{"id":44449,"date":"2013-08-14T11:39:21","date_gmt":"2013-08-14T09:39:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ifun.de\/?p=44449"},"modified":"2013-08-14T11:40:04","modified_gmt":"2013-08-14T09:40:04","slug":"google-gmail-nutzer-koennen-nicht-erwarten-dass-ihre-e-mails-privat-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/google-gmail-nutzer-koennen-nicht-erwarten-dass-ihre-e-mails-privat-bleiben-44449\/","title":{"rendered":"Google: Gmail-Nutzer k\u00f6nnen nicht erwarten, dass ihre E-Mails privat bleiben"},"content":{"rendered":"<p>Da haben wir es schwarz auf wei\u00df: Ihr k\u00f6nnt nicht erwarten, dass eure \u00fcber Gmail abgewickelten E-Mails privat bleiben. So jedenfalls sieht das Google und vergleicht das Betreiben eines E-Mail-Dienstes mit Gesch\u00e4ftsbriefen, hier m\u00fcsse man ja auch jederzeit damit rechnen, dass ein Kollege den Brief \u00f6ffnet und liest.<\/p>\n<blockquote><p>Just as a sender of a letter to a business colleague cannot be surprised that the recipient&#8217;s assistant opens the letter, people who use web-based email today cannot be surprised if their emails are processed by the recipient&#8217;s [e-mail provider] in the course of delivery. Indeed, &#8218;a person has no legitimate expectation of privacy in information he voluntarily turns over to third parties.&#8216;<\/p><\/blockquote>\n<p>Google lie\u00df sich zu dieser Aussage im Zusammenhang mit einer Klage gegen das automatische Scannen von E-Mails hinrei\u00dfen. Dem Internetriesen wird vorgeworfen, dass er die E-Mails der Gmail-Nutzer ohne deren Wissen und Einwilligung filtert bzw. nach bestimmten Inhalten durchsucht. Google h\u00e4lt dagegen, dass die Nutzer dies beim Er\u00f6ffnen eines E-Mail-Kontos automatisch bewilligen. Auch Gerichte h\u00e4tten inzwischen best\u00e4tigt, dass eine solche Zustimmung zwangsl\u00e4ufig mit der Nutzung eines E-Mail-Dienstes verbunden sei.<\/p>\n<h5>Filtern ist \u00fcblich und manchmal auch sinnvoll<\/h5>\n<p>An sich sind gewisse Filtermechanismen ja auch durchaus normal und oft im Sinne der Nutzer. Anders k\u00f6nnten zum Beispiel eine Vielzahl von Spam-Mails nicht schon entfernt werden, bevor sie das Konto der Nutzer erreichen. Daher setzen eigentlich auch alle anderen Anbieter inklusive Apple solche Techniken ein.<\/p>\n<p>Dennoch ist die Argumentationslinie von Google erstaunlich. Die bei einem solchen Thema angebrachte Sensibilit\u00e4t fehlt g\u00e4nzlich und man muss sich in der Tat fragen, ob die eigenen E-Mails woanders nicht besser aufgehoben w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, wenn alle E-Mail-Anbieter dem Nutzer die M\u00f6glichkeit geben w\u00fcrden, auf ein Vorfiltern und Scannen der Mails komplett zu verzichten. Auch wenn das damit wohl einsetzende Spam-Volumen wom\u00f6glich schnell dazu f\u00fchren w\u00fcrde, dass dem im Nachhinein aus freien St\u00fccken schnell wieder zugestimmt wird. Dann w\u00e4re es dann eine freie Entscheidung des Nutzers und kein versteckter Zwang mehr. (via <a href=\"http:\/\/news.cnet.com\/8301-1023_3-57598420-93\/google-filing-says-gmail-users-have-no-expectation-of-privacy\/\">CNET<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/google-gmail-nutzer-koennen-nicht-erwarten-dass-ihre-e-mails-privat-bleiben-44449\/\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/gmail-icon.jpg\" class=\"alignright tfe wp-post-image\" alt=\"\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a><p>Da haben wir es schwarz auf wei\u00df: Ihr k\u00f6nnt nicht erwarten, dass eure \u00fcber Gmail abgewickelten E-Mails privat bleiben. So jedenfalls sieht das Google und vergleicht das Betreiben eines E-Mail-Dienstes mit Gesch\u00e4ftsbriefen, hier m\u00fcsse man ja auch jederzeit damit rechnen, dass ein Kollege den Brief \u00f6ffnet und liest. 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