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Vorerst nur in New York

Prime Now: Amazon-Lieferungen in 60 Minuten

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66 Kommentare 66

Der Startschuss ist gefallen. Unter der Überschrift Prime Now bietet der Versandhändler Amazon seinen amerikanischen Kunden jetzt die Lieferungen neuer Bestellungen innerhalb von 60 Minuten an. Das Angebot gilt vorerst nur in den USA und dort ausschließlich in New York, dürfte nach der erwartbar erfolgreichen Pilotphase aber weitere Metropolen erreichen. Amazon selbst verspricht die Ausweitung des Angebotes auf zusätzliche Städte noch 2015.

Die heute angekündigte Liefer-Offensive kann ausschließlich von Prime-Kunden in Anspruch genommen werden und soll $7,99 kosten – wer zwei Stunden Zeit hat auf seinen neuen USB-Stick zu warten kann Prime Now zudem kostenlos in Anspruch nehmen.

Prime Now lässt sich auf Bestellungen zwischen 6:00 Uhr morgens und Mitternacht anwenden – die Bestellungen können dabei an sieben Tagen in der Woche abgesetzt werden.

(Direkt-Link)

Donnerstag, 18. Dez 2014, 13:09 Uhr — Nicolas
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  • Yay, endlich noch mehr Lieferverkehr.

  • Wo soll das alles (noch) hinführen…
    :-/

  • Sehr interessant. Wird wohl in D eh nie kommen und wenn, in meiner Stadt sowieso nicht verfügbar sein.

  • Erinnert mich an Spiderman. Nicht mal der hat das geschafft…

  • An sich eine super Sache!
    Wird aber wohl nur im Umkreis von Amazon-Lagern möglich sein und somit für mich uninteressant.
    In Deutschland wohl auch sicher nicht 24/7 möglich, was bei den Amis ja bei so gut wie jedem Supermarkt der Fall ist.

  • Amazon meldet heute für Weihnachten und Deutschland bei Bestellung bis:
    „“Mittwoch, 24. Dezember – 06:00 Uhr

    Evening-Express (Zustellung am Versandtag); nur 5 EUR pro Artikel für Amazon Prime-Mitglieder, ansonsten 13 EUR pro Lieferung““

  • Puh, das macht den Einzelhandel irgendwann komplett überflüssig. Ist zwar nen netter Service, aber unter dem Gesichtspunkt der Erhaltung von Arbeitsplätzen eigentlich nicht gut zu heißen.

    • Sollen sie halt die Innenstädte mit Cafés und Bistros, und zwar guten, vollmachen. Dann geht man nicht weniger in die Stadt zum einkaufen, als zum gemütlichen treffen und schlendern. Wenn mir amazon den günstigen Preis bietet und die Rücknahme weiterhin problemlos geht: warum zur Hölle in die Stadt einkaufen gehen?

      • Weil Bewegung einfach gesünder ist.

      • Und wenn ich bei Amazon bestelle, habe ich natürlich auf jeden Fall zu wenig Bewegung… Nope

      • Ich geh doch nicht shoppen der Bewegung wegen!!! Und das shoppen geünder ist, halte ich mal dezent für eine Fehlinfo! Der Puls ist ja schon bei der Parkplatzsuche oder in vollen Bussen und Bahnen auf 180. Dann noch der stressige Einkauf in vollen Geschäften, plärrende Kinder, genervte Kassierer… Nee, ich shoppe gemütlich vom Sofa, für Bewegung geh ich raus, am liebsten mit meinem Hund. So halt ich das schon seit Jahren!

      • Keine Kinder, aber Hunde! Interessant.

  • Ich warte auf AmazonPrePrime – liefert 1 Stunde bevor man bestellt ;)

  • Amazon soll erst mal versuchen, die normalen Primebestellungen am nächsten Tag auszuliefern. Das ist nämlich zwischenzeitlich schon zur Glückssache geworden.

  • Meine aktuelle Prime-Erfahrung: Dienstag bestellt, voraussichtlicher Eingang: Freitag!

    Verdi sei Dank! :-(

    • Gewerkschaften sind einfach wichtig!

    • Schrecklich diese Leute die für ihre Arbeit anständig bezahlt werden wollen. Schrecklich. Wenn es wenigstens um eine kleine Minderheit ginge die für mehr Macht einen ganzen Betrieb und komplette Wirtschaftszweige lahmlegt. Aber hier geht es einfach nur um faire Bezahlung. Ekelig!

      • Ja, ekelig. Die werden fürs Arbeiten bezahlt. Aber Paketpacker bei Amazon werden und sich dann wundern, dass man da ja doch nicht ganz so gut bezahlt wird, ist etwas naiv.

      • jeder, der so einen Job annimmt, weiß doch, worauf man sich vertraglich einigt. Wem das nicht passt, soll sich eben einen anderen Job suchen, anstelle auf Kosten der Gesellschaft rumzuzicken. Soll der Unternehmer eben einen Euro auf den Preis draufschlagen, wenn es dem Angestellten zugute kommt.

      • Jeder der so einen Job annimmt hat meist keine bessere alternative außer auf Kosten der Gesellschaft unser Sozialsystem in Anspruch zu nehmen, aber das muss man bei so argumenten ja nicht berücksichtigen.

      • @Ben: Oder am besten noch zum Anklicken als freiwillige Abgabe. Dann sehen wir schnell, wie weit es mit der Solidarität ist.

      • jeder kann hier sein Abi machen. Immer schön auf die Gesellschaft schieben…

      • Wenn alle Abi machen, muss es trotzdem noch welche geben, die bei Amazon als Paketpacker arbeiten. Dann halt mit Abi, was aber am Lohn nichts ändert.

    • Ist aber auch wirklich blöd für dich, daß du etwas länger auf deine wichtige Lieferung warten mußt, weil bei Amazon gerade gestreikt wird und die Angestellten vielleicht ein paar Euro mehr auf ihren eh schon äußerst geringen Lohn bekommen.

    • Gut das es in deinem Unternehmen keine Gewerkschaft gibt und du so gut durch das Wohlwollen deines Arbeitgebers behandelt wirst :)
      Oder regst du dich vielleicht über die Erhöhung auf nachdem deine Kollegen Tage und Wochen dafür gestreikt haben?
      Ich finde als Arbeitgeber sollte man die möglichleit haben Gewerkschaftsfreie komplett außertariflich (schlecht) zu behandeln. Da würden mal mehr leute wach werden.

    • An alle Polemiker und sonstige Halbinformierten:
      Bei dem Amazon-Streik geht es vorrangig um eine andere tarifliche Einordnung. Wer den Arbeitsalltag eines „typischen“ Amazon-Mitarbeiters kennt, weiß, dass die von Verdi gewünschte Einordnung nicht dem „wahren Leben“ entspricht.
      Deshalb gerne mal informieren vor dem Tastenklappern…

  • Toll, noch mehr sinnloser Verkehr auf den Straßen und mehr verdreckte Luft gibt’s noch dazu!

    • Hirnloser Kommentar. Waren, die ich in einem Laden kaufe, werden dorthin transportiert, ich fahre dann in den Laden, fahre mit der Ware wieder nach Hause… wo ist da die Ökobilanz besser?

  • Hier läuft so einiges schief! Bei allem Verständnis für die modernen Zeiten und der Tatsache, dass heutzutage wohl nichts mehr schnell genug gehen kann, denkt wohl niemand mehr darüber nach, was das für die Menschen bedeutet, die in einem solchen System arbeiten.

    Grauenhaft bezahlte Lager- und Auslieferungsjobs, noch mehr ebenfalls grauenhafte und unter erbärmlichen Zuständen ertragene Call-Center-Jobs… noch mehr Burn-Outs, Herzinfarkte und Schlaganfälle.

    Wir sollten uns mal wieder darauf rückbesinnen, dass man für alles, wo es nicht um Menschenleben geht, durchaus ein paar Tage Zeit und Geduld haben kann. Ich kann und will einfach nicht nachvollziehen, was das alles soll.

    Ich kann jedenfalls warten und rufe auch nicht Nachts oder Sonntags in Call-Centern an und nutze die Menschen aus, die dort unter erbärmlchen Umständen arbeiten. Ich stelle mir gerade vor, dass ich Heiligabend eine 60-Minuten-Bestellung aufgebe und mich dann fragen muss, warum der Bote, der mit das Paket dann um 17.00 Uhr bringt, bei mir vor der Haustür steht anstatt bei seiner Familie und seinen Kindern gemeinsam die Bescherung zu erleben.

    Und auch jetzt werden wieder einige denken: „Na und?“ Weiter so, ich wünsche allen, die so etwas toll finden, dass sie nächstes Jahr diejenigen sind, die dafür buckeln müssen.

    • Nicht jeder feiert besinnliche Weihnachten oder hat Familie. Manche arbeiten wegen der Zuschläge auch gern an Wochenenden, Feiertagen oder Nachts. Sollen diese sich langweilen?
      Jeder kann es sich aussuchen wo und wie er arbeitet, genau so wie jeder sein Leben entschleunigen kann, wenn er möchte.
      Das Einzige was ich amazon und auch anderen Konzernen vorwerfen kann ist die Steuerflucht. Für alles andere gibt es Arbeitsverträge die man freiwillig schließt.

      • Nicht Amazon betreibt Steuerflucht, sondern die BRD mit ihren Gesetzen. Mitdenken mein Junge, mitdenken. Kann auch Spass machen, sofern man es kann.

    • Danke für diesen Kommentar. Wenigstens einer der Mitdenkt und über den Tellerrand schauen kann.

  • Toll. Gerade bei Zeit- oder Kraftmangel, wenn man Krank ist oder Hilfsbedürftig. Gute Idee, hoffentlich nicht auf Kosten der Angestellten – obwohl – auf deren Kosten geht es ja immer irgendwie.

    • alles schreit immer nach dem mündigen Bürger, aber die Selbstverantwortung, einen schlecht entlohnten Job angenommen zu haben, wie dann wieder zuviel.

      • Und wenn die dann Mündig sind und sich lieber für Arbeitslosengeld entscheiden heult auch wieder jeder über das „assoziale verhalten“. Was ist da besser?

      • in begründeten Fällen eine Stütze, in zu vielen Fällen ruht man sich drauf aus

      • übrigens heißt es „a-sozial“, also bitte verschone mich mit Deinen Mittelstufen-Politikunterricht-Argumenten ;-)

  • ey leute.
    Hört doch mal auf hier rumzustänkern. Klar sind das mündige bürger. Und klar trifft jeder seine eigenen entscheidungen. Aber viele die vielleicht mal keinen job hatten und arbeiten wollen, gehen evtl. Zu amazon, zalando und co. . Aber muss man alles auf den knochen von diesen arbeitern tun? Amazon und co. Verdienen sich ne goldene nase, geben den leuten aber nix zurück. Seht ihr das als fair an?
    Ich wünsche den jenigen die hier den mund so voll nehmen, daß sich an ihrer guten bezahlung in zukunft nichts ändert. Wer weiß, vielleicht tifft man sich ja irgendwann bei zalando oder amazon.

  • Es geht darum, dass in Zukunft, dort wo es möglich ist, schneller bestellte Ware zum Kunden kommt.
    Was passiert hier?

    Eine Sozialdebatte wird vom Zaun gebrochen. Völlig sinnfrei und sinnlos.
    Und so schlecht werden die Leute bei Amazon gar nicht bezahlt.
    Verdi möchte halt eben einen anderen Tarif dort angewendet sehen, als der jetzt Angewendete.
    Darüber kann man streiten, wenn man will.
    Aber dieses saudumme und halbwisserische Gelaber hier, ist bald nicht mehr zum aushalten.

    Zudem, wo bleibt eigentlich die Selbstverantwortung? Gibt es die in Deutschland noch?

    Immer ist der Andere oder die Gesellschaft oder was weiss ich schuld an der petsönlichen Mißlage.
    Oh, nein, ich, ne, ich habe alles getan und alles richti gemacht. An MIR liegt es nicht!

    Zum kotzen.

    Frohe Weihnacht!

  • hoffentlich nimmt das Amazon auch wieder so schnell zurück. ;)

  • Ebay now 60Min Versteigerung
    Eingestellt; 60Min warten; Verkauft; Bote holts und lässt das Geld da.

  • guckt lieber mal nach wie viel kohle bezos hat. und meckert dann bitte über den armen lagerarbeiter, weil euer paket ein tag zu spät kommt. wie blind und beschränkt seid ihr?

  • Der Dienst wird nur in Manhatten angeboten. Das ist ein noch kleinerer Bereich als ganz New York.

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