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USB-Ladegeräte: Nicht alle laden gleich schnell

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32 Kommentare 32

Ladegerät ist nicht gleich Ladegerät. Das habt ihr vielleicht selbst schon bemerkt, wenn sich euer iPad mit dem USB-Adapter eines anderen Herstellers gar nicht oder nur langsam laden lässt. Damit der Akku eines Geräts schnellstmöglich und akkuschonend geladen werden kann, müssen Ladestrom und -leistung optimal darauf abgestimmt sein.

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Der Hersteller DigiPower stellt diese Tatsache ins Zentrum seines Marketings und bewirbt die bei seinen Ladegeräten standardmäßig enthaltene InstaSense-Technologie als zukunftssicher. Im Gegensatz zu anderen Herstellern, die ihre Ladegeräte nur für bereits bekannte Gerätemodelle optimieren, werde hier der tatsächliche Bedarf des Geräts „live“ ermittelt und entsprechend bereitgestellt.

Neu im Angebot ist bei DigiPower das 2.4 Amp InstaSense Ladeset, eine Kombi aus Wandadapter und KFZ-Ladegerät inklusive zweier Kabel. Mit einem Verkaufspreis von 53 Euro lässt sich der Hersteller seine Technik aber auch gut bezahlen, vergleichbare Kombis anderer Hersteller liegen durchaus günstiger.

Allerdings solltet ihr neben dem Blick auf den Preis wie oben angesprochen stets auch ein Auge auf die technischen Details haben. Zumindest ein meist als „Schnelllade-Port“ bezeichneter Anschluss, an dem sich das iPad in akzeptabler Geschwindigkeit befüllen lässt, sollte vorhanden sein. Ansonsten lösen die Hersteller die Sache mit dem unterschiedlichen Stromhunger der Geräte auf verschiedene Weise. Equinux hat bei der tizi-Tankstelle (29,99 Euro) beispielsweise die Anschlüsse entsprechend beschriftet und ihr müsst darauf achten, die Geräte jeweils am richtigen Port anzuschließen, die tizi Tankstation (39,99 Euro) dagegen steuert den Ladestrom automatisch, liegt preislich dann aber auch entsprechend höher.

tizi-700

Eine günstigere Alternative sind hier die bereits mehrfach von uns empfohlenen Anker-Ladegeräte. Auch hier wird der Ladestrom automatisch angepasst, der Hersteller nennt dies „PowerIQ“ und bietet damit ausgestattet verschiedene Wand- und Tischladegeräte ab 20 Euro an.

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Mittwoch, 20. Mai 2015, 12:48 Uhr — Chris
32 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Irgendwie habe ich in letzter Zeit öfter mal so ein Gefühl, dass ich verarscht wurde nach dem ich eure Artikel gelesen, bzw. den Überschriften gefolgt bin. Dies ist wieder so einer. Eigentlich ein Thema, dass man mal technisch auch etwas beleuchten könnte, stattdessen wird kurz irgendetwas angerissen, um dann lediglich ein paar Ref-Links an den Mann zu bringen.
    Schade…

      • Eure Politik dazu versteh ich und find ich auch sehr gut. Allerdings geht wie schon oben erwähnt einfach oft (mMn) der technische Aspekt unter. Dafür setzt man gerne auf Gerüchte und Reißerische Überschriften.
        Ich verstehe vollkommen dass niemand eine große Internetseite ohne Profitgedanken betreibt, aber vielleicht ist manchmal doch Klasse statt Masse sinnvoll.
        (Das soll kein Trollen etc. sein, sondern Kritik, die die Qualität einer Seite aufrecht erhält, die ich gerne besuche)

      • Aber bevor man mangels fachlicher Kompetenz Halbwahrheiten publiziert, ist es doch besser, nicht ins Detail zu gehen.

  • Ich lade mein iPhone oft mit dem Netzteil des iPads, da ich dieses immer im Rucksack auf Arbeit dabei habe.
    Es geht schneller aber ist es schlechter?

    • dss schadet nicht, da das iPhone den Ösdestrom selbst begrenzt. Das 6er ladet am iPad Nerztril definitiv schneller.

      • Ösdestrom, Nerztril?
        Warum müssen technische Brgriffe immer so fremdartig klingen?
        Ich glaub ich lerne da nie!

    • Nein, das iPhone zieht einfach was es braucht. Daher haben stärkere Netzteile keine negativen Auswirkungen auf die Lebensdauer und die Haltbarkeit des Akkus.

      • Genau so ist es! Die Ladeelektronik steckt ja schließlich im angeschlossenen Gerät,nicht im Netzteil / Ladegerät.
        Ein höherer maximaler Ausgangsstrom ist unschädlich nach Gesetzen der Elektrotechnik soweitnichbdas noch weis.. Lediglich eine falsche Spannung wäre tödlich.
        Dieser ganze Marketingquatsch ist m. E. für die Tonne.
        Es braucht eine Quelle mit stabiler Ausgangsspannung und gutem Gleichrichter, dann ist alles okay.

  • immer diese Bauernfängerei xD.
    Das iPhone nimmt sich technisch bedingt immer den Strom die sie ladeelekttonik „im“ IPhone anfordert.

    Ladegeräte sind immer nur spannungswandler. Wie viel Strom das Ladegerät bereitstellt hängt an der Bauform ab. Aber auch ein 10A Netzteil wird dem iPhone auch nur den Ladestrom bereitstellen den er braucht :D
    Also lasst euch keine überteuerten Netzteile anbieten, sucht euch ein gesundes mittleres aus und gut ist.

  • gibt es eigentlich schon ein kombiniertes usb-a / usb-c Ladegerät? Ich bin prinzipiell mit dem Anker sehr zufrieden aber das MacBook wird damit mit weniger als der Hälfte des notwendigen Ladestroms versorgt.

  • Na dann mal Butter bei die Fische:
    Es wäre toll, wenn Ihr hier mal einen Vergleich der verschiedenen Ladegeräte veröffentlichen könntet. anstatt nur den Hinweis zu geben, dass es Unterschiede gibt. Wäre doch interessant zu wissen, was die teurere DigiPower-Technologie in der Praxis tatsächlich bringt oder ob das Laden am iPad-Port der tizi-Tankstelle mein iPhone ggf. doch schneller lädt.

    • Steht eigentlich im Text: DigiPower und Co. geben dir den Komfort, nicht darauf achten zu müssen, wo du was einsteckst. Eine Zwischenstufe wären die Geräte à la Tankstelle, bei denen du den richtigen Port verwenden musst, damit optimal geladen wird und am schlechtesten sind Ladegeräte ohne „Schnellladeandschluss“, die dann nur mit 1A langsam oder das iPad teils gar nicht laden.

      DigiPower sagt, sie können auch bei zukünftigen Geräten erkennen, welcher Ladestrom benötigt wird. Ob die Technologie anderer Hersteller das auch kann oder hier nur „Bibliotheken“ hinterlegt sind, kann ich dir leider nicht sagen.

      • Was ein werbegewäsch. Sry mit Bibliotheken ist sowas von sinnlos. Auch das messen des Strombedarfs total unnötig :D. Wenn in 5 Jahren Akkus mit 5A laden werden diese Nettteile das zwar wissen aber niemals bereitstellen xD.

        Dazu müssten ja die Leitungen intern ausgelegt sein. Absolutes marketinggewäsch

      • Das ist einfach Schwachsinn und billigstes Marketinggelaber.
        Das Original Apple „Ladegerät“ ist auch kein Ladegerät, es ist ein Netzteil. Es wandelt 230V Wechsel- in 5V Gleichspannung. Und dabei liefert es bis zu 2, irgendwas Ampere Strom. Ende Aus. Die Ladeelektronik sitzt im Gerät selber und passt den Ladestrom an den Zustand des Akkus an. Wer ein Ladegerät für die Autobatterie zuhause hat besitzt ein Ladegerät, denn dort steckt wirkliche Ladelektronik drin, die den dummen, einfachen Kfz-Akku laden, entladen und erhalten kann.
        Die ganzen Anker und was weiß ich Ladegeräte tun das selbe wie das Apple Netzteil, verkaufen ihre Anschlüsse, die etwas mehr Strom liefern können aber als SuperExtra++ Anschlüsse. Und dann fängt man an zu suchen, an welchem Anschluss man jetzt welches Gerät lädt. Würden die Hersteller 2 Euro mehr in die Hand nehmen, so das jeder Anschluss sagen wir mal 5 Ampere liefern kann, könnte der Kunde auch sein iPhone mit nur 2 Ampere Ladestrom an jeden Anschluss stecken. Da werden trotzdem keine 5 Ampere „gepumpt“, das iPhone nimmt sich was es braucht. Aber das wären natürlich zusätzliche Kosten für den Hersteller und das schöne Marketing mit den UltraFast Ladeanschlüssen ist dahin… Und mit speziellen superintelligenten Ladegeräten lässt sich ja anscheinend gerade gut Geld verdienen.

  • Ich bin mit Anker ganz zufrieden. Das Autoladekabel lädt nach meinem Empfinden nach schneller als jedes andere das ich bis jetzt hatte.
    Der externe Akku lädt auch fix (gut leicht was anderes ^^).
    Nur hat Anker nicht diese Technologie. Verstehe deren iQ jedenfalls anders als InstaSense hier.

    • Ich habe mit Anker nur Probleme:

      Mein iPad lädt nur sehr mühsam. Oftmals habe ich nach 6 Stunden lediglich 30% Saft im Akku. Mit dem Apple-Netzteil keine Probleme.

      Warum auch immer, wenn ich mein iPhone mit dem Anker aufgeladen habe, entlädt es sich deutlich schneller als mit Orginal-Netzteil.

      Habe mittlerweile das 2. Ladegerät von Anker und dieselben Probleme.

      • Wie soll dein Gerät sich denn schneller entladen, wenn du zuvor den Anker verwendet hast?
        Technisch absoluter Blödsinn oder meinst du etwa, die Güte des Stroms ist geringer… o_0

      • @horst: ja klaro, Anker gibt billig-strom aus. Das ist so wie mit dem super e5-benzin und super e10. Beim e10 ist ja mehr alkohohl drinne, daher ist der Brennwert gerinter und der Motor verbraucht mehr bzw. hat etwas weniger Leistung *fg* /ironie off

  • Einfach 2,1ah oder 2,4 ah Ladegeräte kaufen, und Ruhe ist ;)

  • Zu dem Thema habe ich eine Frage, wenn auch nicht ganz das selbe. Suche ein usb 3.0 hub für mein MacBook. Jetzt hab ich allerdings in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht, dass durch solche usb Verteiler Übertragungsraten flöten gehen. Kann mir jemand einen hub nennen, mit dem er oder sie zufrieden ist ? Danke !

  • Viel Interessanter finde ich das unterschiedliche 3. Hersteller Kabel extrem unterschiedlich schnell aufladen.

  • Also ich hab die Tizi PowerStation und muss sagen die lädt das iPhone und iPad gleichzeitig schneller als nur das iPad mit dem originalen Adapter. Wahnsinn das Teil.

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