Telekom: “Echte” Flatrates auch nach 2016

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Im Rahmen der heute vorgelegten Telekom Quartalszahlen, hat sich Telekom-Chef René Obermann auch zu der geplanten Einführung von Volumentarifen im Festnetz geäußert (ifun.de berichtete) und reagiert damit erstmals leicht defensiv auf die laute Verbraucher-Kritik an den Drossel-Plänen der Telekom.

“Wir ignorieren diese Kritik nicht, sondern hören genau hin”, sagt der Vorstandsvorsitzende und verweist auf anstehenden Änderungen, deren Beschlussfassung jedoch noch ausstehen würde. Die Angebote, so Obermann, werden auch 2016 “marktgerecht und ihren Preis wert sein.”

Wichtigster Eckpunkt: Das Flatrate-Versprechen. Die Telekom will auch nach Einführung der Festnetz-Drosselung noch “echte” Flatrates anbieten, diese aber mit Zusatzkosten von 10-20€ vermarkten.

Die Telekom wolle ihre Preise künftig differenzieren, so Obermann: „Durch Angebote für Durchschnittsnutzer, bei denen soviel Datentransport vom Grundpreis abgedeckt sei, wie die große Mehrzahl der Kunden tatsächlich benötigt. Und mit Angeboten für wenige Prozent Intensivnutzer, die ein unbegrenztes Datenvolumen beinhalten, die dann aber auch ein paar Euro teurer sein werden – aus heutiger Sicht zwischen 10 und 20 Euro im Monat.“ Der Telekom-Chef weiter: “Wir wollen auch in Zukunft Flatrates anbieten.” Obermann betonte, dass es schwierig sei, aus heutiger Sicht bereits die Preise für das Jahr 2016 festzulegen.

Diskussion 127 Kommentare.
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    • Es wird für jeden teurer werden, Differenzierung ust allerdings eine schöne Phrase.
      Die Behinderung eines wirklichen Wettbewerbs durch die Nichteinbeziehung des Traffics auf die eigenen Cloud-Dienste sind eine Wettbewerbsverzerrung, die alle Anwender von “Fremdwebdiensten” benachteiligt.
      Kein Limit, so wie bisher, Deckelung nur über die Geschwindigkeit und freie Clouddienst-Wahl…

      — iDirkPeter
      • Bitte bei den Fakten bleiben.

        Vom Traffic ist nur Entertain (IPTV Stream) und Telefonie (Festnetz ersatz durch VoIP) ausgenommen nach derzeitigen Informationen.

        D.h. der Traffic zur Telekom Cloud (die ja im gegensatz zu Entertain kostenlos ist) ist vom Volumen her mit betroffen so wie es scheint.

        — Timo
      • Und was ist mit VoIP (ich nutze z.B. Sipgate als Alternative zum Festnetz)?
        Was ist mit z.B. dem iTunes-Store (ich nutze Podcasts, den Movie-Store und mehrere andere Anbieter, als Komplettersatz für TV, und besitze einen solchen gar nicht mehr)?

        - Es wird VoiP der Telekom gegenüber anderen Anbietern also bevorzugt behandelt!
        - Es wird das Medienangebot der Telekom gegenüber anderen Anbietern bevorzugt behandelt!

        Das ist ein klassischer Fall für das Kartellrecht, da die Telekom im Bereich der Datenkommunikation ein Quasimonopolist ist. Aus diesem Grund gibt es ja auch die TK-Reg!!! Ich fürchte das die entscheidenden Köpfe aber immer noch zu ihrem “hochmodernen ISDN-Tastentelefonen” greifen, und total hip vor ihrem FullHD-Flatscreen (werbe-)verblöden, und das eigentliche Problem und die technische Realität im Jahre 2013 gar nicht erfassen (können).

        — Diagonal
    • Indem man die Kunden an im Vertrag enthaltene Clouddienste bindet, schafft man sich Kunden, die, aus Angst vor Veränderungen brav bei der TK bleiben.
      Die haben gelernt!

      — iDirkPeter
  1. Verarsche. Unterm Strich als Datenerweiterung für 20€, nur dass man vertraglich an diese Erweiterung gebunden ist.

    — Felix
  2. Die haben halt ihre Hände an unserem Sack.
    Jeder wird die 10-20 EUR mehr zahlen und schon steigen die Telekom-Aktien! :D

    — KaroX
  3. Abgesehen von dem Problem der netzneutralutät finde ich das okay, wer viel Volumen braucht zählt auch mehr. Nur fair. (Und ja, ich bin Poweruser 300GB+ Traffic)

    — Philipp
    • Nein, wer weniger Volumen verbraucht, sollte WENIGER bezahlen. In den derzeitigen Verträgen igibt es keine Begrenzung.
      Warum also belohnt man nicht einfach Kunden für eine Weniger-Nutzung?
      Klar, kein Vampirkonzept…

      — iDirkPeter
      • +1

        Wenn die Quersubventionierten mehr bezahlen, dann müssten die Quersubventionierer automatisch entlastet werden.
        Nur seltsam, dass dies nicht geschieht.
        Alle Argumente der Telekom hinken.
        Bei denen geht’s nur noch ums zocken und jeder der das gerecht findet beweist nur dass er entweder dumm oder dumm ist.

        — Cujo
  4. Na da hat es sich ja für alle gelohnt.

    Flatrates für alle die ihre Festplatte täglich ins Netz sichern und fairere Preise für alle normalen User die nicht mehr für die Datenfettsäcke mitzahlen wollen :)

    — iChef
    • Da kommen mir wieder die alten Zeiten hoch. Ich war mal beim QSC Anbieter, der damalige einzige S-DSL Anbieter. 2Mbit down sowie up. 99,- EUR im Monat. Wer was will muss auch zahlen.

      — KaroX
      • Der damals einzige SDSL-Anbieter? Die Telekom hätte es als Geschäftskunde bestimmt auch angeboten ;)

        — m4st3r
      • war auch bei qsc. richtig gute leitung.
        die haben dann auch mal so ne flexi-flat, oder wie der scheißdreck heißt eingeführt, bzw die nutzer einfach umgestellt.

        nur: bei qsc blieb erstmal alles beim alten. keine drosselung oder preiserhöhungen. im gegenteil. wer weniger als, ich glaube es waren 20 gb im monat verbrauchte, hat einfach für den monat weniger gezahlt

        — ich
    • Soweit die Theorie. Es wird nämlich niemand weniger zahlen, aber viele mehr. Ist ja nicht so als würde es für die 75GB jetzt billigere Tarife geben.

      — Tobi
  5. Richtig so. Es ist nur mehr als gerecht, die extra abzukassieren, welche mehr als normal die Leitungen benutzen. 95 Prozent der Anschlüsse kommen gut mit dem inklusiven Volumen aus. Der kleine Anteil an Dauersauger, Daueryoutubeklotzer oder “ichmussallesindiecloudtransferieren” muss für diesen zweifelhaften Luxus halt einen Zuschlag in der Grundgebühr bezahlen.

    — Seeigel
    • Du denkst doch nicht wirklich, es ist Luxus überdurchschnittlich viel Daten über seine DSL Leitung zu übertragen? Meines Erachtens ist es heutzutage eine Grundbedürfnis und sollte auch so im Grundgesetz verankert werden. Ein Fernseher und ein Radio, genauso wie ein Computer zu Hause sind doch auch kein Luxus, sondern selbstverständlich.

      — Patte
      • Und in welchem Artikel des Grundgesetzes genau sind Fernseher und Radio als Grundbedürfnis eines Menschen verankert, wie Du sagst??
        Und ja, es ist Luxus, jeden Tag seine Festplatten in die Cloud zu schieben oder Batman in Full-HD übers Netz zu streamen! Das hat mit Grundbedürfnissen oder notwendiger (auch politischer) Informationsversorgung aber auch rein gar nichts zu tun!!
        Dann fordere ich auch eine Verankerung des Grundbedürfnisses, jeden Kinofilm sofort und kostenfrei anschauen zu dürfen im Grundgesetz!

        — Wombat
      • Ich habe nicht geschrieben, dass ein Fernseher im Grundgesetz steht, sondern lediglich, dass jeder heute selbstverständlich ein Fernseher oder ein Radio hat. Alles andere was ich sagte ist meine Meinung.

        — Patte
      • @Patte: ok, hatte ich so verstanden…
        @CTH: danke für diesen wichtigen Ratschlag, wäre ich selbst nicht drauf gekommen!

        — Wombat
    • Da denkst du aber sehr kurz mein Lieber und gehst vielleicht von deinem heutigen Konsum aus. Es ist aber kein Geheimnis, dass sich die Computer-, Fernseh- und Radiotechnologie immer mehr in Richtung Streaming und Clouddienste bewegt. In nicht allzu ferner Zukunft wird man keine riesigen Festplatten im PC besitzen, selbst die Teilung der Rechenleistung wird kommen. Alles über das Internet. Man kann natürlich engstirnig nur Teenager, die Tage und Nächte lang illegal Filme saugen im Blick haben, oder User, die tatsächlich ihre Festplatte täglich in den Cloudspeicher laden. Aber das ist viel zu kurz gedacht. Selbst wenn man einen Backup jeden Monat nur einmal machen würde, die Grenze wäre sehr schnell erreicht. Und mal ganz ehrlich, gehst du lieber zur Videothek oder leihst dir einen Film über Apple TV aus? Das ist die Gegenwart und die Zukunft und die kann man nicht aufhalten.

      — skee
      • Schlaumeier! Und irgendwann leben wir auf dem Mars, auch das ist sicher.
        Solange aber ein grosser Teil der Bevölkerung nach wie vor über eine 2000er oder 6000er Leitung froh wäre, ist deine ganze Zukunftsmusik noch reine Phantasie!
        Dass der Trend in diese Richtung geht und es irgendwann so kommen wird, ist mir auch klar, aber dafür muss erst mal die Technik soweit sein. Und es hilft nix, wenn ein paar arme Leutchen jammern, weil sie ja jetzt schon nach dem zweiten Backup in die Cloud gedrosselt werden würden, solange viele andere noch nicht einmal einen Breitband-Internet-Anschluss bekommen können, weil die T-komler nur noch dabei sind, schon vorhandene Infrastruktur immer weiter auszubauen, um der immensen Nachfrage gerecht zu werden. Da läuft was schief.
        Ich könnte im Moment von der T-kom grosszügige 384 kbit haben! Danke fürs Gespräch…

        — Wombat
      • @Wombat
        Schlaumeier! Und Du glaubst ernsthaft, dass DU irgendetwas von den Mehreinnahmen siehst, indem Dein Netzzugang auch nur 2 kbit schneller wird? Das Geld wird auch nur wieder abgepumpt und in Boni für Vorstandsheinzel und Aktiendividenden ausgezahlt!
        Danke für das Gespräch…
        Es geht, wie immer, nur darum, dass Eigentum umverteilt wird. Und kann ich sie nicht enteignen, komme ich auf diesem Weg an ihr Geld.

        — iDirkPeter
    • Mehr als normal? Wer eine Flatrate ordert, soll eine bekommen. Die Telecumb soll mal lieber ins Netz investieren. Das Datenaufkommen der User wird in den nächsten Jahren drastisch anwachsen. Irgendwie typisch für Ex-Staatsmonopolisten.

      — Bridgeman
    • Daueryoutubeklotzer? Wenn du denkst, dass Youtube viel zu nutzen ein zweifelhafter Luxus ist dann muss ich sagen, dass die Zeit etwas an dir vorüber gezogen ist.
      Schau mal was in der Welt vor sich geht.
      Die Telekom im so fortschrittlichen Deutschland fällt einzig aus der Rolle.

      — Cujo
    • Daueryoutubeklotzer? Wenn du denkst, dass Youtube viel zu nutzen ein zweifelhafter Luxus ist dann muss ich sagen, dass die Zeit etwas an dir vorüber gezogen ist.
      Schau mal was in der Welt vor sich geht.
      Die Telekom im so fortschrittlichen Deutschland fällt einzig aus der Rolle.

      — Cujo
  6. Ja wenn sie wenigstens dann das Geld wirklich in einen “flächendeckenden” Netzausbau stecken und nicht nur in die lukrativen Großstädte.

    — Mag
    • Also so wie bei den Autobahnen? Das ist auch nur Abzocke, letztlich wird es für alle teurer und im Stau stehst du trotzdem.

      — Micha
  7. Das ist fair

    1&1 hat doch auch ne flatrate seit jahren im angebot 100gb danach drossel auf 1 mbit

    Das für wenig surfer attraktiv kostet auch 10€ weniger als der volle flatrate tarif!

    — Nety
  8. Wenn man sich das mal richtig überlegt, ist diese Regelung gar nicht mal so verkehrt. Und wenn es im Rahmen bleibt, wird das gar nicht so schlecht, wie jetzt die Meißten vermuten.

    marco248
    • Das war hoffentlich Ironie. Die Telekom will für Selbstverständlichkeiten einen Zuschlag erheben. Mann kann sich zukünftig aussuchen ob man weniger Leistung fürs selbe Geld. Oder gleiche Leistung für mehr Geld Buchen möchte.

      MSP
    • Ist es doch. Anstatt Ihre Pflicht zu Erfüllen und das Netz entsprechend auszubauen, wird der Preis hochgeschraubt, um Poweruser abzuschrecken.

      — Bridgeman
  9. Die Aussage könnte man so interpretieren:
    Wir hören genau hin, ignorieren jedoch die Kritik.
    Wir sind von der Richtigkeit und Wichtigkeit unseres Vorhabens zutiefst überzeugt und werden uns durch nichts beirren lassen, egal, wie viele Kunden es uns auch kosten sollte …

    — Hopfi
  10. Ich würde es gar nicht sooo schlimm findes, wenn die Drossel nicht so krass wäre. Von mir aus bei 75GB monatlich drosseln. Aber doch nicht auf 384! Sollen dann auf DSL6000 bremsen für den rest und gut ist. Ist zumindest noch so schnell, daß man das meiste doch gut erledigen könnte. 384 ist Kappes!

    — Börn
    • Also 3000 ist auch nich ok meine dsl kabel Stecker sind zu Zeug im. Ar… Und ich Surf mit 1-1.5 Mbit … Also man kann schon online spielen und Surfen videos is hält ein Geduldsspiel aber es ist noch zu ertragen

      — Mr
      • Also ich habe nur nen 2.000er und kann sagen: Es reicht vollkommen. Filme bis 720p gehen bei mir ohne warten einfach so durch.

        — 00010101
  11. Wenn wir das Internet mal als Allgemeingut, zum Mittel der Instandhaltung demokratischer Prozesse, sehen, dann kann ich diese ganzen Kommentare hier kein Deut verstehen. Jeder Mensch zahlt in die Rentenkasse, auch wenn man im Zweifelsfall nichts rausbekommt, da man vorzeitig aus dem Leben scheidet. Über 80 % der Ausgaben von Krankenkassen gehen für Menschen in ihren letzten Lebensjahren “drauf”, da die medizinische Versorgung zumeist sehr intensiv und natürlich auch kostspielig ist. Leisten können wir uns das nur, weil jeder einen Beitrag leistet – auch wenn es vielleicht nie von einem persönlich beansprucht wird. Ebenso wird, trotz allen Unkenrufen, ein sinniges (wenn auch überfrachtetes und überteuertes) Rundfunkmodell von allen finanziert, die es können. Ich finde es wichtig, dass bestimmte Dinge für alle und ohne Einschränkungen zugänglich sind – das Internet ist mittlerweile eines dieser Dinge: ein Allgemeingut.

    Und ich glaube nicht, dass die Telekom knapp kalkulieren muss bzw. auch nur eine Sekunde drauf zahlt oder plus-minus Null aus der jetzigen Geschichte geht. Es geht um simple Gewinnmaximierung, damit die Dividenden erhöht werden. Das ist kein nötiger Schritt im Sinne des Verbrauchers, sondern der Anleger. Das die Telekom jetzt das erste Mal etwas einlenkt, ist gut und zeigt, dass der Druck etwas nutzt.

    — knibbelbob
    • Hmmm, schlechter Vergleich!
      Gerade bei den Krankenkassen fände ich es auch mehr als gut, wenn ich nicht irgendwelche Extremsportler oder die ganzen jungen Vollidioten, die nix als Komasaufen im Kopp haben, mitfinanzieren müsste!!
      Achtung, es geht gerade NICHT um die alten Menschen! Alt werde ich selber auch mal, es geht um die, die voll wissentlich und absichtlich das soziale System zu ihrem “Spaß” belasten!! Die könnten gerne einen “Zuschlag” bezahlen. Genauso wie die, die meinen, jeden Tag ihre kompletten Festplatten durchs Internet jagen zu müssen…

      — Wombat
      • Da ist wahr. Aber trifft hier nicht zu, denn die Telekom kostet der zusätzliche Traffic so gut wie nix! Das ist was anderes als Strom oder Wasser!

        — ed
      • @ed: und genau DAS stimmt nicht! Nach Deiner Logik müsste auch telefonieren oder Strom nix kosten, ist ja eh da und Mehrverbrauch kostet den Provider ja auch (fast) nix… Die Summe machts!

        — Wombat
      • Traffic Kostet die Telekom nichts. Alle Kosten die die Drosselkom zu Zahlen hat. Sind die unqualifizierten Suppertmitarbeiter, die Wasserköpfe in der Managementabteilung, Die Techniker, und Den Netzbetrieb. Das einzelne Gigabyte das durch die Leitung geht Kostet die Drosselkom keinen Cent. Alle Kosten die die Telekom hat sind also grundkosten. Wie stark das Netz nun beansprucht wird macht Finanziell für die Drosselkom also keinen Unterschied. Das ist aber das was die Drosselkom jedem weiß machen will, allerdings Bullshit vom Feinsten ist!

        MSP
      • Genau DAS ist doch das Gute an dem sozialen Gedanken! Jeder kommt für jeden, im Rahmen seiner Möglichkeiten, auf. Ich weiß, dass einem das zur Weißglut bringen kann. Dabei denke ich nur an die vielen Leute, die jeden Monat mit Ohren schlackern, wenn sie ihre Abzüge auf der Gehaltsabrechnung sehen. Jetzt argumentierst du mit den Extremsportlern. Wenn die Aufschläge zahlen müssten, dann kommen die und schlagen dir beim nächsten Einkauf die Chips-Tüte aus der Hand oder die Zigaretten… schließlich verursacht du mit bestimmter Wahrscheinlichkeit auch erhöhte Ausgaben für das Gesundheitssystem in Zukunft durch deinen Konsumverhalten. Es schadet nicht, auch ein-zweimal um die Ecke zu denken um dann festzustellen, dass niemand frei von Fehlern ist und irgendwie auch jeder von uns – einzeln genommen – sozial unverträglich ist! ;)

        — knibbelbob
      • @knibbelbob:
        1.) Extremsportler waren ein Beispiel von vielen, Raucher zähle ich auch dazu. Natürlich hat jeder Mensch Fehler oder Laster, aber ich rede hier von “normalem” Verhalten, das was eben 95% der Menschen tun, da gehört ne Tüte Chips essen auch dazu. Und das ist analog zum Nutzungsverhalten von 90-95% der Internetnutzer.
        2.) Du sprichst selbst nur von den “alten Menschen”, für die 80% der Gesundheitskosten “draufgehen”. Das finde ich viel schlimmer, als von Leuten zu sprechen, die absichtlich ihre Gesundheit extrem (!!) riskieren. Alt und krank werden wir alle mal!
        3.) die Telekom ist kein Sozialstaat, sondern ein privatwirtschaftlich operierendes Unternehmen, insofern hinkt der Vergleich halt…

        — Wombat
      • @Knibbelbob: Das System hat weder bei der UdSSR noch der DDR funktioniert. Wie man sieht gehts auch langsam bei uns den Bach runter…

        @ed: der traffic direkt wahrscheinlich nichts, aber der Betrieb, auf- und Ausbau… Oder willst du mir erzählen, die stellen da einmal nen DSLAM hin und der hält dann 20 jahre?

        Jeder will immer ahnung haben und mitreden und am ende kommt doch nur unsinn bei raus

        — Free
      • Das System mit dem der DDR zu vergleichen, wo versucht wurde eine marxistische Utopie in die Realität umzusetzen, ist auch sehr weit hergeholt. Bei uns greifen allgemein selbstregulierende Marktmechanismen, welche aber hier und da angepasst werden, damit der Markt nicht alles bestimmt. In dem Fall: Der Staat greift ein, damit ein mittlerweile privatisiertes Unternehmen uns nicht ihre Vorstellung von “normaler” Internetnutzung aufdrängen kann. Generell ist der Begriff normal nur mit Vorsicht zu genießen, da es nicht den normalen Menschen – Mr. Otto Normalverbraucher – gibt. Das sieht man doch schon allein an dem Warenkorb, welcher besagt, dass es eine kaum spürbare Verteuerung der Lebensmittel gibt. Aber Fakt ist, dass es heute schwieriger ist mit dem Einkommen auszukommen, als es vor 10-20 Jahren der Fall war – egal was eine Statistik sagt. Außerdem solltest du auch noch erwähnen, dass das Gesundheitssystem wunderbar in Kuba (dem Vorbild der DDR) funktioniert, in welchem absolute Gleichheit herrscht.

        Allgemein gilt: keiner hat zu bestimmen was normal ist und was nicht. Und ein Unternehmen zu verteidigen, welches sogar durch deine Abgaben – egal ob du Kunde bist oder nicht – quer durch den Staat subventioniert wird (so wie auch die Post und die Bahn), ist sehr absurd. Die Telekom bildet, als ehemaliges staatliches Unternehmen (unter anderem Namen und mit der Bahn und der Post unter einem Dach) DAS Vorbild für die Gestaltung des Preises und des Angebots, an dem sich viele Anbieter messen lassen – was die Telekom macht, ist dann bald Standard. Umso wichtiger dieses Unternehmen nicht zu verteidigen!

        — knibbelbob
  12. Ich finde wie jetzt soll es bleiben, und da werden sich die Menschen dann schon gegen währen erstmal müssen es alle wissen.
    Aber das spricht sich ja schnell rum; wenn es um die geliebte Festnetz Flat geht.:D

    — Tiesi
  13. Seid ihr plötzlich alle bescheuert? Die Telekom versucht euch den “bösen Dauersauger” als gemeinsamen Klassenfeind unterzuschieben um ihre Preiserhöhung zu kaschieren und schon macht ihr alle auf solidarisch!

    Man denke sich einen Verursacher für alle Probleme aus, stelle sich selbst als Held und Bollwerk zur Vertedigung der Gerechtigkeit hin und schon lässt sich jede Vorgehensweise legitimieren! Fallt ihr wirklich alle auf diesen billigen psychologischen Trick herein? Den gleichen Trick hat von 80 Jahren schon mal eine “politische Vereinigung” angewendet um “den Volkszorn” in die gewünschte Richtung zu lenken…

    Ihr glaubt doch wohl nicht ernsthaft, dass da für Wenignutzer irgendwas billiger oder besser wird, oder? Die Telekom beschneidet euch ALLEN die Leistung für’s gleiche Geld und kassiert obendrein andere noch zusätzlich ab! Und gleichzeitig propagieren sie die Nutzung von Cloud Diensten, Cloud Speicher, Cloud sonstwas um den Traffic Jahr für Jahr weiter in die Höhe zu schrauben!

    Dass es der Telekom nicht drum geht die Leute mit viel Traffic zu “bestrafen” ist doch wohl offensichtlich! Wäre das der Fall, dann müssten sie bei den Leuten, die ohnehin nur langsame Leitungen haben keine Volumenbegrenzung einführen, denn die können ja ohnehin nicht so viele Daten transferieren.

    Was macht die Telekom stattdessen? Die Leute mit langsamen Leitungen bekommen eine noch niedrigere Datenobergrenze, damit auch diese das Maximalvolumen ganz bestimmt erreichen und abkassiert werden können!

    Die Telekom kennt die Cloud Trends ganz genau und hat ihre Volumengrenzen so kalkuliert, dass bis 2016 mit dem permanent steigenden Datenbedarf möglichst viele Leute betroffen sein werden!

    — Marc
      • Ich habe keinen Vergleich der Personen herangezogen, ich sage lediglich, dass das Telekom Marketing wieder auf den gleichen psychologischen Trick setzt (der seit dem auch anderswo schon genügend oft erfolgreich angewandt wurde). Und die Leute sind jedes Mal wieder dumm genug darauf herinzufallen…

        — Marc
      • Und ja – ich gebe zu, das war bewusst provokant – aber provokante Aussagen bleiben besser im Gedächtnis! (Auch ein psychologischer Trick ;-))

        — Marc
      • Marketing ist nunmal psychologie, wenn dir das jetzt erst auffällt tust du mir leid…
        Jeden tag versuchen unternehmen weltweit bei bürgern bedürfnisse zu wecken die sie eigentlich nicht haben… Nennt sich werbung

        Aber ist immer wieder lustig wie leute auf ifun sich über hohe preise und abkassiererei aufregen… :D
        Apple ist da ja ganz unschuldig, aber als fanboy sieht man das ja nicht…

        Wenn dir der preis zu hoch ist, geh… Wenns genug machen wird der markt sich regulieren…

        — Free
    • Sehr schöner Kommentar und ganz genau meiner Meinung! Hättest aber ruhig noch provakanter die Nazis nennen können, damit auch der letzte wach wird!

      — erik
    • Todschlagargument drittes Reich, wenn einem sonst nichts mehr einfällt, hat die Telekom vielleicht doch recht

      — Splicer74
  14. Wie sie alle glauben, dass es für alle Anderen (nicht-intensiv-Nutzer) günstiger wird. :D
    Offensichtlich funktioniert deren Marketing wunderbar…

    — Kraine
  15. daa kommt es raus!!! Sie wollen als mehr gewinn und damit eine gewinnsteigerung erzielen. 35€ ist ja der grund tarif für dsl aktuell, glaub ich…dann 10-20€ mehr..also zahlen wir dann zwischen 45-50€ für dsl? ubd je nach tarif kumuliert sich das natürlich hoch….

    — Miz
  16. In den Hals soll man dem scheissen, einerseits sagte er dass es schwierig sei für 2016 Preise festzuleen, und andererseits präsentiert man schon jetzt Drosselungsrichtlinien in Zahlen (75GB) – wer dsl-gebunden an die Telekom gefesselt ist, sollte sich jetzt schon den Kündigungstermin in den Kalender setzen! Kunden der Drosselkom vereinigt euch und lauft in Schaaren davon. Ach und wo wir schon dabei sind, noch immer tragen 60 Prozent der Landbevölkerung die eigentliche Last! Denn sie zahlen so viel oder manchmal gar mehr als die Grossstädter , bekommen aber auh nicht mal ansatzweise deren Geschwindigkeit. Man bedenke, das Telekommunikationsnetz wurde so wie es heute ist bereits von den Steuerzahlern finanziert! Und ausserdem… mit dem scheiss LTE kommen ja auch Drosselungen, brachte damals die Speedoption einem iPhone-Kunden noch 5 GB mit 3G so ist heute das zusätzliche aufbuchen der selben Option unter LTE nicht mehr drin, somit ist nach 2 GB spätestens schluss! Ich bleib so lang es geht bei 3G! Da behalt ich meine 5 GB

    Uwe Geiger
  17. Wenn es wirklich nur wenige Prozent Power-User sind ?

    Wo liegt denn dann bitte eigentlich das Problem und die ‘Notwendigkeit’ für diesen Schritt ?

    Blue
    • Absolut gerechte Frage. Und wenn diese 3% tatsächlich so ein Problem darstellen, dann soll man die Drisselgrenzen jedes Jahr neu berechnen und an den 3% ausrichten und nicht schon jetzt festlegen

      — skee
  18. Also wenn 3% von den aktuell (q4/2012) 12,5 Mio Telekom DSL Kunden (kann sein dass da nicht nur die privaten Haushalte enthalten sind) 20 Euro pro Monat mehr zahlen weil sie ungedrosselt Surfen wollen, dann sind das 7,5 Mio pro Monat plus für die TK.
    Das wird dazu führen, dass Hr. Obermann einen satten Bonuszuschlag im siebenstelligen Bereich bekommt, der Kunde aber keinen Mehrwert hat.

    — iPaddy
  19. Günstiger wird’s für keinen 75gb ist heutzutage nichts die meisten sagen sich zwar das es reicht bis sie dann merken 1 Woche vor Volumen Verbrauch das alles weg ist und sie plötzlich 10-20€ dazu Buchen sollen .

    Ich hatte vor 20 jahren doppelte ISDN Leitung das wahren knapp 300 kb und das Internet wahr nicht gerade schnell obwohl die html Seiten alle auf die Leitung ausgelegt wahren aber 20 Jahre später werden sie anders programmiert .

    Die einzigen wo sparen werden ist die Telekom :D bei 10 Cent /100gb macht bei 10€ 99fache Gewinn genial

    — Sandi
    • Blödsinn! Mit “HTML-Seiten-surfen” wirst Du auch mit den “heute anders programmierten Seiten” (wie Du sagst) niemals 75 Giggerl im Monat verbraucht kriegen! Der Traffic kommt vom Daten saugen, Videos gucken und ganze Festplatten in die Cloud schieben!

      — Wombat
  20. Hört doch mal auf zu heulen. Das war doch abzusehen, keine SMS mehr, kein so großartiger Gewinn mehr durch Telefonie, irgendwie muss es für die ja auch weiter gehen. Und mal ganz ehrlich, wem 75GB nicht reichen. Geht doch mal willer bissle vor die Tür.

    — Tom
    • +1

      Seht es doch einfach mal ganz anders:

      1.) die Telekom erhöht generell die DSL-Preise. Blöd, aber ist halt so.

      2.) gleichzeitig führt sie neue Tarife ein, mit denen man, wenn man auf Komplett-Flat verzichtet und nach 75GB eine Drosselung in Kauf nimmt, 10-20 Euro sparen kann und somit wieder auf ähnlichem Niveau liegt, wie vor der Preiserhöhung.

      3.) Vielsurfer bleiben mit den neuen Tarifen wie vorher nach oben offen

      Klingt doch so rum gleich ganz anders und nicht mehr nach “Einschränkung der Grundrechte”, bla bla bla…

      — Wombat
      • Endlich bringt es mal einer auf den Punkt!
        Auch die Telekom muss irgendwo ihr Geld her beziehen. Man erwartet Ausbau des netztes der Milliarden kostet, will aber trotzdem inne weniger zahlen. Es musste ja so kommen. Ich finde die Entscheidung der Telekom völlig legitim.

        — Fetson
      • Diese Grundrechtsgeschichte ist sowieso fürn bobbes… Nur weil hier n paar rumhängen, die nix besseres zu tun haben den ganzen tag muss das inet doch nicht gleich grundbedürfnis sein,…. Jede wette, dass weit über 50% in dt das nicht als grundbedürfnis ansehn…
        Kiddies halt…

        — Free
  21. Das kann doch nicht sein, ich zahle schon für Telefon + Entertain und Internet (16k) 57€ im Monat! -.-” erbärmlich!

    — Sebastian
  22. Klingt tatsächlich besser.
    Am Ende werden Flatrates wahrscheinlich leicht im Preis steigen (Frage des Marktes) und die Streaming Dienste werden mit Lockangeboten einen Teil der Kosten “gutschreiben”.
    Einzig richtige Lösung wäre: Netze gehören in Bürgerhand!
    Infrastruktur hätte nie privatisiert werden dürfen!
    Nur bei staatlicher Infrastruktur kann ein gleichmäßiger Ausbau in allen Regionen sichergestellt werden.
    Man stelle sich vor Straßen wären privat und aufs Dorf führt halt nur eine Staubpiste. Würde niemand akzeptieren.

    — Kh
  23. Bei allem Pro und Contra den es zu einer Drosselung gibt sollte man allerdings der Telekom nicht vorwerfen, dass sie damit auf höhere Erträge und Gewinn abzielt. Natürlich hat dies viel mit Shareholder Value u.ä. zu tun, allerdings muss es Ziel eines jeden wirtschaftlichen Unternehmens sein profitabel zu arbeiten.
    Wer nur auf ein soziales Verhalten setzt hat glaube ich nicht wirklich verstanden um was es geht.
    Oder warum streiken jährlich tausende Arbeitnehmer der unterschiedlichsten Schichten für mehr Gehalt? Hier ist auch keiner bereit “Opfer” zu bringen und gleiche Leistung für ständig das gleiche Gehalt abzuliefern.
    Auch wenn ich eine Drosselung, Erhöhung, Änderung AGB´s und alles drum herum nicht gut finde, aus Unternehmenssicht kann man es durchaus verstehen. Leider.

    — Micha
    • Ich glaube nicht, dass es der Telekom so schlecht geht, dass sie den Leuten das Geld aus den Taschen ziehen muss. Sie sind heute der teuerste Anbieter und bekommen mehr als genug.

      — skee
      • Und das kannst du beurteilen weil?

        Guck dir die bilanz vom letzten jahr an… Ich hoffe dir ist klar was ein fehlbetrag ist…

        — Free
  24. Ich fände es OK mehr zu bezahlen, wenn die Telekom wirklich in de Ausbau der Netze investieren würde, das tut Sie aber nur im minimalen Rahmen. Denn die Telekom nutzt doch zum größten Teil immer noch die vor “gefühlten” hundert Jahren verlegten Kupferkabel, die Sie bei der Privatisierung “geschenkt” bekommen haben. Anstatt nämlich in Deutschland mal flächendeckend Glasfaser zu verlegen, nimmt die Telekom die Kohe lieber um unlukrative Mobifunkfirmen in den USA zu kaufen. 2011 wurden knapp 60Mrd € dafür benutzt, aber nicht mal 4 Mrd€ in den Netzausbau investiert!

    — Christian
  25. Welcher Gehirnwäsche seid Ihr unterzogen worden, dass Ihr euch offenbar alle wesentlich mehr um den Geldbeutel der Telekom sorgt, als um eure eigenen Kosten? Wenn ihr alle so viel Angst um das Auskommen der Telekom habt, dann richtet doch ein Spendenkonto ein – vielleicht müssen sie dann nicht uns alle ausbeuten!

    — Marc
    • Sich in die lage eines anderen versetzen zu können ist eine sache… Sorgen machen eine andere… Lern bitte zu differenzieren…

      — Free
  26. Also ich hab eh ne Drosselung nach 30GB da ich nur LTE nutzen kann, das geht im Grunde schon für Updates und Apps drauf, und kleiner werden die nicht…. für 10-20€ ne echte Flat da würde ich den ganzen Tag ein Liedlichen trällern, moment würde ichs nicht mal für ne Millionen kriegen wen ich die hätte….

    Peter
  27. Genau, wie ich mir das bei der Telekom gedacht habe. Zuerst denke alle “super, für die Normaluser wird es billiger und die bösen Vielsurfer müssen die Zeche zahlen”. Dabei handelt es sich nur um eine Preiserhöhung. Normaluser müssen weiterhin den schon eh viel zu überteuerten Preis zahlen und die angeblich nur 3% werden doppelt abkassiert. Welche Folgen das Ganze für die Zukunft hat, scheint hier noch kaum einer zu blicken. 75GB klingen erst einmal viel, aber überlegt euch mal, wie das in 2-3 Jahren aussieht:

    In einer normalen Familie gibt es sicherlich um die 5-10 Geräte, die auf das Internet zugreifen. Handy, Notebook, stationärer PC, Tablet, Fernseher, Receiver etc. Und das nicht nur von einem User. Dabei werden immer mehr Filme gestreamt, Daten automatisch über die Cloud (z.B. iPhoto) abgeglichen, Spiele gespielt, Updates für Geräte runtergeladen etc. Das wird in Zukunft bestimmt nicht weniger. Einige Anwendungen sollen demnächst über den Browser laufen, alles wird immer vernetzter und und und. Der Traffic wird auch für den Normaluser steigen und alle werden doppelt und dreifach abgezockt. Demnächst sogar von mehreren Seiten gleichzeitig, Youtube plant z.B. ein Premium-Bezahlmodell für bestimmte Inhalte und wer weiß, vielleicht auch bald für eine schnellere Verbindung?

    Im Vergleich zu den USA ist Deutschland eine Bananenrepublik, was Internet und digitale Medien angeht. Schon bald werden wir für Informationen und Kommunikation mehrere hundert Euro an GEZ, Provider etc. pro Monat zahlen müssen und alle nicken und freuen sich. Guckt euch mal die Vergleichstarife im Ausland an. Dort wird häufig nur ein Bruchteil für gleiche Leistung gezahlt.

    — HansWurst
  28. 1. Ursprüngliche Aussage Telekom: Ab 2016 wird es keine Flatrate mehr geben. Heute dann revidiert das Herr Obermann. Offiziell ist das aber noch nichts. Viele weitere Fragen sind noch offen. Ein Unternehmen wie die Telekom, darf so mit seinen Kunden nicht umgehen. Die Kommunikation ist unterirdisch.
    2. Es geht nicht um den Netzausbau sonder um Wegelagerei. Youtube, Napster, Apple etc. sollen an die Telekom zahlen um “Managed Services” zu werden.
    Wer hindert die Telekom eigentlich daran im Internet Geld zu Verdienen. Ganz Einfach: Ihr eigenes Unvermögen. Der holprige Start von Entertain ist da symptomatisch. Im Mobilfunkbereich gibt es zur Zeit den fulminaten Start von Joyn zu bestaunen. Spotify im Mobilfunkbereich, warum kein eigener Dienst??
    Statt an eigenen Diensten zu arbeiten, wird einfach von den etablierten Diensten Geld verlangt – ist auf Dauer auch einfacher, oder? So etwas sollte man auf jeden Fall unterstützen!
    3. Netzausbau
    Ausgebaut wird da, wo die Telekom Wettbewerb zu befürchten hat. Kunden mit langsamer Leitung, werden nach wie vor in die Röhre schauen.
    4. Ungerechtigkeit
    Warum haben eigentlich Kunden mit schnelleren Leitungen mehr Volumen. Das ist eine ernst gemeinte Frage. Gibt es hier einen rationalen Grund?
    Warum kann ich nicht das unverbrauchte Volumen mit in den nächsten Monat nehmen? Das wäre “Fair Play”!

    Wer die Telekom hier unkritisch sieht, muss ja echt der Traumkunde eines jeden Unternehmens sein.

    — frank1972
    • DAS nenne ich mal einen Kommentar!

      Zu Ihrem Punkt 4): Hier sollte man eventuell beide Punkte individuell festlegen können….
      zB. 2€ mehr gleich X GB Traffic mehr
      3€ mehr gleich X kbps mehr
      würde zwar die Tariftabellen gehörig in die länge ziehen aber es wäre F A I R

      — jsie
    • Unverbrauchtes Volumen in den nexten Monat mitnehmen nee das geht nicht könnte ja sein das 10 gb + 75 gb dann fürs Monat reichen :D

      — Sandi
    • Vllt würde es dir besser tun, wenn du nicht das geschwätz von anderen wiederholst, sondern dich an der quelle informierst… Punkt 1 steht nirgends so… Ausser in den ganzen polemikblättern

      — Free
      • Quelle: http://www.telekom.de/netz-der.....-zukunft
        Hier ist von einer Flatrate nicht die Rede!
        Oder meinen sie die Aussage von Herrn Obermann zur Flatrate wird von der Presse falsch wiedergegeben?
        Zu Punkt 2: Quelle: Zitat Deutschland Chef Van Damme in “Die Welt”: “Wir sind offen für Gespräche mit diesen Anbietern, um ihre Angebote in Entertain zu integrieren oder neue Kooperationsmodelle zu finden. Einen Teil dieser Erlöse würden wir dann in den Netzausbau investieren können.”
        Zu Punkt 3: Hier stützte ich mich natürlich auf Erfahrungen. Ich gebe zu, dass ich hier keine offizielle Quelle habe, außer den normalen Menschenverstand.
        Zu Punkt 4: Quelle: http://www.telekom.de/netz-der.....-zukunft

        Sie sehen als – alles offizielle Aussagen der Telekom.

        Da Sie ja letzte Nacht fast jeden kritischen Telekom Beitrag negativ kommentiert haben, gehe ich davon aus, dass sie sehr nahe an den richtigen Quelle sitzen.

        Na dann erleuchten Sie uns mal.

        — frank1972
      • Schön, dass dein Link trotzdem noch das wort flatrate enthält… (Etwa mitte der seite)
        Es wäre vvlt gut folgenden link mal zu lesen.
        http://www.telekom.com/medien/.....den/184370
        Dort steht mit keinem wort, dass es keine flat mehr geben wird. Im gegenteil die pauschale zeitlich unbeschränkte nutzung ist ja ausdrücklich aufgeführt

        Zu 2. ich rede im ggsatz zu vielen anderen im netz nicht über dinge, von denen ich keine ahnung hab

        Zu 3.
        und da ist einer der knackpunkte… Viele wissen garnicht was netzausbau bedeutet und denken ihr kleines kaff ist der mittelpunkt deutschlands … Es stehn doch an jeder ecke dslams… Aber keiner denkt mal drüber nach, dass die dinger geld kosten. Und zwar nicht nur die anschaffung. Das predigt die telekom seit jahren…

        Zu 4.
        Deine schlussfolgerung ist da leider nicht korrekt. Ich beschäftige mich allerdings durchaus sehr intensiv mit der technik im allgemeinen. Das dumme ist immer, nur weil jemand nen pc bedienen und google eintippen kann, hat er noch lange keine ahnung von der ganzen technik dahinter…

        Frag doch mal die kollegen von vodafone, die mal netzmanagement gemacht haben, was die davon halten, dass alles billiger wird.
        Die sind deswegen nämlich ihren job los. Deren job macht jetz jemand im ostblock

        Das ist die kehrseite von geiz ist geil. Und am ende jammern wieder alle dass man ja schlecker helfen müsse, nur weil die ihren laden kaputtgewirtschaftet haben…
        Es is sehr einfach immer nur seine eigenen interessen zu vertreten und nach sozialstaat zu brüllen, weil man mal n paar euro mehr zahlen muss… Aber durchblicken … Das schaffen wenige

        — Free
      • Ich denke wir haben eine unterschiedliche Definition von Flatrate. Hierüber sollten wir uns nicht streiten, das wird der Verbraucherschutz schon übernehmen. Die von Obermann ins Gespräch gebrachte “echte” Flatrate ist allerdings nicht aufgeführt, oder?
        Mir ging es im ersten Posting um die Kommunikation der Telekom. Und die ist weiterhin unterirdisch! Diesen Punkt haben Sie schon einmal nicht widerlegen können.

        2. Was wollen Sie mir damit sagen. Sollte der Telekom Chef solche Dinge nicht äußern, oder meinten Sie mich? Ich habe ihnen eine Quelle gegeben, und sie antworten mit purer Polemik.

        3. Netzausbau bedeutet für mich vor allem: Gerechtigkeit
        Ob es um mein Kaff oder die 1.000 Anderen geht ist mir eigentlich egal. Ich hab nur keine Lust mehr den Ausbau in Ballungsgebieten zu finanzieren, in denen die Telekom mit Wettbewerb konfrontiert wird.
        Wir sind jetzt aber alle gespannt, wie Sie das Thema sehen.
        4. Hier ging es in meinem ursprünglichen Posting um ungerechte Behandlung der Kunden . Auch dieses Punkt konnten Sie nicht entkräften.

        Abschließend: In keinem Wort hab ich nach Sozialstaat geschrien. Auch bin ich kein “Geiz ist Geil” Vertreter. Aus welchen meiner Worte schließen Sie das?

        Ich bin natürlich auch ihrer Meinung, dass ein Unternehmen Geld verdienen muss, um wirtschaftlich unabhängig zu bleiben.

        Das allerdings im Rahmen und ohne monopolistischem Verhalten.

        — frank1972
      • Ich wüsste nicht, wo ich dich angegriffen haben sollte… Ich habe mich bewusst sehr allgemein gehalten.

        Ich empfinde die kommunikation nicht unterirdisch… Da steht ausdrücklich zu gegebener zeit wird es neue tarife geben, bis dahin passiert nichts. Ende der diskussion… Natürlich wollen alle wissen was es tolles gibt und alle wollen sie dass ihr persönlicher vorteil weiterhin billig bleibt… So ist der mensch.

        Ich denke wenn wir von einem unternehmen reden, dann brauchen wir mit gerechtigkeit nicht anzufangen. Die telekom ist nunmal nicht,ehr dem staat, dieser ist auch nicht der meinung zu unterstützen, also wird da ausgebaut wo es sich lohnt. Macht übrigens kein anderes unternehmen anders :)

        Ich wüsste auch nicht warum ich irgendwas erklären oder entkräften sollte oder müsste… :)

        Schreib doch van damme oder obermann, vllt antworten die ja.

        — Free
  29. Schade das ich nicht bei der Telekom bin sonnst hätte ich sofort gekündigt aber ich werde es als Ziel sehn und meine Freunde, bekannte , usw Raten zu ein anderen Anbieter zu Wechsel hoffentlich machen hier paar Leute mit sollte die Telekom 1 Million Kunden verlieren dann ist Obermann weg und das Geschrei um unsere flats vorbei .

    — Sandi
    • Noch so jemand der keine zeitung liest… Obermann geht ende des jahres… Das steht schon ein halbes jahr fest

      — Free
  30. Also mich kotzt dieser ganze Drosselscheiß total an, beim Handy bekommt man eine SMS das man nur noch mit 64 kbit weiterdürfen kann, und was hat das denn noch mit Surfen zu tun. Das hat auch nichts mehr mit flat zu tun. Es müsste wenn gedrosselt wird auf ein erträgliches Maß gedrosselt werden, z.B. 6000 kbit. Es wird die große Welle geschoben mit 16000, 25000 und 50000 und dann landet man in der Steinzeit. Die Werbung Flat muss bei jeglicher Art von Drosselung verboten werden,denn selbst jetzt schon beim Handy kann man nicht nachvollziehen wieviel ich verbraucht habe von dem Highspeed Volume, denn im Tarif steht ja Flat. Die Telekom verkauft ja auch überwiegend den Tarif den sie gar nicht bieten kann. Ich möchte nicht wissen wieviel % der User Dsl 6000 bezahlen und und nur einen Bruchteil davon bekommen. Genauso sieht es mit dem Filmverleih aus, im tv läuft fast nur noch Schrott mit Werbung, Leihe mir öfters mal nen Film, natürlich in HD, aber das ist dann ganz schnell vorbei.

    — Sakulei
      • Was soll ich googlen, den Begriff flatrate die keine ist? Infos über verbrauchtes Volume bietet wohl keiner der Anbieter an, zu mindest nicht Telekom und Vodafone. Die schicken nur ne SMS “jetzt ist es soweit, Trommel den Rest des Monats unbegrenzt”

        — Sakulei
      • Flatrate bedeutet pauschalpreis für unbegrenzte nutzung… Zeitlich ist das ding unbeschränkt.
        Also ist es eine flatrate… Wenn du das anders definierst, ist das dein problem

        Zudem wusstest du vor vertragsabschluss wie es läuft, wenns dir nicht gefällt, dann nutz es nicht

        — Free
      • Dann definieren Sie mal unbegrenzte Nutzung. Wo bitte steht, dass hier nur der zeitliche Aspekt von Bedeutung ist?

        Es gibt es Begrenzungen, ergo ist es keine Flatrate.

        Nur weil es nicht in Ihre Definition passt, ist es noch lange nicht falsch.

        — frank1972
      • Daher sagte ich google :)

        http://de.wikipedia.org/wiki/F.....latrate
        Bzw auch gerne unter dem Begriff Pauschaltarif

        “Als Pauschaltarif, englisch Flat rate, bezeichnet man die Abrechnung einer Leistung zu einem festen Preis, unabhängig von tatsächlicher Dauer oder Häufigkeit der Nutzung.”

        Punkt 1: eine Leistung: festgelegt vom Anbieter, hier Telekom. Leistung beinhaltet -> siehe Beschreibung und Kleingedrucktes.

        Punkt 2: unabhängig der Dauer od. häufigkeit der Nutzung: hier wirds interessant, denn das bedeutet wenn du mehr nutzt zahlst du nicht mehr, wenn du weniger nutzt auch nicht weniger.

        Punkt 3: die Schlussfolgerung: 1 und 2 zusammen bedeutet also in Abhängigkeit der angebotenen Leistung (unbegrenzte zeitliche Nutzung des Anschlusses) wird ein Pauschalpreis berechnet.
        Was du jetzt da reininterpretierst ist dem Anbieter relativ schnuppe, denn da steht was unbegrenzt ist.

        Hat also weniger mit meiner oder deiner Definition zu tun, als mehr mit Fakten und Leuten, die AGB nicht lesen und daraufhin falsche Schlüsse ziehen.

        — Free
  31. Haha Telekom baut Leitung aus. Mein Ort hat letztes Jahr 230.000€ an die Telekom bezahlt damit sie dort das Internet ausbauen. Juhu jetzt hab ich endlich ne 6000 Leitung. Und nun kommen die mit sowas an. Die liebe Telekom versucht doch auch nur ihren Umsatz zusteigen und das auf unsere kosten. Die User die nicht so viel nutzen müssen ja auch nicht weniger bezahlen unterm Strich geht die Rechnung zu Händen der Telekom. Aber um den Anfang noch mal aufzugreifen die Telekom baut auch nur da aus wo entsprechender Umsatz entsteht dort wo schon die ganze zeit schlechtes Internet vorhanden ist wird sich auch weiterhin nix ändern. Die reden doch nur alles schön.

    — Enigma
  32. Ich war gerade in UK und bezahlte pro Monat 40 € für eine 4 Mbit/s Verbindung OHNE Volumgrenze mit BT Wi.Fi. Ein Konto – überall erreichbar, auf 3 Handys und zwei Laptops endlos schnell surfen. Habe in 14 Tage 120 Gb von Movies gesammelt. Wann gibt’s sowas in Deutschland?

    — Ralph

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