Nissan Nismo: Die Smartwatch für Autofahrer

24 Kommentare

Nissan hat mit der Nismo ein durchaus interessantes Smartwatch-Konzept vorgestellt, das offenbar nicht mehr all zu weit von der Alltagstauglichkeit entfernt ist. Mit einer angekündigten Akkulaufzeit von sieben Tagen nehmen die Japaner dann auch gleich mal Samsung die Butter vom Brot, die Galaxy Gear des koreanischen Konzerns hält bekanntlich ja nur einen Tag durch. Und auch in Sachen Design gefällt uns der Entwurf des Automobilherstellers schon ein ganzes Stück besser. Das „Armband mit Display“ geht in eine Richtung, in der wir uns auch einen Einstieg Apples in dieses Geschäft schon deutlich besser vorstellen könnten.

nissan-500

Über Sinn und Nutzen der Nissan-Uhr mag man natürlich streiten. Das Gadget zielt auf Automobil-Fans, die ihre Fahrzeugdaten und Fahrstatistiken jederzeit verfügbar haben wollen. Darüber hinaus soll die Nismo aber auch Gesundheitsfunktionen wie beispielsweise die Pulsmessung übernehmen. Dazu zeigt Nissan die Integration von Facebook und Twitter sowie nützliche Infos wie beispielsweise wetterabhängige Verkehrswarnungen in der Demo.


(Direktlink zum Video)

Details zu einer geplanten Markteinführung hat der Konzern noch nicht genannt. Allerdings könnten diese im Rahmen der diese Woche in Frankfurt stattfindenden Automobilausstellung IAA noch veröffentlicht werden. (via TNW, danke Filip)

Diskussion 24 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Nismo ist übrigens die Rennwagen/Tuning-Schmiede von Nissan.
    So ne Art AMG von Mercedes.

    In Deutschland leider nicht offiziell vetreten.

    — Blue
  2. Wenn die Uhr per NFC fahrerspezifische Makros automatisch aktiviert, der Wagen damit auf- und abgeschlossen wird und die Wegfahrsperre oder Alarmanlage da drauf ne Nachricht sendet, wäre das cool.

    — Leif2
  3. Die Samsung Uhr ist mega Klobig. Das sieht mal Live erst richtig. Diese Uhr kommt meinem Geschmack schon näher. Müsste nur das Alu von den Macbooks als Reif haben mit eingelassenem Display.

    — Futzi.2
  4. Also das Design spricht mich auch mehr an aber ich bin immer noch vollkommen zufrieden mit meiner Pebble :)

    — iJoel
  5. Klasse Uhr und super umgesetzt.
    Wenn die Hersteller allerdings so weitermachen brauchen wir in unserem Alltag am Ende 5 Uhren – jede mit einer etwas anderen Funktion :(

    — macula
  6. Die Frage ist was dieses Konzept Video mit der Realität zutun hat?

    Das ist so wie wenn man den neuen Ropocop Teil anschaut und sagt: Da können sich die Roboter Herrsteller schonmal warm anzuehen. ???

    — Waldemar
  7. Ich finde diese Uhr hat sogar fast mehr nutzen, als die anderen Smart watches die auf der IFA gezeigt wurden! Keyless go, wäre natürlich der Überbringer in der Uhr!

    — Airbag1
    • Mehr Nutzen? Also ich fahre keinen Nissan und schon gar keinen der oberen Preisklasse. Und nur da wird diese Uhr wohl funktionieren. Oder glaubst Du etwa, dass man mit einem VW Golf auch all diese Funktionen nutzen kann? Ok – Herzschlag messen ja, Uhrzeit ja, aber sonst ???
      Das ist wieder mal nur so ein Spielzeug für Kunden eines einzige Herstellers, die eben zuviel Geld haben oder eben jeden Technikscheiss kaufen müssen.
      Diese ganzen Hersteller von Smartwatches sollen sich mal lieber an einen Tisch setzen und eine Uhr entwickeln, die herstellerübergreifend funktioniert. Aber das tun sie natürlich nicht, denn wenn Du ein iPhone hast und eien iWatch, dann kaufst Du natürlich immer nur noch das iPhone, denn sonst wäre Deine iWatch ja sinnloser Altmetallschrott.
      ich kauf mir garantiert keine solche “tolle” Uhr.

      — Raider
      • Es geht bei Smartwatches noch lange nicht darum, dass jede für jeden zu gebrauchen ist. Der Markt dazu fängt doch grade erst an durchzustarten. Wir sehen dass es mehrere Einsatzbereiche gibt, grade im Fitnesssegment sehr vielfältig.
        Das ist nun der erst mir bekannte Versuch das im Autosegment zu platzieren. In der ersten Version schon für mehrere Hersteller ist viel zu komplex und völlig unrealistisch. Und der Denkweg wäre hier eher andersrum: Ich kaufe einen Nissan (oder Nismo) und statt die 500€ Aufpreis für das normale Keyless Go, nehm ich 2 von den Uhren. Hervorragender Ansatz! Gutes Upselling Potential. Ich denke wenn das mit jedem neuen Nissan funktionieren würde, würde sich jeder zweite Nissan-Käufer diese Uhr holen. Das führt wieder zu mehr Markentreue. Ideal für den Hersteller.

        Meine Meinung: Mehr davon. Wenn sich das nur ansatzweise durchsetzt, gibts auch zum übernächsten Golf GTI, R32, Leon Cupra, etc. sowas.

        — Micha
      • Jaaaaaa, genau !! Und zu jedem iPhone, Samsung, Nokia … Dann muss ich nur noch wissen, welche Uhr zu meinem Golf und meinem iPhone oder zum Skoda und dem Samsung meiner Frau passt. Und dann muss ich ja noch herausfinden, ob die gewählte Kombination über haupt das kann, was ich suche … Puuuhhh.
        Spass beiseite: Klar stehen die Hersteller da noch am Anfang. Aber was ich meine ist, dass eben jeder sein eigenes Süppchen kocht und keiner auf die Idee kommt, dass man das mal in Zusammenarbeit entwickelt (zum Vorteil des Kunden). Die Ausstattung und das Design kann dann ja jeder noch selbst entscheiden. Aber die Konnektivität sollte möglichst universell sein.

        — Raider
    • Ich mag den Ansatz, der dahinter steckt. Sachen wie Sitzeinstellung, Lieblingsradiosender, Spiegelausrichtung und Keyless Go klingen verlockend, jedoch stimme ich der These des herstellerübergreifenden Standards vollens zu. Bis jetzt komme ich gut ohne Armbanduhr klar, würde sie meinen Alltag allerdings erleichtern (wie z.B. im Auto die Anpassung an mich als Fahrer oder in der Wohnung durch Heizen und Licht an wenn ich auf dem Heimweg bin) würde ich darüber nachdenken.

      — Sk1nk
  8. Für mich sieht es aus als würde sie mit einer app gekoppelt werden und das Telefon die Daten übermittelt, vollkommen egal welches auf man fährt nur spezielle Features sind Nissan bedingt, oder? Finde diese Uhr sehr cool und Fähre auch einen Nissan, allerdings keinen der damit kompatibel währe :D

    — AndreasZ

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