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Im Review: V-Moda Ohrhörer

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Am 2. Februar hatten wir sie das erste mal in einer kurzen News erwähnt. Seit heute nun werden die v-moda Ohrhörer, in Apples US Online-Store seit Wochen auf den ersten Plätzen der Verkaufsrangliste, auch in Deutschland vertrieben. Für uns Anlass genug, die drei verfügbaren Modelle nochmals etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ein gutes paar Kopfhörer dürfte bei vielen iPod-Usern eines der ersten und oft auch das einzige Ad-On zum eigenen Player sein. Und da, gerade nach Apples Umstellung auf die neue Kopfhörerform, viele von euch zu In-Ear Hörern greifen, bot sich folgender Review einfach an.

Das Line-Up
v-moda kommt momentan mit drei unterschiedlichen Modellen. Erhältlich in verschiedenen Farbkombinationen gibt es neben dem 99€ teurem Flagship-Modell vibe, für jeweils 49€ den bass fréq sowie den die remix m class Kopfhörer.

remix m class
Stark an das Design der frühen iPod-Ohrhörer angelehnt, dürfte der remix m class seine Zielgruppe wohl eher unter den Frauen, auf jeden fall aber unter den Nano-Besitzern suchen. Verfügbar in drei unterschiedlichen Farben (fragt uns bitte nicht wer auf die Idee gekommen ist, diese ThatsHotPink, BlingBlingBlack und BlueSteel zu nennen), kommt der remix m class mit einer polierten Metalllegierung und einem nicht gewinkeltem 3,5mm Klinkenstecker. Das Kabel ist durchgehen mit einer transparenten Gummischicht überzogen und etwa 4 Zentimeter länger als das der Original-Kopfhörer.

Die Headphones machen einen stabilen Eindruck und bringen neben der Modawrap-Kabelhalterung (ein kleines Stück Hartgummi in Form eines Bumerangs), gleich drei paar Schaumstoffkappen mit.

Jetzt wird es schwierig, denn das Klangeindrücke durchweg subjektiv sind brauchen wir nicht zu betonen. Nach den drei Testtagen ist unser Eindruck des remix m class aber durchweg Positiv. Lauter als Apples Original-Kopfhörer, sitzen sie gut und bringen sowohl Hörspiele als auch Musik satt und unverzerrt ans Ohr. Der Frequenzgang deckt mit seinen 18Hz – 22000Hz ein gutes Stück mehr, als den vom Menschen wahrnehmbaren Bereich ab und auch voll aufgedreht hatten wir keine Probleme mit Schnarrenden Bässen.

Unsere Kritikpunkte reduzieren sich auf das etwas zu starre Kabel, sowie den Anteil des Sounds, der von den Kopfhörern nach außen abgestrahlt wird. Nichts weltbewegendes, aber vollaufgedreht bestimmt eine störende Angelegenheit für die Mitfahrer in der U-Bahn. Da die remix m class jedoch durchweg lauter als die Original iPod-Kopfhörer sind, bleibt alles im grünen Bereich.

vibe
Das High-End Modell ist mit 99€ noch erstaunlich Preiswert für ein gutes paar In-Ear Ohrhörer und bringt neben einer kleinen Tragetasche und dem Modawrap gleich 8 paar Aufsätze in unterschiedlichen Größen und Materialien mit. Die weißen Aufsätze sind etwas weicher als die schwarzen, die schwarzen sehen aber besser aus. Die vibe-Kopfhörer sind, anders als die Bilder vielleicht suggerieren, nur unwesentlich schwerer als Apples Standard-Kopfhörer, das Kabel ist das gleiche wie das der remix m class und auch hier ist der Klinkenstecker zwar vergoldet, aber nicht gewinkelt.

Fangen wir mit den schlechten, bzw. der schlechten Eigenschaft des vibe-Kopfhörers an. Die v-moda vibe sind die ersten In-Ear Kopfhörer die sich während unseres Tests nicht unter einem Motorradhelm nutzen lassen. Wahrscheinlich sind es nur zwei Millimeter die sie mehr aus dem Ohr stehen als andere In-Ears, aber es sind zwei Millimeter. Ansonsten: Hut ab. Die vibe-Kopfhörer dürften ein Geschenk an die Electro, Metall und HipHop-Ecke sein, denn wenn man seine Musik gerne Laut mag, dann sollte man den vibe durchaus einen Testlauf spendieren.

In Kombination mit goPod bieten die vibe extrem viel Druck und sehen dabei noch gut aus. Der Sitz im Ohr ist, mit dem richtigen Aufsatz, sehr angenehm und hinterlässt auch nach drei Stunden noch keine Druckstellen. Zudem kommt mit den vibe auch der iPod-eigene Equalizer zum Zuge – und dies ohne das Gefühl in einer Leeren Konzerthalle zu stehen. Die technischen Specs lesen sich wie folgt: Frequenz 12 Hz – 22000 Hz, 12 Gramm leicht, 3,5 mm Stereo Stecker 24 k vergoldet, Impendanz 16 Ohm, Empfindlichkeit 92 dB bei 1 kHz 1 mW, 9 mm Neodymiummagnet. Und Neodymiummagneten, dass sie die, die der Blendtec-Mann auch mal in den Mixer geworfen hat – oder nicht? Egal. Die vibe sind gute In-Ear Kopfhörer und liegen mit ihren 99€ noch satt im akzeptablen Bereich.

bass fréq

Die bass fréq Kopfhörer… Was sollen wir schreiben, Reviews müssen ehrlich bleiben und uns haben die bass fréq nicht gefallen. Die Kopfhörer sehen ein wenig nach den „Power-Rangers“ aus. Das Kabel und die komplett aus Kunststoff gefertigten Ohrhörer machen einen billigen Eindruck. Beim Öffnen der Verpackung ist uns die eine Seite gleich zerbrochen und der versprochene Bass ist so allgegenwärtig, das uns der Kopfhörer sogar in sehr dezenten Musik-Passagen ein konstantes Brummen schenkt. Im Gegensatz zu den anderen beiden Modellen können wir den bass fréq nicht empfehlen.

Donnerstag, 01. Mrz 2007, 13:25 Uhr — Nicolas
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