{"id":227231,"date":"2024-02-08T10:57:22","date_gmt":"2024-02-08T09:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifun.de\/?p=227231"},"modified":"2024-02-08T10:57:22","modified_gmt":"2024-02-08T09:57:22","slug":"apple-music-indie-labels-kritisieren-hoehere-verguetung-fuer-3d-audio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/apple-music-indie-labels-kritisieren-hoehere-verguetung-fuer-3d-audio-227231\/","title":{"rendered":"Apple Music: Indie-Labels kritisieren h\u00f6here Verg\u00fctung f\u00fcr 3D-Audio"},"content":{"rendered":"<p>Wenn es um die Verg\u00fctung von K\u00fcnstlern geht, wird Apple Music gerne als Vorzeige-Musikdienst bem\u00fcht. Soweit bekannt, werden Musiker und Rechteinhaber hier f\u00fcr die Streaming-Zugriffe von Abonnenten nennenswert besser belohnt, als dies bei der Konkurrenz der Fall ist. Allerdings mag unterm Strich dennoch die Gesamtzahl der Zugriffe eine wesentliche Rolle spielen, denn Apple Music bietet ausschlie\u00dflich die M\u00f6glichkeit zum kostenpflichtigen Zugriff, w\u00e4hrend Konkurrenten wie Spotify oder Deezer auch werbefinanzierte Zug\u00e4nge anbieten und bei der Wiedergabe dementsprechend deutlich h\u00f6here Gesamtzahlen generieren d\u00fcrften.<\/p>\n<h2>&#8222;Mehr Geld f\u00fcr Megastars&#8220;<\/h2>\n<p>Die Gro\u00dfen der Musikbranche scheinen sich in den H\u00e4nden von Apple Music jedenfalls durchaus gut aufgehoben zu f\u00fchlen. Mit Kritik sieht sich der Musikdienst derzeit allerdings aus den Reihen der Independent-Labels konfrontiert. Diese sehen in Apples Pl\u00e4nen, f\u00fcr in 3D-Audio (au\u00dferhalb von Apple auch \u201eDolby Atmos\u201c genannt) produzierte Songs mehr zu bezahlen, eine Entwicklung, in deren Folge Megastars mehr Geld erhalten, w\u00e4hrend weniger Einnahmen f\u00fcr die restlichen K\u00fcnstlern verbleiben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio-700x287.jpg\" alt=\"Apple Music 3d Audio\" width=\"700\" height=\"287\" class=\"alignnone size-large wp-image-227234\" srcset=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio-700x287.jpg 700w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio-500x205.jpg 500w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio-768x314.jpg 768w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.ft.com\/content\/dc5a6ef2-acc6-456f-830a-84baad7c3db0\">Financial Times<\/a> berichtet \u00fcber die Kontroverse und zitiert durchaus einflussreiche Vertreter der Indie-Szene. Die Beggars Group vereinigt beispielsweise zahlreiche Independent-Labels und steht damit unter anderem f\u00fcr K\u00fcnstler wie Vampire Weekend oder Adele.<\/p>\n<blockquote>\n<p>Es wird dem gr\u00f6\u00dften Spieler, Universal, zugute kommen, weil sie diejenigen sind, die \u00fcber die Ressourcen verf\u00fcgen, um darin zu investieren. Wir sind nicht diejenigen, die Geld in die Hand nehmen, nur weil Apple sagt, dass wir Geld f\u00fcr etwas ausgeben sollen.<\/p>\n<\/blockquote>\n<h2>Immense Kosten f\u00fcr den Backkatalog<\/h2>\n<p>Die unabh\u00e4ngigen Labels rechnen damit, dass die Pl\u00e4ne Apples massiv auf ihre Einnahmen dr\u00fccken und k\u00f6nnen sich die Produktion von 3D-Audio in den meisten F\u00e4llen schlicht nicht leisten. \u00dcber den Daumen m\u00fcsse man kalkulieren, dass hierf\u00fcr 1.000 Dollar Mehrkosten pro Song und rund 10.000 Dollar mehr pro Album anfallen. Um \u00e4ltere Titel auf 3D-Audio umzur\u00fcsten, m\u00fcsste man sogar bis zu das Doppelte davon rechnen. F\u00fcr die rund 3.000 Alben der Baggers Group w\u00e4ren das mal eben mindestens 30 Millionen Dollar.<\/p>\n<p>Abgesehen vom finanziellen Aspekt gibt es auch k\u00fcnstlerische Kritik an der Aufbereitung alter Aufnahmen zu 3D-Audio. Die Financial Times zitiert ein Branchenmitglied, das die neu abgemischten Titel mit einer 3D-Version der Mona Lisa vergleicht, die da Vincis Original im Pariser Louvre ersetzt.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/c6d9bc0a39d64613b615a8a67da5b446\" width=\"1\" height=\"1\" no-lazy class=\"tracking\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/apple-music-indie-labels-kritisieren-hoehere-verguetung-fuer-3d-audio-227231\/\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/apple-music-3d-audio-150x150.jpg\" class=\"alignright tfe wp-post-image\" alt=\"Apple Music 3d Audio\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a><p>Wenn es um die Verg\u00fctung von K\u00fcnstlern geht, wird Apple Music gerne als Vorzeige-Musikdienst bem\u00fcht. 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