{"id":166584,"date":"2021-02-22T07:24:42","date_gmt":"2021-02-22T06:24:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifun.de\/?p=166584"},"modified":"2021-02-22T07:24:42","modified_gmt":"2021-02-22T06:24:42","slug":"auch-apple-prozessoren-koennen-malware-nicht-stoppen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/auch-apple-prozessoren-koennen-malware-nicht-stoppen-166584\/","title":{"rendered":"Auch Apple-Prozessoren k\u00f6nnen Malware nicht stoppen"},"content":{"rendered":"<p>Auch die neuen Macs mit integriertem Apple-Prozessor bleiben vor Malware nicht verschont. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurden zwei neue Angriffsszenarien bekannt, die beide direkt auf Rechner mit Apples M1-Prozessoren abzielen. Als besonderes Problem in diesem Zusammenhang k\u00f6nnte sich herausstellen, dass die neuen Apple-Rechner ein noch recht junges Ziel f\u00fcr Schadsoftware darstellen und die Erkennung daher teils weniger einfach ist, als von \u201eklassischen\u201c Mac-Systemen her bekannt.<\/p>\n<p>Diese Einsch\u00e4tzung teilt der Sicherheitsforscher <a href=\"https:\/\/objective-see.com\/blog\/blog_0x62.html\">Patrick Wardle<\/a> in seinem Artikel \u00fcber die erste als f\u00fcr Apple-Prozessoren \u201eoptimierte\u201c Malware mit Namen GoSearch22. Es handelt sich hierbei um eine Adware-Erweiterung f\u00fcr Safari, deren Entwicklerzertifikat mittlerweile zwar von Apple zur\u00fcckgezogen wurde, die sich zuvor jedoch den bisherigen Erkenntnissen zufolge erstmals Besitzer auf Rechnern mit Apple-Prozessoren eingenistet hat.<\/p>\n<p>Wardle zufolge sei die Erkennung solcher Schadsoftware auf den neuen Apple-Rechnern besonders deswegen problematischer als bisher, weil bei der Analyse gef\u00e4hrdender Anwendungen auch die ebenfalls auf M1-Rechnern lauff\u00e4higen iOS-Apps ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen und es hier insbesondere bei einem Zusammenhang zu Jailbreaks oder bekannter iOS-Malware oft zu Fehlerkennungen komme.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac-700x492.jpg\" alt=\"Silver Sparrow Malware M1 Mac\" width=\"700\" height=\"492\" class=\"alignnone size-large wp-image-166587\" srcset=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac-700x492.jpg 700w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac-500x352.jpg 500w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac-768x540.jpg 768w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<h6>&#8222;Silver Sparrow&#8220;-Malware auf M1-Mac (Bild: <a href=\"https:\/\/redcanary.com\/blog\/clipping-silver-sparrows-wings\/\">Red Canary<\/a>)<\/h6>\n<p>W\u00e4hrend der Bericht von Wardle aus der vergangenen Woche noch vergleichweise harmlos klingt, bereitet eine neue, Entwicklern zufolge auf rund 30.000 Macs gefundene Malware-Variante den Sicherheitsforschern Kopfzerbrechen. Die <a href=\"https:\/\/arstechnica.com\/information-technology\/2021\/02\/new-malware-found-on-30000-macs-has-security-pros-stumped\/\">Silver Sparrow<\/a> genannte Software sitze von den Nutzern unbemerkt auf infizierten Rechnern und warte auf weitere Befehle von einem st\u00fcndlich abgefragten Kontrollserver.<\/p>\n<p>Bislang sei dabei nicht nachvollziehbar, ob und falls ja, welche Schadfunktionen die Malware ausf\u00fchren k\u00f6nne. Allerdings sei die Verbreitung bemerkenswert, die befallenen Rechner finden sich in 153 L\u00e4ndern um den Globus, darunter insbesondere die USA, Gro\u00dfbritannien, Kanada, Frankreich und Deutschland.<\/p>\n<p>Auch wenn aktuell keine direkte Bedrohung durch den neuen Fund erkennbar ist, die Erkenntnisse der vergangenen Wochen zeigen, dass auch Apples neue Hardware-Plattform keinen umfassenden Schutz vor Malware bietet. Die Apple-Prozessoren stellen lediglich eine neue B\u00fchne f\u00fcr den Wettlauf zwischen seri\u00f6sen Hard- und Software-Anbietern und Malware-Programmierern bereit.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/434c76e9ac094be8a12834d5799d378f\" width=\"1\" height=\"1\" no-lazy class=\"tracking\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/auch-apple-prozessoren-koennen-malware-nicht-stoppen-166584\/\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/silver-sparrow-malware-m1-mac-150x150.jpg\" class=\"alignright tfe wp-post-image\" alt=\"Silver Sparrow Malware M1 Mac\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a><p>Auch die neuen Macs mit integriertem Apple-Prozessor bleiben vor Malware nicht verschont. Innerhalb der vergangenen zwei Wochen wurden zwei neue Angriffsszenarien bekannt, die beide direkt auf Rechner mit Apples M1-Prozessoren abzielen. 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