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Neue SSD-Platten von Samsung: 2 TB Speicher und 10 Jahre Garantie

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SSD-Speicher entwickeln sich mehr und mehr zur bevorzugten Speichervariante in Computern. Damit einhergehend steigt auch die Nachfrage nach größeren Speicherkapazitäten. Samsung hat nun zwei SSD-Platten mit jeweils 2 Terabyte am Start.

samsung-ssd-500

Der Hersteller erweitert damit sein SSD-Portfolio auf 20 verschiedene Produkte mit Kapazitäten ab 120 Gigabyte. Die beiden Neuvorstellungen mit 2,5“-Gehäuse werden preislich dabei voraussichtlich bei rund 800 bzw. 1000 Euro UVP liegen. Auf der deutschen Webseite finden sich bereits ausführliche Produktinfos zu den Modellen 850 Pro und 850 Evo, allerdings nicht keine Preisangabe. Die Varianten mit 1 TB Speicher liegen preislich derzeit bei 365 Euro bzw. 486 Euro.

Bemerkenswert ist die lange Garantiezeit der beiden neu vorgestellten Platten. Bei der Evo-Version gewährt Samsung 5 Jahre und bei der Pro-Version sogar 10 Jahre Garantie. Der Hersteller bewirbt die Platten mit hoher Zuverlässigkeit und dabei weiter verbesserter Schreibgeschwindigkeit. Zudem soll der geringe Energieverbrauch der Platten für längere Akku-Laufzeiten sorgen.

Dienstag, 07. Jul 2015, 18:27 Uhr — Chris
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  • Nice. Noch immer zu teuer aber es läuft an, freut mich. Aber auf Dauer sind für mich auch 10 Jahre zu wenig. Digitale Bilder kann man so jedenfalls nicht archivieren (was sowieso nicht richtig geht)…

    • Auf eine normale Festplatte hast du bei den meisten Herstellern nur 2 Jahre Gewährleistung. Wieso sind 10 Jahre Garantie zu wenig?

      • Und was nützt dir genau nochmal Garantie auf die Hardware im Bezug auf die Datensicherheit?

        Auch wenn die Platte nach 8 Jahren noch kostenfrei ersetzt wird, sind die Daten trotzdem weg, wenn du kein Backup hast.

      • … sorry, aber wer auf die Dauerhaftigkeit einer Festplatte hofft und keine Backups macht, sollte sich nicht darüber aufregen, wenn er dann im Falle eines Falles Datenverlust hat.
        Apple hat mit der TimeMaschine ein mächtiges, integriertes Werkzeug im OS-X, das ermöglicht im Hintergrund Backups zu machen, ohne den Benutzer groß etwas abzuverlangen.
        Wer wichtige Daten auf dem Mac oder PC hält, sollte sie auch sichern (ist ja sonst wie fahren ohne Sicherheitsgurt, oder Ersatzreifen / Pannenspray… kann auch gut gehen, aber wehe wenn nicht, dann ist das Gejammere immer groß)!

    • Twittelatoruser

      Informier dich bitte, was die Abnutzung bei SSDs ist. Sagen wir im Extremfall: Wenn du nur ein paar Mal auf der SSD schreibst, dann läuft es unendlich lange. => Archivieren ist schon damals kein Problem gewesen, wenn man es nicht viel nutzt (ähnlich zu herkömmlichen Festplatten, aber dort sind deutlich mehr bewegliche Bestandteile – warum sollten Festplatten für Archivierung geeigneter sein, da sie noch eine viel kürzere Haltbarkeit aufweisen – sogar CDs sind eigentlich ca. maximal 20 Jahre haltbar, vorausgesetzt, es wurden gute Rohlinge und Brenner verwendet).

      • @Twittelatoruser
        Ich habe mich nicht groß mit dem Thema auseinander gesetzt, aber habe mal gelesen, das es empfohlen wird, die Daten auf der SSD von Zeit zu Zeit neu zu schreiben, wenn man langfristig die Daten darauf sichern möchte. (?)

      • SSD’s Speichern mit Transistor Technik. Ergo wenn der Transistor irgendwann die Energie verliert die er gespeichert hat (was nun mal irgendwann passiert; siehe Elektrotechnik) sind auch die Daten weg. Also langfristig müsste Archivierung alle paar Jahre mal mit etwas Strom versorgt werden. Im Regelfall ist das nicht das Problem dennoch ist die HDD auf lange Archivierung ohne Strom die bessere Wahl.

        Also letztendlich bedeutet das wenn dauerhafte Energie Versorgung gewährleistet wird ist es egal (oder Unter Umständen besser) ob auf SSD’s oder anderen Datenträgern archiviert wird.

      • Twittelatoruser

        @iTobi

        Das wundert mich. Vielleicht habe ich etwas übersehen oder es hat sich geändert, um die höheren Speicherdichten zu erreichen.

      • @DV1D
        Danke, das war was ich mal gelesen hab. War mir aber nichtmehr sicher, was es genau war (deswegen auch oben nur die Vermutung).

        @Twittelatoruser
        Das was @DV1D geschrieben hat, war was ich (irgendwo hinten) im Kopf hatte. Aber das wirst du bis hier hin wahrscheinlich bereits gemerkt haben. ;-)

      • Zur Archivierung empfehle ich Magnetbänder im Tiefkühlfach aufzuheben. :D

      • @DV1D: was’n Quatsch (außer der Tatsache, dass ein erneutes beschreiben der Zellen die Haltbarkeit der Daten erhöhen dürfte – wenn dabei die Bits alle mal invertiert wurden)!

  • Der Einbau einer Samsung Evo SSD Platte fürs Betriebssystem, Programme und Spiele war wirklich ein Segen. Kann ich nur jedem empfehlen, falls manchen die gewaltigen Vorteile noch nicht so bekannt sein sollten.

  • Sorry aber Samsung hat schon eine 4TB in 2,5 Zoll am Start … Da ist die 2TB nicht wirklich eine Mega News

  • habe schon länger zwei Samsung SSD in meinem 2012 MB Pro verbaut. Zusammen mit 16 GB RAM ist das Teil richtig flott! Kann ich auch nur empfehlen. Mein Schwager hat ein altes MacBook mit SSD und das läuft auch super.

  • 10jahre zu wenig? Das ist ordentlich und ein langes Mitarbeiterleben in einem Unternehmen

    Aber gut…

  • Immer noch keine Beta 3 für iOS9?!?

  • SSD-Platten? Also In „FestPlatte“ macht das „Platte“ ja durchaus Sinn, aber „SSD-Platte“?!

    „Solid State Disk-Platte“??

  • SS-Laufwerk kannst du es in Deutschland halt nicht nennen ;)

    • wie wäres mit:
      – Festzustandslaufwerk
      – Festkörperlaufwerk
      – Halbleiterlaufwerk
      – Platinenlaufwerk

      Wobei weder Platte noch Laufwerk richtig sind, denn es sind weder Platten drin noch läuft was.

      Zwecks Langzeitarchivierung: Es gibt eigentlich keine wirkliche Langzeitarchivierung. Denn da spricht man von 50 Jahren und mehr. Dazu brächte man neben dem Datenträger auch die entsprechende Elektronik sowie das dazugehörige Laufwerk.
      Magnetische Aufzeichnungen sind auch nicht von Dauer. Disketten, Magnetbänder, Festplatten, alles keine Datenträger für Langzeitarchivierung.
      Mit dem guten alten VGA-Copy konnte man damals Disketten „refreshen“. Dabei wurde der Inhalt gelesen und wieder geschrieben. Die magnetischen Aufzeichnungen wurden so also aufgefrischt.

      Möchte man Daten wirklich lange archivieren, muß man die nach einiger Zeit, also alle paar Jahre, umkopieren. Von einer Festplatte auf eine andere, auf eine SSD oder ähnliche Datenträger. Bänder sind für eine Langzeitarchivierung eigentlich noch ungeeigneter als Festplatten, denn das Band wie auch das Laufwerk verschleißen mit der Zeit. Bei DAT-Laufwerken hat sich dadurch der Kopf minimal gesetzt und die Informationen wurden dann in eine andere Spurlage geschrieben. Ein neues Laufwerk konnte solche Bänder oft nicht lesen.

  • Naja, wenn das so weitergeht gibt es Samsung in zehn Jahren gar nicht mehr…

  • Die Garantiezeiten gelten aber schon lange für die 850 Reihe. Auch meine 1TB 850 EVO hat die 5 Jahre Limited Garantie.

    Steht auch so im Datenblatt von Dezember 2014!

    Das Limited bezieht sich auf: entweder fünf Jahre oder 150 Terabyte geschriebene Daten. Je nachdem was als erstes erreicht wird.

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