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Version 1.6 verfügbar

Photoshop für iPad kann Kanten verbessern und Arbeitsfläche rotieren

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Adobe hält Wort und arbeitet weiterhin engagiert an der iPad-Version von Photoshop. Die App wurde im vergangenen Jahr veröffentlicht und musste zunächst mit Verweis auf ihren sehr eingeschränkten Funktionsumfang viel Kritik einstecken. Der Hersteller gelobte Besserung und acht Monate später sind wir mittlerweile bei Version 1.6 angelangt. Auch das aktuelle Update erweitert die iPad-Version von Photoshop mit bislang nur auf dem Desktop verfügbaren Funktionen.

Photoshop Ipad Kante Verbessern Werkzeug

Ausführlich und mit vielen Beispielen beschreibt Adobe die Neuerungen in diesem Blogeintrag. Im Wesentlichen bringt das aktuelle Update den sogenannten „Kante-verbessern-Pinsel“ und die Möglichkeit, die Arbeitsfläche zu rotieren auf das iPad.

Mit dem „Kante-verbessern-Pinsel“ kann man im Nachhinein Details zu einer Auswahl hinzufügen, indem man damit beispielsweise über einzelne Haare oder raue Kanten malt, um diese Feinheiten zur Auswahl hinzufügen. Der Pinsel wird über das Menü angeboten und erlaubt auch die manuelle Einstellung des Wirkungsgrads.

Photoshop Ipad Arbeitsflaeche Drehen

Die Möglichkeit, die Arbeitsfläche zu rotieren soll das Bearbeiten von bestimmten Bildbereichen erleichtern. Auf dem iPad lässt sich dies ganz einfach durch Drehen mit zwei Fingern bewerkstelligen.

Adobe Photoshop kann auf dem iPad kostenlos geladen werden. Für die Nutzung ist allerdings ein entsprechendes Adobe-Abo erforderlich. Der Minimalpreis für die reine Photoshop-Nutzung liegt bei 10,99 Euro pro Monat.

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‎Adobe Photoshop
‎Adobe Photoshop
Entwickler: Adobe Inc.
Preis: Kostenlos+
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Montag, 27. Jul 2020, 18:03 Uhr — Chris
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  • Kann Photoshop auch Skripte ausführen?

  • Photoshop fürs iPad ist leider bei mir durch. Das kann nicht mal Copy&Paste.

  • Ich habe mich komplett von Adobe verabschiedet und durch Affinity Photo, Publisher und Designer ersetzt. Die Affinity-Serie ist ein würdiger Nachfolger. Und auch auf dem iPad ist Affinity Photo sehr gut.

  • Photoshop für Mac ist ein tolles Programm. Ich arbeite damit seit fast 20 Jahren beruflich. Photoshop für iPad ist ein unglaublicher Dreck. Die Benutzeroberfläche hat nichts! mit der Desktopversion gemein. Man muss alles komplett neu lernen, was sich wegen des sehr, sehr, sehr eingeschränkten Funktionsumfangs aber einfach nicht lohnt. So einen Schund möchte man nicht mal geschenkt haben und Adobe will sogar noch Geld dafür.

    • Ja monatlich im Abo sogar. Niemals!!

    • Ich verstehe es auch nicht, habe aber noch Hoffnung. Die erste Photoshop ähnliche App von Adobe konnte schon in der ersten Version schon viel viel viel mehr.. Adobe, schämt Euch! Und macht Dampf! Wenn es in dem Tempo weiter geht mit den Verbesserungen, dann braucht es noch 100 Jahre.

    • Sebastian Berger

      Der Grund warum sich Adobe sonen Shitstorm für die PS App eingehandelt hat: sie haben die Fresse einfach unglaublich weit aufgerissen auf der Keynote.
      Kurzform: „Ihr bekommt das gleiche PS wie auf dem Desktop!“

      Geliefert wurde dann die Pre Alpha der Betaversion mit einem viertel der geplante Funktionen.

      PS auf dem iPad kostet KEINE Abogebühren wenn man das Vollabo bereits hat. Nur wenn man das nicht nutzt kostets halt und nein, aktuell würde ich das noch nicht ausgeben wollen.

      Was man Adobe lassen muss: Sie bringen es genau wie bei Lightroom konsequent vorwärts.
      Mit dem hinzufügen der Gradationskurven kann man endlich anständig (also nicht über Grauebene) dodge & burn betreiben. Und wer jetzt schreibt: das kann Affinity schon seit V1 -> korrekt, nur leider schlecht. Affinity kann sehr viel aber viel davon nicht ansatzweise so gut wie PS und das betrifft aktuell auf dem iPad definitiv Pinsel und Luminanz- / Sättigungsverhalten.
      Das merkste halt wenn Du wirklich retuschieren willst (illustrieren ist eine andere Geschichte).
      PS hat bereits jetzt das flüssigere Pinselverhalten und hat auch nicht so viele Sättigungsprobleme. Außerdem war es zumindestens bis vor 1-2 Versionen instabil as hell. Was bringen mir die ganzen features wenn sich die App im Retuschevorgang einfach schliesst und 30 min Arbeit unwiderruflich weg sind?

      LR ist auf dem iPad inzwischen definitiv eine Waffe und wenn PS da in ein zwei Jahren hinkommt -> sehr cool! Adobe hat sich halt mit der Keynote so gar keinen Gefallen getan. Warum sie das nach den Erfahrungen mit LR so umgesetzt haben, erschliesst sich mir nicht, aber das muss es ja auch ned.

  • Warum baut Adobe nicht einfach die App genauso wie die Desktopvariante?

    • „Einfach“… *lol* Na du hast wohl richtig Ahnung wieviel Arbeit hinter einer App steckt. Vorallem in dem Umfang.

    • Weil der iPad Bildschirm für klassische Bilddbearbeitung viel zu klein ist. Vor allem wenn man die Paletten auch mit dem Finger bedienen können muss.

      D.h. sie müssen das ganze Userinterface von Grund auf neu konzipieren und bauen. Der Rest ist möglicherweise in Teilen identisch.

  • Hat jemand die neue Kantenverfeinerung schon ausprobiert? Klappt es gut? Ich habe Probleme damit, das kann aber daran liegen, dass ich es nicht richtig blicke.

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