{"id":131152,"date":"2018-12-12T17:16:26","date_gmt":"2018-12-12T16:16:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifun.de\/?p=131152"},"modified":"2018-12-12T18:51:17","modified_gmt":"2018-12-12T17:51:17","slug":"passwort-suender-2018-kanye-west-nutella-und-das-pentagon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/passwort-suender-2018-kanye-west-nutella-und-das-pentagon-131152\/","title":{"rendered":"&#8222;Passwort-S\u00fcnder 2018&#8220;: Kanye West, Nutella und das Pentagon"},"content":{"rendered":"<p>Der Passwort-Manager <a href=\"https:\/\/www.dashlane.com\">Dashlane<\/a> findet ja immer mal wieder bei uns Erw\u00e4hnung. In der kostenlosen Basisversion l\u00e4sst sich die Anwendung auf einem Ger\u00e4t und mit bis zu 50 Passw\u00f6rtern kostenlos nutzen, unbegrenzten Funktionsumfang gibt es im Abo zu Preisen ab 3,33 Euro pro Monat.<\/p>\n<p>Wir wollen heute aber mal nicht auf den Leistungsumfang von Dashlane oder irgendwelche Updates eingehen, sondern die von den Dashlane-Entwickern erstellte Liste der \u201egr\u00f6\u00dften Passwort-S\u00fcnder 2018\u201c weiterreichen. Eine PR-Aktion, die durchaus zum Schmunzeln oder zumindest teilweise wohl auch besser zum Kopfsch\u00fctteln verleitet.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/password-dp.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/password-dp.jpg\" alt=\"Password Dp\" width=\"700\" height=\"390\" class=\"alignnone size-full wp-image-131157\" srcset=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/password-dp.jpg 700w, https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/password-dp-500x279.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<h6>Bilder: <a href=\"https:\/\/de.depositphotos.com\/\">depositphotos.com<\/a><\/h6>\n<p>Das ganze Jahr \u00fcber h\u00e4lt das Dashlane-Team Ausschau nach bekannten Personen und Organisationen, die besonders durch Fahrl\u00e4ssigkeit und Fehler im Umgang mit Passw\u00f6rtern auffallen. Hier sind die Top-Ten f\u00fcr 2018:<\/p>\n<h2>Dashlanes Passwort-S\u00fcnder 2018 <\/h2>\n<ul>\n<li><b>Kanye West:<\/b> Kanye ist kein unbeschriebenes Blatt, wenn es um kontroverse Auftritte in der \u00d6ffentlichkeit geht. In diesem Jahr \u00fcbertraf er das bisher Dagewesene allerdings bei seinem Treffen mit Donald Trump im Wei\u00dfen Haus. Als Kanye dem Pr\u00e4sidenten ein Bild auf seinem iPhone zeigen wollte, schaltete er das Smartphone mit dem Passcode &quot;000000&quot; frei. Ein schwaches Passwort zu haben, ist riskant, dieses Verhalten in einem Raum voller Fernsehkameras zu zeigen, ist leichtsinnig. Gem\u00e4\u00df seines Chart-Hits aus dem Jahr 2007 sollte Kanye sein Passcode \u00fcberdenken und \u201eharder, better, faster, stronger\u201c machen.<\/li>\n<li><b>Das Pentagon:<\/b> Das Verteidigungsministerium der USA liegt 2018 auf Platz zwei \u2013 eine unerfreuliche Steigerung vom vierten Platz des letzten Jahres. Das Government Accountability Office (GAO) fand zahlreiche Sicherheitsschwachstellen in mehreren Systemen des Pentagons. Zu den beunruhigenden Problemen geh\u00f6rte, dass ein GAO-Auditteam in der Lage war, Admin-Passw\u00f6rter in nur neun Sekunden zu erraten. Au\u00dferdem gab es die Entdeckung, dass Software f\u00fcr mehrere Waffensysteme durch Standardpassw\u00f6rter gesch\u00fctzt war, die jedes Mitglied der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber eine einfache Google-Suche h\u00e4tte finden k\u00f6nnen. <\/li>\n<li><b>Besitzer von Kryptow\u00e4hrungen:<\/b> Als der Wert der Kryptow\u00e4hrungen zu Beginn des Jahres Rekordniveau erreichte, hatten viele Besitzer von Kryptow\u00e4hrungen die M\u00f6glichkeit, sich diese in Geld auszuzahlen \u2013 gesetzt dem Fall, sie erinnerten sich an ihre Passw\u00f6rter. In den Medien und in Foren gab es zahlreiche Nachrichten von Menschen, die zu verzweifelten Ma\u00dfnahmen griffen (einschlie\u00dflich der Beauftragung von Hypnotiseuren), um zu versuchen, die vergessenen Passw\u00f6rter f\u00fcr ihre digitalen Geldb\u00f6rsen wiederherzustellen bzw. sich zu erinnern.<\/li>\n<li><b>Nutella: <\/b>Nutella hatte den besten Passwort-Tipp des Jahres 2018. Auf Twitter empfahl das beliebte Nuss-Nougat-Creme-Unternehmen seinen Followern &quot;Nutella&quot; als Passwort zu verwenden. Mit diesem schlechten Tipp wollte das Unternehmen den Welt-Passwort-Tag im Mai feiern. <\/li>\n<li><b>Britische Anwaltskanzleien:<\/b> Im Dark Web fanden Forscher in Gro\u00dfbritannien \u00fcber eine Million E-Mail- und Passwort-Kombinationen von 500 der renommiertesten Anwaltskanzleien des Landes. Was die Sache noch verschlimmert: Die meisten Anmeldeinformationen wurden im Klartext gespeichert. <\/li>\n<li><b>Texas:<\/b> Der Lone Star State hinterlie\u00df \u00fcber 14 Millionen W\u00e4hlerdaten auf einem Server, der nicht passwortgesch\u00fctzt war. Dieser Fehler hatte zur Folge, dass sensible personenbezogene Daten von 77 Prozent der registrierten W\u00e4hler des Staates, einschlie\u00dflich der dazugeh\u00f6rigen Adressen und W\u00e4hlergeschichte, angreifbar gemacht wurden.<\/li>\n<li><b>Das Personal des Wei\u00dfen Hauses:<\/b> Bereits letztes Jahr schafften es zwei Beamte des Wei\u00dfen Hauses in das Ranking: Pr\u00e4sident Trump nahm den (un)begehrten Titel des Passwort-S\u00fcnders 2017 f\u00fcr eine Vielzahl von schlechten Sicherheitsgewohnheiten an, w\u00e4hrend Sean Spicer f\u00fcr das Twittern seines Passworts geehrt wurde. Dieses Jahr ist ein einzelner Mitarbeiter vertreten: Er schrieb nicht nur seine Login-Daten (E-Mail und Passwort) auf offizielles Briefpapier des Wei\u00dfen Hauses, sondern verga\u00df diesen Zettel anschlie\u00dfend sogar an einer Bushaltestelle in Washington D.C.<\/li>\n<li><b>Google:<\/b> Ein Ingenieurstudent aus Kerala, Indien, konnte eine Google-Seite hacken und bekam somit Zugang zu einem TV-Satelliten des Tech-Riesens. Der Student musste nicht einmal Anmeldeinformationen erraten oder hacken, er loggte sich auf seinem mobilen Ger\u00e4t in die Google-Admin-Seiten ein, indem er einfach den Login-Button klickte, ohne einen Benutzernamen oder ein Passwort einzugeben.<\/li>\n<li><b>Die Vereinten Nationen:<\/b> Die Mitarbeiter der U.N. verwendeten Trello, Jira und Google Docs, um an Projekten zusammenzuarbeiten, verga\u00dfen aber, viele ihrer Dokumente mit einem Passwort zu sch\u00fctzen. Dies bedeutete, dass jeder mit dem richtigen Link auf geheime Pl\u00e4ne, internationale Kommunikation und Klartext-Passw\u00f6rter zugreifen konnte.<\/li>\n<li><b>Universit\u00e4t Cambridge:<\/b> Ein Klartext-Passwort auf GitHub erm\u00f6glichte es jedem auf die Daten von Millionen von Menschen zuzugreifen, die von den Forschern der renommierten Universit\u00e4t untersucht wurden. Die Daten wurden aus einer Facebook-Quiz-App \u201emyPersonality\u201c extrahiert und beinhalteten die sensiblen Antworten zu psychologischen Tests.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/passwort-suender-2018-kanye-west-nutella-und-das-pentagon-131152\/\"><img width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/password-dp-150x150.jpg\" class=\"alignright tfe wp-post-image\" alt=\"Password Dp\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" \/><\/a><p>Der Passwort-Manager Dashlane findet ja immer mal wieder bei uns Erw\u00e4hnung. In der kostenlosen Basisversion l\u00e4sst sich die Anwendung auf einem Ger\u00e4t und mit bis zu 50 Passw\u00f6rtern kostenlos nutzen, unbegrenzten Funktionsumfang gibt es im Abo zu Preisen ab 3,33 Euro pro Monat. 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