Zugradar der Bahn zeigt Zugverbindungen in Echtzeit – Apps sollen folgen

25 Kommentare

Auf einer neuen Infoseite lassen sich alle Fern- und Regionalzüge der Deutschen Bahn in Echtzeit verfolgen. S-Bahnen sowie Apps für iPhone und iPad sollen folgen.

zugradar

Unter bahn.de/zugradar könnt ihr euch auf einer Deutschlandkarte alle aktuellen Zugverbindungen der Bahn in Echtzeit anzeigen lassen. Für bessere Übersicht lassen sich die einzelnen Zuggattungen ICE, IC/EC und RE/RB separat anwählen, optional können weitere Informationen zu den einzelnen Verbindungen inklusive Pünktlichkeit und den planmäßigen Haltepunkten eingeblendet werden. Auch die automatische Verfolgung einzelner Zugverbindungen wird angeboten.

Die Zugradar-Karte bietet zudem schnellen Zugriff auf die Fahrpläne einzelner Bahnhöfe. Per Mausklick auf einen der in der Karte angezeigten Fern- und Regionalbahnhöfe lässt sich eine Live-Abfahrtstafel mit minutengenauer Pünktlichkeitsangabe einblenden.

Apps und S-Bahnen kommen im Herbst

Im Herbst soll das Angebot um die Anzeige von S-Bahnen erweitert werden. Zudem sind Apps für iPhone und das iPad in Arbeit. Mit der iPhone-App darf Oktober gerechnet werden, die Version für das iPad soll im Dezember folgen.

Für die Standortanzeige werden übrigens noch keine GPS-Daten genutzt. Die Ausstattung der Züge mit entsprechenden Sendern ist noch im Gange, momentan werden die Positionen auf Basis der Ankunftszeiten in den jeweiligen Bahnhöfen berechnet und aktualisiert. Nach dem gleichen Prinzip funktionieren die bereits längere Zeit verfügbaren „Navi-Apps“ der Bahn für die Regionen Stuttgart und München.

Noch in dieser Woche soll übrigens auch eine aktualisierte Version der DB-Navigator-App erscheinen, in der sich dann endlich die Fahrplanauskunft und der bislang über eine separate App abgewickelte Fahrkartenkauf vereint finden.

Diskussion 25 Kommentare.
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  1. Solange die Züge nicht mit GPS ausgestattet sind, ist das keine Echtzeit.
    Solange ist es nur, wünsch dir die zeit.
    ;-)

    — Sascha Migliorin
    • interessanterweise sind wohl sogar die Doppelstock-Nahverkehrswagen mit GPS ausgestattet, für die Ansagen/ Anzeige des nächsten Bahnhofs…

      — Neurotiker
  2. Solang es ohne Gewähr ist, ist es für mich nur ein kleiner Trost. Ähnliches funktioniert bereits mit dem DB-Navigator, wo angezeigt wird, wo sich die gewählte Bahn befindet.

    —  EDoubleDWhy
    • Ich denke, es wird immer ohne Gewähr bleiben. Wie die Anzeige Deines Kontostandes. Denn, niemand möchte etwas verbindliches sagen, und auf dessen Basis ne Klage am Hals haben.
      Tolle Welt!

      — Reduats
      • Ja, so stelle ich mir das auch vor, aber wenigstens Entschädigung kann man doch erwarten. Wäre die Bahn zuverlässig, würden die damit auch sicher werben :D

        —  EDoubleDWhy
  3. Ich hab’s gerade ausprobiert: Für den Zug, in dem ich gerade sitze, stimmt die Zeit auf die Minute -inklusive der Verspätung. Find ich gut!

    emc
    • Satzzeichen retten Leben: “Komm wir essen Opa”!
      Wie kann man nur so schreiben?!? Lernt man denn heutzutage gar nichts mehr in der Schule?!?

      — ach ja?!
  4. “Die Zugpositionen werden auf Basis von Prognosen berechnet. Die tatsächliche Position kann davon abweichen.”

    Trotzdem nette Idee. :)

    — iCook™
  5. Jeder Zug wird an jedem Signal mit dem Fahrplan abgeglichen. Das stimmt keine Sorge. Bin Lokführer.

    — Markanton
  6. Die Daten werden an bestimmten Messpunken immer wieder zu den vorher errechneten Werten abgeglichen. Die Daten sind so genau das damit immehin in der Leitstelle danach Weichen und Ampeln gestellt werden um den Verkehr ohne Kollisionen zu bewältigen. So ungenau ist das gar nicht. Bahnschranken gehen doch auch rechtzeitig runter ohne das man den Zug vorher mit GPS geortet hat.

    — Futzi.2
  7. So sieht’s aus. Da muss nix nachgerüstet werden, die Daten werden an jedem Signal übermittelt. Funzt jetzt schon so, um zu ermitteln an welchem Ort der Zug sich verspätet. Bin Zuglotse

    — Marcus
  8. Die Deutsche Bahn fährt wieder ma hinterher!
    Unter zugradar.oebb.at gibts das schon geraume Zeit in Österreich!
    Und der Clou: anders als in D hört das streckennetz nicht in Ö auf, man kann also Züge auch außerhalb von D verfolgen!
    Gruß, TM

    — Thomas M.
  9. Diese Vögel sollten sich lieber mal um genug Personal und pünktliches Einlaufen der Züge kümmern. Kerngeschäft statt Peripherie… Wenn der Zug planmäßig einläuft, muss auch keiner gucken, wo er denn nun WIRKLICH ist.

    — Leif2
  10. Ich fahre selbst in München die S-Bahnen. Alles in allem funktioniert die ” Echtzeit” gut. Zur Ermittlung werden die Gleiskontakte und Signalstandorte genutzt. Auch, als ich Verspätung herausgefahren habe, hat die App brav mitgespielt :)

    Natürlich kann man immer alles irgendwie verbessern.

    Nachteil von GPS ist u.a., dass dies nicht in Tunnel funktioniert, hier wird, denke ich, weiterhin auf Signalstandorte und Gleiskontakte gesetzt.

    — Tigerente290

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