{"id":1175,"date":"2005-10-26T19:48:49","date_gmt":"2010-12-02T20:31:24","guid":{"rendered":""},"modified":"2010-12-02T20:31:24","modified_gmt":"2010-12-02T20:31:24","slug":"numark-idj-get-this-party-started","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ifun.de\/numark-idj-get-this-party-started-1175\/","title":{"rendered":"Numark iDJ &#8211; Get this party started"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/mosimages\/images\/stories\/2005_10\/idj_klein.jpg\">Mit dem iDJ bringt <a href=\"http:\/\/www.numark.de\/\" target=\"_blank\">Numark<\/a> den ersten DJ-Mixer f\u00fcr iPods auf den Markt. Das kleine 2-Kanalmischpult wurde ja bereits im Juli vorgestellt, nun endlich werden die ersten Ger\u00e4te f\u00fcr rund 300 Euro in Deutschland ausgeliefert und wir hatten die Gelegenheit, f\u00fcr ein paar Tage in den Genuss eines Testger\u00e4ts zu kommen. Zus\u00e4tzlich zum nachstehenden Bericht haben wir ein kleines Video (<a href=\"http:\/\/media.iFUN.de\/m4v_movies\/numark.m4v\" target=\"_blank\">iPod\/iTunes<\/a> | <a href=\"http:\/\/media.iFUN.de\/qt_movies\/numark_iDJ.mov\" target=\"_blank\">Quicktime<\/a>) zum iDJ online gestellt, eine <a href=\"\/component\/option,com_weblinks\/task,view\/catid,126\/id,138\/\" target=\"_blank\">Galerie inzwischen auch<\/a>.<\/p>\n<p>\nEine grunds\u00e4tzliche Bemerkung vorab: wir sind keine DJs und schreiben den Review als leidenschaftliche iPod-User. Es steht aber auch keinesfalls zu Debatte, hier \u00fcber ernsthaften Ersatz f\u00fcr ein ordentlich gelegtes Vinyl-Set zu diskutieren &#8211; noch nicht jedenfalls. Dem iPod-DJ fehlt im Moment noch die M\u00f6glichkeit zu pitchen oder auch vern\u00fcnftig mit Samples zu arbeiten. Grunds\u00e4tzlich war allerdings auch &#8222;Fachpersonal&#8220; von der f\u00fcr den Kaufpreis gebotenen Leistung bei erstklassigem Design beeindruckt.<\/p>\n<p>\n<strong>Ausstattung<\/strong><\/p>\n<p>\nWer den iDJ zuvor nicht gesehen hat, reagiert beim \u00f6ffnen der anspruchsvoll gestalteten Verpackung wohl \u00fcberrascht ob des dann doch relativ handlichen und vor allem gut designten Ger\u00e4ts. Mit seinen 29 x 26 cm und dem raffinierten Loch auf der Unterseite passt das Mischpult wenn n\u00f6tig auch auf jeden Plattenteller, dies garantiert flexiblen Einsatz auch in engen DJ-Kanzeln.<\/p>\n<p>\nDie iPods werden auf zwei Dock Connector-Anschl\u00fcsse gesteckt und stehen leicht schr\u00e4g mit gut sichtbarem Display auf dem Pult. Um Kompatibilit\u00e4t mit allen unterst\u00fctzten Modellen zu sichern, kann man eine st\u00fctzende Plastikschale in zwei verschiedenen Positionen in die Aussparungen f\u00fcr die iPods einsetzen, diese machen allerdings nicht den robustesten Eindruck. Vermutlich wird im Einsatz schnell auch auf die etwas fummelige Anpassung verzichtet. Da der iPod nicht direkt bedient wird h\u00e4lt sich die Belastung des Steckers auch ohne unterst\u00fctzende Halbschale in Grenzen.<\/p>\n<p>\nDie Bedienung erfolgt \u00fcber ein Scrollwheel und 5 zugeh\u00f6rige und durch blaue Hinterleuchtung auch f\u00fcr den Einsatz in dunklen Kaschemmen gut geeignete Kn\u00f6pfe auf dem Pult. Jeder der 2 einsetzbaren iPods hat sein eigenes Bedienfeld und zus\u00e4tzlich einen Schieberegler f\u00fcr den Signalpegel, einen 3-Band Equalizer und einen Gain-Regler.<\/p>\n<p>\nStatt den iPods lassen sich \u00fcber Cinch-Eing\u00e4nge wahlweise CD-, MP3-Player oder \u00e4hnliches anschlie\u00dfen, die beiden Eing\u00e4nge k\u00f6nnen f\u00fcr Schallplattenspieler auf auf Phono umgestellt werden. Zus\u00e4tzlich kann auf der Ger\u00e4tevorderseite noch ein Microfon angesteckt und geregelt werden.<\/p>\n<p>\nAn Ausg\u00e4ngen bietet das Pult je einen Master- und Record-Out, dazu noch je einen 6.3 mm und 3.5 mm Kopfh\u00f6reranschluss mit gemeinsamem Lautst\u00e4rkeregler. Zu unserer \u00dcberraschung fand sich auch ein S-Video-Ausgang, doch dazu sp\u00e4ter mehr.<P><br \/>\n<strong>Funktion<\/strong><\/p>\n<p>\nDas Pult ist ruckzuck in Betrieb genommen. Ausgepackt, angeschlossen, iPod(s) rein und los geht&#8217;s. Per Schieberegler blendet man sanft von Audioquelle zu Audioquelle \u00fcber, der Clou ist allerdings der unscheinbare &#8222;Fader Start&#8220;-Knopf an der Geh\u00e4usefront. Sobald dieser aktiviert ist, wird der iPod auf den \u00fcbergeblendet wird mit Bet\u00e4tigung des Schiebereglers gestartet. Man kann also in Ruhe den n\u00e4chsten Track vorbereiten und auf Pause setzen, den Songwechsel dann locker mit einer Hand &#8211; in der zweiten ein Cocktail oder andere Annehmlichkeiten &#8211; einleiten.<\/p>\n<p>\nDie getrennten Equalizer und Gain-Regler erm\u00f6glichen es, auch in Qualit\u00e4t und Lautst\u00e4rke schwankende MP3s aneinander anzugleichen. <\/p>\n<p>Angeschlossene iPods werden vom iDJ mit Strom versorgt, daher kann man getrost die Hintergrundbeleuchtung auf &#8222;immer ein&#8220; schalten um vern\u00fcnftige Arbeitsbedingungen zu schaffen und ein st\u00e4ndiges automatisches Abdunkeln des Displays zu verhindern.<\/p>\n<p>\n<strong>Zusatzfeatures<\/strong><\/p>\n<p>\nDer iDJ besitzt einen S-Video-Ausgang auf der Ger\u00e4ter\u00fcckseite. \u00dcber diesen Ausgang wird das Videosignal von einem auf dem linken Dock-Connector sitzenden iPod beispielsweise an einen Fernseher \u00fcbertragen. Videosignal hie\u00df bis vor 3 Wochen noch Diashows von iPods der 4. Generation, um so mehr hat uns dann gefreut, dass auch Videofilme von iPods der neuesten Generation anstandslos \u00fcber den S-Video-Ausgang ausgegeben werden. Die Bildqualit\u00e4t kann bei gutem Ausgangsmaterial zumindest mit VHS-Tapes gut mithalten.<br \/>\nDiese Videofunktion sorgte prompt f\u00fcr hei\u00dfe Diskussionen &#8211; w\u00e4re nicht nur ein Kanal des Mischpults videof\u00e4hig, sondern h\u00e4tte man eine Art Videomischer integriert w\u00e4re dies ein Killer-Feature mit ungeahnten M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>\nWeiter finden sich auf der Ger\u00e4ter\u00fcckseite zwei USB-Anschl\u00fcsse, beide Docking Ports k\u00f6nnen auf diese Art und weise mit einem Rechner verbunden werden werden, die iPods erscheinen und k\u00f6nnen gesynct oder noch kurz mit den neuesten Tracks beladen werden.<\/p>\n<p>\nUnd dann ist da &#8222;one more thing&#8220;, Punkt 10 in der Fehlerhilfe der Bedienungsanleitung, den wir so gar nicht verstehen:<br \/>\n&#8222;Um eine Aufnahme mit dem iPod durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, halten Sie den Play\/Pause Button gedr\u00fcckt, wenn Sie den iPod in das Dock stecken. Dadurch wird eine Spezialfunktion f\u00fcr iPod-Aufnahmen aktiviert.&#8220;<br \/>\nEs gelang uns weder mit einem iPod der vierten Generation noch mit dem neuen iPod, diese versteckte Funktion zu aktivieren. Wir werden diesbez\u00fcglich mit Numark Kontakt aufnehmen.<\/p>\n<p>\n<strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>\nDer iDJ von Numark ist ein komfortables Mischpult f\u00fcr den Einsatz in Bars und kleinen Clubs. Viele Locations setzen bereits auf MP3 bzw. iPods, der iDJ ist Mittler zwischen &#8222;alten&#8220; HiFi-Komponenten und aktuellem Trend und bietet zus\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit, werbetr\u00e4chtige Events wie iDJ-Battles oder \u00e4hnliches ohne gro\u00dfen Aufwand durchzuf\u00fchren.<br \/>\nF\u00fcr den Hausgebrauch und\/oder die private Party sind 300 Euro angesichts der speziellen Ausrichtung wohl ein wenig schmerzhaft, allerdings sind weiche Wogen der Genugtuung beim Kauf und vor allem dem ersten, sicherlich publikumstr\u00e4chtigen Einsatz wohl garantiert.<br \/>\nAlles in allem hinterl\u00e4\u00dft das Ger\u00e4t einen sehr guten Eindruck, den Preis fanden nicht nur wir sondern auch alle befragten &#8222;Szenekenner&#8220; f\u00fcr durchaus in Ordnung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/numark-idj-get-this-party-started-1175\/\"><img decoding=\"async\" width=\"150\" src=\"http:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/mosimages\/images\/stories\/2005_10\/idj_klein.jpg\" class=\"alignright wp-post-image tfe\" alt=\"\" title=\"\" \/><\/a><p>Mit dem iDJ bringt Numark den ersten DJ-Mixer f\u00fcr iPods auf den Markt. 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