Wie versprochen bringt Electronic Arts noch vor Weihnachten die teils heiß ersehnte iPhone/iPod touch-Portierung von SimCity in den App Store. Für 7,99 Euro verspricht der Anbieter die bislang realistischste SimCity-Erfahrung für unterwegs. Wie von der PC-Variante bekannt gilt es, eine wirtschaftlich gesunde eigene Stadt zu erstellen und am Laufen zu halten. Umweltkatastrophen oder UFO-Angriffe machen diese Aufgabe nicht immer ganz leicht. Das Spiel bietet neben einem ausführlichen Tutorial verschiedene Startszenarien sowie drei Schwierigkeitsstufen.
Wofür braucht man einen digitalen Bilderrahmen mit Wi-Fi-Anbindung? Ganz einfach, man schenkt das Teil zu Weihnachten an Freundin, Freund oder Eltern und versorgt die Beschenkten anschließend in regelmäßiger Folge mit bunten Bildern aus allen Lebenslagen – per E-Mail oder RSS-Feed – ganz egal wo man sich gerade befindet.
Was sich nach einem von unzähligen Herstellern angebotenen Gadget anhört, war allerdings schwerer zu finden als man denkt. Mehr als zwölf Monate hat es gedauert, bis wir mit dem Philips 8FF3WMI ein Gerät gefunden haben, das unseren Ansprüchen zwar nicht voll und ganz, aber zumindest in weiten Teilen gerecht wird. Unsere Erfahrungen und Gründe für die Wahl des Philips-Frames haben wir im Folgenden für euch zusammen gestellt.
Digitale Bilderrahmen findet man inzwischen in jedem Elektronikmarkt wie Sand am Meer. Die meisten davon beschränken sich jedoch darauf, die Bilder von eingesteckten Speicher-Karten anzuzeigen und sind nur zu oft sehr lieblos und minderwertig verarbeitet. Grundsätzlich raten wir also zu Vorsicht bei Schnäppchen, auch wenn man auf die Online-Funktionen verzichten will. Für anspruchsvollen Foto-Genuss darf zum Beispiel die Auflösung des Displays nicht zu gering sein. Bei 8″ Bildschirmgröße sollten es schon 800 x 600 Pixel sein, ist die Auflösung geringer so empfiehlt sich ein kleineres Displayformat.
Aber unsere Anforderungen gingen ja noch in eine weitere Richtung, und so haben wir dann auch diverse digitale Bilderrahmen mit “Wireless-Funktionen” gefunden. Die meisten davon konnten wir jedoch nach einem Grobscan der Funktionsbeschreibungen wieder von unserer Liste streichen: “wireless” bezieht sich bei den meisten Angeboten auf die drahtlose Übertragung der Bildern vom Computer zum Bilderrahmen innerhalb des Hauses – teils per Bluetooth, teils per WLAN und oft nur im Zusammenspiel mit dem Windows Media Player.
Es wird weiter gesucht, und tatsächlich finden sich auch ein paar Angebote, die ortsunabhängiges Befüllen garantieren. Ein Teil davon erfordert jedoch Abonnements oder die Registrierung einer vom Anbieter vergebenen E-Mail-Adresse, beides ist für uns indiskutabel – einerseits wegen der resultierenden Folgekosten, andererseits wegen der Spam-Gefahr bei den fremd kontrollierten E-Mail-Konten mit leicht nachvollziehbarer Syntax.
Ein langer Weg also, an dessen Ende also der Philips 8FF3WMI steht. Der 8″-Rahmen kommt in schlichtem Design mit verspiegeltem Rahmen und stimmig weißem Steckernetzteil. Alle Bedienelemente finden sich auf der Geräterückseite, das recht intuitive Menü ermöglicht nach ein paar Versuchen auch die “blinde” Bedienung ohne den Rahmen jedes Mal extra umzudrehen.
Hauptargument für die Auswahl des Philips PhotoFrame war für uns die Tatsache, dass der Rahmen die angezeigte Fotos über RSS-Feeds (wie sie Flickr beispielsweise ausgibt) beziehen kann und dass die beiliegende Konfigurationssoftware auf Windows und Mac OS läuft. Alternativ liest der Rahmen auch Speicherkarten in den Formaten SD, MMC, xD und MS, erlaubt den Anschluss USB-Speicherlaufwerken und besitzt 512 MB internen Speicher, der vom Computer aus mit Fotos befüllt werden kann. Für drahtloses Fotostreaming vom Computer zum PhotoFrame sind entsprechende Freigaben sowie Zusatzsoftware (Media Player 11 bzw. ein UPnP-Server auf dem Mac) erforderlich.
Aber zurück zur Wi-Fi-Installation und dem Abonnieren der RSS-Feeds. Der 8FF3WMI unterstützt alle gängigen Sicherheitsstandards, kann sich also auch mit versteckten oder verschlüsselten Netzwerken verbinden. Das Setup verläuft schlüssig und unkompliziert direkt über die Tasten am Gerät. Einmal eingerichtet, bleiben die Verbindungsdaten gespeichert und der Rahmen hat auch nach einer Trennung vom Stromnetz keine Probleme, sich beim nächsten Einschalten wieder mit dem bekannten WLAN-Netz zu verbinden.
Die weitere Verwaltung erfolgt dann mittels des mitgelieferten PhotoFrame Manager über den Computer. Hier lassen sich die Beispielbilder auf dem Rahmen durch eigene ersetzen, oder eben – wie von uns angestrebt – RSS-Feeds abonnieren. Eine RSS-Adresse aus Flickr wird per Drag’n'Drop in das entsprechende Feld der Konfigurationssoftware gezogen und fertig. Der Rahmen unterstützt auch das Abonnement mehrerer Feeds, die allerdings nicht gemischt sondern jeweils einzeln vom Bildschirm aus ausgewählt und dementsprechend angezeigt werden.
Damit die Bilder aus dem RSS-Feed wiedergegeben werden, muss allerdings nach jedem Einschalten die entsprechende Menüauswahl getroffen werden. Dies lässt sich zwar problemlos mit zwei Tastendrücken am Rahmen bewältigen, die fehlende Möglichkeit, eine Fotoquelle als Vorauswahl zu speichern enttäuscht uns angesichts des sonst bislang durchweg positiven Eindrucks dennoch. Einmal angewählt, loopt der Rahmen die letzten 20 Fotos des abonnierten Feeds mit variabel einstellbaren Überblendeneffekten.
Damit ist unsere Mission also im Großen und Ganzen erfüllt und der Rahmen kann den Weg unter den Weihnachtsbaum antreten. Aber ganz makellos ist die Freude wie gesagt noch nicht. Die Möglichkeit, eine Quelle fix auszuwählen sollte sich softwareseitig problemlos ergänzen lassen. Ärgerlich fanden wir auch die Tatsache, dass das RSS-Abonnement von Apples MobileMe-Feeds nicht funktioniert. Diesbezüglich sind wir allerdings noch auf der Suche nach einem möglicherweise vorhandenen Workaround.
Dennoch ist der Philips 8FF3WMI der einzige uns bekannte (und hier zu einem vertretbaren Preis erhältliche) digitale Bilderrahmen, der unsere ja eigentlich doch recht verhaltenen Wünsche erfüllt. Wer sich die Funktionsbeschreibung oder gar das Handbuch auf der Philips-Webseite zu Gemüte führt, wird feststellen dass der Rahmen noch deutlich mehr als die von uns beschriebenen Funktionen zu bieten hat. Der Straßenpreis von 160 Euro geht angesichts der gebotenen Kombination aus Qualität und Leistungsumfang absolut in Ordnung.
Um der Frage “Was hat das bitte mit dem iPod zu tun?” zuvor zu kommen: Auch wenn der Fokus von iFUN.de weiter auf Apples iProdukten liegt, ein Blick über den Tellerrand in die weite Welt der coolen Elektronik-Gadgets schadet unserer Meinung nach nicht. Zudem lässt sich ein mit dem PhotoFrame abonnierter Flickr-Feed von unterwegs aus perfekt auch mit dem iPhone aktualisieren…
Eine nette Idee für alle, die viel schreiben: Das iPod-Notizbuch von Scripta. In neun verschiedenen Farbkombinationen erhältlich, ist die Zweckgemeinschaft aus Moeskine und iPod-Tasche für umgerechnet 18 Euro im dänischen Webshop erhältlich. Lediglich eine Lasche für den Bleistift fehlt. (via MacNN)
Wer zwei iPods auf seine Gitarre klebt, schafft es immerhin auf alle relevanten Gadget-Webseiten weltweit. Ob das, was dabei herauskommt wirklich berichtenswert ist, muss allerdings jeder für sich entscheiden. Der auf einem der beiden iPods laufende Ambientsound-Generator Bloom klingt ohne den Rest jedenfalls deutlich ansprechender.
(Video nach dem Klick)
Apple wird auf der alljährlich Anfang Januar in Kalifornien stattfindenden Macworld Expo zukünftig nicht mehr vertreten sein. Die letzte offizielle Apple-Keynote wird Phil Schiller, Apples Senior Vice President of Worldwide Product Marketing, am 6. Januar in San Francisco anstelle von Apple-Boss Steve Jobs halten. Dies teilt Apple heute in einer US-Pressemitteilung mit.
Mit den stets von mehreren Tausend Mac-Fans besuchten Eröffnungsreden stirbt ein großes Stück Firmengeschichte. Mit den Produktvorstellungen von Steve Jobs und Phil Schiller waren die Messeeröffnungen in San Francisco, New York oder Paris in den vergangenen Jahren stets ein kurzweiliges Show-Event. Über den Fortbestand der letzten verbliebenen Mac-Messe in San Francisco darf somit durchaus spekuliert werden – mit Apple und der Keynote verschwinden für einen Großteil der Besucher die Hauptattraktionen.
Apple begründet den Rückzug mit dem über die Jahre veränderten Medienverhalten. Man erreiche heute beispielsweise Millionen von Kunden schnell und direkt über das Internet, die Relevanz von Fachmessen sei dagegen stark rückläufig.
Somit werden wir Anfang Januar vermutlich zum letzten Mal mit Messenews aus San Francisco aufwarten, ein Fortbestand der Messe im bisherigen Rahmen scheint uns äußerst fraglich.
Seit dem letzten Update lässt sich das kostenlose Musikerkennungsprogramm Shazam auch mit dem iPod touch nutzen, Voraussetzung ist allerdings der Anschluss eines externen Mikrofons.
Shazam gleicht eine kurze Sequenz von beispielsweise im Café oder Fernsehen gehörten Musiktiteln mit einer Datenbank ab und liefert mit verblüffend hoher Trefferquote Informationen zu Interpret und Album. Neu in der aktuellen Version ist auch die Möglichkeit, unerledigte Tags zu speichern. Das bedeutet, man nimmt die zu analysierende Sequenz auf und fragt die Daten später ab – dies ermöglicht auch iPod touch-Besitzern den Einsatz der Software außerhalb von Wi-Fi-Netzwerken.
Auch diese Woche finden sich im Bereich Spiele für iPods mit Click Wheel des iTunes Store wieder drei Neuerscheinungen:
Mit Lode Runner bringt Hudson Software einen weiteren Atari- bzw. C64l-Klassiker auf den iPod. In labyrinthartigen Stages muss man Gold sammeln und darf sich dabei von den patroullierenden Robotern nicht erwischen lassen. (4,99 Euro)
In Gamelofts Wonderblocks müssen bekannte Bauwerke vom Eiffelturm bis zu den Pyramiden mittels klobiger Blöcke auf wackligem Grund nachgebaut werden. (4,99 Euro)
Reversi ist eine Apple-Umsetzung des klassischen Brettspiels. Für 99 Cent gibt es neben verschiedenen Brettdesigns mehrere Schwierigkeitsstufen zu Auswahl.
Die Spiele sind ausschließlich mit iPods der 5. Generation, dem iPod classic oder einem iPod nano Generation 3 oder 4 kompatibel.
Mit Sony Pictures hält eine neue Produktionsgesellschaft Einzug in den iTunes Store. Zum Auftakt sind die jeweils ersten Staffeln der TV-Serien Die Tudors, Damages und Kidnapped erhältlich, von Damages und Kidnapped gibt es die jeweils erste Folge kostenlos.
Soeben freigegeben steht für Mac-User nun das Betriebssystem-Update auf Mac OS 10.5.6 über die Software-Aktualisierung zum Download bereit. iPhone-Relevant:
Das komplette Changelog gibt es hier.” Danke Markus
Den von Mophie vorgestellten iPhone Zusatz-Akku “juice pack” hatten wir das erste mal vor gut einem Jahr in den News. Mit dem deutschen Distributor Higoto steht nun auch der Vertrieb in Deutschland. Grund genug noch mal einen ausführlicheren Blick auf das gut 100€ teuere Akku-Pack zu werfen.
Den von Apple mit dem “Works with iPhone”-Logo zertifizierte Lithium-Polymer-Akku gibt es sowohl für das iPhone classic, als auch das iPhone 3G und den iPod touch. Auf das iPhone geschoben, fungiert das Pack als Hartschalen-Case mit gummiartiger Oberfläche und bietet Aussparungen für Mikrofon, Hörer und alle Bedienelemente. Das “juice pack” kommt mit “intelligentem Power-Management” und versucht den im iPhone integrierten Akku weitestgehend zu schonen. Soll heißen: Seid ihr mit dem “juice pack” unterwegs, wird der externe Akku zuerst aufgebraucht. Erst wenn das “juice pack” komplett entladen ist, zieht das iPhone den Strom wieder aus der eingebauten Batterie.
Ist das iPhone ins “juice pack” eingesteckt und selbiges hängt am Netzteil, wird zuerst das iPhone geladen. Wenn dieses voll ist fängt das “juice pack” an, die eigenen Energiereserven wieder aufzuladen (und braucht dafür 3-4 Stunden). Auf der Rückseite des Akkus informieren vier blaue LEDs über den aktuellen Ladestand bzw. die noch vorhandene Kapazität. Das nun folgende Video (Viddler-Link) gibt einen ersten Eindruck des “juice packs”:
Unser iPhone classic konnten wir mit dem juice pack noch gut zwei mal komplett aufladen. Der Hersteller selbst gibt die folgende Werte an:
Wer sich an der knallgrünen Farbe des Akku-Inlays nicht stört, bekommt mit dem “juice pack” einen praktischen und vor allem wertigen Zusatzakku für das eigene Gerät. Griffig und kompakt gebaut, lässt sich auch mit dem Akku telefonieren – das Gerät ist gut vor Stürzen schützen. Unser Kritik-Punk: Im “juice pack” lässt sich das iPhone nicht mit iTunes synchronisieren.