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Plex: Neuer „Media Optimizer“ kümmert sich um Film-Vorbereitung

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21 Kommentare 21

Gute Nachrichten für Anwender, die das Medien-Center Plex auf schwachbrüstigen Server und Netzwerkspeichern einsetzen. Zukünftig wird euch die Software zum Verwalten der eigenen Film- und Seriensammlung einen sogenannten „Media Optimizer“ anbieten und eure Filme bereits vor dem Zugriff für optimale Performance und schlechte Streaming-Geschwindigkeiten vorbereiten.

optimize

Die neue Funktion, die Teil des Plex-Servers (ab Version 0.9.14.3) ist, transkodiert ausgesuchte Videos im System-Hintergrund und bereitet eure Filme so für eine schnelle Auslieferung vor.

In seinem Support-Portal führt das Plex-Team mehrere Beispiel-Situationen auf, bei denen euch der „Media Optimizer“ zukünftig zur Hand gehen kann. So empfehlen die Macher den Einsatz des optionalen Features wenn…

  • …mehrere Familienmitglieder gleichzeitig auf den Plex-Server zugreifen, dessen Prozessor aber nicht die nötige Power für die Auslieferung mehrerer hochaufgelöster Filme mitbringt.
  • … ihr euch mit einer überschaubaren Upload-Geschwindigkeit herumschlagen müsst, aber dennoch auf eine Internetverbindung zum externen Zugriff auf euren Plex-Server angewiesen seid.

Die neue Funktion, die vorerst nur den Inhabern eines Plex-Pass angeboten wird, ist zudem in der Lage ausgesuchte Kollektionen (etwa die 10 neuesten Filme oder die „On Deck“-Auswahl) automatisch zu optimieren. Die so umgerechneten Video-Dateien werden von Plex in eurer Mediathek abgelegt und tauchen anschließend als Alternativ-Datei in der Filmauswahl auf.

optim-plex

Das Plex-Angebot besteht aus einer Server-App für Rechner und NAS-Systeme sowie Player-Applikationen für Mac, Windows, Apple TV, iPhone und iPad. Einen Überblick auf alle Downloads bietet diese Seite.

Mittwoch, 25. Nov 2015, 11:59 Uhr — Nicolas
21 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
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  • Ich frage mich, wofür ich Plex brauche, wo doch alle mac teile die
    Aufgaben der
    Medienwiedergabe sicher beherrschen?

    • Manch einer hat den TV um einen Film zu schauen…

      Entweder du schließt dein Mac an den TV an oder du nutzt halt PLEX.
      Schön über DLNA Schnittstelle des Fernsehers.

    • Die Stärke von Plex ist die Client/Server-Architektur. Das ermöglicht eine zentrale Verwaltung aller Mediendateien, welche über eine vereinheitlichte Oberfläche ohne weiteres nachdenken verwendet werden können. Plex merkt sich für jedes Familienmitglied welche Film und welche Serie bis an welche Stelle gesehen wurden. Das Fortsetzen geht dann ohne darüber nachdenken zu müssen. Keine Verzeichnisse durchforsten nach irgendwelchen Dateien, alles mit sämtlichen Metadaten angereichert bequem zur Verfügung haben. Wer damit auskommt per Finder sich durch Shares zu wühlen, der braucht kein Plex.

    • Ein paar Vorteil ad-hoc aufgezählt: Bibliothekansicht mit Cover; Filme, Serien, Bilder schön organisiert; Streamen oder Transkodieren, wenn das Gerät den Container (z.B. mkv) oder den Codec oder die Bitrate nicht vertragen; Zugangsrechte für Familienmitglieder, Sharen mit anderen Teilnehmern, einfacher externer Zugriff, Offline-Funktionalität für unterwegs (Sync), etc.

  • Hört sich nach Speicherfresser an. Werden die Filne dann nach Konvertierung doppelt auf dem nNAS gespeichert? Oder wird das Original gelöscht? Wäre für mich beides keine optimale Lösung.

    • Du hast die Wahl die Datei am gleichen Speicherort erzeugen zu lassen wie das Original oder an einer bestimmten Stelle alle diese Dateien. Gelöscht werden die Originale natürlich nicht. Es handelt sich mehr oder minder um die gleiche Funktion welche Plex schon lange anbietet um Mediendateien auf portable Geräte für die Offlinewiedergabe synchronisieren zu können. Nur wird hier halt nix synchronisiert. Das ist das Online-Pendant zum Plex Sync.

  • Kann ich alles nicht benutzen da mein Internet grottig ist. Echt wie in der Steinzeit

    • wirklich traurig aber das hat nicht wirklich was mit Deinem Internet zu tun. Hier geht es um die Medienverwaltung von Videos die Du auf einem oder mehreren NAS Speichern hast. Das können Filme sein die Du mal von einer DVD digitalisiert hast oder was auch immer. Dazu brauchst Du ja das Internet nicht.

    • Ist auch primär für den Einsatz im Heimnetzwerk gedacht.

  • Hört sich aber so an, als müsste bereits ein von Plex abspielbares Format vorliegen, das dann optimiert wird. Schade, hatte gehofft, direkt von einer DVD oder einem geripptem image diese Optimierung vornehmen zu können.

    • DVD-Images sind so ziemlich das einzige Format das Plex nicht verarbeiten kann. Davon hat man sich vor etlichen Jahren komplett verabschiedet. Auch deshalb weil das Abspielen von DVD-Video-Strukturen über Netzwerk nicht 100%ig sauber funktioniert hat. Dafür war es halt auch nie gedacht.

  • Würde auch gerne den Vorteile verstehen. Ich konvertiere mir einfach meine Filme und Serien in iTunes und gucke sie dann schön aufbereitet über die Apple Box auf meinem TV.

  • wenn es nicht gerade um die Nutzung am smartphone oder tablet geht, kann ich jedem nur Kode empfehlen. mit gemeinsamer Datenbank auf dem NAS.

    • Das mit der gemeinsamen Datenbank verstehe ich in Zusammenhang mit Kodi nicht. Du legst die Datenbank mit den Metadaten, etc. auf ein NAS und greifst auf diese von unterschiedlichen Geräten zu? Oder sprichst du mit „Datenbank“ von den Mediendateien selbst? Darin liegt gerade der Nachteil von Kodi gegenüber Plex. Es gibt bei Kodi keine zentrale Stelle an der die Daten verwaltet werden. Die Metadaten können sich je nach Gerät unterscheiden und es ist nicht zentral vermerkt was bis wohin gesehen wurde. Das kann man allenfalls mit weiteren Lösungen wie Trakt kompensieren. Und ich muss halt nach jedem Start von Kodi warten bis die Änderungen indiziert wurden. Bei Plex geht das serverseitig automatisch.

      • ich habe auf meiner NAS eine MySQL-Datenbank eingerichtet und mit der kommunizieren alle Kodi Geräte (Rapsberry, mac, windows )
        Bei mir funktionieren auf jeden Fall was geschaut wurde, und bis wohin geschaut wurde.
        eine advancedsetting.xml muss angelegt werden: (nachdem einrichten auf der NAS)

        mysql
        192.***.**:**.
        3306
        name
        Passwort

  • Plex ist schon der Hammer! Ich nutze es seit Anbeginn. Was mich nur nervt, dass ich einen Server dafür brauche! Warum nicht auch ohne alla Infuse?

    • Ich verstehe die Aussage nicht so ganz? Ist Infuse nicht auch ein „Server“? Du kannst plex wie du lustig bist auch lokal auf deinem computer installieren!

  • Wo werden die translozierten Dateien abgelegt, im gleichen Verzeichnis wie das Original oder auf der Systemplatte, wo der Server installiert ist?

  • Synology Video ist mir da angenehmer …

  • Na das ist doch mal eine sehr gute Idee. Mein Synology NAS ist nämlich etwas zu schwach, wenn gleichzeitig und vor allem 1080p gestreamt wird!!

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