PlugBug World: Reise-Adapter für MacBooks mit zusätzlicher Schnellladefunktion iOS-Geräte

20 Kommentare

Mit dem PlugBug World verkauft Twelve South nun eine Erweiterung des in den USA bereits seit gut einem Jahr erhältlichen Lade-Adapters PlugBug. Während die ursprüngliche Version nur mit amerikanischen Steckdosen verwendet werden konnte, lässt sich der PlugBug World nun weltweit nutzen.

Was macht das Ding konkret? Der Steckeraufsatz erweitert das Netzteil eures MacBooks um einen USB-Port, auf diese Weise lassen sich an einer Steckdose zusätzlich zum Notebook auch iOS- oder sonstige Geräte mit USB-Anschluss laden. In Zeiten immer kleinerer MacBooks mit immer weniger USB-Ports keine schlechte Idee, insbesondere in der Kombination als Reiseadapter. So müsst ihr zukünftig nicht mehr die Minibar ausstecken, um in einem ärmlich mit Steckdosen bestückten Hotelzimmer neben dem MacBook zusätzliche Geräte ans Netz zu hängen.

Mit 2.1 Ampere liefert der PlugBug übrigens auch deutlich mehr Ladestrom als die USB-Anschlüsse eines MacBooks. Ein iPad lässt sich damit bis zu vier Mal schneller laden, als beim Anschluss ans Apple-Notebook, das iPad mini wird mit dem PlugBug doppelt so schnell als mit dem mitgelieferten Ladestecker geladen.

Natürlich lässt sich der Stecker auch unabhängig von einem MacBook-Ladegerät verwenden. Twelve South liefert eine Abdeckklappe mit, dank deren der Adapter beinahe wie Apples Original-Ladegeräte aussieht, allerdings in knallrot.

Nette Sache also, allerdings nicht ganz günstig. Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei 44,99 Euro, allerdings ist der PlugBug World momentan in Deutschland noch nicht lieferbar. Im Lieferumfang sind dann fünf Adapterstecker enthalten, mit denen sich der PlugBug in den USA, Kanada, Japan, Europa, Großbritannien, Hong Kong, Singapur, China, Australien und Neuseeland verwenden lässt.

Falls ihr günstigere Angebote seht, achtet darauf, dass ich nicht versehentlich die ältere, nur mit US-Stecker ausgestattete Version kauft. Wer das Original sofort haben muss, kann direkt beim Hersteller bestellen. Hier kommen zu den 45 Dollar Verkaufspreis dann allerdings noch 25 Dollar Versandkosten dazu.

Diskussion 20 Kommentare.
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  1. Schon eine coole Sache. Übrigens gibt es britische Steckdosen nicht nur dort, sondern z.B. auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

    Ich hoffe, ihr meldet euch noch mal, sobald das Teil in Deutschland besser verfügbar ist.

    — Chris
    • Britische Steckdosen lassen sich austricksen: das mittlere Loch mit nem Kuli eindrücken (keine Sorge, ist nur die Erdung), dann bekommt man nen Eurostecker rein ;)

      — :: Lars ::
    • Der verlinkte Adapter ist aber nur für IOS-Geräte und nicht, wie der im Artikel vorgestellte für MacBook UND IOS-Gerät.
      Ich habe mit solchen Noname-Produkten mehr als einmal schlechte Erfahrungen gesammelt, deshalb sind die Dinger jetzt da, wo sie hingehören, auf dem Müll.

      — Lucas
      • Die gehören aber nicht in den Müll, sondern in den Elektroschrott!!!

        — DonChaote
  2. Apple Hardware ab 2007 kann an Apple USB Geräte sogar bis zu 1,1 A abgeben und nicht nur die standardmäßigen 500 mA. Das wird gerne vergessen und war hier schon mehrfach auch falsch zu lesen.
    Sprich am Mac laden iPhone iPad und Co genauso schnell wie am iPhone charger

    — Mr xyz
      • also macbook pros koennen definitiv ab 2011er modellen (und auch wahrscheinlich frueher) an allen usb anschluessen bis zu 2,1 ampere ausgeben, ich hab auch schon selbst hier einige artikel dazu gelesen und kanns selbst bestartigen bei meinem mbp, was ist da los mit dem autor ;-)

        — duongel
  3. Cool, aber noch nicht ausgereift. Gestern im Hotel schloss ich mein Air ans Netz, das iPhone ans Air und das iPad an eine Extradose und mit dabei hatte ich natürlich drei Ladegeräte. Wenn es eins gibt, dass Mac, iPad und iPhone samt iPod im MINI-Format lädt, kaufe ich es direkt. Dicke Klopper haben da keine Chance. Sowieso, in der Familie haben wir 3 Macs, 5 iPods, 3 iPhones und … genau 11 Ladedinger rum fliegen. Die Docklösungen sind noch alle Klumpig. Das Ding hier geht in die richtige Richtung, abgesehen von dem schlimmen Feuerwehr rot!

    — Mac-Harry.de
  4. Reiseadapter hab ich für ein Appleprodukt noch nie gebraucht! Ich kauf mir im jeweiligen Land ein simples Radionetzkabel (2 pin power cable), kostet meist weniger als Nichts und gut war’s! Nix für ungut!

    — Sascha Osaka
      • Nein, das steckt er dann einfach ins Macbook-Netzteil. Einfach mal genau hinschauen, dann entdeckt man unter dem landesspezifischen Stecker den altbekannten 2-Pol Anschluss der weltweit gleich ist.

        — iEi
      • Sry, kann ich mir immernoch keine vernünftige Lösung drunter vorstellen…

        — Jan

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