{"id":1198,"date":"2005-10-31T07:09:28","date_gmt":"2010-12-02T20:31:24","guid":{"rendered":""},"modified":"2010-12-02T20:31:24","modified_gmt":"2010-12-02T20:31:24","slug":"von-firewire-zu-usb-mission-completed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/von-firewire-zu-usb-mission-completed-1198\/","title":{"rendered":"Von Firewire zu USB &#8211; Mission Completed"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/mosimages\/images\/stories\/2005_10\/no_firewire.jpg\">Mit Einf\u00fchrung der neuen iPod-Generation hat Apple erstmals in der 4-j\u00e4hrigen iPod-Geschichte kein Modell mehr im Angebot, das den Datenaustausch per Firewire unterst\u00fctzt. Zwar fing mit Firewire alles an, erst ab 2003 wurden iPods parallel mit USB-Support ausgeliefert, dennoch ist die Entwicklung wie sich sich jetzt darstellt konsequent.<\/p>\n<p>\nAls der erste iPod 2001 vorgestellt wurde, half Firewire Apple dabei, die entscheidenden Features zu realisieren: kompakte Baugr\u00f6\u00dfe, Stromversorgung ohne zwingendes Netzteil und vor allem schneller Datenabgleich. USB 2.0 mit \u00e4hnlichen Qualit\u00e4ten steckte zu diesem Zeitpunkt noch in den Kinderschuhen, Firewire war dagegen bei jedem ausgelieferten Mac on Board.<\/p>\n<p>\nF\u00fcr das Gros der Windows-Anwender war die Beschr\u00e4nkung auf Firewire allerdings ein \u00c4rgernis. Die Schnittstelle ist bis heute auf diesem Teil der Erdkugel kaum verbreitet und l\u00e4sst sich meist nur durch den Kauf von Erweiterungskarten aufr\u00fcsten, dies taten dann zwischen der Einf\u00fchrung der ersten Windows-kompatiblen iPods 2002 und der Vorstellung der 3. Generation mit USB-Support Anfang 2003 aber auch etliche Anwender.<\/p>\n<p>\nIn der Folgezeit tritt Firewire als die klassische iPod-Schnittstelle mehr und mehr in den Hintergrund. Die Akkus neuer iPods k\u00f6nnen ab 2004 auch \u00fcber USB 2.0 aufgeladen werden, der Datenaustausch geht \u00e4hnlich schnell wie mit Firewire von statten und das Firewire-Kabel verschwindet schlie\u00dflich gar ganz aus den Verkaufspackungen, denn inzwischen sind Neuger\u00e4te sowohl im Win- als auch im Mac-Bereich (hier zus\u00e4tzlich zu Firewire) durchweg mit USB 2.0 ausgestattet<\/p>\n<p>\nEine nicht unwesentlichen Rolle beim Todesurteil f\u00fcr Firewire d\u00fcrften aber auch Produktionskosten und  \u00dcberlegungen zur Ger\u00e4tearchitektur gespielt haben. Die Unterst\u00fctzung von zwei Bussystemen erfordert zwangsl\u00e4ufig auch eine entsprechende technische Umsetzung, die sich sowohl im Produktpreis wie auch in der F\u00fclle der im Geh\u00e4use unterzubringenden Komponenten niederschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>\nSo l\u00e4sst sich im Wegfall von Firewire r\u00fcckwirkend betrachtet eine konsequente Linie erkennen, die vor allem im Hinblick auf den Massenmarkt Windows die einzig richtige Entscheidung war. Der stolze Mac-Besitzer &#8211; zumindest solange er in Besitz eines halbwegs aktuellen Modells ist &#8211; darf sich Dank der gro\u00dfz\u00fcgigen Ausstattung seines Rechners mit aktuellen Schnittstellen sowieso entspannt zur\u00fccklehnen.<br \/>Und wer noch im Besitz eines Firewire-auf-Dock Connector-Kabels ist, kann damit auch weiterhin die Akkus der neuesten iPods (mit Display) aufladen &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/von-firewire-zu-usb-mission-completed-1198\/\"><img decoding=\"async\" width=\"150\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/mosimages\/images\/stories\/2005_10\/no_firewire.jpg\" class=\"alignright wp-post-image tfe\" alt=\"\" title=\"\" \/><\/a><p>Mit Einf\u00fchrung der neuen iPod-Generation hat Apple erstmals in der 4-j\u00e4hrigen iPod-Geschichte kein Modell mehr im Angebot, das den Datenaustausch per Firewire unterst\u00fctzt. 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