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Musik-Streaming: 39% der Onliner nutzen die Dienste, ein Fünftel bezahlt

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39 Prozent der deutschen Internetnutzer ab 14 Jahren nutzen einen der hierzulande verfügbaren Streaming-Dienste. Dies hat eine repräsentative Befragung des Digitalverbandes Bitkom ergeben, in deren Verlauf 1009 Bundesbürger (darunter 831 Internetnutzer) befragt wurden.

Bitkom
Rund ein Fünftel der Befragten bezahlt dabei sogar für die Angebote von Spotify, Deezer, Apple Music und Co. – dass sich die überdurchschnittlich hohe Zahlungsbereitschaft dabei positiv auf den hiesigen Musikmarkt auswirkt, meldete der Bundesverband der Musikindustrie erst vor knapp drei Wochen.

Nach Angaben der Bitkom setzen vor allem junge Anwender auf die Streaming-Angebote: „Über die Hälfte der 14- bis 29-jährigen Internetnutzer streamt Musik online (55 Prozent). Unter den 30- bis 49-Jährigen geben 41 Prozent an, Musik zu streamen, unter den 50-bis 64-Jährigen 32 Prozent.“

Timm Lutter, Bitkom-Experte für Consumer Electronics und Digital Media kommentiert:

„Die Streaming-Dienste entwicklen ihr Angebot ständig weiter und bieten mittlerweile passende Inhalte für alle Altersklassen. Für Kinder gibt es Hörspiele sowie eine altersgerechte Musikauswahl. Für Jugendliche und Erwachsene gibt es ein breites Angebot an Hörbüchern sowie Musikarchive, die mehrere Millionen Titel umfassen. […] Mindestens 70 Prozent der Einnahmen kostenpflichtiger Streaming-Dienste werden an die Rechteinhaber ausgeschüttet, etwa Labels, Verlage oder Verwertungsgesellschaften

Mittwoch, 03. Aug 2016, 15:15 Uhr — Nicolas
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  • Ich nutze auch Streaming… Jedoch nur die Sender bei Radio.de oder TuneIn.

  • Wenn man die „richtige“ Musik hört, kann sich Streaming ja auch lohnen, zumindest dann wenn man vorher viele Tonträger von Künstlern gekauft hat, die sich auch streamen lassen.

    Für mich ist keines der Streaming Angebote interessant, dass ich auf digitale Käufe oder lieber CDs verzichten könnte. Dazu ist das Angebot einfach zu lückig wegen der verworrenen Rechtesituation – und manche Sachen gibts einfach nicht als Stream, wenn man umsteigt dann doch 100% und nicht so hybrid mäßig…

    • Was nicht bei Spotify ist, wird nicht gehört. Und das gilt bei mir auch für Blackmetal, Grindcore und sonstige exotischen Bands. Es gibt genug Auswahl und der Komfort von „immer alles dabei“ ist einfach zu groß.

    • Das finde ich so schön an Apple Music, alles was nicht da ist lade ich hoch in die Cloud und kann es so auch streamen als wäre es bei Apple Music, einen Unterschied von wo die Musik kommt merkt man dort nicht.

    • Also ich finde hybridmäßig ziemlich cool. Ich nutze Sonos zu Hause und habe darüber sowohl Spotify als auch iTunes Käufe und selbst gerippte CDs verfügbar und kann diese auch in Playlists mischen. Ich kaufe immer noch gerne Musik die mir gefällt. Warum muss das eine das andere ausschließen?

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