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Netgear Arlo: Überwachungskamera mit Smarthome-Ambitionen und iOS-Anbindung

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Netgear hat mit Arlo eine komplett kabellose Überwachungskamera für den Innen- und Außeneinsatz vorgestellt, auf deren Bildmaterial sowohl vom Desktop als auch von Mobilgeräten aus zugegriffen werden kann.

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Die Kamera wird im Paket mit einer Basisstation geliefert, an die sich zusätzliche Arlo-Kameras anbinden lassen. Der Clou bei dem für April angekündigten System ist die Tatsache, dass die einzelnen Kameras bis zu 50 Meter von der Station entfernt aufgestellt werden können und dort im Akkubetrieb bis zu sechs Monate lang unabhängig arbeiten. Es ist allerdings davon auszugehen, dass Netgear für diese Langzeitberechnung eine Sensorüberwachung zugrunde legt, bei der nicht regelmäßig Bildmaterial aufgezeichnet und übertragen wird. Dennoch klingt diese Option durchaus eindrucksvoll. Das System lässt sich vielseitig konfigurieren und bietet so die Basis für ausgesprochen flexible Anwendungsmöglichkeiten.

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Die 720p-HD-Kameras sind mit Bewegungssensoren und einer Nachtsichtfunktion ausgestattet und können per E-Mail oder Push-Mitteilung Hinweise an ihren Besitzer senden. Livevideo oder Aufzeichnungen lassen sich per Webbrowser, iOS- oder Android-App abrufen, für das Speichern von Aufnahmen bietet Netscape vergleichsweise knapp bemessene 200 MB Platz auf den eigenen Servern kostenlos an.

Netgear hält das System ausbaufähig und betont, dass die zugehörige Basisstation auch mit anderen Geräten kompatibel ist. Man arbeite diesbezüglich bereits mit verschiedenen Herstellern von SmartHome-Zubehör zusammen.

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Für die Verbindung zwischen den Kameras und einem Endgerät ist wie bei derartigen Systemen meist üblich bislang noch der Umweg über einen Dienst des Anbieters nötig. Wie Netgear uns auf Anfrage mitgeteilt hat, ist eine Alternative jedoch schon in Arbeit. Zukünftig soll es auch möglich sein, den benötigten Dienst auf einem lokal installierten Netgear ReadyNAS-Storage-System zu betreiben.

In der Basisausführung mit einer Kamera soll das System 239,99 Euro kosten, weitere Kameras lassen sich dann zum Preis von jeweils 149,99 Euro hinzukaufen und es wird auch größere Einsteigerpakete mit 2 oder 3 enthaltenen Kameras geben.

Donnerstag, 12. Feb 2015, 14:29 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Mir erschließt es sich nicht, wieso man ein stationäres Gerät mit einem Akku betreiben sollte.

  • Andere kriegen dasohne Box direktvia WLAN für weniger Geld hin.

    Schön und gut alles aber 150€ / Kamera ist frech

    • Wer sind die „anderen“ Bitte um Hinweise da dieses Thema recht neu für nicht ist. Danke

    • kabellos über wlan und günstiger? da würde ich mal gern einige alternativen hören.

      • Habe eine Foscam. Hat vor einiger Zeit ca 50€ gekostet. Die Kamera sendet mir eine Email sobald sie eine Bewegung registriert hat mit 6 Bildern. Man kann wohl auch Videos und Fotos auf einem FPT ablegen. Das hab ich noch nicht getestet da ich zur Zeit keinen FTP habe.

      • Ich hab bspw iSensor HD mit 1080p für 80$ – ist via App auch schwenkbar.

        Es gibt zudem webcams mit 720/1080p bereits für ~20€ (bspw. Logitech) die man via USB mit Strom versorgen und WLAN ausstatten kann (Bastlerlösung) – der Aufpreis von ~110€ ist daher in meinen Augen schlichtweg nicht gerechtfertigt. Die Komponenten könnten schon heute für 49€ angeboten werden und es wäre trotzdem noch Marge da.

      • Wo hast du die iSensor HD mit 1080p für 80$ gesehen!? Das war noch zu Kickstarter Zeiten oder? Im Store beim Hersteller kostet sie knapp 159 $

    • Suicide27Survivor(iPhone)

      Ohne Link ist dein Einwand geschenkt!

  • Power over Wlan – genial! Wer sind die „anderen“?

  • Frage mich auch, welchen Zweck die Basis erfüllen soll!? Andere IP-Kameras reden doch auch direkt über nen normalen Router per Lan oder Wlan mit nem Browser oder einer entspr. App des Kameraherstellers auf dem ios-Gerät oder anderem.

  • Welche Kamera könnt ihr den empfehlen?
    – Soll in einer von mir angegebenen Cloud speichern
    – Push-Nachrichten bei Detektion an ein Apple-Gerät senden
    – Nachtsicht wäre schön
    – Wlan muss nicht unbedingt sein

  • Ja aber „andere“ Hersteller schicken ihre Bilder nicht direkt sondern über deren Server. Kenn auch keine direkte Lösung … Deshalb wird die cam so teuer sein im Set. … PoE ist Schwachsinn für den Außenbereich !

    • Also meine TV-IP672PI sendet über meine NAS bzw. speichert sogar auf SD-Karte. Hier lese ich nur das es auf der Netgear Cloud gespeichert werden kann.

      • Aber wer mag schon ein Kabel zur Hütte im Garten verlegen … Schon gar nicht in einem Miethaus :(

  • Vielleicht ist die Basis mit der Brigde von Sonos vergleichbar. Das Cam-System baut also sein eigenes, stabiles Netzwerk auf.
    Finde das gar nicht so schlecht, wenn man die Systeme voneinander entkoppelt. Sonos läuft auch stabiler und vor allem störungsfreier mit Brigde und zunehmender Lautsprecheranzahl.

  • “ für das Speichern von Aufnahmen bietet Netscape…“ Netscape?

  • Gibt es auch eine Anleitung für die Inbetriebnahme und Handhabung in deutsch?

  • Geht die cam auch ohne BasisStation?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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