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tizi Kraftprotz Powerstart: Zusatzakku und Notladegerät für die Autobatterie

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Zusatzakkus mit Starthilfefunktion sind ein neuer Trend. Einen ersten Erfahrungsbericht zu dieser Produktgattung konnten wir im Dezember am Beispiel des Xlayer Off-Road abliefern. Ein vergleichbares Produkt hat seit geraumer Zeit auch Anker im Angebot, jetzt gesellt sich nun tizi mit dem Kraftprotz Powerstart als weiterer Anbieter dazu.

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Der zum Preis von 79,99 Euro erhältliche Kraftprotz Powerstart wirkt optisch etwas eleganter als die beiden Konkurrenten, kommt ansonsten aber mit vergleichbarem Leistungsumfang. Ergänzend zum Einsatzbereich als mit zwei USB-Anschlüssen ausgestatteter Zusatzakku für Mobilgeräte besitzt das Gerät eine integrierte Taschenlampe und lässt sich als Notstarthilfe für Kraftfahrzeuge verwenden. Das hierfür benötigte Starterkabel ist neben dem Akku, einem Micro-USB-Kabel zum Aufladen desselben und einem Tragebeutel im Lieferumfang enthalten.

Mit Blick auf den Verkaufspreis schenken sich aktuell alle drei von uns erwähnten Starthilfe-Akkus nichts: Mit knapp 80 Euro seid ihr jeweils dabei. Allerdings gibt es teils deutliche Unterschiede bei den technischen Spezifikationen. Der Anker-Akku verfügt mit 10.000mAh über weniger Kapazität als die anderen beiden (jeweils 12.000mAh), beim neuen Kraftprotz Powerstart beträgt dagegen der angegebene Spitzenstrom mit 200A nur die Hälfte der von den Konkurrenten angegebenen 400A. „Warum die tizi Macher aber statt der Starthilfe das Auffrischen der Batterie empfehlen, haben wir uns erklären lassen:

Mit dem Kraftprotz Powerstart ist demnach zwar auch die direkte Starthilfe – also anklemmen und anlassen – möglich, dies sei aber sehr belastend für den Akku und habe dementsprechend negativen Einfluss auf dessen Lebensdauer. Empfehlenswert sei daher wenn möglich das schonende Auffrischen der Autobatterie. Der Kraftprotz fungiert dabei als Batterieladegerät und bereits nach rund 15 Minuten Ladezeit könne das Fahrzeug wieder über die eigene Batterie starten. Man umgeht den tizi-Machern zufolge auf diese Weise die Extrembelastung des Kraftprotz, dies wirke sich positiv auf dessen Lebensdauer aus.

Starthilfe-Akkus im Überblick:

Mittwoch, 17. Feb 2016, 13:56 Uhr — Chris
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  • Hallo

    Der ADAC hat einen vielsagenden Test gemacht

    Die meisten Geräte versagen bei 0 und weniger Grad.

  • Der ADAC wird diese Geräte erst dann gut bewerten, wenn er sie selbst verkauft (oder Geld für Werbung bekommt). Im Ernst: Wer bewahrt die Zusatzakkus schon im Auto auf? Die liegen doch wohl eher zuhause auf dem Schreibtisch bei gemütlichen 20 Grad.

    • Dein Auto bleibt wohl nur Zuhause vor der Tür liegen und ist sonst überall kerngesund wa? Oder haste überall einen Rucksack dabei?

      Mich hats schon gekitzelt son Ding zu kaufen, weil in letzter Zeit vermehrt bei mir aufgetreten ist dass mein Auto nicht angesprungen ist. Wobei es der Geschichte angehört wenn man statt für 80 Euro eine Starthilfe für 140 Euro eine neue Autobatterie kauft. Die hält länger, wird automatisch aufgeladen und läd im Autoinnenraum auch alle eure Mobilgeräte über den Zigarettenanzünder.

      Insgesamt sind alle Starthelfer nur sinnvoll für Werkstätten oder Abschleppdienste, die die Geräte regemäßig nutzen (Laden/Entladen). Sonst tut das so einem Akku nie gut Ewigkeiten im Kofferraum oder im Haus zu gammeln bis man es einmal im Schaltjahr mal benutzt.

      Insgesamt lege ich eher Wert darauf immer ein Starthilfekabel dabei zu haben. Autos sind genug unterwegs und man kann sich darin üben sozialen Kontakt herzustellen, wenn man sonst schon nur in Foren/Facebook/Blogs unterwegs ist.

      • Also ich hab der Empfehlung hier vertraut und kann bestätigen das es auch unter 0 grad geht und der Akku zeigt danach immer noch 4 LED an. Wollte erst den Anker kaufen (weil ich viel von denen schon habe) hab mich aber dann für das X mit mehr power entschieden

  • Ich finde es garnicht so abwegig, den Akku im Auto zu lagern. Zuhause am Schreibtisch herrschen nicht nur 20 grad, da habe ich auch Steckdosen und benötige keinen Zusatz Akku.
    Aber das mag bei dir anders sein!

  • Man sollte das Potential eines solchen Gerät nicht damit vergeuden, es als Starthilfe im Auto liegen zu lassen. Es hat USB Anschlüsse, also nutzt sie auch. Das hält dann auch den Akku fit. Ich denke, das das Gewicht im Rucksack nicht so doll auffällt.
    Ich würde es im Arbeitsrucksack bei mir tragen und bei Bedarf für mein Auto nutzen.

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