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Firmwareversion 16.4 veröffentlicht

Apple Studio Display erhält Kalibrierungsfunktion

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Ergänzend zur Freigabe von macOS Ventura 13.3 hat Apple auch ein Firmwareupdate für das Apple Studio Display veröffentlicht. Auf dem mit einem eigenen Prozessor ausgestatteten Bildschirm ist jetzt die Versionsnummer 16.4 aktuell.

Apple Studio Display Update 16 4

Das entsprechende Update wird nach der Installation von macOS 13.3 in den Systemeinstellungen des Mac angezeigt und kann daraufhin auf dem Bildschirm installiert werden. Über die üblichen Leistungsverbesserungen und Fehlerbehebungen hinaus gibt es im Zusammenhang mit diesem Update auch eine Funktionserweiterung zu vermelden. Das Apple Studio Display lässt jetzt jetzt wie seither schon das Apple Pro Display XDR vom Anwender kalibrieren.

Die Installation von macOS Ventura 13.3 und der Studio Display Firmware 16.4 vorausgesetzt, ist jetzt eine direkte Neukalibrierung des Bildschirms möglich. Die Option versteckt sich in den über das Apfel-Menü in der Menüleiste erreichbaren Systemeinstellungen des Mac. Wenn ihr hier den Bereich „Displays“ aufsucht und den betreffenden Bildschirm auswählt, findet ihr im Menü „Voreinstellung“ den zusätzlichen Punkt „Voreinstellungen kalibrieren…“.

Pro Display Kalibrierung

Kalibrierung kann bis zu 2 Stunden dauern

Wenn ihr den neuen Menüpunkt aufruft, öffnet sich jetzt auch in Verbindung mit dem Apple Studio Display die bereits vom Apple Pro Display XDR bekannte Software „Pro Display Calibrator“ und bietet die Möglichkeit, die Primärwerte, Luminanz und Gammareaktion des Bildschirms anzupassen. Für diesen Vorgang ist allerdings ein entsprechendes Messgerät zwingend erforderlich, zudem weist Apple darauf hin, dass der Vorgang für optimale Ergebnisse in einer abgedunkelten Umgebung ausgeführt werden sollte.

Wenn ihr euch für diesen Prozess entscheidet, müsst ihr unbedingt auch ausreichend Zeit mitbringen. Der Kalibrierungsvorgang kann nämlich bis zu zwei Stunden in Anspruch nehmen, davon werden allein schon 30 Minuten für das Aufwärmen des Bildschirms veranschlagt.

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28. Mrz 2023 um 07:45 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Mit einem OLED Display würde es wahrscheinlich 10 Minuten dauern.

  • Wie zufrieden sind denn die Nutzer eines Studio Displays im Alltag bzgl. Kamera (auch bei schlechtem Tageslicht), bei der Verwendung von Coding Apps und Photobearbeitung?

    • Sehr – die Cam finde ich deutliche besser als in meinem alten iMac 27, late 2019, bzw. bestätigen das alle meine Videokonferenzteilnehmer. Über die Display Qualität ist alles gesagt. Das Ding flasht mich jeden Tag aufs neue. Obwohl es das selbe Display sein soll wie bei den 27″ iMacs (und von denen hatte und habe ich einige) kommt mit das Studio nochmals etwas schärfer und brillanter vor – kann aber sein das ich mich von dem WOW-Effekt des Displays blenden lass :-)

    • Bei der Fotobearbeitung mit Adobe Lightroom Classic habe ich keinen Bedarf auf Kalibrierung.

      • @Fotofix Danke für die Info. Habe Tim eine Mail geschickt. Die Funktion wird mit dem nächsten Update direkt wieder entfernt! ;-P

    • Ich habe das Display nun auch einige Monate und bin ausnahmslos zufrieden. Super Qualität, schnelle Reaktionszeit, Kamera super für Zoom etc. – bisher gibts überhaupt nichts zu bemängeln – insgesamt siehts aus noch super aus – bereue gar nichts – hatte zuvor auch cinema und thunderbold display war bisher immer zufrieden!

    • Ohne Kalibrierung würde ich es nicht für die Fotobearbeitung nehmen, wenn es primär um Farbtreue geht würde ich zum Beispiel zu einem Eizo greifen. Das Display an sich ist toll und übertrifft in allen anderen „Welten“ die Eizo. Aber wenn’s um Farbgenauigkeit geht sind die Displays nicht die besten. Für den Hobbyfotografen aber voll ausreichend.

  • Gibts irgendwo ne Übersicht welche Colorimeter unterstützt werden?

      • Krass, die kann sich selbst ein Profi-Fotograf nicht leisten. Man findet zwar kaum Preise, aber wenn, jenseits der EUR 10K.

      • Oh je. Sieht so aus als hätte man die Funktion für die Werkskalibrierung jetzt für alle freigeschaltet. Mag vielleicht für die eine oder andere spezialisierte Werkstatt noch interessant sein. Oder Filmstudios, die die hochwertigen Messgeräte eh schon haben. Für die breite Masse so sicher uninteressant.

        Da bleibe ich dann doch bei Eizo, wenn wieder mal ein neuer Monitor fällig wird.

      • Jop, der CR-300 kostet knapp über 12k £

      • EIZO würde ich über allen bevorzugen

  • Hallo, kann jemand was zur Wärmeentwicklung sagen? Hatte das alte Thunderbolt Display und konnte es im Sommer kaum nutzen, weil es so viel Wärme erzeugt und abgestrahlt hat, dass sich mein kleines Büro zu sehr erhitzt hat. Ist das mit dem Studio Display besser geworden?

  • Ich benutze das Studio Display an einem Mac Studio und habe ein seltsames Problem. Beim Wechsel zur Anzeige aller offenen Fenster (App Expose?), flackert es jedesmal kurz ein wenig. Hat das noch jemand? Es tritt nur beim Standard Profil und deaktiviertem Stage Manager auf. Nicht mega störend, aber schon dezent nervig.

  • Kennt jemand eine Möglichkeit, 2 Apple Studio Displays über ein Kabel an einen M1 Mac anzuschließen?

  • Benutze zwei Studio Displays an einem Mac Studio. Bin mit allem zufrieden, nur die Tonausgabe funktioniert nur über ein Display, nicht über beide. Da bin ich von Apple enttäuscht, da alle aktuelle Geräte vom selben Hersteller sind, hätte ich mir das schon erhofft.

    • Wer so viel Geld am Schreibtisch stehen hat, sollte sich auch noch zwei gute Stereo-Lautsprecher hinstellen können. Bei nubert wirst du fündig.

      • Aber vielleicht mag man gerade (u.a.) die Studio Displays, weil man hier weniger „Gerümpel“ auf dem Tisch stehen hat.
        Es gibt viele User-Aussagen, die sich aufgrund des gut Studio-Display-Klangs von ihren Schreibtisch-Lautsprechern „getrennt“ haben.

        Aber ich hätte mir auch gewünscht, wenn im Setup mit 2 StudioDisplays ein „intelligenter Raumklang“ generiert würde … aber vielleicht wird das ja auch noch nachgereicht

      • Vielen Dank für die hilfreiche Unterstützung. Es stehen noch weitere teure Geräte am Schreibtisch, aber ich möchte diese pittoreske Idylle nicht durch zusätzliche Lautsprecher zerstören.
        Man sollte von Apple doch erwarten können, dass beide Displays zur gleichen Zeit den Ton ausgeben könnten.

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