{"id":125334,"date":"2018-07-31T19:02:12","date_gmt":"2018-07-31T17:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ifun.de\/?p=125334"},"modified":"2018-07-31T19:02:12","modified_gmt":"2018-07-31T17:02:12","slug":"kritik-vom-think-different-macher-apple-werbung-ist-zu-langweilig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/kritik-vom-think-different-macher-apple-werbung-ist-zu-langweilig-125334\/","title":{"rendered":"Kritik vom &#8222;Think Different&#8220;-Macher: &#8222;Apple-Werbung ist zu langweilig&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Ken Segall zeichnet f\u00fcr legend\u00e4re Werbekampagnen verantwortlich. Als enger Vertrauter von Steve Jobs war er ehemals f\u00fcr die Werbeagentur Chiat\/Day t\u00e4tig und wirkte unter anderem bei der Konzeption der \u201eThink Different\u201c-Kampagne sowie des Markennamens iMac mit. Jetzt kritisiert Segall die Entwicklung von Apples Produktmarketing seit dem Tod von Steve Jobs scharf.<\/p>\n<p>Mit dem Tod des ehemaligen Apple-Chefs habe sich der Ansatz von Apples Marketing-Anstrengungen grundlegend ver\u00e4ndert. Apple vermeide es, Risiken einzugehen und in der Folge sei es dem Unternehmen nicht gelungen, die Kundschaft auf eine Art und Weise mit dem Unternehmen zu verbinden, wie es Steve Jobs gelungen war.<\/p>\n<p>Jobs habe eine Marke stets mit einem Konto verglichen, dessen Verm\u00f6gen sich durch positives Handeln und gute Produkte anh\u00e4ufen l\u00e4sst, entsprechend k\u00f6nne ein Unternehmen in schlechten Zeiten auch von diesem Guthaben profitieren. Die von der Marke begeisterten Kunden w\u00fcrden dem Unternehmen bei negativen Schlagzeilen l\u00e4nger die Stange halten. Dies k\u00e4me einer Abhebung gleich, h\u00e4tte jedoch keinen Einfluss, solange sich das Konto gut gef\u00fcllt zeige. Apples aktueller Chef Tim Cook sei dagegen schlecht beraten, seine Marketing-Abteilung meide das Risiko und beschr\u00e4nke sich auf langweilige und schnell verpuffende 0815-Werbung.<\/p>\n<p><div class=\"responsive-video\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"700\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/tjgtLSHhTPg\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/div><\/p>\n<p>Segall war ma\u00dfgeblich an Apples legend\u00e4rem Werbeclip \u201eHere&#8217;s to the crazy ones\u201c und der begleitenden Werbekampagne \u201eThink Different\u201c aus dem Jahr 1997 beteiligt. Als Antwort auf den Slogan \u201eThink\u201c des damaligen Apple-Konkurrenten IBM standen hier nicht die Produkte des Herstellers, sondern au\u00dfergew\u00f6hnliche Pers\u00f6nlichkeiten im Vordergrund, die der Betrachter mit typischen Apple-Nutzern gleichsetzte. Chiat\/Day erdachte zuvor bereits den Apple-Spot 1984 f\u00fcr den ersten Macintosh.<\/p>\n<p><h8>Via <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/apple-former-ken-segall-tim-cook-vanilla-advice-2018-7?r=US&amp;IR=T\">BusinessInsider<\/a>\/<a href=\"https:\/\/9to5mac.com\/2018\/07\/31\/ken-segall-apple-marketing\/\">9to5Mac<\/a><\/h8><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ken Segall zeichnet f\u00fcr legend\u00e4re Werbekampagnen verantwortlich. Als enger Vertrauter von Steve Jobs war er ehemals f\u00fcr die Werbeagentur Chiat\/Day t\u00e4tig und wirkte unter anderem bei der Konzeption der \u201eThink Different\u201c-Kampagne sowie des Markennamens iMac mit. Jetzt kritisiert Segall die Entwicklung von Apples Produktmarketing seit dem Tod von Steve Jobs scharf. 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