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Wenn Steve Jobs das wüsste: MacBook-Test als Lesetipp

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55 Kommentare 55

Die Geschichte mit den Dellen haben wir durch – widmen wir uns also einer etwas substanzielleren Bestandsaufnahme des neuen MacBooks.

filter

Thaddeus Herrmann hat sich auf der ohnehin lesenswerten Webseite DasFilter ausführlich mit Apples neuem MacBook beschäftigt und schließt seinen mehrtätigen Test mit einer Roman-Analogie die treffender nicht gewählt hätte werden können:

Es gibt ja diesen noch relativ neuen, ganz famosen Science-Fiction-Roman von Leif Randt, Planet Magnon. Das Tolle an Randts Zukunft ist die Tatsache, dass er unsere zukünftige Gegenwart sehr unscharf und fast verwaschen beschreibt; nachvollziehbar. Keine klar definierte Utopie mit wilder Andersartigkeit, sondern eigentlich ganz nah an der Jetztzeit dran.

Dieser neue Laptop ist ein bisschen wie das Buch. Es ist und bleibt ein Computer zum Mitrumtragen. Und doch ist alles anders. Irgendwie vertraut, aber eben auch ein Hinweis darauf, dass nichts bleibt, wie es ist. In ein paar Jahren werden alle Laptops so dünn sein, dabei noch mehr Leistung bringen, noch viel länger nicht an die Steckdose müssen, wenn es die dann überhaupt noch gibt.

Die wenig angestrengte Einordnung der neuen Produktiv-Maschine platziert das MacBook in genau dem Regal, für das auch wir uns entschieden hätten. Valide Kritik an teuren Adaptern, gepaart mit angebracht subjektivem Lob und dem nüchternen Verweis auf Apples neue Prämisse: Trenn‘ dich vom Kabel, du (und dein neues MacBook) wohnst jetzt in der Cloud!

Eine klare Lese-Empfehlung.

stapel

Mittwoch, 13. Mai 2015, 14:01 Uhr — Nicolas
55 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Langsam ist es aber gu mit : Wenn
    Steve das wüsste !!!!
    Kann man schon nicht mehr lesen

  • Ich bin Schriftsteller und freue mich über meinen neuen Rechner, wenn er dann eintrifft. Für mich ist er das optimale Arbeitsgerät.

    • Welche Software benutzt Du zum Schreiben?
      Speicherst Du in der Cloud?

      • In Zukunft mit Pages, gespeichert in der Cloud.

      • Wenn Du Schriftsteller bist, probier mal Scrivener, dann lässt du andere Programme wahrscheinlich liegen. Ist wie aus der Zukundt des Schreibens hierher gebeamt.

    • An Autoren habe ich noch gar nicht gedacht. Stimm, für euch muss das neue MacBook wirklich 1A sein. Ich sollte meine Augen ein wenig seltener verschließen. :-)

      • Endlich mal eine vernünftige Antwort! Ich finde das extrem klasse, dass Du Deine Selbstkritik hier so offen postest! Mir gehen diese „Wer braucht denn sowas!“-Meckerposts, die hier immer wieder kommen, gehörig auf den Zeiger. Nur weil man selbst keine Verwendung für ein Produkt hat, ist das Produkt ja nicht gleich schlecht. Man sollte einfach mal über den Tellerrand schauen.
        Ich mache viel Bildbearbeitung. Das heisst, ich brauche Rechenleistung, eine großen Bildschirm und Anschlussmöglichkeiten. Damit ist das neue MacBook für mich raus. Aber schlecht ist es damit noch lange nicht. Braucht man sein MB „nur“ als Schreibmaschine, wäre ein MBP mit i7 etc. völlig übertrieben und viel zu teuer. Da ist das neue MB perfekt, inkl. unglaublicher Akku-Zeit.
        Also: Einfach mal über den Tellerrand schauen und sein eigenes Leben nicht immer in den Mittelpunkt stellen. Ich glaube nicht, dass Apple ein neues Produkt auf den Markt wirft, ohne diesen vorher zu analysieren.

      • Danke Torsilio, aber Dein Appell verhallt leider, denn gleich unten geht das „Wer braucht denn sowas“ Geschwätz leider unvermindert weiter. Gemecker ist wohl ein deutscher Volkssport ohne den es nicht geht.

        Und das Ganze gekoppelt mit einem unglaublich Mitteilungsbedürfnis: „Mir ist das Wetter in Deutschland egal, weil ich gerade in China Reissäcke staple…“

      • Lieber Torsilio, ich sehe das leider etwas anders. Und ja ich behaupte hier erneut, dieses Ding braucht kein Mensch. Apple wird mit diesem Produkt vielleicht gerade mal 10 Hipster bedienen. Das Problem der vielen kritischen Stimmen ist jedoch ein anderes. Ich kann diese Strategie seitens Apple auch nicht nachvollziehen. Statt dem MacBook Air ein Lifting zu verpassen, erfindet Apple ein neues Produkt. Mittlerweile tanzt Apple meiner Meinung nach auf zu vielen Hochzeiten. Apple TV, Apple Pay, Itunes Radio, HomeKit, HealthKit, Watch usw. Sowas kostet ManPower, womit Apple scheinbar überfordert ist, sonst würden sie nicht so halbgare Produkte auf den Markt schmeißen. Professioneller wäre es wenn Apple die Kräfte und Kompetenz bündelt um geniale Softwarelösungen und durchdachte Produkte wie damals anbieten zu können und keine verfl…en BETAs die nach einem halben Jahr herunter priosiert werden, um einen qualvollen Tod zu sterben, weil mal wieder ein neues MacBook erfunden wird, dass kein Mensch braucht…außer 10 Hipster. Guck dir doch mal Apple TV an! Sie sollten anderen Projekten einfach mehr Aufmerksamkeit schenken, ansonsten ensteht ein Vertrauensbruch und das wäre sehr schade. Apple hat tolle Produkte, aber es nervt einfach wenn man zusehen muss, dass andere Produkte „versauern“, wie das MacBook Air, dass bis dato kein Retina Display hat.

    • Schön das es unter uns auch Dichter und Denker gibt. iFun ist wirklich sehr bunt. Gefällt mir!

  • Der Artikel hat viel wahres. Ist aber auch nicht schwer zu erkennen, was passieren wird.

  • Ich brauche keine Cloud, ich habe 3 TB in meinem MBP late 2011 und könnte glücklicher kaum sein (also im Bezug auf Notebook Hardware).

  • Apples Cloud verhält sich wie das Wetter. Wenn die Sonne scheint fragt man sich: „Wo ist meine Cloud?“ und bei Regen: „Was für eine riesen-große Datenpfütze.“

  • ich brauche die Kabel, da ich keine meiner Daten einer Wolke preisgebe…

    • Ich habe nicht zu verbergen,
      was ich freiwillig freigebe.

      • @Mike: hat ja nicht unbedingt was mit verbergen zu tun, etwas einer cloud nicht anvertrauen zu wollen.
        Ich habe bei apple Notizen eine Datei vor meinen Augen verschwinden sehen, als ich ein Foto einfügte. Diese war mir sehr wertvoll und viele Erinnerungen sind jetzt verloren.
        In Zukunft werde ich kaum mehr etwas Wichtiges der iCloud anvertrauen wollen.

    • @Wolf: Das ist lustig! Keins Deiner Kabel geht ins Internet? Wenn Du ins Netz gehst, ist es völlig, ob sie auf Deinen Computer schauen oder in der Cloud Deine Daten ausspähen. Wenn schon Paranoia, dann richtig … und das Geld unter der Matratze … fitze, fitze, fatze … Oma hat ne Glatze …

  • Wenn ich unterwegs bin…wie verbindet sich das Gerät denn mit der Cloud?!? Haben die jetzt endlich ein LTE-Modem eingebaut?!

  • Mein alter Laptop hat noch alle „Standart“ Anschlüsse inclusive DVD Laufwerk. Was habe ich bisher davon benutzt? DVD Laufwerk höchstens 10 mal, seit Jahren garnicht mehr. Usb Port benutze ich meisten den ein und selben. Selten wenn ich mal den zweiten brauche und dann nur weil ich eine USB Maus nutze. Den Stromanschluss brauche ich, das Ding muss alle 1,5 Stunden an die Dose. Den SD Karten Reader habe ich vielleicht 10 mal genutzt. Was will ich damit sagen? Apple hat wieder fast alles richtig gemacht nur ist es mir zu teuer. Der Kaufpreis liegt über meiner schmerzgrenze.

  • Gleich der erste Satz ergibt finde ich schon keinen sinn in dem Artikel

    „Apple bringt ein Netbook auf den Markt. Unfassbar dünn, leicht und klein. Echt? Sind Netbooks nicht eigentlich verboten in Cupertino?“

    Apple hat doch auch schon lange das 11″ Air im Angebot wenn das neue MacBook nach deren Meinung ein Netbook ist, dann wohl auch das 11″ Air.

  • Ich stimme Torsillio auch zu 100% zu.
    Der Tellerrand ist für die meisten eine unsichtbare aber auch undurchdringbare Barriere.
    Aber das ist bei solchen Kommentaren eher nicht die Frage. Nein, im Facebook-Zeitalter hat jeder Mensch ein unwiderstehliches Mitteilungsbedürfnis, was den Drang eines natürlichen Bedürfnisses bei weitem schlägt. (Achtung Wortspiel) ;)
    Für jemanden der viel auf Reisen ist und sich nicht mit einem 3,5 Kilo Notebook Tod schleppen will, kommt dieses Gerät gelegen, da es zudem auch noch als Statusobjekt dient ;)
    Wer es kann und will, der kauft es sich. Genauso wie dieser Jemand einen BMW dem vermeintlich vernünftigeren VW vorziehen würde.

    Also überwindet eure „beschränkte“ kleine Welt und bedenkt immer:
    Neid ist die höchste Form der Anerkennung!!!

    • Mit 3,5 kg sich zu Tode schleppen? Iss mal ein bisschen mehr Fleisch ;)
      Übrigens jemand der viel auf Reisen ist, sollte sich an das schwere Gepäck gewöhnt haben, oder nimmst du nur einen Schlüppi mit?

      • Muahahahaha… Du bist der Arnie der Laptops.
        Gratz

      • Bist du selbst viel auf Reisen, sodass du in der Lage bist deine Behauptung zu untermauern? Wenn es nach mir ginge, würde ich außer meinem iPad nichts auf ständige Auslandsreisen mitnehmen. Leider benötige ich beruflich beides – ein iPad und ein Notebook. Dazu kommen Ladegeräte und sonstiger Krempel. Und dann ist da ja noch der Koffer mit der Kleidung. Da macht das Gewicht des Notebooks doch einiges aus. Und ja – ich esse genug Fleisch…

  • Ein richtig guter Artikel. Mit wenig bla bla … aber es wird genau auf den Punkt gebracht.

    Aber ich sehe das genau so wie er.
    Dieses MacBook ist einfach nicht für jeden. Das MacBook kommt im Moment leider (noch) nicht in Frage für mich. Ich finde die Message von Apple aber sehr gut: WENIG KABEL, VIEL DRAHTLOS.

    Was mich aber brennend interessiert: Wie tippt es sich auf der Tastatur?
    Ich würde die Tastatur sehr gerne mal für ein paar Wochen ausprobieren.
    Man wird aus den ganzen Berichten i-wie nicht schlau. Die einen sagen so – die anderen so.

    • Einfach noch ein wenig warten und dann im Store Testen wenn verfügbar

      • Ich war heute sogar zufälligerweise im AppleStore in München.
        Also für mich ist der erste Eindruck der Tastatur nicht so schlimm. Viele haben ja geschrieben es ist wie als würde man auf einem iPad tippen – was in meinen Augen überhaupt nicht der Fall ist. ABER: Im ersten Moment ist es nicht einfach auf dem MacBook zu tippen. Es ist aber auch nicht unangenehm. Man merkt die größeren Tasten auf alle Fälle, was sehr angenehm ist.

        Ich hab im stehen bisschen getippt. Ist nicht ganz so optimal, weil man ja normalerweise sitzt während man auf der Tastatur etwas schreibt.
        Aber ich denke, wenn man sich nach einer Zeit daran gewöhnt, dann findet man die Tastatur sogar sehr gut.

        Ansonsten sind die 12″ sehr gut und der Retina Display ist sehr gut.
        Es fühlt sich auch sehr geil an und es ist wirklich so leicht und flach. Das ist der Wahnsinn. Einfach sexy. :)

    • Ich habe das MacBook die Woche einem Tag zum testen gehabt. Ich war mit der Tastatur sehr skeptisch, weil kurzen Hub kann ich normalerweise gar nicht ab.

      Die Tastatur ist anders als jede andere Tastatur, die ich kenn. Der erste Eindruck ist … nun ja … sonderbar. Kurze Tastenanschläge. Dann: Jeder Tastenanschlag sitzt exakt. Ich schreibe ~100 Zeichen/min und ich habe auf Anhieb meine normale Geschwindigkeit erreicht. Keine Fehler.

      Nach etwa einer halben macht das Gehirn ‚Klick‘ und das Gefühl, dass der Hub ‚zu kurz‘ ist, ist weg. Das Tipgefühl ist super angenehm. Als ich nach dem Tag zurück auf das alte MacBook Pro bin, war es eher so, dass ich die Tastatur als unangenehm ‚matschig‘ empfunden habe. Die Fehlerquote auf der alten Tastatur war auch höher als auf der neuen.

      Nach einem Tag Test muss ich sagen, ich bin Fan der neuen Tastatur. Man muss das aber selber ausprobieren, weil ich mir vorstellen könnte, es gibt auch Leute, die damit gar nicht zurecht kommen. Weil es sich anders anfühlt.

  • Geschichten die das Leben schreibt….
    Interviewfragen getippt, in die Cloud gepackt, damit auf anderem Gerät noch zum Soicken bereitliegen wenns los geht.
    Interviewtermin ist da… Cloud nicht.
    Guter alter Papierausdruck hats dann gerettet. die zusatzfragen von der Redaktion noch ins Clouddokument eingepflegt wurden natürlich nicht gestellt.
    Und da mir solche Sachen oft genug passiert sind, arbeite ich persönlich lieber Altmodisch mit Ausdrucken oder kopie per Mail oder sowas…
    Sorry Cloud, dich gibts schon seit Beginn des INet, aber zuverlässig warst du noch nie.

  • Ich bin nach wie vor überzeugt das das neu MacBook ein verbessertes iPad mit Tastatur ist !

    Jeder der nicht 1500 € ausgeben möchte und mit einem Anschluss zu frieden ist, kann sich ein iPad kaufen und sich z.B. die Apple Bluetooth Tastatur dazu.

    Aber zu sagen das dieses Gerät evt. für Schriftsteller optimal sei ? Ich bitte Sie. Es ist und bleibt ein Gerät mit einer Leistung entsprechend einem MacBook Air von 2011-2012. Ich denke jedes iPad kann genau so viel wenn nicht auf jeden fall jedes MacBook Air.

    Aber nein !!! Es besitzt die Frechheit 1 Zoll größer zu sein und kommt gar mit 3x usb und einen Kartenleser extra. Und dann auch noch die Frechheit 400€ weniger zu kosten NUR weil es das MacBook Air nicht zusätzlich in Gold und Schwarz…. Sorry SPACEGREY zur Verfügung steht ?

    Apple Kunden sind schon ziemlich leicht hinters licht zu führen.

    PS schon mitbekommen das im September ein iPhone 6S kommt ? es kann nichts mehr als das aktuelle, ausser das es in RoseGold verfügbar ist und Apple gütigerweise seinen Kunden (seit dem iPhone 5s) eine neue Kamera spendiert. Also Fanboys ran ans Netz und vorbestellen ! Meine Apple Aktien müssen wieder steigen

  • Zitat: Da hat sich mal wieder jemand, etwas unscharf, fast schon verwaschen, für’n Schriftsteller gehalten; nachvollziehbar.

  • Das Teil ist zu teuer. Da muss ich ja 3 Jahre abzahlen. Bleibe lieber beim iPad mit extra Tastatur.

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