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Schlagwörter und neue Exportstile

Schreibprogramm Ulysses: Version 17 bringt Neuerungen für Mac und iOS

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Das Schreibprogramm Ulysses ist neu in Version 17 verfügbar. Zu den wesentlichen Neuerungen zählen neue Exportstile, ein überarbeiteter Vollbildmodus auf dem iPad sowie eine Schlagwortverwaltung unter iOS.

Den Entwicklern zufolge wurde die App damit um eine Reihe besonders nachgefragter Funktionen erweitert. Die Schlagwortverwaltung ist bereits seit dem Frühjahr für die Mac-Version der App verfügbar, neben der Erweiterung auf iPhone und iPad können Nutzer häufig genutzte Schlagwörter nun auf allen drei Plattformen als Favoriten markieren.

Ulysses Fuer Mac

Vier neue Exportstile bieten mehr Möglichkeiten bei der Ausgabe der Texte in den Formaten PDF und DOCX: Business eignet sich, um Berichte und Strategiepapiere zu gestalten. Academica wurde für den universitären Kontext konzipiert, zum Beispiel für Vorlesungsnotizen. Review kann für die Textüberarbeitung auf Papier verwendet werden; der Stil bildet Kommentare und Löschungen ab und verfügt über eine breiten Rand für handschriftliche Notizen. Manuscript orientiert sich an den US-Layout-Standards für Manuskripte, die bei Verlagen eingereicht werden.

Mit Blick auf den überarbeiteten Vollbildmodus für das iPad betonen die Entwickler, dass jetzt ausschließlich der Text angezeigt und auch keinerlei Symbolleisten mehr zu sehen sind. In Verbindung mit einer externen Tastatur kann man mit dem Tastenkürzel Befehl-Control-F wie auf dem Mac auch auf dem iPad schnell zwischen der bildschirmfüllenden Darstellung und der Standard-Ansicht wählen.

Ulysses Ipad

Ulysses setzt ein Abonnement zum Preis von 39,99 Euro pro Jahr oder monatlich 4,99 Euro voraus. Für Studenten bieten die Entwickler günstigere Tarife an. Alternativ kann die App auch über die Software-Flatrate Setapp bezogen werden.

Ulysses 17: Die Neuerungen der Mac-Version:

Schlagwörter

  • Markieren von Schlagwörtern als Favorit
  • Schnelles Zuweisen favorisierter Schlagwörter
  • Sortieren von Schlagwörtern im Schlagwortmanager nach Farbe
  • Icons von Schlagwort-Filtern haben jetzt die Farbe ihrer Schlagwörter

Editor

  • Anzeigen von Bildunterschriften in der Bildvorschau
  • Aufrufen von QuickLook in der Bildvorschau über die Leertaste
  • Automatisches Aktualisieren der Nummerierung in Listen
  • Wiederholtes Drücken der Eingabetaste in einer Liste zum Reduzieren des Einzugs

Export

  • Vier neue Exportstile für PDF/DOCX
  • Unterstützung von Bildunterschriften beim Export als PDF, DOCX oder RTF

Fehlerbehebungen

  • Die Reihenfolge manuell sortierter Schlagwörter wird immer beibehalten.
  • Bilder im TextBundle-Format mit Leerzeichen im Dateinamen werden richtig verarbeitet.
  • Beim Veröffentlichen auf Ghost-Blogs können Syntax-Highlighting und HTML-Code exportiert werden.
  • Das Hochladen von Bildern in Ghost-Blogs mit eigenen Domains funktioniert jetzt wieder.
  • Ein Problem wurde behoben, das beim Veröffentlichen von Bildern mit langen Dateinamen in Ghost-Blogs auftrat.
  • Ein Problem wurde behoben, das beim Zusammenführen von Blättern zum Absturz führen konnte.
  • Ein Problem wurde behoben, das beim Drag & Drop eines defekten Blatts zum Absturz führen konnte.
  • Ein Problem wurde behoben, das beim Erstellen eines leeren Markups zum Absturz führen konnte.
Montag, 19. Aug 2019, 14:38 Uhr — Chris
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  • Was ist denn an Ulysses soviel besser, als an Pages, dass sich der Preis für das Abo lohnt?

    • Man kann sich zu 100 % auf das Schreiben konzentrieren. Die Formatierung wird über Markdown vollzogen. Das ist ungemein zeitsparend. Man braucht es allerdings nur, wenn man sehr viel schreibt. Ich nutze es schon sehr lange. Für mich ist das Abo jeden Cent wert. Zum Briefeschreiben ist Markdown nicht geeignet.

      • 100% aufs schreiben kann man sich auch mit Typora konzentrieren und ist sogar kostenlos ! Abgesehen davon gibt es auch noch z.B. Notebooks App für fast alle Plattformen mit sync. Nutze ich viel weil ich im Bus usw. noch schnell was ergänzen möchte und das über WebDAV auf meinem gehosteten Nextcloud Server mit Einmalkauf.

    • Das sind zwei paar Stiefel. Ulysses ist ein Programm für Autoren, die sehr viel und sehr lange Texte schreiben. Ich schreibe damit zum Beispiel meine Blogposts, die dann zum Schluß nach WordPress exportiere. Mit Pages schreibe ich meine Rechnungen für die Blogposts. :)

  • Gut, aber zu teuer. Ich bleib bei allen Geräten bei IA Writer.

  • Der beste Markdown Editor ever. Werde aber nach Ablauf im September mal Bear testen.

  • Absolut unsympathischer Mitgründer und Hauptentwickler hinter der App, der nur mit Arroganz auf berechtigte Kritik an der Software antworten kann.

    • Beispielsweise hat man jahrelang erfolgreich die Bitten für eine Tabellenfunktion ignoriert. Angeblich ist man gerade kurz davor, daran zu arbeiten. Angeblich.

    • Jau. Kann ich bestätigen. Gerade in Sachen Export-Freiheit tut sich seit Jahren gar nichts, obwohl man dafür die Grundlage hat. Aber für ein individuelles Template sind die Format-Möglichkeiten total beschränkt.
      Damals sagten sie „Kommt! Kommt!“ aber nichts dergleichen hat sich getan. Und nur um zu schreiben, ist sie einfach zu teuer. Da ist man mit iA Writer wesentlich besser dran.

  • Ulysses mag von der Grundidee her eine tolle App sein. Mir hat diese allerdings leider komplett die iCloud zerschossen, so dass ich nur davon abraten kann.

  • Nicht nur im Vergleich zum Hauptkonkurenten Scrivener ein unverschämt teures Abo…

    • Das Jahresabo war bis gestern noch mit 20,- EUR.

      • Nein. Der reguläre Preis beläuft sich seit Einführung des abos auf 40€.
        20€ war eine zeitlich limitiert verfügbare „back to school“ Aktion und der Rabatt galt nur im ersten Jahr.

        Auf der einen Seite sagt Ulysses , dass ihre Kunden ausnahmslos „Profi-Schreiber“ seien und rechtfertigt den hohen Abopreis mit Aussagen wie „einen Firmenwagen least man auch und kauft ihn nicht“ und räumt dann einen „back to school“ Rabatt ein, obwohl nicht im Ansatz Funktionen für akademisches Schreiben geboten werden. – Schon amüsant.

  • Marc Perl-Michel

    Bin kürzlich auf Papyrus Autor umgestiegen. Eine großartige App für Artikel und Buchprojekte mit einer Korrektur, die fast auf dem Niveau eines Lektorats ist.

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