Wunderlist 2 versucht als Universal-App auf dem iPad zu punkten

35 Kommentare

ifun.de am 18 Dezember zum App Store-Start von Wunderlist 2 (AppStore-Link):

Das ganze Wunderlisten-Drama erinnert uns an Color. Ein Startup das mit unglaublich viel Venture-Kapital ausgestattet wird, eine Idee umsetzt die zwar ganz OK aber auch nicht weltbewegend ist, nach dem ersten Versuch noch mal neu startet und jetzt selbst auf ein kleines Wunder hoffen muss. Das zwischenzeitlich angegangene Neben-Projekt “Wunderkit” wurde kommentarlos eingestampft – jetzt soll es eine Neuauflage der To-Do-Liste richten.

An unserer grundsätzlichen Einschätzung der jetzt auch als Universal-Anwendung erhältlichen Aufgabenverwaltung hat sich seit dem wenig geändert. Wir kennen, trotz der offiziell wohl 3,5 Millionen registriertem, nur wenig aktive Wunderlist-Nutzer, drücken den Berlinern aber dennoch die Daumen für ihren, jetzt auch auf das iPad ausgeweiteten Versuch, endlich auf einem grünen Ast zu landen.

Ob die einfache To-Do Liste mit Mehrbenutzer-Funktionen dabei, wie von den Machern versprochen, “die persönliche und professionelle Produktivität revolutioniert”, müsst ihr selbst entscheiden. Die vier hervorgehobenen Features der kostenlosen Aktualisierung im Anschluss:

  • Activity Center – Das Activity Center gibt Nutzern einen vollständigen Überblick über alle Wunderlist-Aktivitäten direkt in der App – egal ob Einladungen zu geteilten Listen oder Hinzufügen und Ändern von Einträgen in Listen, etc.
  • Benachrichtigungen – Zusätzlich zum Activity Center können Nutzer einstellen, wie sie informiert bleiben möchten. Sie wählen einfach zwischen In-App-, Push- und E-Mail- Benachrichtigungen.
  • Sharing – Durch die Integration des iPad-Adressbuchs und Facebook sind alle Kontakte nur einen Fingertipp entfernt.
  • Wiederkehrende Erinnerungen und Teilaufgaben – Im Detail View finden sich Erinnerungen, Teilaufgaben und Notizen. Weitere Funktionen werden in naher Zukunft folgen.
Diskussion 35 Kommentare.
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  1. Langsam laeuft die v2 auch wie sie soll, grade auf dem ipad hab ich eine angepasste Version vermisst und freu mich sass sie jetzt da ist.
    Nutze Wunderlist schon laenger, teils privat, teils geschaeftlich. Einfaches sharen von todos mit dast jeden Endgeraet und bis auf das v2 desaster immer problemlos.
    Werds weiterhin nutzen ;)

    — Dirk
  2. Gefühlt ist es so, dass je mehr Trara um eine App gemacht wird, desto schlechter ist sie. Mein persönliches Paradebeispiel ist da Clear. Design und Bedienung sind ein echter Hingucker und entsprechend umjubelt wurde die App. In der Praxis finde ich die Bedienung aber schrecklich unhandlich und andere “No Name” App aus diesem Gebiet deutlich besser. Wunderlist kenne ich persönlich noch nicht, aber soviel Aufmerksamkeit wie die App in den Medien bekommt, kann Sie nach obiger Regel eigentlich nicht gut sein. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel. Vielleicht ist es hier also besser. Wirklich gute Apps die vielleicht weniger auf Design dafür aber mehr auf Funktion und gute Bedienung setzten, gehen für meinen Geschmack dagegen viel zu oft unter. Bestes Beispiel ist doch der App Store. Auf dem Präsentierteller kommen dort nur Hochglanz-Apps die aber ganz oft echt miese Bewertungen haben. Die “kleinen” Apps mit top Bewertungen und inneren Werten habe ich dort noch nicht (oder nur sehr selten) gesehen. Schade eigentlich.

    — Dextro
    • Was Clear betrifft – volle Zustimmung.
      Beim Rest: Ich habe viele gute Apps mit schlechtem Design geladen und wieder gelöscht und rege mich über gut designte Apps auf, die funktional besser sein könnten. Das Design spielt daher eine große Rolle. Es gibt sogar eine Studie, die belegt, dass die Gestaltung des App-Icons wesentlich dazu beiträgt, ob die App genutzt wird oder nicht.

      — heldausberlin
    • @heldausberlin
      Natürlich ist gutes Design ein wichtiger Punkt. Aber Design besteht aus zwei Punkten: Aussehen und Bedienbarkeit. Perfekt ist eine App wenn sie gut aussieht und sich gut bedienen lässt. Das ist dann natürlich die erste Wahl. Leider gibt es viele Apps die zwar super aussehen aber sich schlecht bedienen lassen. Und Leider werden gerade diese Apps besonders gepushed weil nur auf das Aussehen geschaut wird. Wenn ich die Wahl habe verzichte ich lieber auf das gute Aussehen und nehme stattdessen die gute Bedienung. Solche Apps erhalten dann aber leider zur wenig Aufmerksamkeit.

      — Dextro
    • Wie heißt es so schön – ‘Gutes Design muss ehrlich sein’.
      Stelle ich immer wieder fest – nicht nur im Softwarebereich. Negativbeispiel aus der Realität: Apple-Remote mit Pseudo-Clickwheel.
      Ebenso diverse App-Designs: lieber ein, zwei Buttons in der Titelleiste (bspw. zum synchronisieren) als 30 “intuitive” Gesten- die sich niemand merken kann und die ohnehin für jede App anders sind. Auch wenn das nicht so cool und ‘in’ ist.

      SoD
    • Wie heißt es so schön – ‘Gutes Design muss ehrlich sein’.
      Stelle ich immer wieder fest – nicht nur im Softwarebereich. Negativbeispiel aus der Realität: Apple-Remote mit Pseudo-Clickwheel.
      Ebenso diverse App-Designs: lieber ein, zwei Buttons in der Titelleiste (bspw. zum synchronisieren) als 30 “intuitive” Gesten- die sich niemand merken kann und die ohnehin für jede App anders sind. Auch wenn das nicht so cool und ‘in’ ist.

      PS: überarbeitet doch bitte mal das kommentarsystem. Sobald ein Post fehlschlägt weil man bspw. Die Email vergessen hat und man danach den Post (mit mail) neu absenden will, wird man wegen doppelposting geblockt und es erscheint gar keiner.

      SummonerOfDeath
  3. Warum so negativ??? Wunderlist 2 funktioniert meines Erachtens einwandfrei im Gegensatz zu eurer iPad App.

    — Andy
  4. Ich verstehe nicht, was Ihr gegen Wunderlidt habt? Wunderschön flüssig und intuitiv gestaltet und echt praktisch.

    — MarcoK
    • Ich frage mich wer so was wirklich braucht? Termine kommen in den Kalender. Aber eine “Aufgabenliste” sollte man sich doch wohl noch selbst merken können. Das beugt auch der Altersdemenz vor!

      — Feuerwehrmann
      • Sehe ich ähnlich – ehe ich mühsam ein paar Dinge in so eine App eingebe, trainiere ich lieber mein Hirn ;-) Es ist einfach unpraktisch und albern für jede Kleinigkeit eine App zu verwenden.

        — Vertex
      • Im professionellen Bereich sollte man am besten auf seriösere Dinge zurückgreifen. Z.B. ein Notizbuch (offline, Hardware)

        — Feuerwehrmann
      • Ich habe mir früher auch die Telefonnummer für mein Wählscheibentelefon gemerkt – jetzt bin ich ganz froh, dass ich meine Ressourcen für Wichtigeres nutzen kann.

        — Karsten
      • Erstens gibt es für Termine die Erinnerungen-App, zweitens möchte ich bestreiten, dass sich das Merken von Kleinkram auf das Risiko der Altersdemenz auswirkt.

        Jan
      • Ich hab eigentlich über Sylvester nach einem Tool gesucht, mit welchem ich meine privaten Aufgaben notieren kann, welche ich Jobbedingt gerne regelmässig vergessen zumindest aber verdrängt habe.

        So kam ich zu Wunderlist – und ich liebe es!!
        Ich hab relativ schnell angefangen meine Jobtasks zu speichern und abzuchecken… ich speichere da echt jeden Fitzel. Das testen, hier ne Mail schreiben, Gesprächsnotizen, usw. – ich komme so auf 10-50 tasks am Tag (je nachdem wie Kleinteilig die Prozesse sind). Seitdem kann ich mir die privaten Tasks wieder alle merken! ;)

        fazit: Wunderlist hat meine berufliche Effizienz gesteigert und den Kopf für privates etwas frei gemacht. Dafür würd ich auch locker 60€ im Jahr zahlen.

        — der-andre
  5. Benutze Wunderlist seit Anfang an, war begeistert von der Synchr. zwischen den devices und dem Mac. Auch als Einkauszettel perfekt, wenn ich schon unterwegs war, konnte meine Zuhause noch Nachträgr eingeben. Dann gabs einige Probleme mit der App., habe aber den Eindruck, daß sie nun mit der neuen Version erledigt sind. Also “viel Glück”! Was mich noch stört, daß der Internet Auftritt nur in englisch isi, eine deutschsprachige Version sollte wahlweise möglic

    — Fifi
  6. Also wunderlist hat sich ja als Einkaufszettel ganz gut bewährt, jeder schreibt drauf was er braucht und ich weiß heute Nachmittag im Laden genau was ich kaufen muss…
    So weit so gut…
    Nur seit dem letzten Update funktioniert die Sync via iPad so garnicht mehr. Da bleibt dann leider doch ab und zu mal was im Laden…

    — Sandra
  7. Ich war mit Wunderlist zwar sehr zufrieden, aber kurz vor Wunderlist 2 bin ich komplett auf Evernote umgestiegen und ich vermisse irgend wie gar nichts^^
    Trotzdem empfehle ich Wunderlist immer noch gerne weiter.
    Design und Funktionstechisch mMn sehr harmonisch, nicht zu voll gepackt und durch die email Funktion auch spontan von Outlook sus befüllbar (jedoch ist die mail funktion sehr unausgereift und noch schwer verbesserungswürdig…)

    — kleiner Pirat
  8. Wollte Wunderlist insbesondere (aber nicht nur) für meine Shoppingliste täglich nutzen. Leider ist es nicht möglich die Lebensmittel nach Kategorien zu ordnen und – sehr erstaunlich! – man kann seine hinterlegten Artikel min nicht mal per Alpabet sortieren.

    — offroadbiker
  9. Die App ist für meine Belange sehr OK, nutze sie einigermaßen regelmäßig am Mac und iPhone.
    Was mich aber richtig stört und nervt ist deren aufgesetztes, obercooles PR-Geschwätz! Die Öffentlichkeitsarbeit der 6wunderkinder scheint ein Heißluftföhn zu übernehmen.

    — Marks
  10. Klasse. Mit Wunderlist 2 geht es richtig gut. Im vollen Einsatz. Vom IMac Zuhause über iPhone und iPad auf Reisen bis zum PC in der Firma. Diese ToDo App. hat bei mir am längsten auf den Geräten Bestand. … Mir gefällt’s

    — Wayne Juckts
  11. Was mich am meisten nervt:
    Seitdem ich mich dort registriert habe bekomme ich SPAM Mails. Angebliches Paket im Rom auf englisch getextet mit Telefonnummer.
    Mit der Mail Adresse bin ich nirgends registriert. Diese Adresse ist vom eigenen Server. Soviel dazu.

    — Michael
  12. Also wir nutzen Wunderlist in der Agentur (kleine Internet-Agentur), um uns gegenseitig die anfallenden Aufgaben zuzuweisen. Das klappt wunderbar und ist völlig ausreichend für unseren Zweck. Einziges Manko ist die nicht zeitgerechte Push-Funktionalität – wobei ich da aber auch nicht weiß, ob’s an Wunderlist oder am iOS liegt… Also ich kann das Ding wärmstens empfehlen.

    — plexyvote
  13. Also was ich mich frage… wie wird das Projekt finanziert? Laut Website ist ja ein rel. grosses Entwicklerteam für die Crossplattform App verantwortlich, und die App gibt es (im Moment jedenfalls) für alle Plattformen gratis… Da frage ich mich doch, womit verdienen die ihr Geld?

    Eine Vermutung ist, um die App zu nutzen muss man sich bei denen registrieren. Da fallen schonmal Daten wie Name, eMail Adresse usw. an. Die weitere Vermutung ist dass Daten die ich in die App eingebe (Einkaufsliste oder was auch immer) in irgendeiner Weise ausgewertet und verkauft werden… So wirklich durchsichtig ist das nicht! :-/

    — ChrisWo
  14. Der große Vorteil von Wunderlist ist, dass es – im Gegensatz zu z.B. »Apples Erinnerungen« – plattformübergreifend ist, also auf dem Mac, auf dem iPhone/iPad/iPod, auf Android, unter Windows und sonst auch noch in jedem Browser funktioniert.

    — Karsten
  15. Nutze Wunderlist2 täglich und wenn nicht immer wieder Syncprobleme meine Laune verderben würden, dann wäre die App genauso perfekt.

    Von wegen, man könne sich ja mal ein paar Dinge merken…. Sprecht ihr von 2 Liter Milch und eine Tüte Chips?

    Ich nutze die App um parallel 3-4 Produktionen vorzubereiten, was noch zu tun ist, wer wem wieviel vorab bezahlt hat, wieviele Dinge ohne Quittung im Ausland bezahlt werden mussten usw, usw….

    Wer sich das alles merken kann, den stelle ich sofort ein!

    — olo
  16. ich bin von remember the milk überzeugt. Wunderlist und clear haben es nicht geschafft mich zu überzeugen

    Nutze RTM täglich beruflich und privat.

    Neutrum9
  17. gut, dass mit dem “Wunderkit” ist wohl ziemlich in die Hose gegangen – habe auch nie wirklich verstanden, wozu das hätte gut sein sollen…
    Aber Wunderlist ist für mich genau die eine App, die ich für den täglichen “Kleinkram” so brauche – und sei es auch blos ein Gedankenblitz, der mir gerade durch den Kopf schiesst und der ohne das Wunder wieder verschwunden wäre! Sicher dafür gibt es sicher noch weitere 1000 Apps im Shop – angefangen von Postit und und und… Überzeugt hat mich von denen aber keine, auch wenn die vielleicht sogar mehr Features haben (fangen an zu piepsen, wenn man in die Nähe des bevorzugten Cafes kommt), dafür die Bedienung und Einstellung umso aufwendiger wird…

    bei mir läuft die Synchronisation perfekt auf vier Geräten (macbook air, Imac und 2x iphone) – also: weiter so Wunderlist!!!!

    — teobald

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