SPAM direkt von Google? Gmail-Werbung im Posteingang

29 Kommentare

Googles Webmail-Angebot Gmail, einst die mit Abstand beste Adresse für einen SPAM-freien Posteingang, legt die bislang auf kleine Textanzeigen beschränkten Werbe-Einblendungen mittlerweile auch direkt zwischen den privaten E-Mails ab.

Die inzwischen von mehreren Twitter-Nutzern bestätigte Umstellung scheint sich vorerst nur auf den “Promotion”-Bereich der Gmail-Weboberfläche auszuwirken, verringert den bislang deutlichen Unterscheid zwischen “normalen Mails” und kontextrelevanter Werbung aber deutlich.

gmail

Noch unbeantwortet bleibt die Frage, ob Google die Werbemails zukünftig auch all jenen Nutzern zustellen wird, die nicht auf die Gmail-Weboberfläche zugreifen, sondern ihre Mail mit Desktop-Anwendungen wie Mail.app oder Thunderbird verwalten.

Diskussion 29 Kommentare.
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  1. Eine Entwicklung die mir missfällt – die Ergebnisse in der Suchmaschine sind mittlerweile auch “spendenabhänig” – es wird Zeit für eine Alternative :) Aber als Applejünger nutzt man eh eine me-Adresse ;-)

    — Berte
      • Die sollen doch einfach Google aufkaufen, dann könnten sie auch gleich Androiden ausrotten…

        — Sandro
    • werbung per mail macht für google keinen sinn. benutzer werden verschreckt, hoher redaktioneller aufwand und keine kontrolle über die rücklaufquote. google versucht eher, die benutzer dazu zu verführen, dauerhaft im browser angemeldet zu bleiben.

      — ||| tomas jay
  2. Nach der Einstellung von Active Sync und weiteren kommenden Beschränkungen in der externen Anbindung war es abzusehen das dies darauf abzielt mehr User auf die Weboberfläche zu ziehen bzw. auf die eigenen Apps um so mehr Werbeeinnahmen zu generieren.

    Ich persönlich bin nun komplett von den Google Diensten weg hin zu Outlook.com und ebenfalls von iPhone nun zum Lumia 925.

    — Philip Schramm
    • Die Frage ist was deine Handywahl hiermit zu tun hat? Aber es gibt halt Apple und Microsoft – und wenn schon Outlook denn schon Windows Phone – oder wie ist da der Gedankengang?

      — Sebastian
    • Wobei das natürlich auch für Microsoft und Apple geht. Welch einseitiger und blödsinniger Kommentar!

      — DerGraf
    • … und das ist bei iCloud alias me.com alias mac.com anders? Oder bei Outlook.com (das wohl nicht mal IMAP kann – wie denn auch, ist ja ein echter Standard)? Oder bei [hier beliebigen internationalen Anbieter einsetzen]?
      Etwas mehr Sicherheit davor gibt’s nur bei europäischen Anbietern, die keine einzige US-Filiale haben. Und da wird es echt dünn. Leider. Am besten selber einen kleinen Server aufsetzen. Dass das nicht jedermanns Sache ist, kann ich gut nachvollziehen.
      Nein, ich bin kein Google Fan. Auch nicht MS (Gott bewahre). Am ehesten noch Apple, aber Fan auch nicht wirklich. Man arbeitet halt mit dem Krams …

      — Oli
    • Google selbst – das steht in den AGBs – filzt die Mails um personalisierte Werbung abstimmen zu können. Gleiches neuerdings bei Yahoo. Und dieser NSA-Spionage-KRam beeinflusst bei mir gar nix. Ich habe keine Terror-Aktivitäten zu verstecken und was ich privat tue und denke, interessiert die NSA im schlimmsten Fall einen feuchten Wischmopp.

      — Honkomat
  3. “Googles Webmail-Angebot Gmail, einst die mit Abstand beste Adresse für einen SPAM-freien Posteingang…”

    Wie bitte? Ich habe deshalb Google den Rücken gekehrt, weil dort als einziger meiner 4 Mail-Anbieter immer wieder mal Spam in den Eingang “durchrutscht”. Oooops! >-(

    — Honkomat
  4. Ich nutze seit vielen Jahren GMX als IMAP Bezahl-Account und habe Werbefreiheit und einen leistungsfähigen Spam-Filter auf dem Server, das isses mir wert. Im Gegensatz zu den Aussagen auf der Website kann aber auch der kostenlose Freemail Account IMAP (dann allerdings mit dezenter Werbung). Man muß das nur einschalten. Und die Mails gehen nicht über US Server.

    — Powerslider
  5. Mails sind wie Postkarten wer denkt man kann darauf nicht zugreifen der irrt.
    Nur Verschlüsselung hilft dabei was mir persönlich bei meinen 10 Mails im Monat zu aufwändig ist.

    — iKostas

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