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Offenbar kulante Vorgehensweise angedacht

Apple-Interna liefern weitere Infos zum Tastaturtausch

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27 Kommentare 27

Wenngleich Apples Reparaturprogramm für Tastaturen von MacBook und MacBook Pro teils als „Augenwischerei“ und „am Thema vorbei“ kritisiert wird, betroffene Kunden sind zunächst einmal froh darüber, dass sie in irgend einer Form Unterstützung erhalten. Das Thema wird uns dennoch noch eine Weile beschäftigen, insbesondere wenn die ersten Erfahrungsberichte zur Inanspruchnahme vorliegen. Etliche Detailfragen sind noch offen, zum Beispiel, wie kulant sich Apple zeigt, wenn die Geräte auch anderweitige Schäden aufweisen.

Touch Bar Macbook

Die Kollegen von MacRumors haben die bislang verfügbaren Informationen rund um Apples Reparaturprogramm um eine Reihe interessanter Punkte ergänzt. Als Quelle durfte unter anderem ein internes Dokument für Servicemitarbeiter herhalten. Dementsprechend sei angemerkt, dass ihr euch auf die genannten Punkte zwar nicht berufen, aber davon ausgehen könnt, dass in dieser Richtung verfahren wird.

  • Tastaturen, die aufgrund von Reparaturversuchen durch einen Kunden beschädigt wurden, kommen dennoch für einen kostenlosen Service im Rahmen des Programms in Frage.
  • Wenn das MacBook oder MacBook Pro einen Gehäuseschaden aufweist, der nichts mit der Tastatur zu tun hat, bleibt es ebenfalls berechtigt.
  • Bei einem Flüssigkeitsschaden entfällt der Anspruch auf kostenlose Reparatur.
  • Wenn ein Tastendruck nicht erkannt wird, die Tasten sich ungewöhnlich anfühlen oder klemmen, Tasten lose sind oder fehlen, sollen das Service-Personal die betroffenen Tasten nach Möglichkeit reinigen oder ersetzen.
  • Wenn Zeichen unerwartet wiederholt werden oder der zuvor genannte Austausch von Einzeltasten unwirksam war, soll die gesamte Tastatur getauscht werden. Dies bezieht macht Austausch der gesamten Oberschale einschließlich des Trackpads und der Lautsprechergitter erforderlich.
  • Apple gibt im Moment eine Bearbeitungszeit von fünf bis sieben Werktagen an, allerdings könnten die Wartezeiten steigen, wenn wenn die Nachfrage entsprechend stark ist.
  • Sollten nach einer Reparatur im Rahmen des Programms erneut Probleme auftreten, so können Kunden ihr Notebook auch erneut zur Ansicht zu Apple bringen. Dies deutet an, dass das Programm auch mehrfach genutzt werden kann.
Montag, 25. Jun 2018, 20:29 Uhr — Chris
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  • Wäre ja auch ein Witz wenn man weiterhin die selbe scheisse verbaut und das Programm nur einmal in Anspruch nehmen dürfte.

    • So wie bei den abblätternden Didpkaybeschichtungen? Die kannst du einmal täuschen lassen, ist dann wieder das gleiche und wenn es wieder los geht lehnen sie es ab. Selber erlebt.

      Wenn meine Tadtatur Klemmen sollte werde ich die täuschen lassen und dann das Gerät sofort verkaufen.

  • Dass das Thema so hochgepuscht wird, ich kann es nicht nachvollziehen.

    • Du kaufst ein Gerät für min 1500, hunderte bzw. tausende Kunden haben das selbe Problem und Apple weigert sich für mangelhafte Ware zu ersetzen bzw. zu reparieren?!? Merkste was…

    • Ich schon! Das Gerät kostet über 3000 Euro! Und die Tastatur ist ja schon ein Witz, wenn sie funktioniert! Die ist so laut, dass man in der Öffentlichkeit oft böse angeschaut wird wegen des Geklackers! Und wenn die Dinger dann auch noch kaputt gehen!

      • Ich liebe das Geräusch und die Haptik der „neuen“ Tastatur und wenn mich deshalb jemand böse anschaut, dann geht mir das am Ar*** vorbei. :D

    • Vermutlich besitzt du nicht ein solches MBP.

    • Hab auch null Probleme und frag mich immer, ob ich was übersehe…

    • Wenn du ein betroffenes MB hättest würdest du es vielleicht.

    • Du würdest lieber ein Gerät für 3000€ nochmal für 700€ reparieren lassen, ohne dich aufzuregen, schon klar

      • Nein ich benutze mein Gerät einfach wie ein normaler Mensch und nicht als Essunterlage. Schon spare ich mir 700.
        Wenn man die „Ausfälle“ mal im ganzen gegen die Verkaufszahlen sieht, fällt in China sicher öfter der Reissack um.
        Ich und ein Kumpel haben vor einem halben Jahr beim 2017er MB Pro zugeschlagen, er beim 15er ich beim 13er und er nutzt es als Fotograf häufig und intensiv, auch unterwegs. Ich meistens nur Zuhause und weniger intensiv. Beide sind wir sehr zufrieden mit den MacBooks und finden die Tastatur super.

      • Essunterlage. Bei dir gibt es also keinen Wind, der eventuell auch mal einen Staubkorn / Krümel durch den Raum wehen könnte. Vakuumraum, verstehe. Naja, dass sich Leute aufregen die ein Problem mit der Tastatur haben = ok! Aber das sich Leute aufregen, die keine Probleme damit haben = haben anscheinend sonst keine anderen Probleme.
        Ich habe mir vor zwei Wochen auch gedacht „was ein Witz – noch nie Probleme gehabt“ bis dann plötzlich die Pfeiltaste nach unten keinen Widerstand mehr hatte. Schon konnte ich es nachvollziehen…

    • ??
      Bei Geräten die jenseits der 3k EUR kosten?
      Hochgepuscht?

    • Lasst ihn jammern! Er braucht das!

  • Alles schön und gut aber immer noch keine offiziellen Informationen ob die baugleiche oder eine neuere Version der Tastatur verbaut wird. Es gibt immer wieder Leute die behaupten sie hätten in ihr 2016ner MB Pro eine 2017ner Tatstatur verbaut bekommen, und andere die sagen sie hätten nur die baugleiche bekommen.

    • Das ist doch beinahe egal. Die 2017er Tastatur ist in ähnlichem Umfang betroffen (auch sie ist Teil des Reparaturprogramms), sie würde das Problem ebenfalls nicht dauerhaft lösen.

      Dass das MacBook Pro 2017 dieselben Probleme aufweist wie das MBP 2016, ist ohnehin mehr als traurig. Wie kann man den Fehler bei einer Generation verbauen, ihn bemerken, und ihn dann noch einmal wiederholen? Das ist an mangelndem Respekt dem Kunden gegenüber nicht mehr zu überbieten – wir reden hier immerhin von unteren bis mittleren vierstelligen Beträgen. Ein verantwortungsbewusstes Unternehmen, welches wirklich Wert auf Kundenzufriedenheit legt, hätte sich spätestens nach dem MBP 2016 noch einmal ans Reißbrett begeben. Nicht so Apple.

      • In ähnlichen Umfang? Nicht mal ein kleiner Prozentsatz der 2017er Modelle hat diesen Fehler und ich bin froh ich auch endlich die 2017er drin habe.

      • naja….sie würden es immerhin kostenfrei für dich entsorgen…..
        äh, nein Danke Apple…

        Bisher hatte ich Glück mit meinem Books ab 2015….toi toi toi

  • 5-7 Tage? Ich dachte immer MacBook Pros seien Profi-Geräte? Hahah! Gut dass ich kein Freiberufler bin! Dass hieße 5-7 Tage Verdienstausfall, verärgerte Kunden und möglicherweise keine Folgeaufträge. Alternative: Ersatz MBP anschaffen: Kosten sind dann auch nur 4x teurer als z.B. ein Pro Notebook von Fujitsu mit vier Jahren Wartungsvertrag und Reparatur zum Next Businessday. *Kopfschüttel*
    Als Privatanwender und Sysadmin liebe ich den flow von Macos, auch wenn mir die schwindende Qualität immer mehr auf den Sack geht. Doch beruflich ist Apple ein unkalkulierbares, fatales Risiko.

    • Schon einmal etwas von Joint Venture gehört? So kann man sich als selbständiger absichern.
      Klar, ist so etwas dann ärgerlich, aber seine Existenz sollte man schon selber absichern.
      Für solch einen Fall hat man Ersatz. Wenn man sich den nicht leisten kann, dann macht man meiner Meinung nach etwas Falsch
      in seinem Job. Es kann ja immer mal etwas passieren.

    • Wenn du als Freiberufler kein Ausweichsystem für solche und ähnliche Fälle hast, solltest du überlegen, ob du nicht irgendwas falsch machst…

  • Ich habe mit Apple bisher ganz gute Erfahrungen gemacht.
    iPhone 7 nach 4 Monaten runtergefallen, aber in einer Hülle gewesen. iPhone war mausetot, ich habe ein neues bekommen.
    MacBook Pro aus 2014. Vor zwei Monaten damit im Apple Store gewesen wegen der Displayflecken, die sind ja ein bekannter Fehler. 3 Tage später hatte ich ein neues Display drauf, natürlich kostenlos.
    3 Wochen später hat das Trackpad zu spinnen begonnen. Wurde als Reparaturfolge anerkannt und der ganz Body samt Tastatur und Akku auf Kulanz getauscht. Binnen 24 Stunden und zum Nulltarif. Und das bei einem dreieinhalb Jahre alten Gerät.
    Auch die Termine im Apple Store Wien waren kein Problem, man konnte praktisch sofort hingehen.
    Kann mich nicht beklagen.

    • Ging aber auch einiges an Zeit drauf, die Du im Store wegen der Fehler verbringen „durftest“. ;)

    • Ich glaube ja immer noch, dass es immer darauf ankommt wie man mit den Genius Mädels und Jungs redet. Ist man freundlich und schildert alles sachlich, dann bekommt man auch mal Service kostenlos, der eigentlich etwas kosten würde.

      Wie man in den Wald reinruft, so schallt es auch heraus. ;-)

  • Wer €3000 für ein MacBook Pro hinblättert, sollte sich auch die 15 Minuten Zeit nehmen und das MacBook während der Nahrungsaufnahme zu klappen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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