruchtigen Merlot, und die trockenen Burgunder gluckern meist nur aufdringlich.

  • Klappt das Ding ohne Stromanschluss? Das Video deutet das an?

  • Zum zeitweisen Einsatz eine gute Sache. Aber der Preis ist völlig überzogen.

  • Interessant. Ich hätte gerne eine Überwachungskamera für draußen und die Messung der Luftqualität um die Lüftungsanlage automatisch abzuschalten wenn jemand draußen raucht oder die Holzkokler mal wieder aktiv sind. Vielleich funktioniert das damit?

  • @Hermann Karton
    Hast du auch Beispiele? Schönen Gruß

  • Hatte mir das Teil nun besorgt nachdem es endlich erschienen ist.
    Ging direkt wieder zurück.
    Als Babyphone bzw. zur Überwachung des Babybetts leider nicht zu gebrauchen.
    Mitteilungen über „Geräusche“ funktionierten einfach nicht.
    Die auf den Screenshots versprochene Auswahlmöglichkeit für Schlaflieder existiert nicht.
    Habe das Gefühl, dass die Hardware gut, die Software aber noch lange nicht ausgereift ist.

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