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Windows-Installation über Boot Camp bei neuen Macs ohne USB-Stick

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Mit OS X El Capitan ist die Windows-Installation über Boot Camp nun offenbar auch ohne USB-Stick möglich. Bislang ist ein USB-Speichermedium mit mindestens 16 GB Kapazität als temporärer Speicherort für Installationsdateien Voraussetzung.

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Dem Bericht im Blog der Softwareentwickler Twocanoes zufolge, besteht diese Möglichkeit allerdings nur im Zusammenhang mit den neuen Generationen des MacBook Air, MacBook Pro und Mac Pro. Hier legt der Boot-Camp-Assistent statt der externen Speichermöglichkeit eine zusätzliche Festplatten-Partition für die Installationsdateien an. Diese wird nach erfolgreicher Installation automatisch wieder gelöscht. Technische Details dazu könnt ihr im Twocanoes-Blog nachlesen.

Apple selbst beschreibt im offiziellen Support-Dokument für Boot Camp weiterhin ausschließlich die umständlichere Methode in Verbindung mit einem USB-Stick.

Komfortabler mit Parallels oder VMware

Eine Windows-Installation mit Boot Camp hat die relevante Einschränkung, dass ihr für jeden Wechsel zwischen den Betriebssystemen den Mac neu starten müsst. Für einen fließenden und deutlich komfortableren Wechsel zwischen den Computerwelten empfiehlt sich die Verwendung einer Virtualisierungssoftware. Parallels und VMware Fusion sind hier an erster Stelle zu nennen. Allerdings garantieren beide Programme stets nur in der neuesten Version die volle Kompatibilität im Zusammenhang mit der Installation auf dem neusten Mac-Betriebssystem (aktuell El Capitan) und ebenso in Verbindung mit der Nutzung neuer Windows- oder auch Mac-Versionen im Rahmen der Virtualisierung.

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Donnerstag, 01. Okt 2015, 7:30 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Noch nie Windows (bootcamp) mittels USB Stick installiert. Ging immer reibungslos mit der ISO bzw Setup

  • Mich hat die ständige Update-Politik von Parallels genervt. Für die wenigen Windows-only Anwendungen war mir das auf die Dauer zu teuer.
    Ich nutze seit längerem VirtualBox und hab damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Das ist zwar nicht so leistungsfähig wie die Beiden genannten Programme, aber für mich reicht es und ist für Privatanwender kostenlos.

  • Mit Bootcamp installieren und bei Paralles die Bootcamppartition auswählen. So kann man sich entscheiden ob ich Windows alle starten möchte oder per virtuellen Maschine

  • Ich habe bei mir unter OS schon zwei nervige Bugs gefunden. Bei meinem mbp von 2013 gibt es merkwürdige türkisgrüne Streifen und Muster in Programmfenstern wie Safari und Mail. Auf dem mbp von 2011 meiner Frau taucht das nicht auf. Dafür funktioniert dort der Trichtereffekt des Dock nicht mehr. Hat noch jemand ähnliche Dinge bemerkt?

  • Benutz Virtuelbox. Auch ein sehr gutes Virtualisierungssoftware und dazu gratis

  • War eigentlich immer sehr begeistert von Parrallels. Aber jetzt wollen sie mich zu einem Upgrade zwingen. Sonst geht weder Win 10 auf auf Yosemite, noch win7 auf Capitan! Ganz schön frech! Vor allem der Grund: angeblich nur ein Displaytreiber der nicht mitspielt!!

  • Mir ging die Update-Strategie von Parallels auch gegen den Strich… (jedes Jahr 50€ für das Update?? Dann kann man das gleich als Abo verkaufen)

    Ich nutze seitdem Mein Bootcamp mit VirtualBox. Kostet zwar ein wenig mehr Pflegeaufwand, dafür kostenlos.

    • Gibt’s ja nunmehr auch als Abo für 49€, sofern man das im Rahmen eines Upgrade bezieht.
      Klar ist das schon ein stolzer Preis, nur sollte man auch bedenken, dass wir mittlerweile jedes Jahr neue Versionen von beiden Betriebsystemen bekommen und die (Parallels) diese immer wieder bestmöglich zusammenschrauben, was sie auch ganz gut hinbekommen.

      Wer es produktiv benötigt und auf den Komfort nicht verzichten möchte, dem sollte das dann die knapp 5€ im Monat auch wert sein. An Abos müssen wir uns ohnehin mittelfristig gewöhnen (siehe Office 365, Adobe & Co) und irgendwie muss das ja auch bezahlt sein.

      Wer hingegen nur mal gelegentlich eine Windows-App starten muss, der ist mit VirtualBox bestens bedient.

  • Ich habe Win10 nativ über bootcamp installiert.
    Da ich eigentlich öfters Win als OSX nutze passt das bei mir.
    Der Neustart ist nich wirklich aufwendig und dauert auch nicht lange. SSD vorausgesetzt.

  • Es gab gerade ein Update bei parallels und ich konnte problemlos mein 64bit 8.1 auf Windows 10 updaten.
    Kein neues parallels nötig.
    Grüße

  • Bei mir auch nicht.
    Und um Mac OS neu zu installieren, habe ich die „letzten“ 8GB von meiner internen einfach als neue Partition angelegt und kann diese als „internen USB Stick benutzen“.
    Automatischen Bootvorgang habe ich auch ausgeschaltet, so dass diese Partition nur manuell sichtbar werden kann.
    Vorteile: Wiederherstellung/Notfall Bootup immer möglich, es wird kein USB Stick benötigt und die Transferraten sind immens schnell.
    Nachteile: Keine

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