{"id":63463,"date":"2014-07-23T08:17:13","date_gmt":"2014-07-23T06:17:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ifun.de\/?p=63463"},"modified":"2014-07-23T14:28:59","modified_gmt":"2014-07-23T12:28:59","slug":"reaktion-auf-sicherheitsbedenken-apple-erklaert-ios-diagnose-tools","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/reaktion-auf-sicherheitsbedenken-apple-erklaert-ios-diagnose-tools-63463\/","title":{"rendered":"Reaktion auf Sicherheitsbedenken: Apple erkl\u00e4rt iOS-Diagnose-Tools"},"content":{"rendered":"<p>Apple geht erneut auf die Kritik an verschiedenen Diagnosediensten unter iOS ein, die zumindest das Potenzial haben, als Hintert\u00fcr zum Zugriff auf die pers\u00f6nlichen Daten der Nutzer zu dienen. Ein neu ver\u00f6ffentlichtes Support-Dokument mit dem Titel <a href=\"http:\/\/support.apple.com\/kb\/HT6331?viewlocale=de_DE&amp;locale=de_DE\">iOS: About diagnostic capabilities<\/a> soll Sinn und Zweck der kritisierten Dienste erkl\u00e4ren, beantwortet aber nicht alle Fragen diesbez\u00fcglich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/vertrauen.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/vertrauen.jpg\" alt=\"vertrauen\" width=\"500\" height=\"300\" class=\"aligncenter size-full wp-image-63466\" srcset=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/vertrauen.jpg 500w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/vertrauen-300x180.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hintergrund ist die Tatsache, dass unter iOS verschiedene Systemdienste unverschl\u00fcsselte Nutzerdaten speichern und unter bestimmten Voraussetzungen auch weitergeben. In einer <a href=\"http:\/\/www.iphone-ticker.de\/apple-unsere-produkte-haben-keine-hintertueren-68795\/\">ersten Stellungnahme<\/a> hat Apple diesbez\u00fcglich bereits beteuert, dass diese Funktionen weder die Sicherheit noch die Privatsph\u00e4re der Nutzer kompromittieren, sondern ausschlie\u00dflich dazu da sind, IT-Abteilungen, Entwicklern und Apple Informationen zur Fehlerbehebung zu liefern. Ohne die explizite Zustimmung zur Weitergabe der&nbsp;Diagnose-Informationen durch den Nutzer w\u00fcrden keine Daten \u00fcbertragen und Nutzer m\u00fcssten zudem ihre Ger\u00e4te entsperren und die Verbindung zu einem vertrauten Rechner best\u00e4tigen, ehe dieser in der Lage ist auf die reduzierten Diagnose-Informationen zuzugreifen.<\/p>\n<p>In dem nun erg\u00e4nzend ver\u00f6ffentlichten Support-Dokument werden diese Voraussetzungen wiederholt und Apple geht zudem etwas detaillierter auf die kritisierten Dienste ein. Der Hersteller ist zweifellos bem\u00fcht, sich sachlich mit der Kritik auseinanderzusetzen und jeden Verdacht hinsichtlich einer Zusammenarbeit mit Geheimdiensten etwa vom Tisch zu wischen. Apple beteuert stets aufs Neue, nie mit den Regierungsbeh\u00f6rden irgendeines&nbsp;Landes zusammengearbeitet zu haben, um eine Hintert\u00fcr in die hauseigenen Produkte und Dienste zu integrieren.<\/p>\n<p><h5>Kritik: Missbrauch dennoch m\u00f6glich<\/h5>\n<p>Die Kritik bez\u00fcglich der betreffenden Systemdienste ist allerdings dennoch sehr gut nachvollziehbar. Auch wenn Apple die umstrittenen Funktionen mit einem anderen Hintergrund integriert hat, k\u00f6nnten sie f\u00fcr vom Nutzer nicht erw\u00fcnschte Zwecke missbraucht werden. Der einfachste und aufrichtigste Weg dies zu unterbinden, w\u00e4re eine Option in den Systemeinstellungen, die die genannten Funktionen nicht nur komplett deaktiviert, sondern im Gegenteil vom Nutzer zun\u00e4chst eine ausdr\u00fcckliche Genehmigung derselben voraussetzt. Das Problem bislang ist n\u00e4mlich, dass man als iOS-Anwender zwar der \u00dcbermittlung der betroffenen Daten widersprechen kann, diese dann aber dennoch f\u00fcr den Fall, dass man sich zu einen sp\u00e4teren Zeitpunkt anders entscheidet, zur \u00dcbermittlung bereit gehalten werden. Hier sehen Sicherheitsexperten wie <a href=\"http:\/\/www.zdziarski.com\/blog\/?p=3447\">Jonathan Zdziarski<\/a> die eigentliche Gefahr, denn zumindest Beh\u00f6rden wie die NSA finden heute Mittel und Wege, um die von Apple genannten H\u00fcrden beim Zugriff auf diese Daten zu umgehen.<\/p>\n<p>Somit d\u00fcrfte in dieser Angelegenheit sicherlich nicht das letzte Wort gesprochen sein. Eine aktive Auseinandersetzung zwischen Sicherheitsexperten und Apple diesbez\u00fcglich kann aber auch nur zum Vorteil aller Betroffenen sein.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/e3466ef1ab884cbf8258176cad041182\" width=\"1\" height=\"1\" class=\"tracking\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/reaktion-auf-sicherheitsbedenken-apple-erklaert-ios-diagnose-tools-63463\/\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/icon59.jpg\" class=\"alignright tfe wp-post-image\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a><p>Apple geht erneut auf die Kritik an verschiedenen Diagnosediensten unter iOS ein, die zumindest das Potenzial haben, als Hintert\u00fcr zum Zugriff auf die pers\u00f6nlichen Daten der Nutzer zu dienen. 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