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UP Move und UP3: Jawbone stellt neue Fitness-Tracker vor

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Falls euch das Angebot an Fitness-Trackern noch zu übersichtlich erscheint: Jawbone wirft mit dem UP Move und UP 3 zwei weitere davon auf den Markt.

UP Move

Der UP Move ist ab sofort zum Preis von 49,99 Euro erhältlich und wird von Jawbone als Einsteigergerät für Menschen, die aktiver werden wollen, platziert.

up-move-500

Die integrierten Sensoren zeichnen neben Schritten auch das Schlafverhalten des Trägers auf. Diese Werte neben der aktuellen Uhrzeit dann per Tastendruck auf dem integrierten LED-Display ablesbar und lassen sich zudem mittels Bluetooth Smart mit der uns bereits bekannten UP-App synchronisieren.

Jawbone setzt beim Tracking der Daten auf die hauseigene MotionX-Technologie, diese soll neben hoher Genauigkeit auch für optimale Energieeffizienz sorgen. Das UP Move lässt sich nach Herstellerangaben mit seiner austauschbaren Batterie bis zu sechs Monate lang benutzen.

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Der neue Fitnesstracker ist in fünf verschiedenen Farbvarianten erhältlich, im Lieferumfang ist jeweils ein Clip für die Befestigung an Hose, Gürtel, BH oder auch Strumpf enthalten. Optional bietet Jawbone passende Kunststoffarmbänder zum Preis von 14,99 Euro an.

Fitness-Armband UP3

Ergänzend hat Jawbone mit dem UP3 das nach Worten des Herstellers „fortschrittlichste UP-Armband“ vorgestellt. Das mit zusätzlichen Sensoren, darunter einem Pulsmesser, ausgestattete Fitness-Armband soll zum Preis von 179 Euro in den Handel kommen.

up3

Im Detail hat Jawbone das Armband mit einem dreiachsigen Beschleunigungssensor, verschiedenen Bioimpedanz-Sensoren sowie Sensoren zur Messung der Haut- und Raumtemperatur ausgestattet. Unter anderem soll damit auch der Ruhepuls des Trägers erfasst werden. Darüber hinaus verspricht Jawbone neben erweiterter Sport- und Trainingsunterstützung auch eine detaillierte Schlafphasenerfassung.

Das UP3 verzichtet wie seine beiden Vorgänger komplett auf einen Bildschirm und setzt ausschließlich auf das Zusammenspiel mit der UP-App von Jawbone. Informationen zum aktuellen Trainingsstand sowie Fitness-Tipps und dergleichen lassen sich in der App ablesen und werden optional auch per Push-Mitteilung eingeblendet. Dies kommt der Akkulaufzeit des Armbands zugute, der Hersteller verspricht hier rund 7 Tage.

up3-schmuck

Optisch unterscheidet sich das UP3 ein Stück weit von seinen Vorgängern, Jawbone hat eine Industriedesigner zu Werke gelassen um das Armband möglichst ansprechend und auch in Kombination mit Schmuckstücken oder Uhren tragbar zu verpacken. Trotz seiner leicht extravaganten Optik ist das Band bis zu zehn Meter Tiefe wasserdicht und lässt sich dank der von Armbanduhren übernommenen Schnalle an den Umfang unterschiedlicher Handgelenke anpassen.

Das UP3 soll noch diesen Winter in drei Farbvarianten zum Preis von jeweils 179 Euro erhältlich sein, die Formulierung „Winter“ legt nahe, dass ein Verkaufsstart vor Weihnachten nicht sonderlich wahrscheinlich ist.

Mittwoch, 05. Nov 2014, 10:14 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Früher ging man mit dem Trainingsanzug raus und fing an zu laufen oder ging mit Freunden kicken, Fahrrad fahren oder hat sich „ganz normal“ sportlich betätigt. Heutzutage braucht man dafür „Fitness-Tracker“. Unglaublich, wie verblödet die Welt wird.

  • Naja, die Welt verblödet nicht, aber die Menschen verfetten! mangels Bewegung.
    Wenn nur wenige durch einen Fitness-Tracker mehr für sich und Ihren Körper tun ist der Erfolg meiner Meinung nach gerechtfertigt.

  • @williwurzel (ist der Name Programm?)
    Jo wollte damit vermutlich zum Ausdruck bringen, dass Fitness lange auch ohne stete Selbstvermessung möglich war.
    Auf das Problem, nun auch seine privatesten Daten an ein fremdes Unternehmen zu übermitteln, muss ich an dieser Stelle wohl nicht hinweisen. Das Thema Big Data wird uns alle noch früh genug die Konsequenzen spiegeln. Wenn Krankenkassen und Co ihr Reglement danach ausrichten. Ohne Forschungshypothesen und wiss. Studien wertet man einfach die Datenströme aus. Wobei diejenigen sich keine Gedanken mehr über den feinen Unterschied zwischen Korrelation und kausalem Zusammenhang machen müssen.
    Wir sind alle Probanden und zahlen sogar noch dafür, auch für die Konsequenzen.

    Aber da ja Millionen es so machen (siehe whatsapp/Facebook und Co), können sich die Fliegen ja nicht irren, nicht wahr? *bruuuuhahaha*

    Als Technikliebhaber testete ich ein Jahr das erste Jawbone Up, erhielt in dieser Zeit drei Ersatzarmbänder, bis ich mir den Kaufpreis erstatten ließ. Die Auswertungen via App waren zudem ungenau und trivial, um dem Endabwender wirklich hilfreich sein zu können.
    Persönlich wünsche ich mir eine APP, die das menschliche Vermögen der Selbstreflexion misst. Hier scheint mir ein großes Entwicklungspotenzial zu liegen, die der Evolution nachhaltig helfen könnte.

    • Das du mit dem Produkt nicht zufrieden warst und du dies nun Kund tun musst, ist ja okay. Auch das Argument mit den Datenschutz mag berechtigt sein. Wenn du aber in dich gehst und deine Aussage überdenkst, dass Leute die einen Fitnesstracker haben nicht in der Lage sind spontan Sport zu betreiben, wirst du sicher feststellen, dass dies wohl kaum richtig ist. ;)

      • Freischwimmer75

        Gesundheit ist kein Gut mehr, das man selber beeinflussen muss, sondern ein Produkt, das sich gut verkaufen lässt. Die Wirkung ist doch „Hast du eine Apple Uhr, bist du nicht nur hip, sondern jetzt auch viiiiel gesünder als Andere“. Deshalb gibt es Produkte wie Actimel. Das passt in unsere Welt, in der wir unsere Persönlichkeit digital darstellen wollen (Facebook etc.) und unser gesundheitliches Schicksal gerne in die Hände eines kleinen Dingsda legen. Wenn die Apple watch gelauncht wird, möchte ich mal sehen, wer dann wirklich gesünder wird.

  • Früher mussten wir Penisse vergleichen.
    Heute bleibt uns das erspart und wir vergleichen unsere Fitnessergebnisse.

    (An den ersten Komentator gerichtet)

  • Super,
    wieder ein Clip der nicht wasserdicht ist. :-(
    Hab erst den Misfit Shine zurückschicken müssen, da er die Batterien leer gefressen hat. Seitdem bin ich auf der Suche nach einem wasserdichten Ersatz. :-/

  • Also ich finde ein Fitnessarmband ohne Display nicht gut… wenn ich laufe und hab ein Armband um das mein Puls misst… dann will ich doch während dem laufen meinen Puls wissen… wenn ich erst nach dem laufen die Werte auf dem iPhone anschauen kann bringt mir das nicht viel… dann lieber das doppelte ausgeben und die Apple Wach kaufen… die erinnert mich dann wären dem laufen per klopfen wenn der Puls zu hoch ist oder zeigt mir meine Durchschnittsgeschwindigkeit vom letzten Km an… man will doch seinen lauf verbessern… das ist mit so einem Armband nicht möglich… Ein Armband für 179€ das nur Daten Sammelt ist viel zu teuer…Ein Armband für 199€ das 3 Tage durchhält und ein einfaches S/W Display hat… wär um Welten besser gewesen

  • habe das up24 und bin sehr zufrieden, die Integration mit Health ist Mist aber alles Andere perfekt. Könnte mir ein Upgrade gut vorstellen.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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