“Safari” statt “Freedom”: Auf den letzten Metern umgetauft

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Um Haaresbreite ist Apples Safari-Browser an einer Namensgebung vorbeigeschlittert, die aus dem Firefox-Konkurrenten mit dem Kompass im Anwendungs-Icon einen “Freedom”-Browser gemacht hätte. Dies berichtet Don Melton, ein ehemaliger Apple-Programmierer, der die Safari- und Webkit-Entwicklung in den frühen Tagen leitete.

Meltons Anekdote kommt aus einer Zeit, in der Apple noch an einen exklusiven 5-Jahres Deal mit Microsoft gebunden war und den Internet Explorer (von 1998 bis 2003) als Standard-Browser auf allen neu verkauften Rechnern auslieferte und beschreibt die Suche Steve Jobs nach dem richtigen Namen.

Jobs, so Melton, habe die möglichen Kandidaten laut ausgesprochen und so nicht nur deren Klang, sondern auch die Reaktionen des Entwickler-Teams getestet. Neben “iBrowse”, habe sich vor allem “Freedom” unter den potentiellen Kandidaten wiedergefunden:

During the Summer of ‘02, Steve Jobs and the Apple management team realized that we were going to pull this off — we could actually ship a Web browser by the end of the year. [...] As I remember, Steve just started saying some names out loud — I suppose trying them out to see how they felt in his mouth and to his ears. Which is not as odd as it seemed then — it’s a good technique now that I think about it.

I don’t recall all the names, but one that stands out is “Freedom.” Steve spent some time trying that one out on all of us. He may have liked it because it invoked positive imagery of people being set free. [...] Of course, all I could think about was, “Please don’t let us name the browser after a feminine hygiene product!” But cooler heads and filthier minds prevailed. Apparently, I wasn’t the only one in the room with that concern. So, after some discussion about its actual merits, “Freedom” moved off the candidate list.

Diskussion 23 Kommentare.
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  1. Na Gott sei dank hat man ihn nicht Freedom genannt. Wäre auf auf iOS nämlich Quatsch. Da ist der Name ja wohl eher nicht Programm. Denn alles lässt sich damit ja nicht Laden. Somit eben keine Freiheit.

    — Jannik Zeman
  2. Und iBrowse gibt es für Amiga. Das wäre ein guter Name gewesen. iBrowse für Amiga basiert auch auf Webkit.

    — Sandro
  3. Hi, iBrowse gibt es für Amiga. Er basiert auch auf Webkit. iBrowse wär der bessere Name gewesen.
    iFun Team warum werden meine Kommentare vom iPhone nicht veröfentlich?? Blockt ihr? Übt ihr Zensur aus?

    — Sancho Pancho
  4. Zitat: “Please don’t let us name the browser after a feminine hygiene product!”
    Was genau meint er damit? Gibt es in den USA einen weiblichen “Hygiene Artikel” der so heißt? Und wenn ja was genau?
    P.S. Ja ich bin neugierig ^^

    — Fuffzich
  5. Naja, Safari ist auch nicht das gelbe vom Ei.

    Ich sehe immer wieder Leute die erstmals mit Apple Software zu tun haben und verzweifelt den Browser suchen.

    Weder das Kompass Logo noch der Name Safari sind nachvollziebar besonders logisch und zielführend. Niemand verbindet eines von beiden mit Internet. Ist leider so.

    Aber google chrome ist da auch nicht besser.

    Blue

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