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Wie Time-Machine für die Cloud: Revisions für Dropbox

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Dropbox erfreut sich kontinuierlicher Beliebtheit. Zurecht. Schließlich bietet der Cloud-Service eine Menge Vorteile, sowohl für Privatnutzer als auch für Unternehmen: Gute Integration, ordentliches Interface und hohe Plattformtoleranz sind nur einige Merkmale des Online-Speichers mit dem blauen Karton-Icon. Funktionen wie etwa Veränderungen an einer Datei anzuzeigen oder auf eine frühere Version zurückzusetzen, könnten allerdings etwas prominenter platziert sein. Versteckt im Webinterface, kennen viele Nutzer die von Dropbox angebotene Versionierung schlichtweg nicht.

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Hier setzt das Program Revision for Dropbox an: Die App informiert über Veränderung in eurem Dropbox-Ordner auf und stellt euch die Datei-Aktivitäten übersichtlich dar. So könnt ihr unter anderem genau sehen, wann eine Datei hochgeladen, gelöscht oder verändert wurde.

Die Demo-Version ist über den Mac App Store erhältlich. Per In-App-Kauf (9,99 €) könnt ihr euch bei Gefallen anschließend die Premium-Variante freischalten. Wer kein Freund von Apples Kaufhaus oder ein Sparfuchs ist, kann Revisions für 59 Cent weniger auch auf der Webseite des Entwicklers ordern

Für alle Intensiv-Nutzer von Dropbox dürfte sich zumindest ein Testen der Demo-Version lohnen. Nicht zuletzt, da die Software zahlreiche Möglichkeiten zur Modifizierung im petto hat: So könnt ihr beispielsweise einstellen, welche Ordner indexiert werden sollen.

Auch ist ein Filter verfügbar, mit dem ihr die Liste der Veränderungen auf einen bestimmten Zeitraum eingrenzen könnt.

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Die Entwickler werben darüber hinaus damit, Dokumente und andere Dateien zu einen früheren Version zurücksetzen zu können. Dies ist zwar angelehnt an das Prinzip, das wir bereits aus Pages und co. kennen („Zurücksetzen auf“), und funktioniert in der Praxis zwar – jedoch ist die Handhabung dieses Features kaum intuitiv und man benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit.

Unterm Strich ist Revisions for Dropbox eine für Power-Nutzer interessante App, deren Test sich lohnt. Wie erwähnt, würde eine Verbesserung der Handhabbarkeit dem knapp 4 MB leichten Programm jedoch nicht schaden.

Freitag, 29. Mai 2015, 18:14 Uhr — Daniel
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  • IPhoneUserMobile

    Vielen Dank für die Täglichen News und Infos. Ihr sind echt Super, weiter so Grüsse aus der Schweiz

  • Warum Dropbox ? Owncloud und gut ist. Auf dem NAS oder eigenen Server und man hat die Daten selbst sicher.
    Ich habe einen OWNCLOUD Server mit SSL Zertifikat und 100 GB Daten mit 25 Nutzern drauf. Klappt einfach gut und Problemlos in Deutschland.

    Dropbox ist halt in den USA …

    • Owncloud und Konsorten machen aber mit einem Upstream von max. 96 kbps keinen Spaß.

    • @tomtim: hast du einen tipp fürs hosting? bei den übernauten z. b. gibt’s auch für geld und gute worte nur maximal 10 gb. bei anderen hostern gibt’s vielleicht mehr space, aber dann kann man owncloud nicht installieren…

    • OwnCloud ist ja gut und schön. Nur wenn man seine eigene Cloud hosten möchten, dann muss man sich auch selbst um die Sicherheit kümmern. Bist du bei den Bugtrackern aller in OwnCloud involvierten Pakete registriert und liest dir die Security Bulletins durch? Spielst du auch immer schön alle Sicherheitspatches ein sobald sie erscheinen? Oder wartest du lieber, bis OwnCloud die Sicherheitspatches von verwendeter Drittsoftware eingepflegt hat und verteilt? Dann kann es schon zu spät sein. Wer eine eigene Cloud betreibt muss sich auch selbst um die Sicherheit kümmern und das bedeutet eben nicht nur alle zwei/drei Monate mal zu gucken, ob OwnCloud ein neues Minor Release hat. Das bedeutet eben auch alle Pakete von denen OwnCloud abhängig ist regelmäßig zu prüfen. Dann müssen ebenso auch die Pakete des zugrunde liegenden Betriebssystems regelmäßig geprüft werden, ob es da irgendwelche Patches gibt. Wer sich da mit einem Managed Server in Sicherheit wiegt, hat auch keinen Vorteil mehr gegenüber Dropbox. Managed Server werden auch nur Parallels Plesk oder ähnlichem administriert, welche wiederum ihren Ursprung auch in den USA haben. Wer also Sorgen hat, dass seine Daten in den USA irgendwie zweckfremd verwertet werden, sollte auch gänzlich auf Managed Server verzichten. Wer keinen Managed Server einsetzt, hat eine Menge Arbeit alle Bestandteil des Servers ständig aktuell zu halten und veröffentlichte Sicherheitslücken sofort manuell zu stopfen. Wird das nicht gemacht, kann man seine Daten gleich irgendwo öffentlich ins Netz stellen. Schon mal im OwnCloud Bugtracker geschaut, was da noch alles offen ist? Aktuell allein 649 Einträge die offiziell als Bug (keine Feature Requests, keine Layout Fehler, oder sonst was, nur reine Fehler) eingestuft sind. Schon auf der ersten Seite findet man Bugs die Probleme bei der Verarbeitung von SSL Zertifikaten zur Folge haben und sogar einen Bug der CSRF erlaubt. Wer weiss, was man noch so für Bugs auf den folgenden 25 Seiten findet die nur Bugs behandeln. Viel Spaß damit deine OwnCloud Installation sicher zu halten.

      • Kauft euch einfach Geräte mit mehr Speicher, dann kann man auf die Cloud verzichten. Abgleichen kann man dann auch zuhause im eigenen WLAN mit dem heimischen NAS. Damit spart man sich das aufwändige Administrieren und hegt zumindest ein bisschen Sicherheit, dass die eigenen Daten nicht „US-verwertet“ werden.

  • Der Dropbox Ordner wird doch – sofern er in OS X eingebunden ist – sowieso im Time Machine Backup gesichert. Das ist kostenlos und ähnlich umfangreich (Backup-Festplatte vorausgesetzt).

  • Vergessen wird bei Dropbox immer zu erwähnen, dass das Unternehmen die Daten kontinuierlich durchsucht, um illegale Dateisharings zu unterbinden, wobei das nur die halbe Wahrheit ist.
    Wer als Unternehmer ist so dumm einem amerikanischen Unternehmen seine Daten auszuhändigen, welches sich diese anschaut und bei Verdacht (auf was auch immer denen gerade einfällt) auch den Behörden übergibt, der muss schon mit dem Kopf vor die Wand gelaufen sein.

    • Hier geht es aber nicht um Dropbox, sondern um ‚Revisions for Dropbox‘. ;) Das ist also gar nicht für User wie dich, die keine DB nutzen wollen, sondern für solche, die sich – genauso selbstverständlich – dafür entschieden haben.

      Stimmt, Dropbox ist amerikanisch, Telegram russisch, Dermandar (ich liebe es!) libanesisch (keine Ahnung, wo der Server steht, wo man seine hochauflösenden Standort-Panos hochlädt, aber den mahnenden Zeigefinger der üblichen Verdächtigen habe ich dort noch nie gelesen) – und jeder frei, seine eigenen, mal mehr, mal weniger gut begründen Entscheidungen zu treffen. :)

      P.S. Es gibt so etwas wie Verschlüsselung. Manche setzen sie für Google Mail ein, andere für Dropbox, wieder andere für ausschließlich Deutsche Mails, als würden die die Landesgrenzen nie überschreiten. Jeder hat sicher gute Gründe dafür.

      Dropbox ist amerikanisch, auffallend richtig. Apple übrigens auch. ;) So wie viele sehr erfolgreiche Unternehmen heutzutage. Kann man ja mal drüber nachdenken, warum keine Standorte aus dem Land der Ingenieure (von Frauenhofers mp3 mal abgesehen) darunter sind. ;)

      • Piet hat geradezu wunderbar das in Worte gefasst, was ich mir bei Raymonds vorhersehbarem Kommentar so durch den Kopf ging.

  • habe mir gerade ein macbook Pro aus dem Jahr 2009 gekauft. 100 mal besser als die aktuellen von der Preis/Leistung
    Kann ich jedem empfehlen und Os x 10.11 wird das gerät auch noch unterstützen.

  • Das ist wirklich ein tolles Programm, welches auch 10 € wert ist, aber leider unbrauchbar, wenn man eine Verschlüsselungssoftware wie Boxcrypter nutzt.

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