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Update für die Aboalarm-App: Vertragskündigung bei T-Mobile, Sky, BahnCard, McFit und ADAC ohne Faxgebühren

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31 Kommentare 31

Die kostenlose App Aboalarm macht das Kündigen von Verträgen zum Kinderspiel. Dank unzähliger eingespeicherter Kündigungsadressen müsst ihr lediglich ein paar Pflichtfelder mit euren persönlichen Daten ausfüllen, mit Finger oder Touchscreen-Stift unterschreiben, und schickt das Kündigungsschreiben direkt vom iPad oder iPhone aus ab. Für den Sofortversand einer Kündigung per Fax werden vertretbare 89 Cent fällig, ein Sendeprotokoll erhaltet ihr im Anschluss per E-Mail.

Die Macher der App weisen zwar darauf hin, dass ein Anbieter die Kündigung per App theoretisch aufgrund der nicht vorliegenden „strengen Schriftform“ abweisen könnte, derartige Fälle sind uns jedoch nicht bekannt. Wir haben die Anwendung jedenfalls schon mehrfach erfolgreich genutzt. Die Kündigung von Verträgen mittels Aboalarm ist zweifellos die einfachste Möglichkeit, ein laufendes Abo zu beenden. Darüber hinaus bietet die App auch die Möglichkeit, die eigenen Verträge mit Mobilfunkanbietern, Zeitschriften- oder TV-Abos und vieles mehr zu verwalten und sich an Kündigungsfristen erinnern zu lassen.

Verträge bei T-Mobile, Sky, BahnCard, McFit und ADAC ohne Gebühren kündigen

Mit der neu veröffentlichten Version 2.3.5 führen die Entwickler die sogenannte „Gratisfax-Happy-Hour“ ein. Dies steht für einen Zeitraum, in dem sich Verträge bei ausgewählten Anbietern ohne Kosten für den Fax-Versand kündigen lassen. Über die erste Runde werden sich die Anbieter T-Mobile, Sky, BahnCard, McFit und ADAC ganz und gar nicht freuen. Wer bei einem dieser Unternehmen kündigen will, kann dies über die Aboalarm-App noch bis zum 13. Februar 2013 gratis tun.

Aboalarm kommt als knapp 7 MB große Universal-App für iPhone, iPod touch und das iPad optimiert und lässt sich kostenlos im App Store laden, außer den Kosten für den Faxversand fallen keine zusätzlichen Gebühren an. Wer beim Anbieter ein kostenloses Benutzerkonto einrichtet, kann seine Verträge per Cloud-Sync mit anderen iOS-Geräten sowie über die Aboalarm-Webseite verwalten.

Optional lässt sich über aboalarm.de zum Jahrespreis von 6,99 Euro eine Premium-Mitgliedschaft abschließen, in diesem Betrag sind unter anderem dann kostenlose Faxnachrichten enthalten und ihr könnt euch neben E-Mails auch per SMS an eine Kündigung erinnern lassen.

Dienstag, 12. Feb 2013, 11:30 Uhr — Chris
31 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich habe die App bislang zweimal verwendet. Bei Eplus wurde die Kündigung anstandslos akzeptiert, htp (Hannoversche Telefonpartner) hingegen hat sich zu meiner über Aboalarm versandten Kündigung nicht geäußert und sie damit vermutlich nicht angenommen.

  • Nie im Leben würde ich einer App meine Unterschrift überlassen.
    So treudoof kann man doch gar nicht sein #-)

  • Bei Verbrechern wie Telefonfirmen würde ich nie per Fax kündigen. Immer nur per Einschreiben mit Rückschein. Sonst passieren die tollsten Dinger!

  • Aboalarm ist toll. 3 mal bisher genutzt. 2 mail wurde die Kündigung schnell vom Anbieter bestätigt. Einmal hab ich der Firma (EPlus) das Sendeprotokoll zugesandt, nachdem die meinten, dass ich nicht rechtzeitig gekündigt habe. Dieser Kündigungsbeweis war Gold wert! Nie wieder EPlus!

  • einfach als PDF exportieren und dann selber ausdrucken und als Einschreiben verschicken.
    Als unterschrift eifnach ein „punkt“ und dann auf dem Ausdruck selber unterschreiben. Die Fax Funktion braucht man ja nicht.

    • Und was kostet dich das an:
      1. Ausdrucken?
      2. Brief + Porto?
      3. Zeit?
      4. Benzin (zum Briefkasten laufen ist uncool)

      wirklich weniger als 89 Cent?

      … Wäre mir der Aufwand nicht Wert.. ^^

    • Mit Foxit kann man jedes Pages Dokument als PDF papierlos unterschreiben und dann per Mail verschicken.
      Wenn man einmal eine Kündigungsvorlage erstellt hat, ist der Aufwand eine Kopie anzupassen recht gering.
      Da fehlt dann nur noch die Erinneringsfunktion.
      Ich nutzt dazu die native Funktion mit einer eigenen Rubrik „Verträge“.

      Und ganz nebenbei ist Foxit auch ein sehr guter PDF Reader…

  • T-Mobile? Kann ich damit im Ausland kündigen? Telekom (Mobilfunk) wäre richtig, die Marke T-Mobile wird in Deutschland seit dem 1.4.13 schon nichtmehr verwendet…

  • Mit EchoSign eSignature von Adobe kann monatlich 5 bis 10 Faxe kostenlos verschicken. Habe schon zwei Mal benutzt und es hat ohne Probleme funktioniert

  • Entgegen Eurer Beschreibung kostet das Jahresabonnement nicht Euro 6,99 im Jahr sondern Euro 6.99 im Monat. Das ist mir absolut zu teuer, da nutze ich den Dienst lieber im Einzelfall.

    Liebe Grüße

    Andreas

  • Wie funktionert das denn als PDF exportieren geht bei mir nicht

  • Die Idee mich an Verträge und die Kündigungsfristen erinnern zu lassen hat mich zum Download verführt. Aber die Daten werden bei dem Anbieter gespeichert. Wozu? Natürlich kann mich dieser dann per Push und E-Mail erinnern aber reicht dafür nicht auch eine Erinnerung im iOS Kalender? Warum muss ich meiner fremden Firma verraten wo ich welchen Vertrag habe? Vermutlich ruft mich dann 10 Wochen vor Ablauf meines Abos bei Zeitung A die Zeitung B an empfiehlt einen Wechsel. Als Adressdatenbank für die Kündigungsadressen prima, aber zu mehr werde ich die App bestimmt nicht nutzen!

  • Hey, ihr Experten. PDF-Dateien kann man ganz einfach mit der Mac-Vorschau unterschreiben….einfach einmal eine Unterschrift mit der iCam scannen und künftig steht die Funktion in Vorschau unter Signatur bereit.
    Immer wieder toll, wofür manche Leute Geld ausgeben…

    • Viele hier haben den Sinn der App nicht verstanden (siehe Beitrag über meinem). Natürlich kann ich mir mit Pages eine Kündigung selber drucken, natürlich kann ich auch eine PDF-Vorlage mit Vorschau und einer gescannten Unterschrift benutzen.
      ABER: dann muss ich es selber faxen (die meisten haben wahrscheinlich kein Faxgerät), oder einen Umschlag mit Briefmarke kaufen, zur Post laufen, vorher genau die Adresse des Anbieters heraussuchen und, und, und.
      In dieser App habe ich alles zusammen – der Zeitaufwand ist minimal und wie oben schon erwähnt gibt es ein Sendeprotokoll, welches im Gegensatz zum Rückschein Rechtsgültigkeit hat.
      Jetzt werden wieder ein paar Korinthenausscheider sagen:“Wenn ich es selber mache, kostet es aber nur 88,9999999999 Cent“ – ihr werdet es nicht glauben, aber die Entwickler würden auch gerne noch eine kleine Aufwandsentschädigung haben.
      Ich habe mit dieser App in den vergangenen (mindestens) 2 Jahren etwa 10 Kündigungen verschickt und es hat immer geklappt.

      • Es ist ja UNGLAUBLICH wieviel Arbeit einem die App abnimmt – einmal in 5 Jahren. Aber es gibt ganz offensichtlich Menschen, die darin einen Vorteil für sich erkennen.

  • juristisch gibt es folgende Möglichkeiten, absolut sicher zu kündigen:
    1. selbst Kündigung einwerfen, zusammen mit Zeugen.
    2. Einwurfeinschreiben, mit Zeugen, was im Umschlag war.
    3. Fax an die richtige! Faxnummer.
    4. Gerichtsvollzieher beauftragen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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