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Heiße Tage und Thermal Throttling

Zweifache Performance: MacBook 2015 mit Wasserkühlung

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Apples jüngstes MacBook, das 13mm dünne April-Gerät, verzichtet komplett auf eine aktive Kühlung. Statt auf integrierte Lüfter setzt das 1400 Euro-Modell auf einen Intel Core M, der die von ihm generierte Hitze über eine angeschraubte Heat-Sink-Abdeckung direkt an das Aluminium-Gehäuse weiterleitet.

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Ein Kompromiss, der die schmale Bauform des MacBook 2015 ermöglicht und dafür sorgt, dass Apples neuester Laptop auch unter Vollast keinen Ton von sich gibt – gerade im Sommer stoßt die passive Kühlung aber schnell an ihre Grenzen.

Hier setzt Apples „Plan B“ ein, das sogenannte Thermal Throttling. Stellt das MacBook eine anhaltend hohe Belastung seiner CPU-Kerne bzw. eine zu hohe CPU-Temperatur fest, reduziert der Mac seine Rechen-Performance automatisch.

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iFixit zeigt: Heat-Sink-Abdeckung beim Intel Core M

Wie genau sich die Kühl-Logik auf den Alltagseinsatz des MacBooks auswirkt zeigt das im Anschluss eingebettete Youtube-Video von Linus Sebastian. Der Video-Blogger dokumentiert den Abfall der maximal möglichen CPU-Performance in Relation zur Hitze-Entwicklung und demonstriert, wie positiv sich eine zusätzliche Gehäuse-Kühlung auf den Einsatz des neuen MacBooks auswirken kann.

Zwar kommt im Video Wasser zum Einsatz, solltet ihr jedoch noch einen in den 90er-Jahren populären Laptop-Kühler im Keller herumzuliegen haben, bietet sich die erneute Inbetriebnahme zum Wochenende an.

Zweifache Performance: MacBook 2015 mit Wasserkühlung

(Direkt-Link)

Freitag, 03. Jul 2015, 14:54 Uhr — Nicolas
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  • … und was ist das für ein hässlicher Desktop und warum sehen die Fenster so komisch aus und warum sind die Bedienungselemente der Fenster rechts?

  • Das kann man wohl mit jedem Laptopkühler so hinbekommen
    ohne Risiko durch Wasserschaden…

    Und jemand der so ein Mac wegen Performance kauft,
    dem ist nicht mehr zu helfen….

  • Ich finde es auch super praktikabel für den Alltag, vielleicht noch optisch etwas aufwerten, aber sonst top :-D

  • Gibt es eigentlich Leute, die Linus heißen und keine Computerexperten sind?

  • Das „Thermal Throttling“ ist kein „Plan B“ von Apple, sondern von Intel designter Bestandteil der Core M.

    Das können im übrigen alle aktuellen CPUs schon seit Jahren, nicht immer vorteilhaft umgesetzt, wie man bei den Diskussionen zum (Achtung: Tellerrand) Snapdragon 810 sieht…

  • Ja. Mein Hund heißt Linus und ist kein Computerexperte. Er beherrscht nur BellOS.

  • Ein dickes Lob an die Redaktion, dass ihr bei sechsundreißig Grad überhaupt noch irgendwelche Artikel veröffentlicht. Danke.

    • naja, Arbeitszeit ist Arbeitszeit. und es gibt Geräte die kühlen die Temperatur runter. Ferner kann man auch bei 36Grad arbeiten. und da ist ein Bürojob angenehmer, Müllabfuhr, Autobahnbauarbeiter haben es schwerer. in Backstuben ist es immer so warm.

  • Herrlich. Habe ich meinem Hund Deinen Kommentar gezeigt. Er lacht immer noch. :-)

  • Ein paar handelsübliche Kühl-Akkus hätten es auch getan. Akkus als Sockel platzieren, dünnes Geschirrtuch darüber und darauf den heißen Arsch des MacBook.

  • Es gibt einfach Menschen auf dieder Erde, deen kann und darf man keine Apple Produkte in die Hand geben!! *kopfschüttel*

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