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"interessante Herausforderungen für Mitarbeiter"

Klarna: KI-Support ersetzt jetzt 700 Vollzeitstellen

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Klarna, einer der führenden Anbieter von Zahlungslösungen weltweit, hat bereits Anfang des vergangenen Jahres über den Auftakt einer Kooperation mit den ChatGPT-Machern von Open AI informiert – eine Partnerschaft, die jetzt erste Früchte trägt.

Wie Klarna mitteilt, befindet sich der gemeinsam mit Open AI entwickelte KI-Assistent seit einem Monat weltweit im Einsatz und soll schon in den ersten Wochen seiner Verfügbarkeit beeindruckende Ergebnisse erzielt haben.

KI-Support ersetzt 700 Vollzeitstellen

Wichtigste Kennziffer: Mit über 2,3 Millionen geführten Gesprächen – was zwei Dritteln aller Kundenanfragen bei Klarna entspricht – leistet der KI-Assistent die Arbeit von 700 Vollzeitmitarbeitern.

Dabei liegt die Kundenzufriedenheit auf dem selben Niveau wie bei der Interaktion mit menschlichen Mitarbeitern. Allerdings arbeitet der KI-Assistent offenbar deutlich effektiver: Von der Künstlichen Intelligenz betreute Kundenanliegen ziehen 25 Prozent weniger Folgeanfragen nach sich.

Klarna Ki

Auch die Zeiten, die Kunden im Kontakt mit dem Support verbringen, sind deutlich geschrumpft. Während menschliche Mitarbeiter im Schnitt bislang rund elf Minuten benötigt haben, um die Kundenanliegen zu bearbeiten, erledigt die KI die selben Aufgaben in nur zwei Minuten.

Klarna setzt den neuen KI-Support inzwischen rund um die Uhr in 23 Märkten ein und bietet den Chat in 35 Sprachen an. Auf Basis erster Schätzungen geht Klarna davon aus, dass der KI-Assistent im Jahr 2024 eine Gewinnsteigerung von bis zu 40 Millionen US-Dollar für Klarna erwirtschaften wird.

„interessante Herausforderungen für Mitarbeiter“

Laut Sebastian Siemiatkowski, dem Mitbegründer und CEO von Klarna, würde man einen signifikanten Fortschritt in der praktischen Anwendung von KI-Technologien beobachten.

Siemiatkowski spricht gar von einem „Durchbruch“ beim Einsatz von KI, der zu günstigeren Preisen für die Kundenanfragen führen, interessante Herausforderungen für die Mitarbeiter mit sich bringen und eine bessere Rendite für Investoren erwirtschaften werde.

01. Mrz 2024 um 06:45 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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      • Ich glaube für das Klarna Support Beispiel hat Qwaron recht. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich irgendwo schon einmal einen guten Support via Chat hatte. Der Telefonsupport ist auch oft Mist. Gut eingesetzt hoffe ich auf eine Verbesserung des Supports.

      • In gewissen Jobs definitiv, bsp Buchhaltung kann die KI Top und ist dabei sogar schneller. Diverse Jobs der Angestellten können durch die KI ersetzt werden.

        Bei Handwerkern ind Gewerblichen sieht es anders aus, nur KI reicht da nicht, es benötigt da noch einen Roboter. Entsprechend haben die da noch Aufschub, bis die ersetzt werden.

    • Bis es dann irgendwann deinen Job trifft und falls nicht, wirst du die ganzen Arbeitslosen dann mit deinem 40 Stunden Job finanziell via Steuer unterstützen :)

      • Es ist nur logisch, dass in Naher Zukunft mehr Menschen ohne Arbeit sind, als mit. Was glaubst du denn bitte? Es wird also irgendwann das bedingungslose Grundeinkommen geben müssen und das in einer nicht unerheblichen Summe. Das wird alles verändern aber die Menschen werden sicherlich Glücklicher sein, als heute.

      • Falsch . das schafft neue Arbeitsplätze, die es vorher nicht gab. KI wird meines Erachtens genauso wichtig wie das Internet selbst.

      • Und die Mitarbeiter die vorher nebenbei Call Center gespielt haben sind dann plötzlich alle qualifiziert für diese neuen Tätigkeiten?

      • Es wird wohl 70-80% der Bürojobs betreffen. Standard Arbeiten werden nicht mehr von Menschen gemacht. Die Arbeiten werden sich nur noch auf Sonderfälle, Spezialaufträge und Probleme begrenzen. Das spart Mitarbeiter und diesem Bereich wird es an Fachkräfte sicherlich nicht mehr mangeln. Ich frage mich nur, was mit den Gehältern passiert, wenn BWL Studenten um die raren Jobs buhlen.

      • Es gibt so viele Jobs, für die sich gerade viele zu fein sind: GaLa-Bau, Restaurant, Erzieher, Pflege….

        KI sorgt dafür dass wir wieder mehr Zeit für die disfunktionalen Dinge in unserer Gesellschaft haben…

      • Stimmt. Ich habe Elektroniker gelernt und habe dann 2002 meinen Fachwirt gemacht, um im Einkauf zu arbeiten. Damals wurde ich bereits mit höherem Einstiegsgehalt als Mitbewerber mit BWL Studium eingestellt. Das Fachwissen war der Punkt. Ich mache mir um meinen Job nicht unbedingt Sorgen. Darf mich meist eh um die komplexen Sachen kümmern. Wenn die Standard Jobs Bestellen, Auftragsbestätigungen prüfen, Rechnungsprüfung wegfallen, sind das gleich mal 3-4 Stellen in einem Mittelstandsunternehmen. Auf die wenigen Stellen bewerben sich mehr Hochqualifizierte, die dann mit Ihren Gehaltswünschen nach unten gehen müssen, um noch einen Job zu bekommen. Was empfehle ich meinen Kindern mit 12 und 15 Jahren? Gymnasium und gute bis sehr gute Noten. Echt schwierig.

      • John Applespeed

        So ist es und das dauert nicht mehr lange. Das werden jetzt alle Unternehmen übernehmen.

      • @John Applespeed das glaube ich nicht! Technisch möglich ja, aber wenn ich sehe wie insbesondere der deutsche Mittelstand arbeitet sehe ich das nicht kommen.
        Ich arbeite bei einer Tochterfirma in einer größeren Gruppe mit so 200 Millionen Euro Jahresumsatz (Umsatz der gesamten Gruppe). Die Gruppe gehört einer Familie.
        Mein CEO (ein Angestellter) erzählt zwar immer allen wie toll er ist und wie digital unser Unternehmen ist… am Puls der Zeit… etc! Aber Fakt ist auch, dass die Auftragserfassung seit 10 Jahren mit Copy & Paste aus den Bestellemails unserer 6 Onlineshops in unser ERP übertragen wird und das obwohl es dafür Schnittstellen gibt.
        Auch wird in der Firma Excel ohne Ende genutzt anstatt vernünftige Software zu haben. Excel ist gut aber nicht für alles ;)
        Mitarbeiter die aus anderen Firmen kommen meinen, dass es in ihren alten Firmen noch schlechtere Abläufe und weniger Digitalisierung gibt als bei uns.
        Also ja es wird einige Firmen geben, die das nutzen werden. Andere haben dafür gar nicht die digitale Infrastruktur, die ChatBots müssen ja auch die richtigen Infos haben, sonst können diese den Kunden nicht helfen!

      • Also ich komme aus der Automatisierungbranche. Es wird immer diesen technischen Fortschritt geben. Und die Menschen wird nicht plötzlich aufhören und auf der Stelle treten nur weil es grad für einen Großteil ganz gut läuft. Die Welt ist und bleibt im Wandel. Wenn es wieder mehr Arbeitslose gibt werden bestimmt Berufe attraktiver die jetzt gerade leiden. Die aktuelle Loser Generation Z.b. wird vor die Wand laufen sich wehtuen und liegen bleiben weil man ihnen erzählt hat das sie glücklich sein sollen und sie nichts tuen müssen sondern nur was sie wollen. Aber das das Leben Arbeit ist und nicht nur Spaß daran scheitern sie ganz ganz groß. Das haben wir uns mühevoll erarbeitet. Nur leider ist es etwas eskaliert. KI trägt dazu bei das die Leute die glauben man kann am Computer einfache chillen und Geld damit verdienen nicht mehr funktioniert. Da müssen die Kids wieder anpacken lernen.

      • Und eben das klappt nicht. Ein bedingungsloses Grundeinkommen kann es geben, weil der Staat gar nicht soviel Geld hat dies zu bezahlen. 1.200€ im Monat für 84 Mio Bundesbürger würden bedeuten man müsste 1,209 Billionen € aufbringen. Jahr für Jahr. Wie soll das gehen? Und da das ja ein BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen ist, werden sehr viele EU-Bürger zu uns kommen und viele in D mehr Kinder produzieren, denn je mehr Kinder, desto mehr Einkommen.

      • Das ist sehr treffend formuliert!

      • ich meint Krit …

    • Sagt was Ihr wollt, aber egal welche politische Richtung man bevorzugt, an dem bedingungslosen Grundeinkommen geht auf mittelfristige Sicht, ich sag jetzt mal 10-20 Jahre, kein Weg mehr vorbei.
      Denn es wird schlicht nicht mehr genug Arbeit für alle Arbeitsinteressierten geben.
      Umso wichtiger ist es jetzt schon Abgabenregelungen für genau solche Einsatzorte zu finden.
      Denn was hier ja passiert ist, dass 700 potentielle Jobs dauerhaft nicht mehr vergeben werden. Dasselbe passiert ja an den Selbstbedienungskassen etc.
      Hier ist z.B. die Diebstahlquote relativ hoch, wird aber dennoch von den Unternehmen in Kauf genommen, da die Personalkosten größer werden.
      Also ich bleib dabei, ohne bedingungsloses Grundeinkommen keine Zukunft und umgekehrt.

      • das bedingungslose grundeinkommen würde ich ja grundsätzlich befürworten. ich befürchte nur, die höhe eine solchen wird wenig spielraum in der lebensführung erlauben. es wird dann wohl vergleichbar sein mit einem szenario, in dem die mehrheit der bevölkerung harz 4 hat. die kluft der besitzenden und besitzlosen wird dabei noch erheblich grösser sein.

      • Und wer soll das aufbringen? Das BGE würde bei 1200€/Monat aktuell ca 1,209 Billionen kosten. Und es würde Menschen nach D locken und die Produktion von Kindern ankurbeln, was es noch teurer macht.

      • @Loepi: zu nah am Stammtisch, Deine Aussage.
        1.200 €/Erwachsener, Kinder weniger. Die Zahlen sind noch zu definieren.
        BGE ist in D nachweislich finanzierbar.
        BGE erhalten nur Deutsche, damit ist der Reiz einfach herzukommen weg.
        Einbürgerung dauert auch seine Zeit.
        Kinder zu „machen“ nur um ein Einkommen zu haben, funktioniert heute nicht und auch nicht mit BGE.

    • Spezial-KIs haben großes Potential.
      Die meisten Supportmitarbeiter überfliegen die Nachricht und schicken dann irgendeinen unpassenden Textschnippsel. Nach 5 Minuten ping-pong heißt es dann meistens, man wird den Fall nach oben weiter eskalieren und meldet sich wieder per E-Mail.

      Typischer Chat-Verlauf: […]„Bitte lesen Sie meine erste Nachricht erneut.“ „Meinten Sie die Anpassung…“ „Tue ich nicht, bitte lesen Sie meine erste Nachricht erneut.“ […] (nein, ich erkläre mich nicht mehrfach wenn meine Nachricht nur überflogen wurde…)

  • Und ich habe Klarna durch andere Zahlung Anbieter ersetzt!

    Antworten moderated
    • Das hatte ich auch vor einiger Zeit gemacht, weil mir App und Geschäftsgebaren sehr unsympathisch und undurchsichtig wurde.

      Ich komme gut ohne Klarna klar

      • Sehe ich genauso! Die Zahlungsart „auf Rechnung zu kaufen“, wird nur angeboten, um Wucher-Zinsen bei Überfälligkeit zu kassieren. Diese Vergesslichkeit und Überfälligkeit der Verbindlichkeit ihrer Kunden ist kein Ausnahme-Phänomen sondern Haupt- Business-Ziel!

      • Das ist echt eine komische Firma. Trotz perfektem SCHUFA Score, keinen Schulden da und so weiter. Wird Kauf auf Rechnung bei mir immer abgelehnt. Da steht auch nie warum, immer nur dass sie das leider nicht anbieten können. Googelt man das, findet man die offizielle Webseite von denen, wo im Grunde auch nur steht, ja der Support weiß das auch nicht. Denn das wird automatisiert geprüft, weißt du was, Versuchs doch einfach noch mal, vielleicht klappt’s ja nächstes Mal. Aber wenn nicht, bitte nervt uns nicht. Wirkt so, als weiß der, der das geschrieben hat selber nicht wie seine eigene Systeme arbeiten. Sehr seriös.

  • Da ich Klarna nicht nutze, kann ich deren Support zwar nichts bewerten, kann ihn mir aber vorstellen.

    Ein Mitarbeiter bearbeitet gleichzeitig 20 Chats, die wieder mit Übersetzungstools in die Kundensprache übersetzt werden. Bei mehreren Chats gleichzeitig, vergisst man natürlich auch die Informationen, die man eigentlich schon hat und fragt nochmal oder die Lösung geht am Thema vorbei.

    Dass in so Fällen, eine KI bessere Informationen liefert, ist jetzt nicht überraschend.

    Bei einem 1:1 Support, wird die KI aber eher weniger den Mensch schlagen, zumindest stand heute.

    • Crack Federvieh

      Jede Menge Gefühle und Fantasie in deinem Beitrag

      Antworten moderated
      • Ein Punkt den der „Hesse“ vergessen hat. Oft werden externe Service-Anbieter eingekauft. Die MAs kennen sich dann oft im Thema nicht richtig aus und werden meist auch nicht richtig eingearbeitet. In dem Bereich gibt es aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen und der schlechten Bezahlung auch eine hohe Fluktuation. Das ist ein Job den man an der Regel eher ein paar Monate anstatt von ein paar Jahren macht.
        Und da müssen ja nicht mal Übersetzungstools zum Tragen kommen. Bei Vodafone bin ich z.B. schon häufiger in irgendwelchen Osteuropäischen Call-Centern gelandet. Die Frauen und Männer da sprechen oft nur gebrochen deutsch und verstehen nicht alles.

    • Hatte erst die Tage mit dem Adobe Chat Support zu tun und muss sagen: hätte ich mir am Anfang mit der KI etwas mehr Mühe gegeben, dann hätte ich mir die Leute sparen können. Exakt das was du beschreibst. Man wird irgendwohin verbunden, dann funktioniert die Übersetzung nicht (durfte mal kurz mit einem auf Spanisch schreiben, bis er mich an jemanden aus Indien weitergeleitet hat wo die Übersetzung dann wieder auf deutsch gesprungen ist). Wenn Klarna auch nur etwas besser war, kann die KI auch da nur ein Fortschritt sein. Trotzdem schade für die Leute, die an dem Aufbau von so einem Support keine Schuld haben und auch nur ihr bestes geben.

    • Wir testen KI gerade in einem 60k Mitarbeiter starken Unternehmen im 1st Level Support der IT ein. Die KI ersetzt hier nicht die Mitarbeiter, sorgt aber für einen besseren Erstkontakt und für eine passende Vorqualifizierung der Anfragen. Hierbei greift die KI bei Anfragen auf ca 20k Hilfeartikel der internen Knowledgebase zu und erlaubt dem Agenten mehr Zeit für 2nd Level Anfragen. Der Mitarbeiter kann jederzeit den KI Chat abbrechen und sich mit einem Live Mitarbeiter verbinden lassen. Derzeit ist es bei uns nicht geplant dir Mitarbeiter zu ersetzen, Sie werden nur anders eingesetzt und sind froh dass Sie diverse stumpfe Anfragen nicht mehr beantworten müssen (wiederkehrende Themen pro Tag, Mitarbeiter lesen Anleitungen nicht etc).

      Antworten moderated
    • Dazu kommt noch, dass natürlich nicht jeder Support-Mitarbeiter gleich engagiert ist. Man hat immer die Mitarbeiter, die gefühlt alles in Minuten erledigen können, aber auch die, die nichts hinbekommen. Oder „Das kann ich leider nicht, rufen Sie bitte die folgende Nummer an“. Nur damit man am Ende nach 10 weiteren Gesprächen wieder bei der ersten Person landet.
      Bei einer KI ist zumindest alles definiert und die Probleme werden, wenn richtig konfiguriert, erledigt.

  • „Von der Künstlichen Intelligenz betreute Kundenanliegen ziehen 25 Prozent weniger Folgeanfragen nach sich.“

    Wahrscheinlich weil keiner mehr Lust darauf hat. Oder die Fälle sind wirklich so geradlinig, dass das eine KI lösen kann.

  • Das liegt dann wahrscheinlich daran das die Mitarbeiter nicht die Zeit hatten das Kundenanliegen vernünftig zu betreuen……

    In fast allen Servicecentern werden die Mitarbeiter angewiesen völlig unpersönlich per Textbausteine zu antworten, Zeit sich in ein Kundenanliegen richtig reinzuversetzen fehlt.

  • Es geht nicht um einen zufriedenen Kunden sondern um zufriedene Investoren.

    • Sind die Kunden unzufrieden, macht das Unternehmen weniger Gewinn. Macht es weniger Gewinn, sind die Investoren unglücklich. Nutzwert und Kundenzufriedenheit für den Kunden sind die Basis von allem wirtschaftlichen Erfolg. Bitte hört doch auf, Unternehmen den Wunsch nach Kundenzufriedenheit abzusprechen, nur weil sie etwas in euren Augen tun, das euch selbst vermeintlich unzufrieden machen würde. Ihr wisst doch überhaupt nix über die Situation in der die Unternehmen stecken und wieso sie nun genauso handeln.

      • Naja, Apple ist ein gutes Beispiel. Die Kundenzufriedenheit geht runter die Preise aber immer weiter hoch.
        Apple schafft es eben ganz gut den Kunden auszupressen ohne das Faß komplett zum überlaufen zu bringen.
        Das gleiche gilt für Amazon und Netflix. Die Kunden werden unzufriedener aber der Gewinn steigt.
        Übertreiben die Unternehmen es nicht stimmt deine Annahme eben nicht!

      • Wie kommst du auf die Idee, dass die Kundenzufriedenheit bei Apple zurückgeht?
        Weil die paar Nerds in den Foren das jeden Tag herunterbeten inkl. der jährlichen Ansage, dass Apple so bald pleite ginge?

  • „ interessante Herausforderungen für Mitarbeiter“ – AKA: „neue, mehr ins private zielende Tätigkeiten“

    Bin gespannt wie sie das nennen werden, wenn der nächste Chatbot den Vorstand ersetzt weil die Antworten genauso qualifiziert und zudem schneller sind?

  • Dieser Chat ist der größte Scheiß. Ich habe aus Versehen die 30 Tage Zahloption angegeben und das nicht bemerkt. Als die erste Zahlungsaufforderung per Mail kam, hab ich natürlich sofort überwiesen.
    Trotzdem kamen weitere Mahnungen.
    Klarna ist weder per Mail noch telefonisch erreichbar. Nur über diesen scheiss Chatroboter. Da konnte man unzählige Male angeben wann man überweisen hat. Es kam immer nur die Aufforderung zur Zahlung, bis ich es aufgegeben habe.

    Jetzt geht das Spiel mit einem Inkassobüro weiter. Die behaupten das die Zahlung nicht für diese Rechnung wäre, obwohl die Rechnungsnummer angegeben ist (Kontoauszug), weil die von Klarna eine Forderung mit weiteren Mahngebüren haben.
    Ich hab das jetzt aufgegeben weiter zu klären und warte auf den Mahnbescheid und spätere Gerichtliche Klärung.
    Die Aktion spart denen jedenfalls kein Geld und einen Kunden sind die auch los.

    • Keine Sorge, bei menschlichem Kontakt läuft das bei Klarna wohl ähnlich…

      Antworten moderated
    • ABER, du hast an den KI-Chatbot keine Folgefrage gestellt. Ergo, der KI-Bit ist viel besser … so schlussfolgert Klarna es … win-win-… ähm … naja …

    • Ob die Forderung von Klarna gerechtfertigt ist, kann ich nicht beurteilen.
      ABER: die dort enthaltenen Mahngebühren brauchst du auf keinen Fall zu bezahlen. Es gibt in Deutschland keine gesetzlichen Grundlagen weder im HGB noch im BGB Mahngebühren einzutreiben.
      Anders ist das mit „Säumniszuschlägen“ bei Behörden. Die müssen in jedem Fall bezahlt werden. Das gilt aber nur für Behörden.

  • ich bin absolut nicht technologifeindlich frage mich trotzdem-
    wo wird das alles noch hinführen ?
    wer soll denn zukünftig konsumieren , wenn niemand mehr Jobs hat ?

    • Die Frage steht schon lange im Raum, eine Option wäre das BGE, da hätten wir auch gar keinen großen Schritt mehr zu tun. Wichtiger wäre aber wohl, dass so Schritte durch eine KI/Robotic Steuer mit begleitet werden, welche zumindest die ausfallenden sozialabgaben für die Mitarbeiter zu teilen auffängt. Ja ich weiß, man führt es ein um Kosten zu sparen und das klappt auch ganz toll in so dritte Welt Ländern wie den usa. Aber wir haben hier halt ein sozialsystem welches wir definitiv erhalten sollten.

      • Wovon soll denn Deiner Meinung nach das BGE finanziert werden, wenn ein Großteil der Wertschöpfung bei den KI Anbietern landet und nicht mehr in den Volkswirtschaften der Länder … so ein BGE will ja auch finanziert werden …

      • Eine Option habe ich tatsächlich im darauffolgenden Satz genannt (Stichwort KI/Robotic Steuer). Es gibt neben dem BGE auch noch andere Optionen. Falls du dich dafür interessierst empfehle ich da aber eine selbst Recherche, das Thema ist so komplex, dass es dazu ganze Bücher, wissenschaftliche Arbeiten, unendlich viele Podcasts und Blogs gibt. Das werden wir hier in den Kommentaren nicht durchkauen können.

      • Aber als kleiner Wegweiser/startpunkt wenn du das ganze wissenschaftlich aufarbeiten möchtest: die Hochschule Ruhr-West hat einen ihrer forschungsschwerpunkte auf „Künstliche Intelligenz aus ökonomischer Perspektive“ wo auch die Folgen für unser Wirtschaftssystem und wie man denen entgegen wirken kann betrachtet werden.

    • Ich lese hier immer: „wenn keiner mehr Jobs hat!“
      Pflege!
      Krankenhaus!
      Schulsystem!
      Kinderbetreuung!
      Sozialhilfe!
      […]
      da sind jetzt schon mehr als 700 Jobs frei, die umgehend besetzt werden könnten.

  • Ohne Bewertung des Ganzen: das erinnert mich an die Einführung vom Auto statt Pferde), von digitalen Satzsysteme bei Zeitungen und die Einführung von Robotern. Gleich Argumente u.A. Arbeitsplatzverluste) Die Geschichte wiederholt sich, wie immer.

    • Das sehe ich genauso! Es wird andere Jobs geben. Umso mehr Fachwissen Mitarbeiter haben desto schwieriger sind diese zu ersetzen und andere 0815 Jobs gibt’s wie Sand am Meer. Nur leider wollen viele diese nicht machen und gleichzeitig machen viele schlecht ausgebildete Menschen wenig dafür richtige Facharbeiter zu werden.

    • Autos statt Pferde … hier hinkt aber der Vergleich. Bis zum Zeitpunkt X schafft neue Technologie mehr Arbeitsplätze, als sie vernichtet, der Zenit ist aber überschritten. Jetzt geht es Bergab, auch für Experten. Natürlich glauben erstmal die „einfacheren“ Sektoren dran, aber warte mal ab. Und was wenn die KI bessere KI entwickelt als der Entwickler und der Roboter bessere Roboter baut als der Ingenieur? Das wird schon noch klatschen, aber richtig! Wenn die Firmen nicht checken, dass es ihre Kernaufgabe ist Arbeitsplätze zu schaffen statt Aktionäre zu befriedigen, dann Prost Mahlzeit.

  • Ich möchte nicht mit einer Scheiss KI kommunizieren. Ist mir scheissegal ob Klarna dadurch Geld spart. Dann nutze ich eben kein Klarna mehr.

  • Fast 3 Mio. Arbeitslose hier im besten Schland, das es je gab, und täglich werden es mehr – nicht nur auf dem Sektor Arbeitsmarkt.

    • Mit einer Quote von gerade einmal 6,1% (welche im Februar erwartungsgemäß hoch ist und trotz der schwierigen Lage nur 0,4% höher als im letzten Jahr ist) liegen wir tatsächlich statistisch bei den sehr guten Ländern.

      • Bitte setz dich einmal damit auseinander, was gezählt wird und vor allen Dingen was nicht gezählt wird. Auch interessant sich anzugucken, wie sich die Zählweisen in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Da lässt man sich immer neue Dinge einfallen, damit diese Zahl schön klein ist.

      • Die EU zählt bei allen Ländern gleich. Wir haben nach Tschechien die niedrigste Arbeitslosigkeit in der EU.

      • @Daniel +1 es ist manchmal einfacher als man denkt.

      • @fischkopf habe ich, wenn du die Zahlen suchst wird das sogar sehr präsent mit aufgeführt wie die zustande kommen. Und wie Daniel schon gesagt hat ist das gerade im Vergleich zu anderen europäischen Ländern gar nicht mal so wichtig, da die Berechnung bei allen gleich ist.

    • Wenn sich die ki und andere Technologien endlich durchgesetzt haben, werden all die neuen Fachkräfte sicherlich zum Einsatz kommen und ein neues grünes Wirtschaftswunder beginnen. ;-)

      • Noch gleich ein bisschen Fremdenhass mit ins KI-Thema bringen. Sehr gut. Ohne geht nicht, oder?

      • Er meinte bestimmt, die durch die KI ihren Job verlieren als neue Fachkräfte. Und nicht die Flüchtlinge! So verstehe ich jedenfalls sein Kommentar.

      • Nein, so meint er es mit Sicherheit nicht. Denn wer sollen denn in deiner Interpretation die „neuen Fachkräfte“ sein? Wenn jemand durch KI seinen Job verliert, ist diese Person keine „neue Fachkraft“. Das wäre sie erst, wenn sie danach was Neues lernt.

        Nein, der Fischkopf meint Personen, die von außerhalb Deutschlands zu uns kommen. Und der Verweis auf das „grüne Wirtschaftswunder“ macht es noch deutlicher. Dein treuer Glaube in allen Ehren, es war reines sinnloses Bashing garniert mit Hetze. Super Sache!

      • Knight, Du bist doch der, der immer überall pöbeln muss. „Grünes Wirtschaftswunder“ stammt 1:1 von den Wahlplakaten der letzten Bundestagswahl. Neue Fachkräfte stammt 1:1 aus der Regierungsdebatte, kannst ja im Verzeichnis nachlesen. Was Du machst, ist schlicht Realitätsverdrehung.

      • @_Knight_

        Cool, wenn man Deutungshoheit hat.

      • Ach Erkan, wo habe ich denn gepöbelt? Genau, nirgends. Es geht auch nicht um die Worte, sondern wie sie benutzt werden.

        Die Worte „ungebildet“ und „Bauer“ sind für sich genommen auch nicht problematisch und nur Worte. Im Kontext von Bildungspolitik und Landwirtschaft akzeptabel, im zusammenhängenden Kontext einer Diskussion eher nicht. Also nur als Beispiel.

        So wie Fischkopf die Begriffe Fachkräfte und grünes Wirt.wunder benutzte, war eindeutig. Wenn du das nicht kapierst, mangelt es vlt an Lese- und Verständniskompetenz. Da wären wir dann wieder bei dem Thema Bildung. Dass aber jemand mit dem Nickname Erkan sich auf die Seite von rassistischer Hetze stellt, ist schon respektable. Erdogan-Fan vlt?

  • Stefan B. aus H.

    „… bietet Interessante Herausforderungen für die Mitarbeiter“ …
    Diese Aussage ist ja sehr breit interpretierbar.
    Leider können sich nur die wenigstens Servicemitarbeiter von Callcentern zu Spezialisten für die Programmierung von KI-Systemen umschulen lassen. Arbeitslosigkeit kann auch herausfordernd sein.
    Andererseits ist die Qualität der (menschlichen) Services oft auch nicht besser. Schlimm wird es aber, wenn die Masters of the Universe, sprich Softwareingenieure, sich für unfehlbar halten und nur noch binär statt menschlich denken. Wenn also schlecht funktionierende Applikationen auf nicht emphatische, non-humanoiden Support trifft, sind Hopfen und Malz verloren.

    Antworten moderated
  • Wer Klarna je genutzt hat dem ist sowieso nicht mehr zu helfen

  • War 4 Jahre Kunde. Vor 2 Wochen gekündigt worden. Grundlos. Alles immer bezahlt, Schufascore 99% ohne negativeintrag.
    Der Algorythmus meinte wohl ich sei als Kunde nicht gut genug.

    Antworten moderated
  • Die Gier wird weiter gefördert! Kapitalismus bedeutet den Untergang des Konsums, denn keine Arbeit – kein Geld!

    • Schwarzmalerei! Von Beruf Pessimist. Es gibt da auch ein bekanntes Sprichwort: „Der einzige Mist auf dem nichts wächst, ist der Pessimist“.
      Ich wünsche dir ein angenehmes Wochenende, hoffentlich ist es nicht zu kalt, zu warm, zu sonnig, zu bewölkt, zu nass, zu trocken oder zu windig ;)

      • Ist aber ein nicht so toller Vergleich mit dem Wetter. Denn letztenendes, wenn immer mehr Arbeitsplätze durch KI oder/und durch Roboter ersetzt werden… So viele neue/andere Arbeitsplätze wird es nicht geben. Definitiv. Gerade Banken und auch Telekommunikation wird immer mehr elektronisch geregelt, da wird noch viel wegfallen. Mach mal einen Vorschlag, welche Alternativen neue Arbeitsplätze es denn so gibt

      • Mein Vorschlag an dich ist: guck dir mal die Geschichte an und guck was disruptive Technologien so verändert haben.
        Es hat einzelne Sektoren stark verändert und neue geschaffen oder andere gefördert.
        Insbesondere für kleinere Unternehmen die sich nicht so viel Personal leisten können, sehe ich hier richtig viel potenzial!
        Und dann nimm eine Baldrian Tablette oder mehrere!

      • Schön formuliert, Ben.
        Wenn man in einer disruptiven Umgebung erfolgreich sein möchte, muss man sich aber verändern wollen.
        Das ist hier bei den ganzen Gestrigen aber nicht so gern gesehen.
        Besser bleibt alles, wie es ist.

      • Hast es doch gesagt, „bei den Kleinen die sich nicht so viele Angestellte leisten können“ meinst du die schaffen dann Arbeitsplätze im eigenen Unternehmen? Sicher gab es schon immer Fortschritt, aber neue Technologien mussten vom Menschen bedient werden, genau das ändert sich aber gerade. Und schon immer war es so, das neue Technologie dazu führte, dass immer weniger Menschen mehr Arbeit wegschaffen können. Es wird auch neue Zweige geben die jetzt erstmal entstehen, aber der Mensch wird in seiner Forschungs- und Ingenieurskunst gerade von seiner eigenen Innovation abgehangen und dafür gibt es absolut KEINEN geschichtlichen Vergleich!

      • @Devil:
        siehe oben:
        Pflege, Soziales, Kinder, Schule
        und schau Dir mal z. B. „Charlie und die Schokoladenfabrik“ an: Instandhaltung,

  • Ich würde gerne darauf hingewiesen werden, dass ich nicht mit einem Mensch kommuniziere. Wird das denn dort gemacht?

  • „interessante Herausforderungen für Mitarbeiter“

    Wie zynisch ist das denn?

  • Für mich gilt hier: KI= kein Interesse . Das wird „ausländisches Callcenter 2.0“

  • Eine seriöse Firma hat auf Ihrer Webseite eine Emailadresse für die Kontaktaufnahme und meine Email wird von einem Menschen bearbeitet. Alles andere wird boykottiert.

  • Wenn ich an den Chat bei Amazon und den Telefon Support denke, dann kann ich KI nur dringend empfehlen.
    Beides ist unterirdisch (Support nur aus dem Ausland, Chat strunzdoof), massiv kontrolliert und hilft einem nicht weiter.

    Antworten moderated
  • Ich habe einmal einen Klarna-Fall für meine Mutter lösen müssen. Ob der Support nun KI-gestützt besser wird? Der Kontakt mit Klarna-Menschen und Dummbrot-Bots war jedenfalls eine in puncto epischem Zeitaufwand und unverschämter Ignoranz nervenaufreibende Erfahrung. Selten in meinem Leben so ein kommunikatives Armageddon erlebt. Am Ende wurde der Fall aber immerhin geklärt. Die Dienste von Klarna werde ich aber ganz sicher nie in Anspruch nehmen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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