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Ulysses 2.6: Update bringt WordPress-Anbindung und Dropbox-Integration

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14 Kommentare 14

Das Textwerkzeug Ulysses hat erst vor kurzem den Apple Design Award erhalten. Seit ein paar Tagen steht nun eine neue Version der bekannten Software bereit, die vor allem die lange angekündigte Veröffentlichung auf WordPress Blogs ermöglicht.

Ulysses ist seit Jahren immer wieder auf den Top Plätzen zu finden, wenn die besten Texteditoren gesucht werden. Kein Wunder, geben sich die Entwickler von TheSoulmen aus Leipzig Mühe, immer wieder praktische Features zu präsentieren und dennoch den ursprünglichen Ansatz, der aufs Schreiben reduzierten Software nicht aus den Augen zu verlieren.

Das aktuelle Update auf Version 2.6 hat zwei Schwerpunkte: zum einen die WordPress-Anbindung und zum anderen die lange geforderte Unterstützung von Dropbox – als Alternative zur iCloud.

Ulysses und WordPress

Ab sofort könnt ihr euer WordPress Blog direkt aus Ulysses heraus mit Texten versorgen. Dabei könnt ihr die Software mit mehreren Blogs verbinden, die wahlweise direkt auf WordPress.com oder auf einem eigenen Webspace gehostet sind.
Ihr könnt eure Texte mit Titelbildern versehen , Schlagwörter und Kategorien ergänzen und sogar explizite Zusammenfassungen erstellen. Außerdem habt ihr die Möglichkeit, den Veröffentlichungszeitpunkt festzulegen.
Das WordPress-Publishing ist sowohl in der Mac- als auch in der iOS-Version möglich, so dass ihr bequem eure Arbeit überall starten bzw. beenden könnt.

Ulysses WordPress

Erweiterte Dropbox-Unterstützung

Die Mac-Version von Ulysses war bislang schon in der Lage, Dropbox-Ordner mit in die Textverwaltung einzubinden. Ab sofort ist dies auch in der iOS-Version möglich. Dadurch müssen vorhandene Dateien nicht mehr manuell importiert werden, sondern können direkt als Ulysses-Blätter genutzt werden.

Weitere Features

Um in großen Bibliotheken fündig zu werden, wurde die Quick Open Funktion auch der iOS-Version hinzugefügt. Quick Open ist eine Text-Suchfunktion, die über die gesamte Bibliothek hinweg funktioniert. Auf 3D Touch Geräten ist die Funktion direkt aus dem Startbildschirm zugänglich.

Der Schreibmaschinen-Modus, bei dem stets ein bestimmter Absatz im Fokus steht, hat nun ebenfalls die iOS-Version erreicht, nachdem dies ein Highlight von Ulysses für den Mac war. Damit konzentriert sich euer Blick, auf die gerade bearbeitete Textstelle und optimiert damit die Bearbeitung.

Ulysses ermöglicht ab sofort auf beiden Plattformen barrierefreies Arbeiten. Dabei wird Apples VoiceOver-Technologie genutzt, um die App zu steuern.

Ulysses ist bekannter Maßen nicht eben billig – wird aber von vielen begeisterten Nutzern als preiswert bezeichnet. Die Mac-Version kostet im Mac AppStore 44,99 €, die Universal-App für iPhone und iPad kostet 24,99 €.
Das Update auf Version 2.6 ist für bisherige Nutzer kostenlos.

Montag, 08. Aug 2016, 10:53 Uhr — Andreas
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  • Alfred Judokus Quack

    Kann mir jemand Erfahrungen hierzu geben ?

  • Ich liebe diese Software, sie ist nicht ganz so komplex wie Scrivener, was für mich persönlich ein Vorteil ist. Ich benutze Ulysses täglich. Für mich hat sich die Investition von 70 Euro (Mac und Pad/iPhone) auf jeden Fall rentiert.

    • digitalnaive.de

      Kannst du evtl kurz anreissen warum sich die Investition für dich gelohnt hat? Würde mich interessieren.

      Danke

      • Ich schreibe sehr viele Konzepte und Drehbücher. Mit dieser APP kann ich zwischen den einzelnen Kapiteln und Szenen hin und her springen und sie gegebenenfalls blitzschnell ergänzen, ändern oder sie in eine andere Reihenfolge oder Hierarchie bringen. Praktisch finde ich auch, dass ich alles in einem Dokument habe, also auch erste Notizen, Recherchen und textliche Skizzierungen.

        Positiv finde ich ebenfalls, dass man das Programm (im Gegensatz zu Scrivener) blitzschnell und intuitiv lernt und dass es auf allen Ebenen praktisch identisch funktioniert. Gespeichert wird im Hintergrund und die Synchronisation läuft super schnell und ohne, dass ich irgendetwas tun muss (auch ein Unterschied zu Scrivener). Ich konzentriere mich also zuerst nur auf das Schreiben und erst ganz zum Schluss fange ich an mit dieser schrecklichen Microsoft Software zu formatieren. Noch ein Punkt: durch die Menüstruktur kann ich auch mehrere Projekte parallel in einem Container bearbeiten. Alle Fragen beantwortet?

        PS Nein ich arbeite nicht für den Hersteller, Ehrenwort. Ich bin nur wirklich sehr begeistert, weil das die Software ist, auf die ich immer gewartet habe“

  • Immer noch keine Verschlüsselung bzw. Passcodeschutz. Gibt man in der Spotlightsuche einen Begriff ein, bekommt man sämtliche Dokumente in den Suchergebnissen angezeigt, was für mich bei persönlichen Texten ein No-Go ist. Beim iPad schlimmer, da ich das Gerät mit mehreren teile. Preis bleibt für mich nach wie vor zu hoch. Für die Hälfte wäre ich dabei. Wiedermal eine der typischen App wo die Apple-Steuer merklich draufgepackt wurde. Sieht durchgestyled aus, kostet aber das 3fache. Ein Windowsnutzer bekommt diese Werkzeuge für lau und würde diesen Preis never-ever zahlen. Usability ist aber durchaus durchdacht und funktional. Das arbeiten in der Demo-Version war angenehm. Dennoch werde ich darauf verzichten müssen. Für meine Ansprüche genügt mir auch Notability. Ähnlicher Umfang, etwas anderes Anwendungsgebiet, dafür zusätzliche Features und nur für einen Bruchteil der hier geforderten Summe.

    • its a feature – not a bug! so musst du das sehen

    • Ja, diese Windows User, das ganz schlaue! Die bekommen Funktionen für lau und sind halt nicht so doof, wie wir Fanboys.

      Musst Du wirklich der Welt mitteilen, was Du persönlich nicht brauchst? Und kannst Du Dir eventuell vorstellen, dass andere diese App brauchen? Ich zum Beispiel brauche keine Tampons. Das heisst aber nicht, dass Tampons nutzlos sind, oder?

      Ich zahle für eine Software, mit der ich Geld verdiene und die mir bei meiner Arbeit hilft, gerne 70 Euro

      Und dann der Vergleich mit Notability. Ein völlig anderes Programm, da werden Äpfel mit Birnen verglichen. Mann oh Mann…

  • ich freue mich über die wordpress integration – spät aber doch – werds gleich mal testen.

  • funktioniert natürlich nicht bei eigenem wordpress server – eh kloa

  • Ulysses ist von der Handhabung her grandios!
    Die Export-Funkionen sind leider noch sehr spärlich.
    Gerade PDF-Layouts bieten nur spartanische Funktionen.
    Da sie auf CSS-Befehle aufbauen, hoffe ich, dass da der Umfang noch ausgebaut wird.
    Was z. B. bisher nicht geht, sind automatisch nummerierte Überschriften, ganzzeilig unterstrichene Überschriften, Umwandlung in Groß- oder Kleinschreibung und vieles mehr. IHVs gehen bisher auch nicht.
    Drehbücher oder wissenschaftliche Arbeiten sind daher bisher nur eingeschränkt oder umständlich umsetzbar.

    Aber wenn das nach und nach ausgebaut werden soll, wird es die beste App ihrer Art.

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