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Tesla-Chef: Apple hätte früher in Automobilbereich einsteigen müssen

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Wenn ihr 90 Minuten Zeit findet, hört euch das im Rahmen der Technologiekonferenz „Code“ mit dem Tesla-Gründer Elon Musk geführte Interview an. Der Mann ist interessant und sagt schlaue Sachen. Unter anderem äußerte sich Musk in dem Gespräch auch zum Engagement von Apple und Google im Bereich selbstfahrender Fahrzeuge.

Elon Musk Code Conference

Musk ist ja vor allem für seine Tesla-Elektroautos bekannt, hat sich in der Technologiebranche allerdings schon früher als Mitgründer von PayPal einen Namen gemacht. „Nebenbei“ betreibt Musk noch ein Raumfahrtunternehmen und plant unter anderem bemannte Flüge zum Mars.

Google keine Konkurrenz, Apple schon eher

Auf das Engagement von Apple und Google im Automobilbereich angesprochen, reagiert Musk gelassen. Google habe eindrucksvoll demonstriert, welch enormes Potenzial im Bereich der selbstfahrenden Fahrzeuge stecke, sei allerdings kein Automobilunternehmen. Musk hält es für möglich, dass Google seine Technik an andere Firmen lizensiere, sieht darin aber keine direkte Konkurrenz.

Anders bei Apple. Hier sieht Musk eher einen direkten Mitbewerber, merkt aber an, dass Apple etwas spät auf den Zug aufgesprungen sei. Er kenne zwar keine Details, nimmt aber an, dass Apple frühestens in vier Jahren in Produktion gehen kann. Die ersten selbstfahrenden Autos anderer Hersteller sieht Musk bereits in zwei Jahren marktreif, wobei die erforderlichen Genehmigungsverfahren die Einführung auch um ein oder zwei Jahre verzögern könnten.

Das komplette Interview mit Elon Musk wurde hier auf Facebook veröffentlicht.

Donnerstag, 02. Jun 2016, 11:08 Uhr — Chris
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  • Ja Herr Musk und Apple ist auch kein Automobilunternehmen. Also hätte Apple gar nichts früher machen MÜSSEN. Versteh auch nicht warum? Schön und gut wäre es wenn die alten Autobauer mit ihren drecksschleudern in die Bredouille gerieten (wer sein genital mit PS verlängern muss, bitte), aber warum sollte Apple denn da mit machen? Ich mein, von mir aus bitte, aber wozu? Nur weil man es kann und das Geld hat sich das Wissen einzukaufen, muss man doch noch lange nicht mitmischen.

  • Ein Mann mit einer Vision. Ich könnte mir gut vorstellen, daß er eines Tages denselben Status haben wird wie seinerzeit Steve Jobs. Beeindruckend was er bis jetzt schon erreicht hat.

    • Was genau hat er „erreicht“? Bekannte „Technologien“ aus dem Bereich Akkus und Elektromotor zusammengeführt? Das ändert ja nur wenig bis gar nichts daran, dass Elektro“mobilität“ an und für sich reichlich sinnlos und auch wenig umweltfreundlich ist …

      • Darüber lässt sich sicherlich streiten. Zukunftsträchtiger als Diesel und Benzin ist es jedenfalls. Ich meinte aber auch eher seine Person an sich. Allein was er in der kurzen Zeit mit Space X auf die Beine gestellt hat finde ich beachtlich. In ein paar Jahren wird die ganze Welt seinen Namen kennen.

      • Was genau hat Steve Jobs denn „erreicht“? Längst bekannte „Technologien“ aus den Bereichen Personal Computer, Musikplayer, Smartphone und Tablet beim Userinterface und Design verfeinert? Na, super! Das ändert ja nur wenig bis gar nichts daran, dass alternative Betriebssysteme wie MacOSX oder iOS nutzlose Nischenprodukte sind, die an und für sich reichlich sinnlos sind, weil es längst etablierte Standards gibt, die den ganzen Markt erobert haben.

        Wieso macht Apple nicht sofort den Laden dicht? Den Kram, den die produzieren, braucht kein normal denkender Mensch.

      • Ich akzeptiere ihre persönliche Meinung, stimmen muss sie deswegen aber nicht.

      • Im Gegensatz zu Steve Jobs kann Elon Musk sogar richtig arbeiten.
        Er hat sogar bei Paypal mitprogrammiert. Jobs war eher ein Großmaul und Phantast, der Programmierern und Entwicklern gesagt hat, was sie für ihn als nächstes basteln sollten:

        https://www.youtube.com/watch?v=E3s-qZsjK8I

    • Ich, der Steve Jobs als den an sieht wie Du es beschreibst, sehe Elon Musk mitlerweile auf gleicher Position. Google/YouTube mal 1 Woche alles über Elektroautos. Am Ende wirst Du Tesla Fan sein und Elon Musk als Pionier ansehen. So wie Steve Jobs seinerzeit.

    • Elektrisch fahren ist einfach der Hammer. Anders als bei Ottomotoren ist die Kraft von Elektromotoren keine Ingeneursarbeit sondern von Natur aus in die Wiege gelegt. Selbst i3, eGolf machen mega Spass. Aber Paxistauglich ist nur der Tesla und bald der Opel Ampera E / Chevy Bolt

    • Er ist ein Visionär das ist Fakt. Genau so war Steve. Für ihn gibt es kein Nein, sondern „will ich haben…genau so!“ Dagegen ist Tim eine Witzfigur der einfach gut mit Zahlen jonglieren kann. Wo die Reise aber hingehen soll weiß er keineswegs. Glaubt ihr wirklich Tim hätte das Potenzial, wie Steve, der etwas ganz neues, was noch die dagewesenes wie den iPod erfindet? Nicht mal in hundert Jahren!!! Nicht mal in 1000.

  • Hmm, wenn Apple noch vier Jahre braucht, andere nur noch zwei aber dann weitere zwei Jahre auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen warten müssen, ist Apple doch just in time. Oder nicht? Aber letztlich spekuliert auch Musk nur und weiß nicht mehr als andere.

  • Ein Auto zu entwickeln und zu produzieren ist etwas anderes als Brötchen zu backen. Man muss nur mal überlegen, was alles dahinter steht. Stichwort Ersatzteilbevorratung, Reperaturen und und und

    • Ein nicht autonomes Auto wohlgemerkt. Und dann noch eins das SELBER fahren kann im Straßenverkehr wo gefühlte 99,9% nicht autonom sind und deswegen teils unvorhersehbar reagieren. Fußgänger mal ausgenommen. Das halte ich für noch schwieriger

    • Tesla hat 2003 Angefangen. Dann kam erst eine Kleinserie an Roadster und das Model S war erst 9 Jahre Später Serie. Von ab 2014 hat Tesla erst mal die kleine und 2016 die breite Öffentlichkeit erreicht was diese Marke angeht. Apple wird den Namen schneller an die Öffentlichkeit tragen. Aber nicht mal eben in 4 Jahren ein „Cooles“ Auto Serienreif verkaufen.

      Und wer mit Reparaturen bei eAutos befasst ist weiss was für ein Mega Rattenschwanz da dran hängt. Auch die Lade Infrastruktur. Apple will wenn dann auch ein Cooles Auto. Auch das Ladethema wird Apple nicht der Politik überlassen sondern mit Teslas Superchargern gleich ziehen oder Kooperieren.

    • E-Autos haben weitaus weniger Aggregate im Fahrzeug, als Verbrenner! Ersatzteilbeschaffung ist für Apple auch keine Thema, das sie mit ihren IT Produkten wohl genug Erfahrung und Vertriebsstrukturen besitzen und das logistisch zu stemmen. Glaubt ihr echt, die fangen das Thema Auto an, ohne sich darüber Gedanken zu machen?

  • … außerdem ist die Latte, die Musk im Bereich Elektromobilität vorgelegt hat, beachtenswert. Beispiel: der Tesla Model S verbraucht rund 20 kWh pro 100 km; ein vergleichbarer Smart 15 kWh pro 100 km (nachzulesen in einem Vergleichsportal). Wenn man nur die unterschiedlichen Gewichtsklassen (2,5 t und ca. 1,0 t) vergleicht, fragt man sich echt, wo die Effizienz beim Smart bleibt.

  • Abwarten ob Apple überhaupt Autos verkaufen will. Könnte mir gut vorstellen, dass die ein CarSharing ähnlich wie DriveNow im Sinn haben. Nur eben mit autonomen Fahrzeugen. Falls das kommt, können sich schonmal viel Taxifahrer einen neuen Job suchen.

    Davon abgesehen, wenn mal die aktuellen Schlagzeilen über Teslas Autopiloten sieht, dann glaube ich kaum, dass vollkommen autonome Fahrzeuge schon in 2 Jahren marktreif sind.

    • Vollkommen autonomes Fahren in freier Wildbahn wird noch sehr lange ein Traum bleiben.
      Ich habe selbst ein Fz mit allen Assistent die man sich vorstellen kann. Auf der frisch gemalten Autobahn im Kolonnenverkehr oder Stau in der Stadt genial.
      Sowie die Straßen nicht normgerecht gepinselt sind ist das Fz sofort orientierungslos. Von Kreiseln mit wild wechselnden Radarzielen ganz zu schweigen.
      Solange nicht alle und ich meine wirklich alle Verkehrsteilnehmer vernetzt sind wird das nix. Schade dann nur für Igel und Hase ohne Chip im Fell.

      Gruß

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