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UnendlicherSpeicherplatz: Dropbox kündigt „Projekt Infinite“ an

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Mit Project Infinite will Dropbox begrenzten Speicherkapazitäten den Graus machen. Das zunächst mit Fokus auf den Unternehmenseinsatz angekündigte Feature soll einfachen Zugriff auf alle bei Dropbox gespeicherten Daten bieten, ganz egal wie groß der freie Platz auf der lokalen Festplatte noch ist.

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Bislang arbeitet Dropbox ja nach dem Konzept, dass sämtliche auf deren Servern gespeicherten Daten auf einem verbundenen Rechner auch lokal gespiegelt werden. Dies sorgt zwar für hervorragende Zugriffszeiten, beansprucht mitunter aber auch unverhältnismäßig viel lokalen Speicherplatz. An das Spiegeln von mehreren Terabyte auf den Firmenservern vorgehaltener Unternehmensdaten ist dabei nicht zu denken.

Mit Project Infinite soll sich dies ändern. Auf dem zugreifenden Computer muss nicht zwangsläufig entsprechend viel Speicherplatz frei sein, da die über Dropbox bereitgestellten Daten lediglich als Alias-Datei angezeigt werden. Dies ermöglicht komfortablen Zugriff über den Finder, für das System sieht es so aus, als stünden die Dateien auf der lokalen Festplatte bereit. Allerdings seid ihr ohne Onlineverbindung dann auch aufgeschmissen.

Um die Nutzung der Dateien auch ohne Internetverbindung zu ermöglichen, können diese für eine automatische Synchronisation markiert werden. So ist sicher gestellt, dass ihr die nötigen Daten auch dann vorliegen habt, wenn ihr mal offline seid – vorausgesetzt, ihr habt im Vorfeld daran gedacht und die Synchronisation aktiviert.

Die mit Project Infinite angekündigte Dateiverwaltung soll sich unter Mac und Windows nutzen lassen. Dropbox hat sich bislang allerdings weder zum offiziellen Start noch zu den damit verbundenen Kosten geäußert.

Dienstag, 26. Apr 2016, 15:33 Uhr — Chris
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  • Bei Swisscom myCloud gibts das für Natel Infinity Kunden schon

  • Das hört sich ja mal vielversprechend an! Geht mir nämlich bei iCloud gehörig auf die Nerven dass die Festplatte andauernd mitbelastet wird

    • Ich nutze derzeit odrive für verschiedene Online-Dienste (Dropbox, Google Drive, Box…). odrive fast die alle zusammen. Man damit auch sowas machen wie Dropbox jetzt angekündigt hat.

    • Ich sehe für mich gerade den Vorteil darin, dass die Daten auch lokal vorhanden sind.
      Da ich viel unterwegs bin und es oft (wie z.B. im Zug) keine ausreichende Internetverbindung gibt oder das Datenvolumen kanpp ist, ermöglicht mir das überall zu arbeiten. Anschließend wird alles gesynct.
      Für jeden, der das nicht benötigt, ist die Möglichkeit ohne lokale Kopien zu arbeiten natürlich eine Alternative um Festplattenplatz zu sparen.

  • „Mit Project Infinite will Dropbox begrenzten Speicherkapazitäten den Graus machen.“
    …den Garaus machen!

  • Da bin ich ja mal auf den Preis gespannt.
    Und wie lange sie durchhalten.
    Genau das hatte OneDrive ja auch mal.
    Nur hat man die Platzhalter wieder entfernt und sie sollen irgendwann 2016 wieder kommen und den unlimitierten Cloudspeicher haben sie auch abgeschafft.
    Mir würden die Platzhalter schon reichen. Auch für das normale Abo.

  • Alles in der Cloud. Da kann man von allen Seiten reinschauen

  • Geht bei Onedrive schon seit Jahren so.

  • Derzeit ist aber über die Mac App auch eine selektive Synchronisierung möglich. Es muss nicht alles gleichzeitig auf der HD liegen. Kann man bei den Einstellungen festlegen.

  • Der Titel sagt, dass der Speicherplatz auf DropBox unbegrenzt wird. Im Artikel geht’s dann aber nur noch darum, dass man nicht mehr alle Dateien synchronisieren muss?

    Was denn jetzt?

  • Condoleezza Rice, die „Erfinderin“ des NSA Überwachungsmonsters sitzt in der Geschäftsleitung von Dropbox. Da würde ich sensible Unternehmensdaten nicht speichern.

    • Ich würde dort gar nichts mehr speichern.
      Generell sollten Cloud Dienste ohne End-to-end Verschlüsselung abgeschafft werden!

      • Deshalb nutze ich seit Jahren DriveOnWeb (www.driveonweb.de).

        „Project Infinite“ war hier von Anfang an integriert, alle Server stehen in Karlsruhe, Deutschland und eine 256-Bit-Verschlüsselung ist ebenfalls breits standardmäßig integriert.

        Kann ich absolut empfehlen!

  • Es würde schon reichen wenn Dropbox ein günstigeres Preismodell für privat Nutzer vorstellen würde..
    Was will ich mit 99€ für 1TB? mir würde ein 50GB Tarif genügen

  • Diese Meldung ist wirklich sehr ungeschickt geschrieben.
    Mit UNENDLICHEM Speicher hat das Ganze ja nun gar nichts zu tun. Der Dropbox-Speicher verändert sich überhaupt nicht.
    Ich muss auch momentan nicht ALLES synchronisieren sondern kann wählen welche Ordner ich auf meiner Laptop HD haben will.
    Der Vorteil der neuen Platzhalter-Files ist eben, dass sie erst wirklich geladen werden wenn man sie auf dem Laptop öffnet. Das spart Platz auf der Laptop-HD wenn man diese immer mal aufräumt und die geladenen Files wieder auf „offline“ stellt wenn man sie nicht mehr dauernd braucht.

    Das gibt es im Onedrive von Microsoft seit Jahren. Funktioniert genial unter Win 8 und 8.1, aber wurde unter Win 10 (vorerst) abgeschaltet da der normale User das Prinzip (laut Microsoft) nicht kapiert hat. Einige haben sich wohl beschwert weil sie offline nicht an Dateien rangekommen sind, was ja eigentlich logisch ist.

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