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iPhone-Entwicklung: Drei Monate Vollgas

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In einem lesenswerten Wired-Artikel (englisch!) kommen interessante Einblicke in die Endphase der iPhone-Entwicklung zu Tage.

Noch im Herbst 2006, drei Monate vor der angesetzten Präsentation, hat so gut wie gar nichts funktioniert und Apple-Chef Steve Jobs sprach die gewichtigen Worte “We don’t have a product yet”. Für die Entwickler brach die wohl härteste Zeit ihres bisherigen Berufslebens an: Auf den Gängen bei Apple waren laute Streits an der Tagesordnung, Mitarbeiter kündigten spontan und kamen dann ein paar Tage später wieder zur Arbeit, nachdem Sie endlich wieder mehrere Stunden am Stück geschlafen hatten. Die Gesamtkosten für die Entwicklung des iPhone werden in dem Artikel auf 150 Millionen Dollar geschätzt.

Das Projekt wurde unter höchster Geheimhaltung durchgezogen. So gaben sich Apple-Mitarbeiter, wenn sich Sie zu Gesprächen bei AT&T anmeldeten, stets als Infineon-Mitarbeiter aus. Die Entwicklungseinheiten für Hard- und Software arbeiteten komplett getrennt voneinander. Die Hardwareabteilung bekam frei erfundene Software für die Testeinheiten während die Softwareentwickler mit Holzgehäusen arbeiten mussten. Bis zur Präsentation im Januar 2007 sollen lediglich 30 Personen das endgültige Produkt gesehen haben.

Ein Jahr später hat das iPhone seinen Platz am Markt gefunden – und zeigt Wirkung. Andere Hersteller und Provider versuchen sich in ähnlichen Produkten (in Deutschland z.B. Vodafones QBowl mit „echtem Internet“ und einem Werbespot der an die CD-Cover-Stadt der alten iPod nano TV-Werbung erinnert).

Donnerstag, 10. Jan 2008, 8:34 Uhr — Nicolas
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  • So war das doch auch 2001, kurz vor dem iPod-Start.

  • da wäre ich gern dabei gewesen in der Entwicklung…Aber nur zum Zugucken^^

  • Respekt, Siemens hat damals fast „Jahre“ gebraucht bis das SX1 endlich auf dem Markt erschien. Das Betriebssystem musste nicht mal „erfunden“ bzw. entwickelt werden (Symbian). Apple bastelt in ca. 3 Monaten ein stabiles und und komplett neuartiges Gerät. Kein wunder das die Handysparte von Siemens nicht mehr existiert.

  • das ist halt das geile an apple .. die schaffen die „besten“ dinge in sehr flotter zeit! die sind nicht so wie microsoft, wo immer mit unzähligen updates nachgeholfen werden muss, nur weil die das schnelle geschäft machen wollten (siehe vista) (ok bei apple gibts auch updates aber bei weitem nicht so viele)! aber auf was die auf die beide stellen hat meistens zukunft und „verzaubert“ (siehe iphone – ipod)! weiter so!

  • @ nickinnot: Da verweise ich mal kommentarlos auf die ersten Monate des iPod classic. *hust*

  • apple hat da aber auch den vorteil das die software nur auf von ihnen entwikelter bzw gekaufter hrdware laufen muss und nich auf jeden x belibigen rechner

  • Außerdem hat Apple den Vorteil, dass die meisten Viren auf Windows zugeschnitten sind. Das liegt daran, dass es das am weltweit verbreiteste Betriebssystem ist.
    Wär Apple an Microsofts Stelle, müsste sie wohl auch wöchentlich Sicherheitsupdates nachreichen (Hacker schlafen nicht ;))

  • hört auf, nickinnot fertig zu machen xD ihr klärt wahrscheinlich auch kleinkinder über die existenz des weihnachtsmannes auf ;-)

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