{"id":3028,"date":"2007-04-03T13:09:41","date_gmt":"2010-12-02T20:31:24","guid":{"rendered":""},"modified":"2010-12-02T20:31:24","modified_gmt":"2010-12-02T20:31:24","slug":"drm-aac-kbps-infos-zu-bitraten-und-formaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/drm-aac-kbps-infos-zu-bitraten-und-formaten-3028\/","title":{"rendered":"DRM, AAC, kbps &#8211; Infos zu Bitraten und Formaten"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/mosimages\/images\/stories\/2007_04\/audioformaticons.jpg\">Wer bei iTunes zuk\u00fcnftig DRM-freie Musik, also Musik ohne Kopierschutz kaufen will, bezahlt beim Einzelkauf pro Song 30 Cent mehr als f\u00fcr die gesch\u00fctzte Variante. Nur bei kompletten Alben und Musikvideos bleibt der bisherige Preis bestehen, offenbar als zus\u00e4tzlicher Kaufanreiz f\u00fcr diese Produkte. F\u00fcr wen lohnt sich nun aber die Mehrausgabe von rund 30% pro Song und was bekommt man mit der g\u00fcnstigeren Variante?<\/p>\n<h3>Qualit\u00e4ts-Querelen<\/h3>\n<p>\u00dcber die Qualit\u00e4t komprimierter Audiodateien wird wo immer sich Gelegenheit bietet heftig diskutiert und mitunter auch kr\u00e4ftig gestritten. Audiophile Hardliner lehnen Komprimierung grunds\u00e4tzlich ab und fr\u00f6nen der Lust am Konsum von speicherfressenden Lossless-Formaten. Dabei m\u00fcssen komprimierte Dateien nicht unbedingt auch das H\u00f6rerlebnis beeintr\u00e4chtigen, unter Verwendung der aktuellen Codecs l\u00e4sst sich heute die Gr\u00f6\u00dfe von Audiodateien ohne wahrnehmbare Qualit\u00e4tsminderung deutlich reduzieren. Allerdings war es durchaus an der Zeit, im iTunes Store eine hochwertigere Alternative zu den seit dem Start im Jahr 2003 angebotenen und mit 128 Kilobit pro Sekunde komprimierten AAC-Files zu bieten. Das permanente Wachstum der Speicherkapazit\u00e4ten in Rechnern und Playern zusammen mit den Kapazit\u00e4ten aktueller Internetanschl\u00fcsse erlaubt es uns inzwischen, deutlich lockerer mit Dateigr\u00f6\u00dfen beim Musikdownload umzugehen als noch vor 4 Jahren.<br \/>\nVon CD-Qualit\u00e4t wollte aber bei den bisher in iTunes angebotenen Files au\u00dfer Steve Jobs nie wirklich jemand reden. Die Songs eignen sich zwar hervorragend zum Konsum auf dem iPod und in gem\u00e4\u00dfigten Lautst\u00e4rken auch \u00fcber eine angeschlossene HiFi-Anlage, auf Parties oder gar beim Versuch die Titel in der Disco &#8218;aufzulegen&#8216; fordert die hohe Komprimierung aber qualitativ ihr Tribut. Musikliebhabern und (Hobby-)DJs sollte die h\u00f6here Audioqualit\u00e4t also die 30 Cent pro Einzelsong wert sein. Vielk\u00e4ufern emfehlen wir sowieso einen Blick auf das Angebot von eMusic, die dortigen Abo-Modelle bieten qualitativ hochwertige und ungesch\u00fctzte MP3s schon ab rund 30 Cent pro Song.<\/p>\n<h3>MP3 vs. AAC<\/h3>\n<p>F\u00fcr hei\u00dfe K\u00f6pfe sorgt immer wieder auch die Formatdiskussion: MP3 oder AAC? Entgegen der oft vertretenen Ansicht ist AAC keine propriet\u00e4re Apple-Entwicklung, sondern der offizielle Nachfolger von MP3: &#8222;AAC is more efficient than MP3 (MPEG-1 Layer 3) and is the state of the art in audio compression technology&#8220; (<i><a href=\"http:\/\/www.mpeg.org\/MPEG\/aac.html\" target=\"_blank\">MPEG.ORG<\/a><\/i>).<br \/>\nAlso muss man sich nicht um Kompatibilit\u00e4t eigentlich nicht sorgen denn die Ger\u00e4tehersteller sollten von sich aus um Unterst\u00fctzung dieses Standards bem\u00fcht sein. Viele Player neben dem iPod unterst\u00fctzen AAC bereits und die neuesten Entwicklungen d\u00fcrften auch Verweigerern wie Creative diesbez\u00fcglich Beine machen.<br \/>\nDie Qualit\u00e4tsunterschiede zwischen MP3 und AAC machen sich vor allem bei niedrigen Bitraten bemerkbar. W\u00e4hrend AAC im Bereich um 48 kbps deutlich besser abschneidet, sind die Unterschiede bei 128 kbps nicht mehr ganz so gro\u00df und fallen ab 192 kbps kaum noch ins Gewicht.<br \/>\n(<i>Dank an <a href=\"http:\/\/www.infar.be\/\" target=\"_blank\">Toby<\/a> f\u00fcr die technischen Infos!<\/i>) <\/p>\n<p><h3>Die Privatkopie als Geschenk f\u00fcr die Freundin<\/h3>\n<p>Zuletzt noch der Hinweis auf eine wichtige und f\u00fcr den Kunden \u00e4u\u00dferst positive Eigenschaft von ungesch\u00fctzen Audiofiles: das gesetzlich verbriefte Recht der Privatkopie und die damit verbundene Option, private Kopien im pers\u00f6nlichen Umfeld, also an Familienmitglieder oder Freune zu verschenken. Ob es bez\u00fcglich der Anzahl der Kopien Einschr\u00e4nkungen durch die Nutzungsbedingungen von iTunes\/Apple gibt bleibt zwar noch abzuwarten, das Gesetz spricht dem K\u00e4ufer dieses Recht aber ausdr\u00fccklich zu solange bei der Kopie kein Kopierschutz umgangen wird. F\u00fcr umfassende Infos rund um das Thema &#8218;Urheberrecht in der Digitalen Welt&#8216; empfehlen wir gerne wieder einmal das Informationsportal <a href=\"http:\/\/www.irights.info\/index.php?id=1\" target=\"_blank\">iRights.info<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/drm-aac-kbps-infos-zu-bitraten-und-formaten-3028\/\"><img decoding=\"async\" width=\"150\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/mosimages\/images\/stories\/2007_04\/audioformaticons.jpg\" class=\"alignright wp-post-image tfe\" alt=\"\" title=\"\" \/><\/a><p>Wer bei iTunes zuk\u00fcnftig DRM-freie Musik, also Musik ohne Kopierschutz kaufen will, bezahlt beim Einzelkauf pro Song 30 Cent mehr als f\u00fcr die gesch\u00fctzte Variante. Nur bei kompletten Alben und Musikvideos bleibt der bisherige Preis bestehen, offenbar als zus\u00e4tzlicher Kaufanreiz f\u00fcr diese Produkte. 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