{"id":155343,"date":"2020-06-17T12:16:27","date_gmt":"2020-06-17T10:16:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifun.de\/?p=155343"},"modified":"2020-06-17T12:16:38","modified_gmt":"2020-06-17T10:16:38","slug":"e-mail-dienst-hey-zeigt-missstaende-beim-app-store-konzept-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/e-mail-dienst-hey-zeigt-missstaende-beim-app-store-konzept-auf-155343\/","title":{"rendered":"E-Mail-Dienst &#8222;Hey&#8220; zeigt Schw\u00e4chen beim App-Store-Konzept auf"},"content":{"rendered":"<p>Der aktuelle Disput um die E-Mail-App <a href=\"https:\/\/hey.com\">Hey<\/a> macht die Missst\u00e4nde von Apples Kontrollsystemen deutlich. Das Unternehmen definiert zwar klare Ma\u00dfregeln und Ziele, bei der Umsetzung h\u00e4lt man allerdings den Daumen in den Wind. So kommt es, dass die Hey-App f\u00fcr iOS in ihrer ersten Version durchgewunken wurde, weitere Updates von Apple jedoch blockiert werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-app.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-app-500x492.jpg\" alt=\"Hey Email App\" width=\"500\" height=\"492\" class=\"alignnone size-medium wp-image-155348\" srcset=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-app-500x492.jpg 500w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-app-700x688.jpg 700w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-app-768x755.jpg 768w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-app.jpg 1125w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hey ist erst Anfang der Woche gestartet. Die dahinter stehenden, bereits durch ihre Coworking-Plattform <a href=\"https:\/\/basecamp.com\">Basecamp<\/a> bekannten Entwickler wollen kommerziellen E-Mail-Angeboten Konkurrenz machen, indem sie zum Pauschalpreis von 99 Dollar pro Jahr einen zwar kostenpflichtigen, daf\u00fcr aber auch <a href=\"https:\/\/hey.com\/the-hey-way\/\">die Privatsph\u00e4re respektierenden<\/a> E-Mail-Dienst anbieten.<\/p>\n<p>Mit den Hey-Geb\u00fchren bezahlt ihr die Bereitstellung des Angebots einschlie\u00dflich von 100 GB Speicherplatz. Die <a href=\"https:\/\/hey.com\/apps\/\">von Hey angebotenen Apps<\/a> f\u00fcr Desktop und Mobilger\u00e4te dienen dann lediglich dazu, auf die bei Hey gespeicherten E-Mails zuzugreifen. Und genau hier gr\u00fcndet der Konflikt mit Apple. Offensichtlich hat man bei der initialen Freigabe der Hey-App f\u00fcr iOS \u00fcbersehen, dass diese keine sonstige Funktion bietet, sondern lediglich die Anmeldung bei Hey-Mail erlaubt.<\/p>\n<h2>F\u00fcr Business-Apps okay, bei Privat-Kunden verboten<\/h2>\n<p>Apple zufolge verst\u00f6\u00dft dies gegen die App-Store-Richtlinien, da diese Art von Apps nur dann erlaubt sei, wenn sie sich ausschlie\u00dflich an Gesch\u00e4ftskunden richten. Deshalb sei auch das nach einem vergleichbaren Gesch\u00e4ftsmodell aufgesetzte \u201eBasecamp\u201c der gleichen Entwickler erlaubt. Bei der initialen Freigabe der Hey-App habe man allerdings einen Fehler gemacht und erwartet nun, dass die Entwickler ihr Angebot entsprechend anpassen oder die App aus dem App Store zur\u00fcckziehen.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung d\u00fcrfte sein, dass die Hey-Entwickler die obligatorische M\u00f6glichkeit, das Abo \u00fcberteuert auch direkt \u00fcber die Hey-App abzuschlie\u00dfen, nachr\u00fcsten. Dergleichen tun auch Anbieter wie Spotify und hoffen darauf, dass ihre Kunden schlau genug sind, um den Kauf per Webseite durchzuf\u00fchren. Die Entwickler <a href=\"https:\/\/twitter.com\/dhh\/status\/1272968382329942017\">kritisieren<\/a> in diesem Zusammenhang die von Apple eingeforderte hohe Provision: \u201eDamit wir Fehler beheben und neue Funktionen anbieten k\u00f6nnen, sollen wir 15 bis 20 Prozent von unserem Umsatz abtreten\u201c. <\/p>\n<p>Zuspruch bekommen die Hey-Macher von bekannten Mac-Entwicklern wie <a href=\"https:\/\/twitter.com\/cabel\/status\/1272982476378390528\">Cabel Sasser<\/a> von Panic, deren Transmit <a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/ftp-client-transmit-mac-app-store-rueckkehr-als-abo-anwendung-129924\/\">auf Apples Bestreben hin<\/a> nun auch wieder im Mac App Store erh\u00e4ltlich ist. Das Magazin <a href=\"https:\/\/www.protocol.com\/hey-email-app-store-rejection\">The Protocol<\/a> hat sich ausf\u00fchrlich mit dem aktuellen Fall befasst.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/d93e390befcc45d79bccc2b60fc2d5e4\" width=\"1\" height=\"1\" class=\"tracking\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/e-mail-dienst-hey-zeigt-missstaende-beim-app-store-konzept-auf-155343\/\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/hey-email-150x150.jpg\" class=\"alignright tfe wp-post-image\" alt=\"Hey Email\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a><p>Der aktuelle Disput um die E-Mail-App Hey macht die Missst\u00e4nde von Apples Kontrollsystemen deutlich. Das Unternehmen definiert zwar klare Ma\u00dfregeln und Ziele, bei der Umsetzung h\u00e4lt man allerdings den Daumen in den Wind. 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