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Von Aperture zu Lightroom wechseln: Adobe erklärt wie’s geht

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27 Kommentare 27

Voraussichtlich vom Frühjahr 2015 an wird Apple das Fotografietool Aperture nicht mehr unterstützen. Der Softwarehersteller Adobe hat bereits mehrfach betont, dass er verwaisten Aperture-Nutzern den Umstieg auf das hauseigene Tool Lightroom möglichst einfach machen will und in diesem Zusammenhang nun eine entsprechende PDF-Anleitung bereitgestellt.

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Vorneweg: Wer es mit dem Wechsel nicht eilig hat, wartet besser noch ein wenig ab. Adobe weist darauf hin, dass man noch an einem Programm arbeitet, das Transfer der Fotosammlung von Aperture zu Lightroom automatisiert. Der vorab veröffentlichte Leitfaden soll vor allem jene Nutzer, die nicht länger warten wollen, unterstützen.

Grundsätzlich empfiehlt Adobe, sich zunächst mit Lightroom auseinanderzusetzen und das Programm vor dem Transfer mithilfe ein paar neu geknipster Fotos zu erkunden. Dies kann auch mithilfe der kostenlos erhältlichen Testversion geschehen. Wer Lightroom dann kaufen bzw. abonnieren will, findet in Deutschland die günstigste Option mit einem Bundle aus Photoshop und Lightroom für 12,29 Euro pro Monat.

In Ruhe lesen und Backup machen

Falls ihr den Wechsel angeht, solltet ihr das von Adobe bereitgestellte PDF unbedingt aufmerksam lesen. Es ist wichtig zu wissen, dass Lightroom beispielsweise nicht erkennen kann, welche Bildkorrekturen ihr in Aperture vorgenommen habt. Somit müsst ihr immer das Original und zusätzlich eine mit den finalen Änderungen versehene Kopie des Bildes übertragen, damit hinter nichts fehlt. Auch erkennt Lightroom die in Aperture gesetzten Labels nicht, sodass ihr diese zuvor durch passende Keywords ersetzen müsst. Wie gesagt: Lest alles aufmerksam durch oder wartet soweit möglich noch ein wenig, vielleicht wird mit dem versprochenen Adobe-Tool ja alles noch ein wenig einfacher.

Alternativ könnt ihr auch den bereits von uns vorgestellten Aperture Exporter ausprobieren. Allerdings solltet hier hier wie bei den oben beschriebenen Möglichkeiten vor irgendwelchen Tests unbedingt eine Backup eurer Bildersammlung machen.

Dienstag, 05. Aug 2014, 14:31 Uhr — Chris
27 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wieso stampft Apple eigentlich Aperture ein? Versteh ich immer noch nicht. Und wird das neue ‚Foto‘ mit der Leistungsstärke von Aperture mithalten können, oder auch nur über ein paar verspielte Schieber und Regler wie iPhoto verfügen?

  • abwarten was Apple bringt. kannst ja erstmal Aperture behalten und schauen was von Apple kommt. Umsteigen geht ja zu jedem zeitpunkt. Aperture hört nicht auf zu laufen.

    • Eben- sonst kauft man unterm Strich vielleicht doch wieder doppelt.
      Aperture wird zwar nicht mehr weiterentwickelt, bzw. vertrieben, wird sich wohl aber weiter, wie bisher nutzen lassen (ggf. dann später ohne iPhoto-Bib)- also abwarten & Tee trinken.

    • Leute, ich wäre mir da nicht so sicher was das „wird weiterhin laufen“ angeht… Auf Mavericks sicherlich – dem schließ ich mich an… Was aber, wenn Yosemite Aperture schlichtweg nicht mehr unterstützen wird? Wenn alle Programme (Pages, Keynote, iMovie etc.) Aktualisierungen kriegen, doch Aperture einfach nicht mehr laufen wird? Dann hat man den Käse… Ich finds auch doof, da Aperture ja nicht billig gewesen ist…

      • „… ja nicht billig gewesen ist…“

        Das hat Apple noch nie interessiert- weder bei Hard- noch bei Software!

      • Da Apples „Ersatz“ in Form von „Fotos“ erst einige Monate nach dem Erscheinen von Yosemite kommen wird, wird Aperture zumindest unter 10.10.0 und ggf. auch 10.10.1 noch laufen.

      • Aperture läuft aktuell völlig störungsfrei unter Yosemite. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich das ändern könnte.

  • Wie schön, dass der Leitfanden in Neudeutsch geschrieben ist.

  • Und immer gleich wieder der Hinweis auf das monatliche Abo…übel. Das scheint jetzt echt ne Masche zu sein, ständig sollst Du für diverse Clouddienste monatlich was abdrücken. Früher waren die einzigen laufenden Kosten Miete/Strom/Sprit. Jetzt hast Du Adobe, Dropbox, Apple,T-Entertain und was-weiss-ich-nicht-noch-alles….garstig.

    • …genau!! Von wegen „..die günstigste Option mit einem Bundle aus Photoshop und Lightroom für 12,29 Euro pro Monat.“ Das sind auf die nächsten 10 Jahre berechnet 1.474,8 Euros NUR an Softwarelizenzgebühr für Lightroom! Kein weiterer Kommentar (zumindest meinerseits)..

      • ? Täusche ich mich oder kostete die komplette Version nicht deutlich über 1000€ für einmal kaufen?

  • Boah könnt ihr mal aufhören zu behaupten Lightroom kann man nur im Bundle kaufen bzw. in der Cloud mieten?

    Lightroom funktioniert auch als Standalone! Ohne Abo ohne nix!

    • Stimmt….NOCH! Bei Adobe dürfte es ja nur noch eine Frag der Zeit sein und es gibt nur noch Abos….aaargl…!!!

      • Lt. div. Seiten soll es auch weiterhin ohne Abo bleiben…

      • Wo denn? Hinter dem „Kaufen“-Button verbergen sich nur Abo-Optionen…

        Link? Danke.

      • Ich denke auch, NOCH!
        Das wird sich entwickeln wie Office von Microsoft. Also ich schließe kein Abo ab!
        Apple wird schon einen vernünftigen Nachfolger präsentieren. Google will ja wohl auch sein Google+ Fotos auslagern und eine seperate Fotosache anbieten. Snapseed ist ja ein hervorragenes Tool zum Bearbeiten, welches Google gekauft hat. Also die Fotozukunft sieht ganz gut aus. Dropbox hat sich ja Loom gekrallt, also haben die auch noch mehr vor…

  • Ist doch klar, das Adobe jetzt schnell versucht, unsichere Nutzer zu sich zu holen, solange keiner weiß, was kommt. Ich schließe mich da anderen Forumlesern an, die da sagen: Abwarten und Tee trinken. Wir wissen noch nicht, was Apple als Alternative bringt, noch was es kosten soll.

  • @LordLord Spekuliere einfach mal, das Du Adobe auch schon ne Weile kennst!Glaubst bei der Preispolitik welche Adobe seit Jahren betreibt, nicht auch das es nur eine Frage der Zeit ist? Das werden die sich doch nicht entgehen lassen. Das ist eine regelmässige Sichere Einnahmequelle….wie eine Rente…;-)

  • lightroom ist ja im allg, eine feine Sache. Auf Grund des Farbraums auf dem Mini kommt es für mich jedoch leider nicht in Betracht.

  • Lightroom ist inzwischen toll zum Fotos bearbeiten, obwohl es ursprünglich ein Tool für die Foto-Verwaltung und RAW-Entwicklung war. Dennoch greifen Fotografen zu Photoshop, weil Lightrooms Bearbeitungsfunktionen nicht ausreichen. Die Fotoverwaltung ist die große Schwäche von Lightroom. Hierfür ist sogar iPhoto besser geeignet. Wieso also nicht iPhoto/Aperture/ einsetzen und zur Bearbeitung auf ein externes Programm wie Photoshop (oder Pixelmator) setzen? Kann man in den Einstellungen von iPhoto/Aperture sogar hinterlegen, welches Programm für die Bildbearbeitung herhalten soll… Und wenn Apples Nachfolge-Programm kommt, geht das mit Sicherheit ebenfalls.

    Lightroom auf Mac wirkt für mich wie ein Fremdkörper – mit Eigenheiten in der Bedienung, die nicht Maclike sind! Da es auf allen Plattformen identisch sein will, wird auf OS X spezifische Funktionen wie der eingebaute RAW-Konverter, Time-Machine für Einzelbilder, Integration der Mediathek in andere Programme (wie Final Cut) usw. einfach verzichtet. Wer will das schon?

    • Was ist den die Schwäche von der Fotoverwaltung von Lightroom? Und nein Fotografen greifen nicht nur zu Photoshop, im Gegenteil ich kann dir 2 Bekannte Profis nennen, die zu 80% nach eigener Aussage die Bearbeitung in Lightroom machen!

    • Was das Problem dabei ist iPhoti/Aperture und zusätzlich Photoshop zu nutzen?

      Na ganz einfach: Es ist lahm!

      Ich hab ca. 10.000 Fotos auf meinem Mac und alle in iPhoto. Bearbeitet werden die Fotos, so wie von dir beschrieben mit Photoshop CC.. Bei der Datenmenge stockt iPhone allerdings so sehr, dass selbst simples scrollen nicht mehr möglich ist. Um auch nur 1 Foto zu öffnen braucht es bei mir am Macbook Pro (Late 2013) sage und schreibe 1 Minute. Und das nur desswegen, weil es nicht flüssig scrollt, ewig braucht beim öffnen (und damit verbundenen Laden der Photos) und anschließend dem öffnen und somit laden des eigentlichen Photos in voller Größe!

      iPhoto, sowie Aperture (hab ich auch getestet) sind was die Performance angeht ein absoluter Horror! Ich bin gespannt ob Apple mit „Fotos“ endlich was auf die Reihe bekommt, das auch größere Datenmengen als die 100-2000 Fotos vom Hobbyfotografen verarbeiten kann.

  • Oh je:

    The following metadata is not be transferred to Lightroom:
    • Color labels*
    • Flags*
    • Custom metadata fields*
    • Places information
    • Face information
    • Books
    • Slideshows
    • Light tables
    • Web journals
    • Web pages

  • Ein Grund, warum richtige Fotografen schon mal eher zu Lightroom greifen, ist der, dass…
    Man mit Lightroom Bilder entwickelt und mit Photoshop Bilder bearbeitet.

    Für viele Photografen und Bilder-Wettbewerbe ist ausschliesslich ein Entwickeln erlaubt. Zumal wir immernoch von Photografien reden, nicht von technisch aufgefrischten Kunstwerken, bei denen die Kunst eher im Nachbearbeiten besteht.

  • Als Photograph kann ich nur bestätigen, dass fast alle auf LR setzen und nicht auf PS. Die Basic Retuschen kann ich in LR machen. Nur wenn es um zusammengesetzte Bilder geht, dann führt an PS kein weg vorbei. Mich beschleicht immer das Gefühl, dass einige den Unterschied nicht wirklich kennen…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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