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Unbegrenzter Speicherplatz: Amazon bietet Cloud-Flatrate für 60 Dollar pro Jahr

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Die Anbieter von Cloud-Speicher buhlen mit ständig besseren Angeboten um die Gunst der Kunden. Auch Amazon spielt hier ganz vorne mit. Nachdem der Konzern seit mehreren Monaten schon mit unbegrenztem Speicherplatz für Fotos wirbt, lautet der neue Werbespruch nun „Unbegrenzter Speicherplatz für alles“.

amazon-cloud-flatrate

Gegen eine Jahrespauschale von 60 Dollar gewährt Amazon registrierten Kunden in deren Cloud Drives nun Onlinespeicherplatz ohne Grenzen. Wer den Dienst zunächst unverbindlich testen will, kann von einem dreimonatigen Gratis-Test Gebrauch machen.

Für US-Kunden steht das neue Amazon-Angebot direkt bereit. Es ist davon auszugehen, dass die Änderungen hier wieder mit etwas Verzögerung umgesetzt werden. Im Moment bietet Amazon als Maximallösung in Deutschland noch 1000 GB Speicherplatz zum Jahrespreis von 400 Euro an.

Donnerstag, 26. Mrz 2015, 16:47 Uhr — Chris
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  • Microsoft, Amazon .. bald ziehen DropBox und dann hoffentlich auch deutsche Unternehmen nach :)

    • Ohne Glasfaser wird das in Deutdchland nicht konkurrenzfähig sein. Leider

      • Muss ja nicht mega schnell sein.
        Finde die gratis 25 GB der Telekom schon gut.

        Vielleicht eine Kombination aus X GB mit Schnellzugriff und X GB als Archiv.

    • Dropbox: Upload-Geschwindigkeit nur schlecht. Mit 10Mbit Upload nimmt sich Dropbox nur 530kb/s…

      Google Drive: Jedes 3. Video von Maximal 2Minuten ist selbst nach Tagen nicht umgewandelt…

      Aber ok, ich würde Amazon eine Chance geben.

      • Bei dropbox ist die upload geschwindigkeit standardmäßig in den einstellungen beschränkt. Kann man deaktivieren

      • btx wie? Ich hab die Beschränkung in den Einstellungen der Desktop-App geändert, mehr als 1’200 kbit krieg ich trotzdem nicht hin :/

      • Bringt aber nix. Das ist ja der Mist.

      • Bist du eventuell mit Kbit und Kbyte durcheinander geraten? 1200 klingt ein bisschen danach.

      • Bei mir rennt Dropbox mit vollen 10MBit Upload (1,2 MB/s = 1 GB in 15 min oben). Und dank Block-Level-Sync sind alle Änderungen danach innerhalb von Sekunden oben.

        Bei mir ist Dropbox das schnellst, was ich von allen Cloud-Anbietern testen konnte. Google ist langsamer, OneDrive noch langsamer … Amazon konnte ich noch nicht testen.

  • Naja.

    Dann lieber Office 365 University für einmalig 79 Euro für 4 Jahre inkl. unbegrenztem OneDrive Speicher!

    Viele Studenten bekommen das Office sogar kostenlos über ihre Uni =)

    Und wenn man kein Student ist, wird man ja doch irgendwie einen kennen…
    Sind dann auch 2 Lizenzen dabei.

    • Martin, OneDrive ist nur bei den wenigsten Unis inkludiert.

      • Hat nix mit der Uni zu tun – Nachweis das man Azubi, Schüler oder Student ist reicht.

      • Woher hast Du den diese Info iChef?
        Mir wurde gesagt, dass das nur bei manchen Unis geht …

      • Twittelatoruser

        Ich weiß, dass in vielen Unis Microsofts Ankündigung sich als Student gratis einen Lizenzschlüssel für das Office besorgen zu können, bei Microsofts Seite in die Leere läuft. Vielleicht wird dies wegen dem Kartellrecht nie laufen.

  • Das ist die Gelegenheit fürs Cern, Steuergelder zu sparen: einfach ihre 5 Petabyte an Daten bei Amazon speichern- 60$ pro Jahr find ich da noch fair.

    • Da muss der Professor nur vorher kurz einen Privataccount klicken ;-)

    • ymmd
      geile Idee ;-)
      So jetzt noch bißschen Klugscheißern:
      Laut lhc-facts.de sinds sogar 15 Petabyte pro Jahr, die bei denen anfallen

    • Wäre reichlich blöd wenn dann die Amis kostenfrei die Forschungsergebnisse bekommen…

      • Erst informieren und dann posten.
        2 Partnerlaboratorien sind aus der USA, nämlich das Argonne National Laboratory und das Fermi National Accelerator Laboratory.

      • Twittelatoruser

        Denis123, wie kann man so einen Blödsinn sagen? Auch der Attentat wurde von der NSA nicht entdeckt. Viele Daten bringen nichts, wenn man sie nicht richtig filtern und interpretieren und diesem Fall zeitnah dies durchgeführt werden kann.
        .
        Viele Rohdaten sind oft zwischen vielen Unis geshared, aber was man daraus macht, ist dann etwas anderes.

  • Öhm, was?
    Ich hab den Satz 5 mal gelesen, und bin nicht schlauer geworden…

  • Hä?
    Irgendwie zieht es meinen Namen in den Dreck xD

  • Jetzt muss das nur noch von der Synology unterstützt werden… schon ist das Notfall-Backup erledigt :)

  • wie kann ich synlogy davor noch verschlüsseln?

  • Wer braucht sowas? Festplatten und SSDs sind viel schneller und günstiger.

    • Zu jeder ernsthaften Backup-Strategie gehört immer mindestens ein Offsite-Backup. Was machst du, wenn’s bei dir brennt, Wasser eindringt, die Platten geklaut werden, du deine Daten aus Versehen löschst … ? Natürlich sollte man immer auch ein lokales Backup auf 1-2 Platten zu Hause haben.

  • Wenn die Speicherung der Daten in der EU wäre und es keine Backdoor zu irendwelchen demokratiefeindlichen Organisationen geben würde wäre ich dabei!

    Aber vielleicht teste ich das mal aus um TV-Aufnahmen direkt in der Cloud abzuspeichern ;-). Von mir aus dürfen alle die Aufzeichungen von „Agents of Shield“ mitkucken.

    • Soweit ich weiß speichern die großen Anbieter (MS, Amazon, Google) ihre europäischen Daten auch in europäischen Server-Zentren. Schon alleine aus Performance-Gründen.

      Da gab’s doch letztens erst ein Verfahren von MS gegen USA und MS hat argumentiert, dass der OneDrive-Server in Irland (?) steht und daher nicht Hoheitsrechts des FBI. Und bei Amazon kann man auswählen, in welchem Rechenzentrum die Daten abgelegt werden sollen, standardmäßig das am nächstgelegene.

      Im Grunde haben alle Cloud-Anbieter was dagegen, dass Geheimdienste auf ihren Servern ungefragt rumschnüffeln, weil das a) die Sicherheit untergräbt und b) die Kunden abschreckt. Seit Snowden schieben die die interne Sicherheit extrem hoch, um jeglichen Angriffsvektor zu erschweren. Google hat bspw. vor einigen Monaten begonnen, die Server-zu-Server-Kommunikation komplett zu verschlüsseln als rauskam, dass die Amis und Briten direkt die Kabel angreifen.

  • Bei Amazons cloud Dienst S3 kostet ein Gigabyte 12 Cent pro Monat. Mit dem Tool Arq kann man seine Daten vor dem hochladen verschlüsseln (Arq synchronisiert, etwa so wie Time machine, sodass nur geänderte Dateien hochgeladen werden).
    Bei 12 Cent pro GB und Monat kann sich jeder ausrechnen ob 60€ billig sind oder nicht.

    • Nicht jede Mutti kann sich einen eigenen S3-Server konfigurieren. Außerdem ist das Preismodell von S3 auch ziemlich unübersichtlich, weil du pro GB Storage und Traffic und Monat bezahlst. Einmalig 12 oder 60 € sind da schon einfacher. Und du hast (ggfs.) auch bessere Software und Apps.

  • Ich lade gerade ein Terrabyte an Bildern hoch, die werden bei Amazon Deutschland ja nicht angerechnet :-) BTW: Auch die meisten RAW Dateien sind anrechnungsfrei – falls es einen hier interessiert.

    • Kannst du mal beschreiben, wie das funktioniert und was möglich ist – im Vergleich zu Dropbox bspw.? Bieten die bspw. Sync an? Auch Storage? Spiegelung? Mehrere, frei wählbare Ordner? Werden Ordner-Namen in Alben-Namen umgewandelt? Gibt es überhaupt Foto-Alben?

      Die Amazon-Seite ist da sehr begrenzt informativ.

      • Automatischen Sync gibt es nicht! Jedenfalls habe ich noch keinen gefunden :-) Das hat aber imo den Vorteil, dass das Programm nicht dauernd im Hintergrund rödelt. Die Ordnernamen werden so übernommen, wie Du sie hoch lädst, können aber nachträglich verändert werden. Bei Prime ist eine Storagekapazität von 5 GB für andere Dateien vorgesehen, Bilder zählen nicht. Zugriff aud die Bilder erfolgt über Apps oder den Rechner. So kann man auch einzelne Bilder teilen oder herunterladen. Ich empfehle einfach mal die 30 Tage Probemitgliedschaft zu testen. Das Kündigen ist problemlos. Nach 30 Tagen weiß man schon mehr :-)

  • Hallo,
    Was sich mir noch nicht ganz erschliesst ist der Zugriff von IOS aus.
    Die Amazon Photo App ist scheinbar nicht schlecht, doch nur für Bilder und Videos, doch wie greife ich auf die andern Daten wie PPT, Doc etc zu?
    Gibt es da noch eine weitere App?
    Liebe Grüße Tom

    • Am iPad funktioniert der Zugriff über den Browser. Inwiefern das praktikabel ist, kann ich leider nicht sagen, ich nutze Amazon im Grunde nur für Bilder.

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