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Google hat gute Tablet-Ideen

Pixel Tablet: Mehrbenutzer und Dock-Modus würden auch dem iPad gut stehen

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59 Kommentare 59

Beim Blick auf die gestrigen Produktvorstellungen von Google ist nicht nur das neue Klapptelefon Google Pixel Fold eine Erwähnung wert. Google hat auch gezeigt, dass es im Tablet-Bereich durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt, die sich bestimmt auch beim iPad gut machen würden.

Google Pixel Tablet

Im Ladedock Bilderrahmen oder Smarthome-Steuerung

Das neue Google Pixel Tablet bringt mit seinem Ladedock eine Idee zurück, die Apple schon vor Jahren verworfen hat. Dabei liegt es auf der Hand, dass man sein Tablet bei Nichtbenutzung beispielsweise als digitaler Bilderrahmen verwendet.

Google bietet sein neues Tablet im Verbund mit einem magnetischen Ladedock mit integriertem Lautsprecher an und schafft auf diese Weise die Basis für verschiedene zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten über den gewohnten Tablet-Betrieb hinaus. So lässt sich das Pixel Tablet im sogenannten Hub-Modus beispielsweise als Smarthome-Zentrale, Entertainment-Center, Sprachassistent oder eben einfach nur als digitaler Bilderrahmen verwenden. Bei Funktionen wie der Wiedergabe von Videos oder Musik soll das Gerät besonders von dem raumfüllenden Klang und dem leistungsfähigen Bass des Dock-Lautsprechers profitieren.

Google Pixel Tablet Dock

Für das Google-Ökosystem ist in diesem Zusammenhang relevant, dass das Pixel Tablet auch als Chromecast-Empfänger fungiert und somit ein einfaches, mit AirPlay vergleichbares Streaming-Erlebnis ermöglicht.

Betriebssystem mit echtem Mehrbenutzermodus

Aber auch im klassischen Tablet-Modus kann das Pixel Tablet mit Funktionen punkten, auf die wir beim iPad längst warten. Das Tablet-Betriebssystem von Google kommt mit einer Mehrbenutzer-Option und erlaubt ähnlich, wie wir es vom Mac her kennen, einen Wechsel zwischen verschiedenen Benutzerkonten, die jeweils für sich vollständig unabhängig und durch einen Passcode geschützt sind.

Google Pixel Tablet Mehrbenutzer

Das Google Pixel Tablet lässt sich bereits vorbestellen und kommt am 20. Juni offiziell in den Handel. Inklusive Ladedock ist das neue Tablet mit 128 GB Speicher für 679 Euro und mit 256 GB Speicher für 799 Euro erhältlich.

Google Pixel Tablet: Offizielles Einführungsvideo

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11. Mai 2023 um 07:56 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Ich kann es euch nicht sagen, finde das aber echt gut gelungen mit dem Dock. Warum kam Apple noch nicht auf diese Idee?

    • warte noch zwei jahre, dann wird apple das auf den markt bringen und uns das als ihre idee verkaufen…

      • +1. Wer Innovationen sucht, muss sich heutzutage außerhalb des Apple-Universums umschauen.

      • So Neu und Innovativ ist das mit dem Dock nun auch wieder nicht. Ein Dock mit induktiver Ladefunktion und Bilderrahmenmodus hatte schon das HP Touchpad mit WebOS von 2011.
        Aber schön zu sehen das die Idee wieder aufgegriffen wird.

      • Diese Funktion gibt es bei Huawei auch schon seit 2014 auf allen Tablets.

      • Mag schon sein, das es nicht neu und innovativ ist. Aber wünsche mir sowas von Apple, mit der Funktion vorne sich HomeKit Dinge anzeigen zu lassen.
        Aber da kostet das Dock dann wahrscheinlich 299$ + iPad Pro only.

      • @Peiet schon sicher 10 Jahre findet man bei Apple nichts gescheites mehr!

      • Screamyyyyyyyyyyy

  • Keine Ahnung warum immer alle ein Mehrbenutzersystem wollen, als Personal Device macht es kaum Sinn. In unserer Familie hat eh jeder ein iPad, allein schon wegen Schule und Arbeit, sind ja nicht alle auf der gleichen Schule oder Arbeit .
    Das dock ist ne wirklich coole Idee

    • Dein erster Satt widerpricht sich. Hauptsache was auf Englisch fallengelassen. Und nur weil es für dich nicht relevant ist, bedeutet es nicht, dass es für jeden so ist.

    • Jeder in der Familie hat ein iPad – cool! Wir sind zu sechst und haben leider keinen Dukatenscheißer im Keller.
      ‚Auf Arbeit‘ und in der Schule (sollen) Tabletts ja zur Verfügung stehen. Da brauche ich kein eigenes und bei der Arbeit wird stationär gearbeitet. Für „mal eben ein paar Kleinigkeiten machen“ wären 2 Mehrbenutzertabletts echt hilfreich…
      Also, Apple, mach was!

    • Naja kommt immer auf den Einsatzzweck an.

      Also weder in der Arbeit noch in der Schule der Kinder werden iPads eingesetzt. Als Personal Device hat jeder bei uns ja schon ein iPhone. 90% der Dinge die man mit dem iPad machen kann, kann man mitm iPhone auch machen.

      Ein gemeinsam genutztes iPad in der Familie wäre schon nicht schlecht. Ist ja nicht so dass das Feature stört, wenn nur eine Person das iPad nutzt.

      Apple nutzt aber die Einschränkung um zu versuchen mehr iPads zu verkaufen und diese gegenüber dem Mac zu differenzieren.

    • Das beste ist ja das Feature ist ja vorhanden aber eben nur wenn man in den Schulmodus geht.

    • Danke für die Info… du hast die Apple Argumentation verinnerlicht

      Es gibt aber Haushalt in denen gibt es nur 1 iPad

    • Wow, eingeschränkte Sicht. Schön, dass bei euch jeder ein iPad hat

      • Das heißt das Apple Strategie gefruchtet hat, das sich jeder ein iPad kaufen MUSS !

    • Ist es nicht sinnvoller, ganz simpel eine separate „Familien-AppleID“ auf einem Familien-iPad einzurichten…? Dann kann es jeder nutzen und die Privatsphäre jedes Familienmitglieds bleibt geschützt.
      Es könnte sonst unliebsame Überraschungen geben, wenn sich einer nicht richtig vom Familien-iPad abgemeldet hat und die HomeScreen-Widgets (von iOs 17) „falsch“ konfiguriert waren.

  • Längst überfällig von Apple. Einfach HomePod mit iPad und MagSafe kombinieren. Vom Mehrbenutzersystem auf dem iPad mal ganz zu schweigen. Das ist noch länger überfällig.

  • So ein (HomePod-iPad-) Dock in hochwertigen Materialien & mit edlem Design würde mir auch sehr von Apple gefallen…
    Ich hoffe, dass das Google-Teil (so hässlich es auch ist) ein großer Erfolg wird, um Apples Motivation zu steigern!

  • Mehrbenutzersystem fürs iPad. Man braucht ja noch Ziele seitens Apple. Mal schauen, ob wir das noch erleben werden. Ich gefürchtet nicht.

  • Das ist echt mal ein Plus…vor allem da es nicht mit diesen unsäglichen Amazoneinschränkungen daherkommt.

  • Eine super Idee, war kurz geneigt auf Android-Tablets umzusteigen. Aber da bin ich (leider ?) zu tief im Apple-Ökosystem drin.
    Ich lasse mir das mal durch den Kopf gehen. So ein Pixel-Tablet als Ersatz für das iPad (ist ja auch schon aus dem Jahr 2018) wäre eine Überlegung wert. Das iPad dient ja eh nur als Online-Zeitung, TV Übersicht, Internet und FaceTime (da bliebe ja noch das iPhone), für eine produktive Nutzung taugt es eh nicht. Dafür hätte ich ja dann noch iMac und MBA/MBP.

    • Für die von Dir skizzierten Einsatzgebiete eines iPads spielt das Ökosystem doch keine so große Rolle … was spricht also dagegen, mal ein Google-Tablet auszuprobieren, wenn es Dir so gut gefällt?

      • Also mich würde schon allein das Format abschrecken. 16:9 und 16:10 ist für ein Tablet wirklich nicht sinnvoll und wird von den Androidherstellern nur verwendet weil es billiger ist.

        Und wenn er ein iPhone und einen Mac hat, ist ein Android-Tablet einfach nur ein Fremdkörper, der dann gar nichts mehr kann.

        Außerdem mache ich das, was hier als „Dockfunktion“ angepriesen wird, schon seit dem iPad 2. Ich habe an der Wand ein iPad Dock, sobald es dort einklickt wird, dient es als Smart-Home Steuerzentrale und ist via Airplay mit den Lautsprechern verbunden.

      • Hast Recht, bin wirklich am Überlegen.

      • @Thom: Es war auch nicht als Rat für jemanden gedacht, der die Integrations-/Synchronisations-Fähigkeiten des Apple-Ökosystems sinnvoll einsetzen kann – aber beim skizzierten Einsatzzweck…

      • Hol dir eins!! Schon alleine zum sehen, was es neben dem besch.. Ökosystem noch gibt! Du wirst so begeistert sein, dass du mit der Zeit (am liebsten sofort ;)) alles ändern wirst!

      • Oh, Screamy, Du unterbietest Dich fortwährend……

      • Wie immer sehr geistreich … ein Ökosystem ist eine Integrations-Option.

      • @iprof. Genau.
        Und Gitterstäbe im Knast schützen dich vor der bösen Umwelt.
        Selten so einen Unsinn gelesen.
        ihauptschüler

  • Es gibt bereits ein gutes Mehrbenutzersystem fürs iPad. Nennt sich geteiltes iPad. Allerdings bisher nur über Apple Business Manager / Apple School Manager und einem MDM-System.

  • Und so ein Dock dann mit Wandhalterung und evtl. sogar noch 55mm-UP-Dose mit Netzteil… ein Traum!

    • Gibt es für das iPad seit mindestens 11 Jahren.So lange habe ich das iPad schon als Steuerzentrale an der Wand hängen und kann es problemlos wieder abnehmen.

      In der Küche haben wir das Vivero Free – kann ich nur empfehlen. Im OG als reine Steuerzentrale das Invisible Mount – das ist aber nur für eine dauerhafte Installation empfehlenswert.

      • „Vivero Free“ kannte ich noch nicht, gefällt mit aber optisch & funktional sehr gut… vielen Dank für den Tipp!
        Heutzutage würde ich mir für eine iPad-Halterung jedoch noch lieber das Konzept des Magic Keyboards wünschen: Magnetisch und mit dem 3-Punkt-Ladeconnector.

  • Bin nicht sonderlich beeindruckt und hätte ehrlich mehr davon erwartet

  • Paul_Fridolin_CH

    Einzig als Ferienbegleiter scheint mir das Dock zuviel Stauraum zu benötigen. Aber zuhause eine Überlegung wert.

    • Als „Ferienbegleiter“ hat das Magic Keyboard bei mir alles andere abgelöst… Hülle, Stand, Ladestation und durch die lediglich magnetische Fixierung mit einem Griff Stand-Alone nutzbar.
      Und die eingebauten Lautsprecher des iPadPro reichen mit im Urlaub tatsächlich vollkommen aus (wenn ich überlege, was ich früher alles mitgeschleppt habe ;-)

  • Mehrbenutzersystem kommt demnächst fürs IPad aber leider für Schulen und Unternehmen die über MDM verbunden sind.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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