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Tech-Branche streicht weitere Jobs

Meta entlässt weitere 10.000, Apple verzögert Bonus-Zahlungen

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39 Kommentare 39

Die Zeit der massiven Stellenstreichungen, die in den zurückliegenden vier Monaten fast alle Schwergewichte der Tech-Branche betroffen hat, liegt offenbar noch immer nicht hinter uns.

Applecare Mitarbeiter

Apple: Hier sitzen die Mitarbeiter noch fest im Sattel

Meta entlässt weitere 10.000

Wie der Facebook-Mutterkonzern Meta jetzt angekündigt hat, sollen nach den 11.000 Beschäftigten, die bereits vor dem Jahreswechsel ihre Anstellung verloren haben, nun weitere 10.000 Stellen gestrichen werden. Zusätzliche 5.000 sollen, anders als bislang geplant, erst gar nicht mit Personal besetzt werden.

Wie Meta-Chef Mark Zuckerberg in einem Mitarbeiter-Memo angekündigt hat, sollen die ersten Jobs im Rahmen der erneuten Massenentlassungen ab Ende April wegfallen, zuerst werden die technischen Angestellten betroffen sein. Ab Ende Mai sollen die zugehörigen Business-Jobs wegfallen. Laut Zuckerberg sind vor allem so genannte „lower priority projects“ betroffen, also Angebote, Services und Experimente die nicht zum Kerngeschäft des Unternehmens zählen.

Apple verzögert Bonus-Zahlungen

Apple hat es als einziger der Tech-Giganten bislang souverän geschafft auf Massenentlassungen zu verzichten, doch auch in Cupertino werden Personalkosten eingespart.

Dies erfolgt jedoch offenbar weit weniger invasiv als bei Meta, Microsoft, Amazon und Google. Wie der Wirtschaftsnachrichten-Dienst Bloomberg meldet, prüft Apple zwar die veranschlagten Budgets und verzögert Bonus-Zahlungen, hält aber alle der eingestellten Mitarbeiter in der Belegschaft.

Während Apple die Bonuszahlungen bislang zweimal jährlich ausschüttete, im April und im Oktober, soll das Unternehmen nun dazu übergehen nur noch eine Premienzahlung pro Jahr auszuschütten. Wie konkret sich die Umstellung auf die Höhe der zusätzlichen Vergütung auswirken wird, bleibt allerdings unklar.

Weiterhin gilt bei Apple ein Einstellungsstopp, der auch bei Kündigungen von aktiven Mitarbeitern dazu führt, dass deren Stellen häufig erst mal unbesetzt bleiben.

15. Mrz 2023 um 07:53 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    39 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    • Man hat einfach während der Pandemie alles verfügbare eingestellt, die sind nun wohl jetzt über weil das Geschäft doch nicht so läuft weiterläuft wie man es erhofft hat. Teilweise wurden auch Leute eingestellt, damit ein anderes Unternehmen denjenigen nicht einstellen kann usw.

    • Da Kriselt eigentlich nichts, die haben nur in ihren Größenwahn immer nur wie verrückt eingestellt aber Ihre schlechten Prozesse trotzdem nie optimiert und nun merken sie das schlechte Prozesse, schlechte Prozesse bleiben, egal wie viele Mitarbeiter sie eingestellt haben. Entsprechend verschlanken sie sich nun.

    • es relativiert sich eben…

      Der erhoffte Hype bleibt aus, die angepriesenen blühenden Gärten der „brave new world“ sind eben (noch) Wüsten… Solange nicht ein gesellschaftlicher Mehrwert (Medizin, Bildung etc) geschaffen wird, bleibt es ein Gimmick.

  • Apple hatte im Geschäftsjahr 2022 einen Nettogewinn von 99,8 Milliarden Dollar !!!
    Wenn dann über massive Stellenstreichungen diskutiert wird, würde ich mich als Mitarbeiter ziemlich vera****t fühlen.

      • Ich würde mich freuen, wenn ich jemals überhaupt ne Bonuszahlung bekommen würde

      • Nö, ich bekomme lieber 12 gleichmäßige Gehälter inkl. Urlaub, Weihnachtsgeld und Bonus.

      • Dann bist du im falschen Unternehmen. Es gibt doch gerade einen unglaublichen Fachkräftemangel. Suche dir einen Arbeitgeber, der dich anständig entlohnt.

      • Glaubt doch nicht ständig an das Märchen „Fach-„kräftemangel. Was den Unternehmen hauptsächlich fehlt, sind Menschen, die die Jobs für wenig Geld machen und genau da finden sie niemanden. Entlohnt eine Firma vernünftig und bietet auch sonst noch Anreize, findet sie auch Personal.
        Natürlich kommt auch noch demografischer Wandel dazu, geburtenstarke Generation kurz vor der Rente und junge Menschen, die lieber „Influencer“ sein wollen, anstatt richtig zu arbeiten, aber das ist nur die Spitze des Eisberges.
        Oft sind es einfache Jobs (also ohne Anforderung an hohe Bildung: LKW-Fahrer, etc…), die einfach keiner machen will zu den geringen Löhnen.

      • Ich weiß nicht, wo du arbeitest und ob du Personalverantwortung hast.
        Ich arbeite in der IT als Arbeitgeber und wir haben definitiv einen Fachkräftemangel auf allen Ebenen. Aktuell sind über 100 Stellen für ganz unterschiedliche Ausbildungsstände bis zum Senior frei.
        Wir hatten noch nie so hohe Anforderungen von Bewerbern an uns als Unternehmen. Es ist inzwischen der Arbeitnehmer, der sich die Jobs aussucht und wir müssen uns bei ihm bewerben.
        Über solche Nachrichten freuen wir uns immer, denn eine ganz kleine Zahl von freigesetzten Arbeitnehmern kommt dann oft auch bei uns an.

      • Und wo hat dieses IT Unternehmen seinen sitz? So dass Ihr keine Mitarbeiter bekommt.

      • @Andi und Ikke:
        schaut mal in die Stellenanzeigen bzw. Indeed usw.
        Wir (Dienstleister Ing. Büro 1000 MA) suchen verzweifel und kriegen keine, Ein Freund (Chef Metallverarbeitung 400 MA) zahlt 2000,-€ Finderlohn egal welche Position, Nichte (IT Webservice) arbeitet >40 Std/ Woche, weil die Teams zu klein und zu wenige Neueinstellungen, auch da: 1000 € Finderlohn. Pflege, Lehrern, usw. kommen dazu.
        Wir in Deutschland haben definitiv ein Mangel an Arbeitskräften.
        Jeder, der was anderes behauptet ist weltfremd.

      • Augen auf bei der Jobwahl…

      • Die werden nicht einbehalten, die werden nur anders ausgezahlt. Der Zahlungsrhythmus sagt nichts über die Höhe aus.

        Da wir wohl alle die Bedingungen zur Bonifikation nicht kennen, können wir auch nicht wissen, ob das für den Mitarbeiter jetzt gut oder schlecht ist. Wenn beispielsweise ein Faktor der Bonuszahlung der Unternehmenserfolg insgesamt ist, dann ist jährlich meist fairer als halbjährlich, denn ein einziges schlechtes Quartal kann dann schon deine Boni vernichten.

        Üblich sind in den USA deshalb jährliche Zahlungen.

    • Naja, niemand weiß wie es zukünftig aussieht und dafür will und muss man sich neu aufstellen. Geht demnächst in der Automobilindustrie usw. auch so los. Da wird sich so mancher Arbeitnehmer noch die Augen reiben.

  • Dann bleibt es nun doch vielleicht für die Mitarbeiter interessant bei Apple zu bleiben und nicht zu einem unsicheren Arbeitgeber zu wechseln.
    Der Markt ist dann nicht mehr so attraktiv

  • Live aus Austin, von der South by kann ich sagen, dass Kontext der Stellenstreichungen einfach mal missverstanden oder selektiv eingeschätzt wird.

    Ich geb euch mal 3 meiner Key-Learnings mit auf den Weg:

    1. Meta wird das Ding
    2. Kann mit viel weniger Menschen viel mehr erreicht werden
    3. Sind so viele Use Cases „on the way“, die hier alle wegen Facebook „bashing“ einfach übersehen werden

    Und lasst das einfach mal auf euch wirken. Ich will nicht polarisieren, sondern einfach zum nachdenken anregen.

    Howdy from Texas

    • Ich musste suchen.
      Ich habe gefunden.
      Und bin wieder einmal überrascht das meine Birne so was unterbewusst korrigiert.
      Ich denke mal wenn Nicolas das sieht wird es ihm peinlich sein.

      Aber statt hier ihn „bloßzustellen“ wäre es cooler ihm eine Mail zu schreiben. Wie es am Ende des Textes auch steht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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