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beaTunes: Fleißiges Helferlein bei der Pflege großer iTunes-Mediatheken

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Je größer die Musiksammlung in iTunes wird, desto aufwändiger wird auch die Pflege derselben. Hier schleicht sich ein Rechtschreibfehler ein, dort wird ein Genre falsch zugewiesen, dazu kommen vergessene oder inkonsequent ausgefüllte Felder in den Song-Informationen. beaTunes will euch dabei helfen, dies mit möglichst wenig Aufwand in Ordnung zu bringen.

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Die Software inspiziert nach dem ersten Start eure Mediathek und listet alle vermeintlichen Fehler und Unregelmäßigkeiten akribisch auf. Die Trefferquote dabei ist erstaunlich hoch und ihr werdet auf Fehler wie die unterschiedliche Schreibweise von Interpreten, überflüssige CD-Nummerierung im Titel oder Unregelmäßigkeiten bei Genres oder „Sortierungs-Interpreten“ hingewiesen. beaTunes zeigt diese Fehler nicht nur auf, sondern bietet auch einen Assistenten zur Problembehebung an.

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Ergänzend kann das Programm auch die BPM-Werte der Songs in eurer Mediathek analysieren und in die vorgesehenen Felder eintragen. Mithilfe dieser Angabe könnt ihr zukünftig bessere Wiedergabelisten anlegen, in dem ihr auch das Tempo der enthaltenen Songs aufeinander abstimmt.

Auch die automatische Lautstärkeanpassung von iTunes soll sich mit beaTunes verbessern lassen (wir haben dieses Feature bislang nicht getestet). Die Anwendung reguliert die Wiedergabelautstärke nicht selbst, sondern leistet Vorarbeit für die „Lautstärke anpassen“-Funktion in iTunes indem sie den analysierten Songs die notwendigen Informationen über entsprechende ID-Tags mitgibt.

Die aktuelle Version beaTunes 3 kostet normalerweise 35 Dollar. Am heutigen Dienstag könnt ihr die Anwendung als MacUpdate-Promo zum Sonderpreis von 19,95 Dollar erstehen. Ihr müsst die Katze allerdings nicht im Sack kaufen. Ladet euch am besten vor dem Kauf die kostenlose Testversion herunter. Ihr könnt hier einen Großteil der Funktionen testen und auch eure komplette Mediathek analysieren, verzichtet allerdings auf den hilfreichen Fehlerbehebungsassistenten, analysiert nur eine begrenzte Anzahl von Songs und ist auf 14 Tage Laufzeit limitert.

Ein Hinweis noch für Besitzer großer Mediatheken: Die Analyse beim Start von beaTunes kann sich durchaus ziehen und man gewinnt unter Umständen den Eindruck, das Programm sei abgestürzt. Macht euch einfach eine Tasse Kaffee und wartet ab, bis die Analyse vollzogen ist. Ihr könnt während dessen auch problemlos andere Anwendungen benutzen.


(Direktlink zum Video)

Dienstag, 15. Okt 2013, 9:25 Uhr — Chris
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  • Geht das auch mit liedern die nur in der cloud bei itunes match liegen? Oder muss ich alle vorher runterladen?

    • Genau das war auch mein erster Gedanke. Vermutlich ist das Tool aber wie Coverscout etc. auf lokal vorhandene Dateien angewiesen.

      iTunes Match ist derzeit recht witzig…Hab mittlerweile Songs als „übertragen“ markiert, die ich vorher schon als „gefunden“ neu mit 256kbit/s runtergeladen habe. Teilweise wurden sogar Songs übertragen, die im Store gekauft wurden. Komisch, komisch…

  • Seit dem Reinfall mit dem Programm „Cover“ von Equinux bin ich von solchen Helfern geheilt. Das Ding hat mir meine ganze Mediathek und die iTunes-Libary zerschossen.

  • Wer an einer Datenbank rumspielt die nicht gesichert ist sollte sich grundlegendere Gedanken machen.

  • Je grösser die Media Sammlung umso träger wird iTunes. Wer sich von Beginn an einige Dinge angewöhnt, vor allem aber die ‚Autopflege‘ von iTunes abwählen, und mit intelli.-Playlisten umgehen kann, der wird auch ohne 3.Party Software, ein flottes iTunes Erlebnis haben. Mac User können sich allenfalls bei Doug’s Apple-Script for iTunes umtun.

    • Was meinst du denn mit „Autopflege“?
      Und von welchen (einigen) Dingen sprichst du?
      Meine iTunes Library ist mittlerweile (nach 10 Jahren kontinuierlichem Wachstum) unsäglich langsam und ich wär schwer dran interessiert, diese mit Hilfe deiner in den Raum gestellten, aber nicht näher erläuterten Tipps zu optimieren.

      • Autopflege betrifft das iTunes Managment, dir die Arbeit der Sortierung etc. abzunehmen.
        Einige Dinge: Beim Einpflegen der Titel, Genre etc. selbst bestimmen. Mittels intelli. Playlists lassen sich Genres zusammenfassen. Bei den Covern kann es vorkommen, das diese für jeden Track eines Albums abgelegt werden, folglich auch mehrfach geladen werden.
        Ich konvertiere CDs mit Easy CDDA von Poiksoft in AAC, je nach Musikmaterial zw. 256-328 o. 332 KB/s, wobei das Cover direkt in die Files eingebettet wird.

  • Gibt es eigentlich was vergleichbar vernünftiges für Windows? Der erste optische Eindruck von BeatTunes ist ja schon mal gut.
    Die Programme, die ich bis jetzt auf meine Mediathek losgelassen habe, waren allesamt für die Tonne und haben immer irgendwas zerschossen….

    • Ich habe beaTunes schon vor meinem Switch auf Windows eingesetzt. Gibt (oder gab?) also auch ein Windows-Binary. Hat ganz ok funktioniert. Manche Funktionen sind mit Vorsicht zu genießen, da sie Informationen mit vermeintlich sinnvolleren überschreiben – vorher erstmal checken, ob die vorhandenen Tags (Songtext z.B.) nicht doch vielleicht besser sind als das, was beaTunes automatisiert aus dem Netz zieht.

  • Wie zuverlässig kann das Programm denn falsche Informationen eines Liedes korrigieren?

  • @Timm: beaTunes gibt es auch für Windows. Findest du auf deren Homepage unter „Download“

  • Also ich habe ja immer TuneUp benutzt, aber so wirklich spass macht das ding auch nicht, weil es nur häppchenweise die Library überprüfen kann und sehr langsam ist. ich versuche mal dieses beaTunes…

  • Ja, beatunes werde ich auch mal ausprobieren.

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